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  Behandlungskosten auf Raten
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   s.ler.2020
schrieb am 10.07.2020 12:10
Hallo ihr Lieben,

wir stehen kurz vor unserer 4. ICSI, entsprechend gab es leider keine Kostenübernahme vom Staat. Das tut finanziell wirklich sehr weh und müssen gestehen, dass wir uns diese kaum leisten können. Das setzt mich umso mehr unter Druck, denn eine 5. ICSI wäre definitiv nicht mehr in unserem Budget (vorerst zumindest nicht).

Nun habe ich von dem Ratenzahlungsservice Leila (www.leila-fertility.com) gehört. Ich finde den Ansatz und die Möglichkeit wirklich sehr schön, der Zinssatz ist auch im Vergleich echt günstig. Hat schon jemand Erfahrungen mit Leila gemacht bzw. würde sowas in Anspruch nehmen?

Danke für euer Feedback smile

LG Susanne


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 10.07.2020 13:37
Hallo Susanne,

Kostenübernahme ist ja so eine Sache. Wir mussten durch ein gespaltenes Versicherungsverhältnis von Anfang an selbst zahlen. Man muss sich ja leider bewusst sein - wie Du sicher weißt - dass man nie abschätzen kann, wie viel es kostet. Je mehr EZ, desto teurer + evtl. Kryo + unkalkulierbare Kosten durch Wechsel oder Zugabe von Medis. Bei uns beliefen sich die Kosten zwischen 3.000 und 8.000 €. Das sind schon gewaltige Summen und wir mussten zwei Jahre pausieren, bis wieder genug für einen neuen Versuch zusammen war. Wir haben die Medis meist in Frankreich besorgt, ging aber nur, wenn genug Vorlauf war.

Ich persönlich könnte mir nicht vorstellen, auf "Raten" zu zahlen oder einen Kredit aufzunehmen. Für uns stand immer fest, dass wir es nur machen, wenn die Rücklagen reichen - denn was ist, wenn einer von uns seinen Job verliert oder sonst was (bei uns war es ein Auffahrunfall, uns ist jemand rein gefahren, aber wir brauchten von heute auf morgen einen neuen fahrbaren Untersatz - Versicherung hat ja nur Bruchteil bezahlt, auch wenn es von unserer Seite völlig unverschuldet war)? Oder wenn eine andere Behandlung vorgeschlagen wird - sollen wir die dann nicht machen, weil wir es uns nicht zusätzlich leisten können? Oder EZ müssen verworfen werden, weil wir die Kryo nicht mehr stemmen können? Nein, diesen Stress haben ich mir persönlich nicht zugetraut. Außerdem, wenn es klappt - was wir ja alle hoffen - entstehen neue Kosten. Mir wäre das zu heikel, denn schließlich ist dann nach ein paar Monaten das 2. volle Gehalt weg - die Raten aber noch genauso hoch und viele Anschaffungen müssen geleistet werden.

Wie gesagt, das ist nur eine ganz persönliche Einschätzung. Ich wünsche euch viel Kraft und drücke natürlich die Daumen, dass ihr eine für euch passende Entscheidung treffen könnt und es dann natürlich klappt!

Lg
Snail


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   Pünktchen und Anton
schrieb am 10.07.2020 17:35
Hallo Susanne,

ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen. Mein Mann und ich verdienen auch keine Unsummen und sind seit dem 4. Versuch ebenfalls Selbstzahler. Ich bin selbstständig und verdiene so, dass es gut reicht. Allerdings bin ich durch eine merkwürdige, gesetzliche Regelung von der Rentenversicherungspflicht befreit. Ich muss also keine Rentenbeiträge zahlen, die ja grundsätzlich einen großen Teil des Einkommens ausmachen. Eigentlich müsste ich also einen bestimmten Prozentsatz meines Einkommens in eine private Rentenversicherung investieren, um später gut über die Runden zu kommen.

