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  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Marie1910
schrieb am 26.07.2020 17:56
Hallo Ihr!

Habe mich gerade durchs Forum gelesen und denke mit meinen 40 Jahren bin ich hier richtig. Folgenden Beitrag hatte ich vorhin schon im großen Forum gepostet, aber ihr scheint das lange Protokoll zu kennen!

Ich habe ein typisches Sonntagsproblem!

Ich stecke in meiner 4.Icsi und mache zum ersten Mal das lange Protokoll (synarela ab Eisprung des Vormonats). Nun habe ich heute Nacht ausgelöst und stelle mit Erstaunen fest (leider erst jetzt), das in meinem Plan schon ab heute Utrogest und Duphaston auftauchen. Bei den letzten Icsis war das immer erst ab Punktion der Fall. Jetzt überlege ich, ob das wirklich so gemeint ist und am Synarela liegt oder ein Übertragungsfehler ist (wäre nicht das erste Mal...).

Wer hat Erfahrung mit Synarela/dem langen Protokoll? Ab wann habt ihr die 2 Zyklushälfte unterstützt?

Herzlich Dank!


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Distelfink
schrieb am 26.07.2020 19:23
@Gaensebraten: die Lactobazillen schaden wahrscheinlich eher nicht. Ich werde die restlichen auch noch vor dem nächsten Zyklus trinken. Ich denke es ist eine Geschmackssache, wie viel man „unterstützen „ möchte. Ich hab auch Himberblätter und alles durch. zwinker Der Tee hat mir sogar geschmeckt... aber wie gesagt, ich möchte nun etwas weniger machen was an Vitamine usw. geht. Was ich versuche ist wieder positiv zu denken. Mal schauen, wie lange ich durchhalten kann...

Mein nächstes Kryozyklus wird so gegen 22.8. losgehen. Wann fängst du an? Sind wir evtl zusammen dran? smile

@Marie: ich habe auch erst ab Punktion beim langen Protokoll mit Utrogest angefangen.

LG
Distel


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Marie1910
schrieb am 26.07.2020 20:10
  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 26.07.2020 22:51
@marie: Ich habe auch immer erst am Tag nach der PU (falls nicht am 2. Tag schon Transfer war) damit im langen Protokoll angefangen.

Lg
🐌


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.20 09:56 von Snail-on-the-road.


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  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Gaensebraten
schrieb am 27.07.2020 09:43
Guten Morgen zusammen !

Wow, hier ist ja richtig was los, sehr schön.

@Distelfink: Das könnte passen, so in etwa zu diesem Datum erwarte ich meine Tage. Ich soll dann zwischen dem 8. und 10. Tag zur ersten Kontrolle.

LG
Gaensebraten


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   ava82
schrieb am 27.07.2020 13:50
Hey Mädelswinkewinke,

wow hier ist ja einiges los. Auch wenn es doof klingt, aber jetzt fühle ich mich als Lowie gar nicht mehr so alleine. Schön, das man sich hier austauschen kann.

@snail-on-the-road: Letrozol hat in meiner Gegenwart noch nie jemand erwähnt? Was ist das denn für ein Wirkstoff?
Irgendwer hatte auch erwähnt, dass bei Lowies Cortison wohl auch gut anschlägt. Da kann ich mir aber den Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und der Eizellenausbeute nicht wirklich herstellen.
Ich hatte in einem Vorzyklus mal ein Östrogenpräparat nehmen müssen. Da sind bei mir in Folgezyklus auch zwei Eizellen herangereift. Das ist wohl auch nicht unüblich nach Öströgeneinnahme (habe ich mal gelesen). Unterm Strich gibt es mehrere Möglichkeiten die ein oder andere Eizelle mehr zu gewinnen, aber leider gibt es keine allgemeingültige Stimulation, bei der unsere Ausbeute dann auf einmal normal wäre. Leider sind unsere Chancen damit dementsprechend gering, aber nicht hoffnungslossmile
Vielleicht spreche ich meine Ärztin mal auf das Letrozol an. Und mit wieviel Einheiten Pergoveris stimuliert du dann zusätzlich?

