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  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Blüte
schrieb am 01.03.2020 10:53
Weißt du Hulksmother, ich bin auch unfruchtbar, war nie eine Sekunde schwanger und habe SEHR darunter gelitten, viele Jahre. Ich hatte natürlich nie eine Fehlgeburt, einfach deshalb, weil ich nicht schwanger wurde und zwar nie, aber ich denke, ich habe die ungewollte Kinderlosigkeit in (fast) allen Tiefen ausgelotet.

Nun habe ich ein Adoptivkind mit einer lebensbedrohlichen, körperlichen Krankheit. Eine Krankheit, die das Kind benahe das Leben gekostet hätte bis man herausfand, was ihm fehlt (über Jahre), eine Krankheit, das den Körper bereits geschädigt hat (Herz usw.) und eine Krankheit, die noch viel "Potential" hat, wie u.a. ein hohes Krebsrisiko, weshalb das Kind regelmäßig in die Radiologie muss.

Grundsätzlich finde ich sowieso, dass man Leid nicht mit Leid vergleichen kann, jedes Leid ist schlimm, jedes Leid muss man ertragen. Aber ganz ehrlich, wenn ich nun seit Tagen lese, dass du ungewollte Kinderlosigkeit, so schlimm wie sie ist, ständig mit lebensbedrohlichen körperlichen Krankheiten auf eine Stufe stellst, werde ich sauer.

Ich habe mir auch lange überlegt, ob ich das überhaupt schreiben soll, aber mir wäre es doch wichtig, wenn man einfach mal die Kirche im Dorf lassen würde und jede Situation für sich nehmen würde, denn diese Vermischungen führen immer zu Schräglagen und damit ist keinem gedient.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Eibischteig
schrieb am 01.03.2020 11:02
@Blüte...das hat aber mit dem Thema und der Frage der Threaderstellerin gar nichts mehr zu tun. Vielleicht mögt ihr für Eure philosophische Metadiskussion einen eigenen Thread eröffnen...nur mal so gesagt....


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Blüte
schrieb am 01.03.2020 11:15
@eibischteig, deshalb habe ich auch Hulksmother angesprochen und nicht die TE.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Eibischteig
schrieb am 01.03.2020 11:25
Dann mach doch einen eigenen Thread auf oder diskutiere das mit Deinen gewünschten Gesprächspartnern per Privatnachricht...wird doch im Kummerkasten auch so gehandhabt, daß Gespräche der Antwortenden untereinander nicht erwünscht sind und dort bist Du Mod...Ich bin aus dem Gespräch draußen somit. Schönen Sonntag!


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  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   henriette
schrieb am 01.03.2020 11:53
Bei der Kinderwunschbehandlung wird meiner Ansicht nach viel zuwenig auf der "philosophischen Metaebene" diskutiert, denn diese schwingt immer mit und nur weil etwas medizinisch machbar ist, muss es ethisch nicht vertretbar sein (siehe etwa Leihmutterschaft und ähnliche Auswüchse). Die Kinderwunschbehandlung ist und bleibt eine Art Luxusbehandlung und wir in unseren Breiten haben das Glück, dass wir diese, sogar zum Teil von der Solidargemeinschaft bezahlt, auf einem sehr hohen NIveau in Anspruch nehmen können. Aber das Leben und die Gesundheit einer Frau und/oder eines Mannes ist nicht in unmittelbarer Gefahr, wenn sich der Kinderwunsch nicht erfüllt.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Blüte
schrieb am 01.03.2020 11:56
Hier bin ich auch Moderator smile. Aber danke für deine Hinweise, die du mir ja auch nicht per Privatnachricht zukommen lässt.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Eibischteig
schrieb am 01.03.2020 12:34
Zitat
Blüte
Hier bin ich auch Moderator smile. Aber danke für deine Hinweise, die du mir ja auch nicht per Privatnachricht zukommen lässt.
Das ist nicht korrekt. Ich habe den Thread wegen Ausuferung schon gestern gemeldet.
Und jetzt verabschiede ich mich endgültig aus dem Thread. Wildblüte, Du weißt eh, wie Du mich erreichst. Freu mich von Dir zu hören zwinker


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.03.20 12:42 von Eibischteig.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   la_tina
Status:
schrieb am 01.03.2020 12:48
In der ganzen Medizin wird zu wenig auf metaphilosophischer Ebene diskutiert. Ich hab mit meinem Kinderwunsch 1 Intensivbett 2 Tage blockiert auf Kosten der Allgemeinheit (OHSS). Wo fängt man da an und hört auf? Braucht der 87 jährige wirklich ne neue Herzklappe die 30.000 € Kosten verursacht? Brustverkleinerung bei Rückenschmerzen? Der Motorradfahrer, Taucher, Paraglider der bei Ausübung eines Hobbies schwer verunfallt? Da sagt ja auch keiner was...

Es geht um ein paar wenige Patienten für die IVIGs in Frage kommen; die zahlen es allermeistens auch noch selber. Ist ja nicht so als würden da Tausende Frauen lebenswichtige Medikamente in großer Menge aufbrauchen. Und potentiell lebensbedrohlich ist die Stimu an sich auch, also da dürfte man sich überhaupt nicht helfen lassen bei Kinderwunsch. Ich denke mal die Risiken mit OHSS, Kurznarkose, etc sind höher als das Risiko sich mit IVIGs mit was zu infizieren.

Also lässt doch mal die Kirche im Dorf. Wenn die TE bei ihrer Geschichte auf eigene Kosten IVIGs ausprobieren möchte, die ja zumindest vielleicht helfen könnten, dann braucht man ihr wirklich nicht mit der Moralkeule kommen.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Blüte
schrieb am 01.03.2020 13:01
Eibischteig, deine Meldung, die ich nicht als Privatnachricht werte, ist mir nicht entgangen.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   HulksMother
schrieb am 01.03.2020 21:48
Ich versteh auch nicht, warum diese Diskussion als so abschweifend von Eibischteig gemeldet und verurteilt wird. Die Frage treibt vielleicht auch andere um, die sich fragen, wie weit sie mit Medikamenten gehen sollen, wollen und können.
Und ich hatte „nur“ fünf Fehlgeburten und keine später als die 10. Woche und jede einzelne hinterlässt Spuren.


  Re: Jetzt mal ehrlich: Sind IVIGs gefährlich?
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   Solani2
Status:
schrieb am 02.03.2020 09:17
Liebe Wildblüte,
zur eigentlichen Frage zurück - IVIGs sind wohl nicht unbedingt gefährlich, aber ungefährlich eben auch nicht. Ich habe in meinem Leben nur zwei Anti D Prophylaxe Spritzen erhalten und ehrlich, ob eingebildet oder nicht, ich habe mich danach tagelang nicht ganz wohl gefühlt. Die Liste der Nebenwirkungen ist lang, bis hin zum anaphylaktischen Schock. Ich würde IVIGs nicht auf die leichte Schulter nehmen, besonders weil du Familie hast.
Man findet fast immer Ärzte die bestimmte Vorgehensweisen unterstützen, wenn man nur lange genug sucht. Die bieten quasi den "letzten Strohhalm" an und wenn es dann klappt, sind das die Helden.
Ich will dir sicher nichts empfehlen. Mit Intralipid hat es bei dir zweimal geklappt, einmal nicht. Und du hast es gut vertragen, oder? Nur du kannst wissen ob es für dich Zeit ist, sich an den letzten Strohhalm zu klammern, oder es noch länger etwas konservativer versuchen willst.

Viel Glück!




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