Da das bei mir aber eben freiwillig ist und Summe X meines Einkommens immer zunächst auf meinem Konto landet und es mir überlassen bleibt, was ich wofür investiere, ist die Versuchung sehr groß, statt in eine private Rentenversicherung in die Kiwu-Behandlung einzuzahlen. Man muss ja auch bedenken, dass die Erziehungszeit für ein Kind umgerechnet 100 Euro monatliche Rente einbringt - somit sehe ich die Investition in den Kiwu in gewissem Maße auch nicht als völligen Rentenverlust (klingt ziemlich blöd, aber ihr wisst sicher, wie ich es meine...).

Nachdem nun inzwischen 6 sehr teure Behandlungen, von denen wir 3 komplett selbst bezahlt haben, gescheitert sind, bin ich aber auch sehr sorgenvoll, weiteres Geld zu investieren. Ich "habe" das Geld zwar jetzt, dafür dann aber später keine Rente...
Ehrlich gesagt auch ein ziemlich besch... Gefühl und eine unheimlich schwierige Entscheidung.

Letzten Endes muss es wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Ich tue mich damit aber auch sehr schwer.

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

Liebe Grüße,
Pünktchen


  Re: Behandlungskosten auf Raten
avatar    Juna30
Status:
schrieb am 10.07.2020 18:56
Hallo s.ler,
ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an. Nach der ICSI ist vor der ICSI. So war es immer bei uns. Wenn ich nach einer ICSI länger sparen müsste, um diese letzte ICSI noch abzubezahlen, würde mich das sehr stören und hätte das Gefühl, es dauert doppelt so lange, bis ich mir die nächste leisten kann.
Zu viele unvorhergesehene Dinge können passieren, für die ich Geld brauche oder der tolle Fall tritt ein, dass es klappt. Dann möchte ich Igelleistungen wie Toxoplasmosetest, NIPT, NTM, etc. nicht aus Kostengründen ablehnen müssen. Ich möchte dann auch fürs Baby auch mal was kaufen, was neu ist und mir gefällt, nicht nur, was andere abzugeben haben.

Wir haben vor 12 Jahren als Studenten angefangen mit dem Kinderwunsch. Wir haben immer an allem gespart. Öffentliche Verkehrsmittel statt Autos, günstig eingekauft nach Wochenplänen, die die Angebote berücksichtigt haben, kein Urlaub, Kino ja, Popcorn nein, usw. So haben wir unsere Fixkosten sehr reduziert und konnten geringe Rücklagen von Bafög und Geburtstagsgeschenken, etc. Machen. Zusätzlich hatten wir beide dann Nebenjobs, die mit je 450 € 1:1 in den Kinderwunschtopf gewandert sind. So konnten wir etwa 1000 € im Monat sparen und spätestens alle halbe Jahr 1 ICSI finanzieren.
Zudem waren wir damals noch im Ausland, wo es nochmal etwas günstiger ist und die Chancen aufgrund liberalerer Gesetze besser stehen:
ICSI 2500 €
Medis 900 €
Reisekosten 200 €
Gesamt inkl. Blastokultur aller Embryonen, Assisted Hatching und TF: 3600 €.

LG
Juna


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  Re: Behandlungskosten auf Raten
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 10.07.2020 23:11
Also generell bin ich ja skeptisch, wenn unbekannte User hier als erstes mal einen Link für ein Produkt platzieren.... kenne mich mit Krediten nicht so wahnsinnig gut aus, aber würde sehr genau gucken, ob die Hausbank nicht doch günstiger ist und man hier nicht drauf zahlt, weil man mit diesem intimen Problem nicht zu einer üblichen Bank will...

Ansonsten würde ich natürlich auch sagen, dass man alle Sparmaßnahmen ergreifen sollte, die man hat und man wundert sich dann, was auf einmal so drin ist... wir haben zeitweise echt bescheiden gelebt, aber mussten in den letzten Jahren auch mal locker über 40.000 Euro ausgeben...

