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  Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   Jessy.80
schrieb am 04.02.2020 21:32
Hallo zusammen,

nach sechs frühen Fehlgeburten und Ratlosigkeit meiner aktuellen KiWu Praxis möchte ich in eine spezielle Abortsprechstunde gehen um zu klären was man noch untersuchen könnte. Ich schwanke zwischen den Unikliniken Düsseldorf und Essen. Hat jemand Erfahrungen mit einem der beiden und mag diese mit mir teilen?

LG
Jessy


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   *nepi*
schrieb am 04.02.2020 23:24
Ich habe keine Erfahrung, stehe aber genau vor dieser Frage - Essen oder Düsseldorf - aktuell auch nach insgesamt 5 Aborten. Drei davon sehr frühe Aborte hintere nach dem gleichen Muster.

Falls jmd schon Erfahrungen hat, wäre ich auch sehr interessiert.


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   xKirschblüte
Status:
schrieb am 05.02.2020 12:52
Hallo zusammen!
Ich war in Essen/Duisburg im Novum bei Herrn Nassar in Behandlung und würde dort wieder hingehen.
Er hat ein breites Fachwissen (auch in Bezug auf meine Erkrankungen), immer einen Plan B und hat mich laut Lehrbuch behandelt. Er kannte zu sämtlichen meiner Fragen (Bspw. soll ich wg. des PCOS bis zur Behandlung nicht besser die Pille nehmen? Antwort: Nein, schmälert den Erfolg, lieber Cyclo Progynova.) Studien, nach denen er mich beriet.

Seine Argumentation konnte ich immer nachvollziehen und er hat eben schlüssig beraten, warum diese und jene Zusatzleistung erstmal nicht notwendig ist.
Das fand ich als Privatpatientin, der aber nur 50% der Kosten übernommen werden, mal zur Abwechslung ganz angenehm. Ich musste auch nicht mehr Medikamente nehmen als unbedingt notwendig.

Ich fand seinen Blick auf den jeweiligen Befund immer realistisch. Während Kollegen bei 2-3 sicheren Follikeln schon Schnappatmung bekamen und von Abbruch sprachen, kam dies für ihn nicht in Frage und er verfolgte Plan A-C.

Der erste Versuch (Gott sei Dank Plan A) hat auch geklappt.

Von daher- beim nächsten Kind gehe ich direkt zur ICSI dorthin.

Liebe Grüße aus der Nachbarstadt!

Kirschblüte


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.02.20 12:57 von xKirschblüte.


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   Jessy.80
schrieb am 05.02.2020 21:07
Hallo nepi,

Hast Du auch schon einiges an Diagnostik hinter Dir, oder stehst Du noch am Anfang der Untersuchungen?

Bei mir ist schon einiges an Diagnostik erfolgt und mir geht es jetzt darum herauszufinden ob es noch weitere Möglichkeiten gibt, oder ob wir uns damit abfinden müssen dass es Wahlmöglichkeit nie klappt.

Bei mir waren alle Aborte so früh, dass man nichts oder nur eine leere Fruchthöhle sehen konnte.

LG


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  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   Aalesch
schrieb am 05.02.2020 22:01
Hallo,

Ich war in essen an der uniklinik in behandlung(abortspechstunde). Zuletzt August 19.
War nicht zufrieden. Hauptsächlich assistenzärzte die keine ahnung haben
Dr. Koninger ist leider nicht mehr in dieser abteilung .Den arzt kann man sich nicht aussuchen(bin kassenpat)
2015 bis 2016 war ich dort auch in behandlung und es wurde eine falsche diagnose gestellt als ursache der aborte.
Falls du nach essen gehst versuch einen termin beim oberarzt oder chefarzt zu bekommen.ansonsten lass es lieber.
Uni.Düsseldorf habe ich keine Erfahrung.
Alles Gute


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   *nepi*
schrieb am 06.02.2020 00:11
@ jessy : bei der Gerinnung und Immunologie wurde schon einiges untersucht. Und bei dir?