LG


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   mi..ma..
Status:
schrieb am 27.07.2020 14:16
@Ava und snail-on-the-road: Möchte nur kurz meine Erfahrung mit Letrozol da lassen. Hatte einen Versuch mit nur Letrozol (1 EZ) und einen mit Letrozol und Menogon (3 EZ, 2 reif). Das ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber beide Male hatten wir dann keine Befruchtung, weshalb ich irgendwie grad durch bin mit Letrozol. Bei zwei „richtigen“ NC-ICSI (ohne Stimu, nur Cetrotide und Auslösen) gab es je 1 EZ und Befruchtung und einen B-Zeller. (Dann aber leider auch negativ.)
Die Ausbeute war gut, die Qualität bei mir anscheinend nicht oder einfach Pech.
Alles Gute!


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 27.07.2020 19:59
Hallo Ava, hallo mi...ma,

Zur Qualität der EZ kann ich wenig sagen in Bezug auf Letrozol, da wir danach immer nur eine Insemination hatten. Die Follikel (meist 2) sind aber zeitgerecht gereift und auch gesprungen, hab teilweise nicht Mal ausgelöst, weil sie beim ersten US an ZT 12 schon am springen waren. (Siehe auch mein Profil) Wie es jetzt in einer ICSI aussieht, wird sich zeigen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Letrozol wirkt ähnlich wie Clomifen, allerdings mit dem Vorteil, dass die Höhe der Gebärmutterschleimhaut meist nicht leidet, was bei Clomifen bei manchen der Fall ist. Ich habe als low responder auch mit RIF und schlechten Befruchtungsraten zu kämpfen, das SG meines Mannes ist stark eingeschränkt. Qualität und Befruchtungsrate waren bei mir unter Menoghon am schlechtesten, bis hin zur Nullbefruchtung bei 8 EZ. Ob das am Ende an meinen schlechten EZ, den Spermien oder der Vermutung, dass mein Mann und ich imminologisch inkompatibel sind, kann keiner sagen. "Viel hilft viel" hat jedenfalls nichts gebracht. Je höher und länger ich stimuliert habe, desto schlechter wurde es am Ende. Na ja, das Alter spielt natürlich auch ne Rolle. Obwohl sich bei mir zwischen 34 und jetzt 39 kein Unterschied in Bezug auf die Ausbeute und Qualität feststellen lässt.

Da ich eine ausgeprägte Hashimoto habe, arbeiten wir dieses Mal auch wieder mit Cortison. Vorher haben wir erst ab Tranfer mit Cortison gearbeitet (5mg), bei dieser ICSI haben wir ab Stimmu mit Cortison begonnen. Das ist aber experimentell, es gibt Hinweise, dass die Qualität und Ausbeute besser wird - wissenschaftlich fundiert abgesichert ist das aber nicht. Auch hier berichte ich, wenn ich weiß, wie es läuft. Ach ja, mit fehlen noch drei KIR Gene.

Mein Plan kombiniert 5 Tage 2x1 Letrozol ab ZT3 mit 250 I.E. Pergoveris. Seit ZT 7 unterdrücke ich mit Orgalutran. Heute beim US waren 8 Follis + 1-2 kleine zu sehen. Aber noch zu klein, Mittwoch ist nächster US - PU am Freitag oder Montag. Sieht also für meine Verhältnisse ganz gut aus - meine Reserven, v.a. links sind einfach mittlerweile sehr eingeschränkt - war aber mit 34 auch schon so.. Aber wie viele einen Kern haben, reif sind und sich befruchten lassen, ist eine ganz andere Sache.

Lg
🐌


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.07.20 21:44 von Snail-on-the-road.


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   ava82
schrieb am 28.07.2020 11:00
Hellowinkewinke,

8 Follis sind doch ein Träumchensmile

250 Einheiten Pergoveris sind aber auch nicht gerade wenig finde ich. Da scheinst du besser auf die Stimu anzusprechen als ich. Bei mir kommen immer extrem wenig Follikel bei rum. Zwar ist die Befruchtungsrate ganz gut und die Eizellen sind in der Regel zwischen A-B Quali. Geholfen hat's mir bisher nicht, aber ich komme mit der ICSI-Naturelle sehr gut zurecht, weil ich eben keine Stimulation habe und somit ist es für mich definitiv entspannter. Ich glaube irgendeine Form von Stimu wäre für mich keine Option mehr. Bin wirklich froh, dass ich dieses ganze Spritzen-Gedöns nicht mehr habe. Habe ohnehin für mich persönlich beschlossen, dass ich max. noch drei Versuche wagen werden. Falls es dann nicht klappt, werden wir es mit einer Eizellenspende versuchen und wenn das nicht klappt, dann müssen wir eben ohne Kinder glücklich werden. Nach 5 Jahren Kinderwunsch möchte ich so langsam mein Leben zurück haben.