auf der anderen Seite ist dieses "ich würde dafür nie Schulden machen" auch leicht gesagt. Wenn man nunmal wenig verdient, dann kann man nicht in vertretbarer Zeit soviel ansparen. Natürlich hat man keine Garantie dafür, dass das Geld nicht verpulvert... auf der anderen Seite, kann man auch sagen, dass alleine die Chance auf ein Kind "Gold wert ist". Meine Kinder sind jeden Cent "wert", aber selbst wenn es nicht geklappt hätte, so wäre die Chance auf die Kleinen es auch "wert" gewesen. Das was man bekommt, wenns klappt, ist nunmal unbezahlbar schön. Aber ich würde es auch von den Chancen abhängig machen. Für eine sehr geringe Chance, würde ich nicht soviel Geld auf Kredit nehmen. Wenn die Schwangerschaft aber tatsächlich realistisch ist und definitiv keine andere Möglichkeit besteht und mein Lebensglück davon abhängt (und die Konditionen einen nicht verarmen lassen), dann würde ich vielleicht auch mal auf Pump sowas machen. Aber dann muss man sich schonungslos mit seinen tatsächlichen Chancen beschäftigen. So oft wie ich hier lese, dass Frauen weit jenseits der 40. die wahnsinnig niedrigen Chancen nicht wahrhaben wollen, sind solche easy-Kredite mit Vorsicht zu genießen.


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   Bettinawillswissen
schrieb am 11.07.2020 00:02
Ich stimme wirdschon in allen Punkten absolut zu! Ein Kind ist unbezahlbar und gerade wenn das Einkommen begrenzt ist, kann man ja (trotz diverser Sparmaßnahmen) nicht so schnell eine Unsumme ansparen. Da finde ich einen Kredit schon eine Option.

Allerdings finde ich die Chancen–Einschätzung bei dem Kiwu echt schwierig. Es gibt hier ja sehr viele Frauen, die trotz bester Voraussetzungen erst im 8., 9. oder sogar 10. Versuch schwanger wurden – oder am Ende gar nicht 😕. Und dann gibt es hier Ü–40–Jährige bei denen es erstaunlich schnell klappt oder andere schlechte Voraussetzungen und es klappt trotzdem beim ersten Versuch.

Die nächste, schwierige Frage finde ich bei einem Kredit: wann höre ich auf? Angenommen ich hatte 5 Versuche und es hat trotz bester Voraussetzungen nicht geklappt: nehme ich dann im Glauben an die super Voraussetzungen immer weiter Kredite auf? Oder wann komme ich zu dem Schluss, dass meine Chancen offenbar trotz bester Voraussetzungen doch nicht gut stehen?

Finde ich generell schon die fast größte Herausforderung der ganzen Behandlungen, zu entscheiden, wann Schluss ist (oder auch nicht). Und je knapper das Geld ist, desto schwieriger ist diese Entscheidung wohl 😕


  Re: Behandlungskosten auf Raten
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 11.07.2020 00:58
Zitat
Bettinawillswissen
Und dann gibt es hier Ü–40–Jährige bei denen es erstaunlich schnell klappt oder andere schlechte Voraussetzungen und es klappt trotzdem beim ersten Versuch.
😕

sich auf die "gefühlt" hohen Beispielen an Ü 40 Frauen in Internetforen zu beziehen, ist gerade keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Chancenthema. Da helfen nur ernüchternde Blicke in IVF-Register, andere Studien und Gespräche in der kiwu (meiner Erfahrung nach sind die zumindest vor Behandlung sehr ehrlich und wenn man denen die Finanzlage schildert, dann werden die meisten Ärzte ehrlich mit einem sein).

Sorry, dass ich bei deinem Beitrag skeptisch bin. Anonym und geht in die Richtung, dass ein Kredit schon ok sei (weil es ja mit Ü40 noch klappen kann) und es nur kritisch um die Frage geht, wann damit aufhören...

Ich denke aber schon beim ersten Kredit muss man mehr als "im Forum gibts so viele Ü40 Mütter" als Argument her, denn im echten Leben ist es eben gerade nicht so. Einfach ein Blick in die Statistik werfen. Wenn dann dort steht, dass man mit einem bestimmten Alter gerade mal 2 % Chancen hat und auch die kiwu sagt, dass es sehr wahrscheinlich nichts wird, dann sollte man kein Kredit aufnehmen. Und ich fände eine Bank, die mit solchen Hoffnungen / Verzweiflungen spielt auch per se unseriös. Habe mir das nicht durchgelesen was die schreiben, aber wird wohl eher so dargestellt als ob nur das Geld zwischen einem und dem Kind stünde. Klar, die wollen Geld verdienen... aber dessen muss man sich echt bewusst sein, wenn man sich nicht von so glücklichen Familienbildern dort täuschen lassen will...