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   mariechen74
schrieb am 06.02.2020 00:29
Zu den Abortsprechstunden in D oder E kann ich nichts sagen. Gerinnung und Chromosomenanalyse kann auch die Kiwu abnehmen und an ein Labor senden, sowie eine HSK machen.
Ich hatte auch dreimal positiv, ohne dass etwas zu sehen War und das Immunsystem War überaktiv- das würde ich daher auch testen lassen.
Novum Essen als Kiwu kann ich auch empfehlen!

LG, Mariechen


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   *nepi*
schrieb am 06.02.2020 00:39
Darf ich fragen, was genau da beim Immunsystem getestet wurde?
Ganz lieben Dank!


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   Jessy.80
schrieb am 08.02.2020 10:09
Hallo nepi,

ich war bisher in einer KiWu Praxis und die haben einiges untersucht. Zuerst die Gerinnung, dann wurde die Schilddrüse eingestellt (wobei hier erst vor kurzem die Dosierung noch mal erhöht wurde auf meinen Wunsch, weil der TSH trotz Einnahme von L-Thyrox nicht durchgehend unter 2,5 lag). Progesteronwerte sind in Ordnung. Spermiogramm war in Ordnung, DNA-Fragmentierung auch. Genetik wurde bei beiden untersucht, ist auch in Ordnung. Killer- und Plasmazellen sind auch ok. Im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung wurde eine Anomalie entdeckt und behoben, danach hatte ich aber erneut eine frühe Fehlgeburt. Ich dachte damit hatten wir endlich die Ursache gefunden, dem war aber wohl nicht so. Daher suchen wir nun nach einer Möglichkeit doch noch eine andere Ursache zu finden.

Bauchspiegelung haben sie nicht für notwendig erachtet, weil ich ja immer wieder schwanger werde und somit und auch sonst keinerlei Hinweise auf eine Endometriose bestehen.

Meine KiWu Ärztin hat mich nun nach dem Ausschluss von Problemen mit Killer- und Plasmazellen verabschiedet und mir viel Glück gewünscht. Sie ist mit ihrem Latein am Ende und hat mich quasi vor die Tür gesetzt.

Ich stehe jetzt vor der Wahl es einfach so weiter zu probieren und immer wieder zu scheitern, oder aufgeben zu müssen, oder ich hole mir eine zweite Meinung und da dachte ich halt an eine Einrichtung mit einer qualifizierten Abortsprechstunde, die auf habituelle Aborte spezialisiert sind und nicht auf künstliche Befruchtungen.

Ich will aber auch nicht mehr viel Zeit verlieren (ich habe schon so viel Zeit verloren), weil ich im Herbst 40 werde und ich habe Angst, dass mir die Zeit wegläuft. Daher möchte ich mich jetzt direkt für eine gut Einrichtung entscheiden.

LG
Jessy


  Re: Uniklinik Düsseldorf oder Essen?
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   DOM82
Status:
schrieb am 08.02.2020 21:57
Ich war in Essen. Da wurde nur noch der Rest der Gerinnung untersucht und es kamen zwei Mutationen heraus. Sonst waren dort tatsächlich Assistenzärzte. Alle sehr nett. Die Oberärztin wurde angerufen als das Schema F durchgesprochen war und ich mit meinen Ordner an bereits erfolgten Untersuchungen mit hatte.
Davor war ich in Dorsten und GE beides Kiwu-Kliniken und nach dem ich dann alle meine Untersuchungsergebnisse von allen Kliniken mitgebracht habe und alle Kombis an Medis, die ich genommen habe, so wie meine Beobachtungen mit der Ärztin besprochen habe, wurde tatsächlich eine alternative Medikation überlegt.

Ich hatte vier MA. vor der 12ssw und zwei mal einen positiven Test aber meine SB setzt schon am sechsten Tag nach dem Eisprung und dabei ist mein Progesteronwert eigentlich in Ordnung. Warum die FGs in Folge gewesen sind, haben wir immer noch nicht raus gefunden. Die vier MA waren immer nach dem Herzschlag, wobei die Minis immer ein paar Tage bis sogar Wochen zurück lagen.




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