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  Kiwu und Hashimoto
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   Kiki_79
schrieb am 05.04.2020 18:27
Liebes Experten-Team,

ich befinde mich als 41-jährige in einer Kinderwunschbehandlung, bin aber körperlich immer noch sehr jung geblieben. Drei Inseminationen waren bislang leider erfolglos. Dafür gibt es zwar keinen Beweis, doch mein Gefühl sagt mir, dass sich jedes Mal etwas einnisten wollte und es am Ende nicht dazu kam. Da ich eine Hashimoto-Thyreoiditis habe, habe ich mit großem Interesse die Artikel über die Gabe von Kortison bei Hashimoto gelesen und mich in vielen Punkten darin wieder gefunden? Allerdings sind die Berichte schon über 10 Jahre alt. Meine Frage: sind die Inhalte immer noch aktuell? Könnte ich mich bei meinem nächsten Besuch in der Klinik darauf berufen? Ich würde das wirklich sehr gerne ausprobieren. Ab wann würde man denn das Kortison und ggf. ASS für welchen Zeitraum einnehmen? Und in welcher Dosierung wäre das jeweils sinnvoll? Ich nehme 62,5 Mikrogramm L-Thyroxin ein und habe damit einen TSH-Wert von 0,9.
Herzliche Grüße, Kiki


  Re: Kiwu und Hashimoto
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   Snail-on-the-road
Status:
schrieb am 07.04.2020 13:13
Hallo Kiki,

wissenschaftlich beantworten kann ich Dir das leider nicht. Aber ich kann Dir von meinen Erfahrungen berichten.

Ich habe ebenfalls eine ausgeprägte Hashimoto-Thryreoiditis (175 Mikrogramm L-Thyroxin, TSH 0,7) und habe bereits 5 ICSI und 2 Inseminationen hinter mir: alle negativ. Bei den letzten beiden ICSI und bei den Inseminationen habe ich Cortison (Prednisolon) genommen, bei der letzten sogar Granocyte um die eigene Immunabwehr herunterzufahren. Eine Einnistung hat es aber auch nicht zur Folge gehabt, ich gelte als RIF (wiederholtes Implantationsversagen) trotz guter Eizellqualität (bei ICSI mit Samen meines Mannes), regelmäßigem Zyklus mit gutem Schleimhautaufbau und unauffälligem Gerinnungsprofil. Mir fehlen allerdings 3 KIR Gene - von denen aber auch nicht genau weiß, ob die jetzt die Ursache sind. Meine Hashimoto halte ich aber nicht für die Ursache, mein KiWu auch nicht, weil es gut eingestellt ist über viele Jahre hinweg.

Ich habe vor 4 Wochen eine Biopsie der GMSH machen lassen, weil ich wissen wollte, ob dort eine chronische Endomitritis oder zu viele natürliche Killerzellen sind, die ja auch Teil der Immunabwehr sind. Beides ohne Befund.

Einen Versuch mit Cortison ist es wert, aber eben keine Garantie. Und ich persönlich bin zumindest der Meinung, dass man in der derzeitigen Lage nicht unbedingt Cortison zur Immununterdrückung nehmen sollte, wenn es nicht irgendwie medizinisch indiziert ist - was bei zu vielen natürlichen Killerzellen z.B. der Fall gewesen wäre, wenn ich meinen Befundbericht richtig verstanden habe. Ich verneig mich

Aber sprich doch einfach mit deinem KiWu. ASS würde man doch nur nehmen, wenn eine Gerinnungsstörung vorliegt, oder? Ich reagiere allergisch auf Acetylsalicylsäure, also stand das bei mir nie zur Debatte.

Alles Gute
Snail


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.20 13:45 von Snail-on-the-road.


  Re: Kiwu und Hashimoto
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   pueppi0210
Status:
schrieb am 07.04.2020 13:29
Hallo, ich habe auch Hashi.
Ich bin dennoch mit unserem siebten Kind schwanger. Wenn bei
dir sonst alles ok ist würde ich dir Selen empfehlen mir hat Cefasel 200 immer sehr bei Kinderwunsch geholfen.
Lg Manu


  Re: Kiwu und Hashimoto
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   milli2020
Status:
schrieb am 13.04.2020 10:55
Wie sind denn deine freien Werte ft3 und ft4? Die sollten gut eingestellt sein, oberes Drittel ft4 mehr als ft3 aber nah beieinander.

Ich habe auch Hashi und bin 2mal mit ICSI und Prednisolon schwanger geworden.
Allerdings gleich 15mg...

Da ist jetzt eh die Frage wie das mit Corona so ist. traurig


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  Re: Kiwu und Hashimoto
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   axelmueler
schrieb am 08.05.2020 20:10
O


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.05.20 20:10 von axelmueler.


  Re: Kiwu und Hashimoto
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   Evaabe
schrieb am 28.05.2020 21:44
Bitte lasse den Kopf nicht hängen. Du kannst mit diesem Hindernis sowieso schwanger werden, das wird nur ein wenig länger dauern als bei der Frau, die gesund ist. Bei mir wurde auch festgestellt dass meine Werte sehr schlecht sind und dass ich laut Arzt viel Zeit brauche um sie einzustellen. Damals war ich nur 18 Jahre alt und Kinderwunsch war für mich natürlich kein Thema. Also ich habe einfach die verschriebene Pillen nicht eingenommen. Mit den Jahren wurde ich vernünftiger und ging zum Arzt um diese Situation abzuklären. Mein Wert war damals noch schlechter als mit 18 Jahren und der Arzt meinte zu mir es wäre sehr schwer schwanger zu werden. Was soll ich sagen… eine Woche nach diesen Wörtern war ich schwanger, einfach so! Mein Arzt sowie ich waren sehr überrascht. Als meine Tochter 1 Jahre alt war, wuchs in mir den Wunsch nach einem Geschwisterkind für sie, weil einen grossen Altersbestand zwischen unseren Kindern wollten wir nicht! Ich bin also sofort zum Arzt und sagte ihm von meinem Wunsch. Ende Frühling diesen Jahres war mein Wert fast 6 und ich bin im 3. ÜZ schwanger geworden. Ein Wunder wie mein Arzt gesagt hat. Am Montag muss ich zum Ultraschall meiner Schilddrüse und zum TSH- Wert bestimmen. Bin gespannt wie dann meine Werte durch die neuen Hormone und der Schwangerschaft sind. Welche Tabletten hat dir dein Arzt verschrieben? Ich würde mich für deine Antwort sehr freuen. Auch wenn du fragen hast, bitte. Hattest du früher schon einmal Probleme mit der Schilddrüse? Liebe Grüße




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