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  (G)oldie Piep September
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   Gaensebraten
schrieb am 31.08.2020 08:35
Liebe Goldies,

hier ist der neue Piep.
Hoffe, es sind wieder einige dabei.
Wie geht es euch, wie ist der Stand ?

Ich hab Mittwoch den ersten Kontrolltermin im Kryozyklus.

LG
Gaensebraten


  Re: (G)oldie Piep September
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   baerlin79
Status:
schrieb am 31.08.2020 20:22
Huhu bin auch noch dabei,die letzen 2 Zyklen hatte ich endlich wieder Eisprünge aber geklappt hat es bisher noch nicht,
Heute ist laut Ovu der ES,dann geht das Hibbeln wieder los.
FA Termin ist am 23.9 dann schauen wir mal weiter,ich denke dann werde ich mit Clomifin weiter machen,
Drücke allen die Daumen

Lieben Gruss Susi


  Re: (G)oldie Piep September
avatar    Janosch77
schrieb am 01.09.2020 10:07
Hallo!
Ich lese bei euch oft ein bisschen rein und nun melde ich mich auch zu Wort.

Ich muss irgendwie loswerden was mir auf der Seele brennt.

Ich bin 43 Jahre und habe nach langem Kinderwunsch zwei Kinder bekommen. Ich weiß, eigentlich doch alles gut und weit mehr als manche hier haben.

Ich hatte im April eine Fehlgeburt mit Abrasio und nun weiß ich, dass ich wohl langsam mich damit abfinden muss, dass es kein 3. Wunder geben wird. Die Statistiken lügen ja nicht. Selbst wenn ich nochmal schwanger werden würde weiß ich, dass wohl in diesem Alter jede 2. Schwangerschaft in weiner weiteren Fehlgeburt enden würde.
Warum also tue ich mir dies nach wie vor an und kann nicht einfach sagen, okay, es ist gut so wie es ist.
Das Schlimme für mich ist, dass ich seit ein paar Monaten realtiv regelmäßig, für meine Verhältnisse, Eisprünge habe. Dies lässt mich hadern. Wo waren die Eisprünge noch vor 7,8 Jahren, als die Qualität der Eizellen noch nicht steinzeitmäßig waren???
Ich tue mir zudem schwer damit zu akzeptieren, dass der Körper in diesem Alter einfach so alt ist wie er ist...ich fühle mich gar nicht so. Auch wenn die Vierzigjährigen wohl anders sind als noch vor ein paar Jahrzehnten, so bleibt eines jedoch gleich...die Qualität der Eizellen!!! Und diese ist nun mal in diesem Alter schlecht, wenn ich Statistiken lese, dann ist eine natürliche Schwangerschaft in meinem Alter ja geradezu ein 6er im Lotto mit Zusatzzahl. Wenn also eigentlich alles dagegen spricht, wieso kann ich nicht einfach einen Schlussstrich ziehen???

Kennt ihr solche Gedanken? Oder wie geht ihr damit um, dass man vielleicht doch einfach loslassen muss...


  Re: (G)oldie Piep September
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   HulksMother
schrieb am 01.09.2020 10:37
Lustig. Ich bin mit 46 inzwischen heilfroh, dass ich nur ein Kind habe und nicht wie 20 Jahre lang erhofft, erträumt drei Kinder.
Ich kenn inzwischen zu viele alleinerziehende Frauen aufgrund von Trennung oder Todesfällen und Familien in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, dass ich mehr als froh bin, nur ein Kind auf seinem Weg zum erwachsen werden zu begleiten - und zu finanzieren! Von dem ganzen Theater um Schule und Betreuung durch Corona ganz zu schweigen.

Dazu noch die zunehmend hilfsbedürftigen eigenen Eltern...

Babies lassen mich zwar noch immer vor Entzücken quietschen, aber unser fast Vierjähriger bringt uns auch oft an den Rande des Wahnsinns und ich freu mich über jeden Tag mit mehr Vernunft, mehr Kommunikationsfähigkeit.