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   Bettinawillswissen
schrieb am 12.07.2020 00:17
Liebe wirdschon,

Ich verstehe deine Skepsis. Vielleicht hast du mich missverstanden: ich wollte dir eigentlich zustimmen und sehe eine Kreditaufnahme ebenfalls kritisch! Einzig den Punkt der Chancen wollte ich noch differenzieren. Genauso schrieb ich ja, dass auch bei vermeintlich guten Chancen leider ja nie Gewissheit besteht, dass es klappt und man deshalb immer die individuellen Chancen abwägen muss. Je geringer die Chancen (wodurch auch immer bedingt) desto kritischer sollte man eine Kreditaufnahme hinterfragen. Aber eben theoretisch auch als Jüngere, wenn z.B. Schon viele Vorversuche gescheitert sind.

Dennoch verstehe ich auch, wenn man eben als einzige Chance einen Kredit sieht, weil es finanziell anders nicht machbar ist. Aber eben auch nicht unbegrenzt und man sollte sich vorher gut überlegen wann man die Grenze zieht, damit es nicht ausufert.

Raten und wünschen würde ich niemandem einen Kredit, weder über ominöse Kiwu–Banken oder was das für ein link ist, noch über die eigene Hausbank. Ich wollte nur bestätigen wie du es auch schriebst, dass ich es schon auch verstehen kann.

Ich hoffe, dass meine Gedanken ernst genommen werden, auch wenn ich anonym schreibe. Ich wollte nur meine Gedanken schreiben, nichts einreden oder ausreden und dir im Wesentlichen eben mit allem zustimmen weil ich es genauso sehe wie du. vertragen


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   s.ler.2020
schrieb am 14.07.2020 17:48
Danke @snail-on-the-road. Dein Feedback hilft auf alle Fälle meine Gedanken zu strukturieren. Ich sehe das ähnlich wie du, muss aber ehrlich gestehen, dass ich nicht abgeneigt bin die hohen Kosten monatlich aufzuteilen. Ich möchte mir ja unbedingt alle Optionen offen halten und nicht aufs Geld achten wenn es um Zusatzleistungen oder Kryo geht. Gerade weil es immer unerwartende Kosten geben kann, fände ich einen kleineren Betrag pro Monat angenehmer als eine hohe Summe auf einmal. Ich werde mir mal die Zinssätze von denen anschauen und auch vergleichen. Schlussendlich werde ich es nur machen, wenn ich ein gutes Gefühl habe. Danke!! smile


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   s.ler.2020
schrieb am 14.07.2020 17:59
Zitat
Bettinawillswissen

Ich hoffe, dass meine Gedanken ernst genommen werden, auch wenn ich anonym schreibe. Ich wollte nur meine Gedanken schreiben, nichts einreden oder ausreden und dir im Wesentlichen eben mit allem zustimmen weil ich es genauso sehe wie du. vertragen

Liebe Bettinawillswissen & liebe wirdschon,

danke euch beiden für eure Rückmeldungen und eure Meinungen. Ich kann euer Feedback total nachvollziehen und bin auch d'accord, dass Kredite nur in Frage kommen sollten, sofern man/frau mit gutem Gewissen sich solche monatlichen Raten auch leisten können. Bzgl der Chance finde ich aber haben die Kiwu-Klinken eine Verantwortung und sollten Paare oder Alleinstehende Frauen erst gar nicht behandeln, sofern es nicht genügend Chancen gibt. Wie dann bezahlt wird ist meiner Meinung nach unabhängig von der möglichen Erfolgsrate. Ich finde den Ansatz nicht schlecht, denn meine KiwuKlinik bietet keine Ratenzahlungen an, in der Zahnmedizin aber sind solche Zahlungsdienstleister oder Zahlung auf Rate gang und gäbe.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bis dato gar nicht daran gedacht hatte mir einen Ratenkredit anzusehen. Ich werde es mir mal näher ansehen, denn grundsätzlich habe ich lieber einen Buffer auf der Seite für unerwartende Ereignisse und bezahle eine kleinere Summe in monatlichen Schritten.