Habe bezüglich der Immunologie Frau Reichel-Fentz noch einmal angeschrieben und um eine Zweitmeinung gebeten. Diese würde ordentlich was kosten. Einige Befunde habe ich ja schon und würde ihr diese einfach schicken. Weiß allerdings nicht ob das rausgeschmissenes Geld ist. In der Reproduktionsmedizin wird dieses Thema ja zunehmend vernachlässigt, weil es keine aussagekräftigen Studien gibt. Ist schon nicht so einfach, weil man ständig das Gefühl hat, vielleicht nicht genug getan zu haben? traurig

Mache mir seit längerem auch über den ERA-Test Gedanken. Vielleicht wäre das was für mich? Schließlich hatte ich noch nie eine Einnistung? Andererseits gibt es wohl die Vermutung, dass die verbesserte Einnistungsrate von der Verletzung der Gebährmutterschleimhaut (Biopsie) kommt und nicht durch den Test. Mh auch schwierig finde ich.

LG


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Distelfink
schrieb am 28.07.2020 15:57
Hallo ihr Lieben,

Ich hatte heute einen Termin zur Planung von nächsten Kryo. Wir machen nach wie vor Kryo im künstlichen Zyklus. Es wird dieses Mal Tag 3 Transfer, da wir ja vier 2-PN haben. Plan B ist noch ein ICSI direkt danach. Hatte ein richtig gutes Gespräch mit meiner Ärztin. Fühle mich jetzt auch besser. smile

Liebe Grüße,
Distel


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Gaensebraten
schrieb am 28.07.2020 19:21
Hallo Distel,

heisst das, alle 4 2PN kommen gleichzeitig zum Einsatz ?

LG
Gaensebraten


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Distelfink
schrieb am 28.07.2020 20:50
Ja, alle 4 werden aufgetaut. Am Tag 3 bekomme ich die zwei besten zurück. Wenn alles gut geht. Die übrigen werden weiter beobachtet und falls es sich eine noch zum Blasto schafft, eingefroren.

Wie ist der Plan bei dir, Gaensebraten?

LG, Distel


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.07.20 20:51 von Distelfink.


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 28.07.2020 23:35
Hallo Ava,

ja, ich sollte mich über 8 Follis freuen, aber nach 5 ICSI schaue ich immer nur bis zum nächsten Termin. Ich hatte ja leider auch schon bei 8 EZ am nächsten Tag die niederschmetternde Nachricht, dass keine einzige es geschafft hat und somit nichts zum Transfer da war.

Für mich war Weihnachten nach ICSI 5 eigentlich Schluss, ich wollte nicht mehr stimulieren. Wir hatten uns zwischen ICSI 3 (Nullbefruchtung) und 4 zwei Jahre Pause vom KiWu und der Klinik genommen. Das hat gut getan, auch wenn ich wusste, dass mir die Zeit davonläuft. Aber die Werte und Ausbeute unterscheiden sich bei 34 und 39 nicht. Nur bei meinem Mann gab es positive Beränderungen. Deshalb haben wir in den letzten 6 Monaten 4 IUI im Lezrozol-Zyklus gemacht, das SG meines Mannes war teils so unerwartet gut, dass ich theoretisch auch natürlich schwanger werden könnte ... aber nach 6 Jahren glaubt man da nicht mehr dran. Letrozol sind ja "nur" Tabletten, ich hatte keine Nebenwirkung und die Zyklen waren absolut entspannt. Außerdem hat es sich positiv auf meine GSH ausgewirkt, die vorher immer im unteren Normbereich war. Ich wollte keine ICSI, auch nicht im natürlichen Zyklus, weil ich keine OP mehr und den Stress vermeiden wollte. War nie schlimm, hab PU immer ohne Narkose gemacht, aber es war trotzdem ne OP mit allen Risiken. Deshalb IUI ... leider ohne Erfolg, also eigentlich Zeitverschwendung, aber es hat sich richtig angefühlt.