Wenn ich heute die Frauen mit eins im Bauch, eins auf dem kiddy board, eins im Buggy, eins auf dem Fahrrad seh, dann denk ich nur: selbstgebauter Falle. In unserem hippen, jungen Stadtviertel ist es ein Trend, mindestens drei Kinder mit kleinstmöglichem Abstand zu bekommen. Wir werden sehen, wo sich diese Frauen in 25, 35 Jahren befinden.


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  Re: (G)oldie Piep September
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   Solani2
Status:
schrieb am 01.09.2020 11:15
@HulksMother
Ich lese ja hier auch ab und an mit. Bin ja jetzt mit 40 an der "magischen" Grenze angelangt und mir auch Gedanken gemacht. Weil ich jetzt unseren 2. Sohn erwarte, fühlen sich irgendwie viele bemüßigt, zu meinen, ich würde noch ein Mädchen "anpeilen" wollen. Was ich witzig finde, weil ich das so überhaupt nicht vorhabe. Aber es gibt immer Menschen, die besser wissen, was man will... Aber natürlich habe ich mir nach der Fehlgeburt letztes Jahr (die mich überraschend wenig getroffen hat ... es wundert mich immer noch) auch viele Gedanken gemacht. Wie lange würden wir es probieren wollen, was können wir ertragen, wie sehr wollen wir ein weiteres Kind? Ich habe letztens beim Frisör von Jamie Oliver's Frau gelesen, die schon eine Kleinbusladung Kinder hat und mit 45 von ihren mittlerweile fünf Fehlgeburten berichtet hat. Da ist mir schon der, durchaus ungerechte, Gedanke gekommen, wieso sie sich das antut. Babysucht? Gibt es sowas? Irgendwann sollte doch der Zeitpunkt kommen, wo man lieber Enkelkinder als eigene Kinder will. Und wenn man Babys prinzipiell super findet, kann man ja auch dahingehend einen Berufswechsel anstreben.
Meine Mutter hatte ihre Kinder aber auch in kurzen Abständen, ihre Freundinnen auch. So ungewöhnlich finde ich das also nicht. Aber es stimmt schon, nach zwei hatten die meisten damals erstmal genug. Mit ein paar Jahren Abstand dann ein oder zwei Nachzügler.
Im Zyklusforum haben sich ja in den letzten Monaten einige sehr fruchtbare Ü-40igerinnem getummelt. Aber die haben alle schon viele Kinder. Das ist schon auch spannend. Ich habe mal gelesen, dass jede Schwangerschaft/Geburt, die Fruchtbarkeit wieder verbessert, also die Uhr etwas zurückdreht. Natürlich nicht die Qualität der Eizellen. Aber wenn die Reifung wieder besser funktioniert, ist das sicher hilfreich.

Ich drücke euch allen hier die Daumen!


  Re: (G)oldie Piep September
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   Einerfehlt
schrieb am 01.09.2020 12:27
Zitat
Janosch77
Wenn also eigentlich alles dagegen spricht, wieso kann ich nicht einfach einen Schlussstrich ziehen???
Du hast deine ersten Kinder verloren. Es gibt eine Theorie, dass es danach eins (zwei) immer fehlen werden. Psychologisch gesehen ist die Familie für die Frau nach so einem Verlust nie komplett und es wird sich immer so anfühlen, egal wie viele Kinder danach noch kommen. Es wird immer eins zu wenig sein. Ich habe selbst ein Kind in der Schwangerschaft verloren und kann es für mich bestätigen. Mit 44 und zwei Kindern ist es definitiv Schluss. Rational weiß ich, dass es nichts mehr geben wird (und darf!). Ich bin ausgelastet und glücklich, eigentlich keine Baby-Mama, sondern "stehe" eher auf Kinder, die bereits Toilette benutzen und kommunizieren können. Aber das erste Kind ist immer noch da, im Kopf, in Gedanken. Ich träume of davon, dass ich wieder schwanger bin. Ich spiele oft mit dem Gedanken, wie es wäre, wenn ich jetzt noch ein Kind hätte. Es ist irgendwie in der Seele nicht abgeschossen, aber im Kopf schon (ich kann es nicht besser beschreiben.).

