Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Wann Transfer nach Septumentfernung
no avatar
   Georgine
schrieb am 13.01.2020 22:02
Liebes Team, lieber Doc und liebe Foris,

ich hatte am Fr 10.1. (5. ZT) die Entfernung meines 16mm Septums (wurde in 4-5 Gebärmutterspiegelungen nicht erkannt), erst dann bei einem 3D US im Dezember nach meiner Interzervikal Schwangerschaft. Ich bin 31 Jahre alt, mein Mann 30. Nach ca 7 ICSIs und 7 Kryos ohne Schwangerschaft, einer spontanen Schwangerschaft mit MA nach Herzaktion, bin ich in 6 EMS 4x schwanger geworden, leider immer FG bzw das letzte Mal war mit dem Embryo alles ok, auch Herzaktion, leider lebensbedrohliche Interzervikalschwangerschaft (2x lebensbedrohliche Blutungen)

Nun ist die Frage, wann wir wieder weitermachen dürfen. Ein Spital, zwei Ärzte, zwei Meinungen. Ein Arzt meinte: ein Zyklus Pause genügt, ein anderer meinte 3 Monate. Ich mache künstliche Zyklen von 28 Tagen. Dieser Zyklus ist Ende Jänner fertig. (Im Februar den Februar Zyklus und im März den März Zyklus)

Meine Fragen:

a) Transfer besser Mitte März, Ende März oder Mitte April? Da wir durch nachfragen im Spital (hier sitzen schon die absoluten Spezialisten nur es ist ein riesiges Spital und absolute Bürokratiehochburg; Kundennähe Fremdwort) immer neue und andere Antworten erhalten, fragen wir besser hier nach :-D
b) ich möchte auch nochmals Plasmazell- und uNK Biopsie sowie Endometrio (ERA, EMMA, ALICE) wiederholen. (Bitte keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser Tests, nach meiner Vorgeschichte ist mir das einfach wichtig). Dürfen wir im Jänner schon wieder ein Scratching machen lassen, oder erst im Feber oder im März? Spätestens im März müssen wir alles machen, damit wir dann Mitte April unseren Transfer haben können.
c) Zuerst wollte ich ja den Jänner Zyklus (OP Zyklus) komplett ohne Hormone machen (also downreguliert), weil ich nicht zu viel Östrogen haben möchte. Habe so schon erfolgreich mein subseröses Myom auf 15mm geschrumpft (tschaka!) Andererseits hat man uns aber in einem anderen Spital geraten, in OP Zyklen immer Schleimhautaufbau zu betreiben, um Verwachsungen / Verklebungen zu vermeiden. Stimmt das? Reicht dafür ein low dose HET mit 4mg Östrogen pro Tag?

Danke im voraus und LG
Georgine


4 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.20 22:20 von Georgine.


  Re: Wann Transfer nach Septumentfernung
no avatar
   Gamora83
Status:
schrieb am 14.01.2020 09:29
Hallo Georgine,

ihr habt ja auch schon einiges durch.
Gezielt kann ich deine Fragen nicht beantworten. Werfe aber einfach mal die Frage in den Raum: Warum alles übers Knie brechen? Dein Körper und auch deine Seele hat in der letzten Zeit ja einiges mitgemacht. Ich persönlich würde wohl erst im März/April einen Transfer durchführen lassen, einfach, damit der Körper etwas Zeit hat. Nicht, dass du den TF im Januar/Februar machst und dir dann den Kopf, falls es nicht klappt.

Du bist ja erst 31, da kommt es auf 2 Monate nicht wirklich an.

Ich hatte im Oktober 19 einen Spätabort in der 15. SSW. Vom Gefühl her, wollte ich am liebsten direkt wieder starten. Merke jetzt aber, dass mir die Auszeit schon ganz gut tut und mein Körper sie auch wirklich gebraucht hat. Wir starten wohl auch im März/April wieder und ich bin schon 36.

Letztlich liegt die Entscheidung aber bei dir. Du kennst dich am besten.

Ich wünsch euch alles Gute.
Gamora


  Re: Wann Transfer nach Septumentfernung
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 14.01.2020 10:43
Liebe Georgine,

Aufgrund Ihres Alters sehe ich eigentlich keinen Grund zur Hektik. Grundsätzlich spricht ja nichts gegen drei Monate Wartezeit.Ob es notwendig ist oder nicht, kann letztlich nur der Operateur entscheiden.

Natürlich diskutiere ich die geplanten Untersuchungen nicht. Plasmazellen ist sinnvoll, Keine Diskussion. Das andere nicht, auch da gibt es keinen Anlass zur Diskussion zwinker

Scratchen oder biopsieren können Sie natürlich gleich. es ist nur die Frage, wie aussagekräftig die Ergebnisse der Untersuchungen sein werden so kurz nach einem Eingriff.
In der Tat wird meist nach Beseitigung eines Septums mit Östrogenen nachbehandelt, um Verwachsungen zu vermeiden. Zumindest bei größeren Befunden. Ist die Downregulation nur wegen eines kleinen subserösen Myoms geplant, wäre das mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Wann Transfer nach Septumentfernung
no avatar
   Georgine
schrieb am 14.01.2020 17:01
Liebe Gamora,
Lieber Doc,

danke für die Antworten!
@Gamora...ja, das warten fällt mir einfach nur so schwer. Ich bin ja jetzt seit Anfang Oktober auf Zwangspause und es tut einfach nur weh...so viel Scheiße schon miterlebt, fast verblutet...man sehnt sich einfach so nach einem positiven Erlebnis endlich mal! Wie geht es dir so?
@Gamora + Doc: Habe heute endlich die Operateurin an der Hörer bekommen. Hurra! Wir haben uns auf einen Blastotransfer am 10. April also exakt 3 Monate nach der OP geeinigt.

Im Märzzyklus (also den Zyklus davor) machen wir nochmals ERA, Plasmazellen und uNK. Damit ich einfach das Gefühl habe,aktiv sein zu können.
Das ist mir sehr wichtig.

@Doc: Betreffend zusätzlichem Östrogen. Ich habe nun einen anovulatorischen Zyklus (habe ich sonst nie, habe sonst normale Hormonwerte) aber ich könnte mir vorstellen, daß mein Körper nach den ganzen Torturen (2 OPs, 3x MTX) im Zuge der Interzervikalschwangerschaft einfach auch mal die Schnauze voll hat. Daher möchte ich nun einen Substitutionszyklus machen. Aber wieviel Östrogen soll ich da pro Tag nehmen...reichen 6mg? Die Operateurin meint, ich brauche es nicht. Aber sie wollte mir am Telefon auch nicht zuhören. Der Zyklus ist anovulatorisch. Da wächst nichts. Das ist Fakt...Östrogen nur 10. Nichts machen traue ich mich nicht, da ich im Internet ein Slideshare von Ihnen lieber Doc gefunden habe, wo es um Hysteroskopien geht und u.a. auch den positiven Effekt von Östrogen nach Septumresektion. Das Dilemma ist, zuviel Östrogen traue ich mich nicht, weil ich ein subseröses Myom habe, welches E2 sensitiv ist. Momentan habe ich es auch 15mm x 15mm geschrumpft. Aber in den Schwangerschaften wächst es kräftig....Was meinen Sie??

Danke und LG Georgine




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020