Trotzdem blieb der Zweifel, ob ich es mir leisten kann, die vermutlich letzten Reseven mit "IUI" zu verbringen und ob wir nicht doch den Protokollwechsel von lang auf kurz zumindest ausprobieren sollten. Eine Biopsie im März blieb ohne Befund. Also habe ich im Juni an meinem 39. Geburtstag zusammen mit meinem Mann beschlossen, einen letzten Versuch zu wagen. Im Vergleich zu den ICSI davor stimuliere ich immer noch wenig, hab sonst 4 Ampullen Menoghon bzw. 375 Ovaleap oder entsprechende Kombis über 12-14 Tage gespritzt. Zum Glück nie mit irgendwelchen Nebenwirkungen. Nicht mal Kopfschmerzen, von Überstimmulation nie was zu sehen, beim Transfer waren die Eierstöcke nur noch minimal vergrößert.

Sollte es nicht klappen (Hoffnung ist zwar klein, aber noch da), dann überlegen wir auch ICSI-NC zu machen, ich würde mir dann 3 Versuche geben, bei 40 ist Schluss. Allerdings würde ich bei Letrozol bleiben, da immer 2 Follis gewachsen sind. EZS haben wir auch schon thematisiert, weiß aber nicht, wie ich das mit meiner Arbeit (bin an Ferien gebunden) im Ausland realisieren soll ... hinzu kommt die Kostenfrage.

Ich finde das Thema mittlerweile sehr anstrengend, denn irgendwann muss man ja einen Schlussstrich ziehen und ich bin schon über rote Linien gegangen, die ich vor 6 Jahren am Beginn unseres Weges gezogen hatte. Aber das kennt ihr sicher alle hier. Ich warte also auf den nächsten US morgen, dann weiß ich hoffentlich, wann PU ist.

Lg 🐌


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   Gaensebraten
schrieb am 29.07.2020 07:37
Guten Morgen,

@ Distel: ich weiss nicht genau, wie der Plan ist, aber meine 4 wurden in Zweierpäckchen eingefroren, daher vermute ich, es gibt nur zwei und die wahrscheinlich mit frühem TF.

LG
Gaensebraten


  Re: (G)oldie Piep Juli-August 2020
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   ava82
schrieb am 29.07.2020 10:03
Guten Morgen Ihr Lieben,

@Distel und Gaensebraten: Ich drücke euch die Daumen! Wenn alles gut geht, könnt ihr euch ja während der WS unterstützensmile Eure Tranfers würde doch dann in etwa gleich statt finden, oder?

@snail: Obwohl meine Geschichte eine ganz andere ist, finde ich mich in deinen Erzählungen wieder. Klar kann man sich über 8 Follikel freuen, aus meiner Perspektive wäre das sogar ein 8. Weltwunder, aber was bringt es einem, wenn die Befruchtung nicht klappt. Es muss ja nur eine DIE richtige Eizelle dabei sein, und da ist es wurscht ob sie die Einzige oder eine von Acht ist. Ich würde es und so sehr wünschen!!! Es ist schon eine extreme Belastung und ich spüre einfach, dass ich das nicht mehr lange möchte. Ich gönne mir jetzt erst mal eine Pause bis Ende September, zwischenzeitlich sind wir dann hoffentlich auch noch mal im Urlaub. Vielleicht kann ich so neuen Mut und Kraft für einen weiteren Versuch tanken.

Mein Mann glaubt ja immer noch daran, dass es auch so noch klappen könnte. Er hat meine alten Ovulationstest rausgekramt und darauf bestanden, dass ich teste. Er möchte einfach nichts unversucht lassen. Fühle mich manchmal echt schlecht, wenn ich ihm dann mit meiner Negativität diesbezüglich konfrontiere. Ich glaube ehrlich gesagt nicht mehr daran, dass es auf natürlich Weise klappt. Aber ich benutze natürlich brav die Tests..zwinker

Seid lieb gegrüßt

Ava




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