Wäre das vielleicht ein Ansatz als Erklärung für den Wunsch? Ein Rezept dagegen habe ich aber auch nicht...


  Re: (G)oldie Piep September
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   HulksMother
schrieb am 01.09.2020 12:50
Das ist mir zu esoterisch. Dann müssten mir sechs Kinder fehlen...
Momentan sind Einzelkinder total verpönt, zwei Kinder gelten als spießig. In den Medien, vor allem auf Instagram, werden drei und mehr kleine Kinder und frühe Mutterschaft total glorifiziert. Und alles schön entspannt und ungezwungen... smile

Es gibt soziologische Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Wunsch nach einer bestimmten Anzahl Kinder und dem aktuellen gesellschaftlichen Idealbild oder dem direkten Umfeld herstellen. Das Gefühl der Unvollständigkeit ergibt sich vielleicht so häufig durch den Vergleich. Ich komm mir hier auch oft genug für einen kurzen irrationalen Moment im Zoo oder Tierpark oder Samstags in der Fußgängerzone wie eine Vollversagerin vor, da ich nicht mit spätestens 30 drei Kinder bekommen habe - aber halt auch nur weil es so aussieht, als ob es die Mehrheit so hinbekommen hat. Tauschen möchte ich echt nicht, wenn dazu nicht ein gesichertes Millioneneinkommen käme. smile


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.20 12:50 von HulksMother.


  Re: (G)oldie Piep September
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   Einerfehlt
schrieb am 01.09.2020 12:53
Zitat
HulksMother
Das ist mir zu esoterisch. Dann müssten mir sechs Kinder fehlen...
Ich spreche nicht von frühen Fehlgeburten, sondern späte Fehlgeburten oder Totgeburten traurig Meine frühe Fehlgeburte habe ich relativ locker wegsteckt. Aber wenn es um ein quasi fertiges Kind geht, dass entweder zu früh geboren wurde oder die Schwangerschaft geht im zweiten-dritten Trimenon schief, dann ist es eine andere Nummer (seelisch gesehen).


  Re: (G)oldie Piep September
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   HulksMother
schrieb am 01.09.2020 13:33
Das stimmt natürlich. Das ist mir erspart geblieben.

Meine FG waren alle um die 10. Woche. Sieben Mal schwanger und nur ein Kind ist eine echt miese Quote, aber dieses eine Kind ist so ein Prachtkerl, dass wir uns als Trio komplett fühlen.


  Re: (G)oldie Piep September
avatar    Janosch77
schrieb am 01.09.2020 15:20
Ich finde es etwas befremdlich, dass ich mich nun mit 43 lieber darauf konzentrieren und freuen soll, dass ich irgendwann in 25 Jahren vielleicht mal Oma werde...ich weiß ja selbst, dass ich eben 43 bin und keine 33. Das ist ja für mich ein großes Problem.
Wir hatten die Kinderplanung leider nie in der Hand, andere können sogar planen an welchem Monat ihnen die Geburt am besten passen würde.
Wir müssen eben aufgrund des Alters uns eingestehen, dass das Thema Kinder von der Natur aus für uns eigentlich nicht mehr vorgesehen ist. Das schmerzt mich einfach.
Ich wollte einfach Tipps/Ratschläge wie man mit diesem Thema eben umgehen kann, dass man es sich "leichter" macht, wenn dies denn überhaupt geht.
Vielleicht mag das ja alles etwas wirr rüber kommen, ich kanns einfach nicht anders in Worte fassen.

Ich glaube ich hätte nicht in diesem Oldie Piep meine Probleme kundtun sollen, immerhin gibt es hier viele, die noch in Kinderwunschbehandlung sind, mitten im Versuch und ich bin ja dabei oder "befehle" mir eigentlich, dass ich mich vom Kinderwunsch verabschieden muss.
Das tut mir leid.


  Re: (G)oldie Piep September
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   Distelfink
schrieb am 01.09.2020 16:02
Hallo ihr Lieben,

Ein kurzes Update von mir. Ich muss mich noch gedulden, meine GMSH heute (ZT13) im künstlichen Zyklus ist noch nicht ganz so weit, daß ein Transfer geplant werden kann. Auch was neues für mich, wobei viel hat nicht gefehlt. Nächste Kontrolle ist am Freitag.