Ich danke euch wirklich sehr!

Liebe Grüße,
Susanne


  Re: Behandlungskosten auf Raten
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 14.07.2020 21:54
Zitat
s.ler.2020
Bzgl der Chance finde ich aber haben die Kiwu-Klinken eine Verantwortung und sollten Paare oder Alleinstehende Frauen erst gar nicht behandeln, sofern es nicht genügend Chancen gibt. Wie dann bezahlt wird ist meiner Meinung nach unabhängig von der möglichen Erfolgsrate. Ich finde den Ansatz nicht schlecht, denn meine KiwuKlinik bietet keine Ratenzahlungen an, in der Zahnmedizin aber sind solche Zahlungsdienstleister oder Zahlung auf Rate gang und gäbe.

Sorry, das ist Mist was du schreibst und bestätigt mich in meinen Gefühl, dass hier durch dich und andere Werbung für diese Bank betrieben wird.

kiwus behandeln auch bei sehr geringen Chancen, auch weil viele Frauen es brauchen um damit abzuschließen. Deshalb sollte man bei der kiwu ganz deutlich sagen, dass man sogar einen Kredit aufnehmen muss und die Ärzte werden dann sicher nochmal deutlicher. Die meisten sagen schon sehr ehrlich, wenn die Chancen schlecht sind, aber viele wollen es nicht wahr haben. Und natürlich ist die Chance auch ausschlaggebend für die Frage, ob sich ein Kredit bzw. die Behandlung überhaupt lohnt. Alles andere ist unseriöser Mist und wenn dir eine Bank erzählt, nimm ruhig den Kredit, egal wie niedrig die Chancen sind, dann tun sie es eben weil sie Geld verdienen wollen. Und da du so schreibst, dass die Chancen mal ganz egal sind für die Kreditfrage, nehm ich mal stark an, dass du nicht wirklich ne Betroffene bist... die würde sich sowas nämlich fragen.

Und nein, es ist nicht dasselbe wie Zahnarzt. Da ist der Erfolg vertraglich vereinbart und wenn dein Zahn rausfällt, dann wird er wieder eingesetzt. Bei der kiwu wird nie Erfolg garantiert, da gehts nur um die Behandlung und man zahlt auch, wenn man nicht schwanger ist. Außerdem muss man selten schlechte Zähne haben, wenn allein die Zuzahlungen so hoch wie kiwu-Kosten sind.

Also Leute, aufgepasst bei solchen kiwu-Kreditbanken. Wenn man am Ende kinderlos UND bei so nem Kredithai am Haken hängt, dann gehts einem noch viel schlechter als es das ohnehin schon tut. Sprecht mit euren Ärzten ehrlich über Geldsorgen, falsche Scham bringt hier nichts und die wenigsten können sowas mal einfach so stemmen... wahrscheinlich auch nicht jeder Arzt.


  Re: Behandlungskosten auf Raten
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   s.ler.2020
schrieb am 15.07.2020 18:11
[/quote]

Sorry, das ist Mist was du schreibst und bestätigt mich in meinen Gefühl, dass hier durch dich und andere Werbung für diese Bank betrieben wird.

[/quote]

Irgendwie schade, dass du so reagierst. Meine Meinung ist doch bitte kein Mist, genauso wenig ist deine. Ich persönlich finde es nicht unattraktiv, kann es aber natürlich total verstehen, wenn andere sich mit der Möglichkeit nicht wohl fühlen. Ich persönlich würde mich erst dann einen Kredit holen, sofern der Arzt genügend Erfolgsaussichten zugeschrieben hat. Wenn das andere anders machen auch fein, aber das soll jeder für sich entscheiden. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass der Arzt die Verantwortung trägt. Bei geringen Erfolgsaussichten sollte keine Behandlung durchgeführt werden.

Und ja ich bin neu hier, und finde den Rahmen des Forums schön. Ich wollte Erfahrungsberichte sammeln, aber keine Meinungen drauf geklatscht bekommen, denn ich dachte das ist ein Ort wo wir uns gegenseitig unterstützen! Dessen Meinung bin ich immer noch & wünsche dir alles Liebe!

Susanne




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