@Janosch: ich habe auch ein Problem damit, daß ich neulich 43 geworden bin. Ein bisschen Hoffnung habe ich noch, daß doch eine gute Eizelle dabei ist, aber ich bereite mich schon eigentlich für den Abschied von dem Kinderwunsch vor. Damit kann ich auch deine Gedanken sehr nachvollziehen (habe leider keine eigene Kinder). Ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit. Ich denke ich werde mich noch mehr in meine Hobbys einstürzen, die nicht so gut mit Babys und Kleinkinder kombinieren. Ansonsten weiß ich nicht. Aber ich denke wenn die Entscheidung gefallen ist, werde ich damit irgendwie umgehen können. Traurig ist es trotzdem. So richtig gute Tips habe ich leider nicht.

Liebe Grüße,
Distel


  Re: (G)oldie Piep September
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   HulksMother
schrieb am 01.09.2020 16:18
Das einzige, was beim älter werden hilft: ein Perspektivwechsel.
Wegschauen von dem, was man nicht haben kann, hinschauen auf das, was man hat. Ich bin ein paar Jahre älter und kann nur feststellen: ab 45 kann man sich echt nichts mehr vormachen. Das betrifft die Fruchtbarkeit, die Gesundheit, den Beruf, das Aussehen, das Feier- und Sehvermögen... Und das wird alles nicht besser. smile
Das zu beklagen, das macht unglücklich.
Schau auf das, was du hast, was du erreicht hast, trotz aller Widrigkeiten und schau bewusst, was sich an neuen Perspektiven öffnet und an Freiheiten bietet. Nicht auf das schauen, was nicht mehr sein wird.
Das passiert nicht einfach so, das muss man bewusst machen. Zumindest am Anfang. Sich selber „Stop!“ sagen, wenn die Gedanken in die Richtung gehen. Und an ein komplett anderes Thema denken.

You have to let go to not get dragged.


Zitat
Janosch77
Ich finde es etwas befremdlich, dass ich mich nun mit 43 lieber darauf konzentrieren und freuen soll, dass ich irgendwann in 25 Jahren vielleicht mal Oma werde...ich weiß ja selbst, dass ich eben 43 bin und keine 33. Das ist ja für mich ein großes Problem.
Wir hatten die Kinderplanung leider nie in der Hand, andere können sogar planen an welchem Monat ihnen die Geburt am besten passen würde.
Wir müssen eben aufgrund des Alters uns eingestehen, dass das Thema Kinder von der Natur aus für uns eigentlich nicht mehr vorgesehen ist. Das schmerzt mich einfach.
Ich wollte einfach Tipps/Ratschläge wie man mit diesem Thema eben umgehen kann, dass man es sich "leichter" macht, wenn dies denn überhaupt geht.
Vielleicht mag das ja alles etwas wirr rüber kommen, ich kanns einfach nicht anders in Worte fassen.

Ich glaube ich hätte nicht in diesem Oldie Piep meine Probleme kundtun sollen, immerhin gibt es hier viele, die noch in Kinderwunschbehandlung sind, mitten im Versuch und ich bin ja dabei oder "befehle" mir eigentlich, dass ich mich vom Kinderwunsch verabschieden muss.
Das tut mir leid.



  Re: (G)oldie Piep September
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   Solani2
Status:
schrieb am 01.09.2020 17:32
@Janosch
Also ich denke nicht, dass das Thema Kinder für Ü-40iger nicht mehr vorgesehen ist. Es hat auch früher immer wieder Frauen gegeben, die spät noch teils viele Kinder bekommen haben. Zwei meiner Urgroßmütter hatten jeweils um die 20 Kinder und noch einige über 40. Auch Totgeburten. Die haben nur nicht gewusst, wieviele Fehlgeburten sie tatsächlich hatten ... das Wissen heute ist Segen und Fluch zugleich. Ich denke, dass man sehr sehr stark sein muss, die ganze Familie, wenn man sich auf das Abenteuer Ü-40 noch ein Kind, besonders, wenn man vorher schon Fehl- oder sogar Totgeburten erleiden müsste, einlässt bzw. daran festhält. Wir wissen ja alle, wie sehr das Thema eine Partnerschaft einnimmt. Leider geht es irgendwie nicht nebenher, obwohl das ja viel angenehmer wäre. Nein, es steht ständig Mittelpunkt. Und ich glaube, dass das das Problem ist, was ich in 2 oder 3 Jahren damit haben würde. Wenn die Chancen so schnell schlechter werden, dann setzt man einfach auch sein Familienleben aufs Spiel. So empfinde ich es jedenfalls. Wenn man es irgendwie "sportlich" sehen kann, dann muss das nicht sein.
Ich finde deine Gedanken aber völlig verständlich und auch angebracht. Weil das sicher alle älteren Frauen beschäftigt. Auch die, die eigentlich keine Kinder mehr planen. Einfach das Wissen, dass weitere Kinder irgendwann keine Option mehr sein werden, ist für viele schwer. Aber da kann man wirklich nur seinen Fokus auf neue Ziele, beruflich oder privat, legen. Wir machen ja auch vieles aus Gewohnheit und wenn die Kinderwunschzeit lange gedauert und viel Platz eingenommen hat, muss die entstehende Leere gefüllt werden. Ich bin mir auch sicher, dass ich in 2 oder 3 Jahren über das Thema nochmal viel nachdenken werde. So sind wir wohl einfach ...


  Re: (G)oldie Piep September
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   Gaensebraten
schrieb am 02.09.2020 13:07
Hallo zusammen,

Hatte heute US Kontrolle, keine sensationellen Erkenntnisse "dat dauert noch". Gut, das wusste ich auch.
Nächster Termin Montag.
Ich darf selbst entscheiden, ob nur zwei oder alle vier PNs aufgetaut werden.
Muss ich mal drüber nachdenken.

@Janosch
Das Abschiedthema gehört auf jeden Fall mit dazu und ist ein ganz wichtiges Thema, denke ich.
Allerdings wird die Art des Abschiednehmens so individuell sein wie die Menschen es sind.
Erfahrung im Abschied vom Kiwu habe ich nicht, aber wenn ich rekapituliere, bei wem ich mal etwas hinter die Kulissen schauen durfte, wenn Abschied von Beziehungen oder Verstorbenen genommen werden musste, da gibt es alle Varianten und Übergangsformen. Der eine stürzt sich in Arbeit, der Nächste zieht sich zurück und grübelt lang. Manche sind schneller durch, andere brauchen Jahre.

Ich weiss es bei mir noch nicht genau, hoffe aber, dass ich damit gut klar käme. Ich wollte den Grossteil meines Lebens keine Familie, jedenfalls nicht unter "konventionellen Bedingungen".
Der Sinneswandel kam nur, weil mein Mann bereit ist, zurück zu stecken.
Bei uns sind die Rollenbilder vertauscht. Nicht zu 100%, aber in den entscheidenden Dingen.

LG
Gaensebraten


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.09.20 13:41 von Gaensebraten.


  Re: (G)oldie Piep September
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   Distelfink
schrieb am 02.09.2020 13:41
Hi Gaensebraten & alle,

Bei mir werden alle 4 aufgetaut. Was sind deine Überlegungen? Möchtest du einen oder zwei (wenn vorhanden) Embryonen zurück?

Bei mir war es auch so, daß mein Kinderwunsch erst stark gekommen ist, als ich den richtigen Mann kennengelernt habe. Vorher hatte ich es nicht so wirklich. Leider alles sehr spät und jetzt stecke ich halt in dem Wunsch drin. Ich finde die negativen und die Gedanken, daß es wahrscheinlich nicht mehr klappt, sehr schmerzhaft. Andererseits wenn keine Wahl übrig bleibt, hilft nix und ich muss da durch. Das wird dann auch schon gehen. Aber dann mache ich einen klaren Cut und verhüte auch. Mal schauen...

Liebe Grüße,
Distel




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