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  Optimierung der nächsten ICSI
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   anna31
Status:
schrieb am 11.12.2019 13:58
Liebes Forum - ich schon wieder winkewinke

Wie ihr wisst, haben wir jetzt 3 negative ICSI's hinter uns traurig
Nächste Woche habe ich einen Termin mit unserem Arzt um das weitere Vorgehen zu besprechen und dazu möchte ich mich vorbereiten.

Nach 2 Versuchen haben wir die Klinik gewechselt und fühlen uns in der neuen Klinik auch wohl.
Bei der 3. ICSI gab es für uns auch schon einen Fortschritt, da wir (und auch der Arzt) davon ausgeht (kurzzeitig ganz leicht positiver OVU-Test und Art der Periode), dass es wohl zu einer kurzzeitigen Einnistung gekommen ist.
Natürlich hab ich auch in der vorangegangenen ICSI fleißig getestet und die waren immer blütenweiß traurig

Ich habe noch keine Ahnung, ob und welche Art von Optimierung uns der Arzt vorschlagen wird aber ich möchte euch fragen,
ob ihr Erfahrungen mit Assisted Hatching, einer Einnistungsspritze oder auch Embryo-Glue gemacht habt bzw. was es euch gebracht hat?

Danke für eure Erfahrungen (wenn ihr sie mir erzählen mögt smile )

Liebe Grüße,
Anna


  Re: Optimierung der nächsten ICSI
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   Anonymheute
schrieb am 11.12.2019 18:52
Hallo Anna,
die von dir genannten Optionen Assisted Hatching, Embryo-Glue und Einnistungsspritze halte ich nicht für die richtigen Stellschrauben. AH ist nur dann sinnvoll, wenn die Embryohülle tatsächlich verdickt ist. Wirkung von Embryo-Glue und Einnistungsspritze konnte nicht nachgewiesen werden. Kann man aber machen, die Kosten dafür sind ja überschaubar.
Meiner Meinung nach nistet sich ein einnistungsfähiger Embryo mit und ohne Embryo-Glue und Einnistungsspritze ein.

Viel interessanter wäre, was man an den Versuchen optimieren kann.

Welche Protokolle hattest du?
Welche Medikamente?
Wie viele EZ, Befruchtungen, Embryonen?
Wann fanden die TFs statt, was wurde transferiert?

Falls es da nichts zu optimieren gibt, könnte man ERA, Biopsie der SH, Gerinnung, Genetik, Immunologie testen. Hattest du schon eine Bauchspiegelung?

LG


  Re: Optimierung der nächsten ICSI
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   anna31
Status:
schrieb am 12.12.2019 09:30
Zitat
Anonymheute
Hallo Anna,
die von dir genannten Optionen Assisted Hatching, Embryo-Glue und Einnistungsspritze halte ich nicht für die richtigen Stellschrauben. AH ist nur dann sinnvoll, wenn die Embryohülle tatsächlich verdickt ist. Wirkung von Embryo-Glue und Einnistungsspritze konnte nicht nachgewiesen werden. Kann man aber machen, die Kosten dafür sind ja überschaubar.
Meiner Meinung nach nistet sich ein einnistungsfähiger Embryo mit und ohne Embryo-Glue und Einnistungsspritze ein.

Viel interessanter wäre, was man an den Versuchen optimieren kann.

Welche Protokolle hattest du?
Welche Medikamente?
Wie viele EZ, Befruchtungen, Embryonen?
Wann fanden die TFs statt, was wurde transferiert?

Falls es da nichts zu optimieren gibt, könnte man ERA, Biopsie der SH, Gerinnung, Genetik, Immunologie testen. Hattest du schon eine Bauchspiegelung?

LG

Hallo @Anonymheute!

Danke für deine Einschätzung!

Bei den ersten beiden ICSI's hatten wir jeweils das Antagonisten-Protokoll mit Stimu mit Bemfola 150IE, Orgalutran und Auslösung mit Gonasi.
Bei der 2. wurden 14 EZ punktiert, davon waren nur 5 reif und an Tag 5 war nur noch 1 Blasto in mittlerer Qualität über.

Bei der 1. war es ähnlich, an Tag 5 auch eine Blasto.

Nach Klinikwechsel sind wir auf das lange Protokoll umgestiegen, mit Stimu mit Meropur 150iE bzw. ab ZT 8 mit 225iE und Orgalutran.
Die Ausbeute war schon etwas besser: 17 EZ punktiert, 9 reif, 3 an Tag 5 noch da, 2 transferiert - negativ.

Ich weiß nicht, ob du mit den Medis etwas anfangen kannst, ich lebe nicht in Deutschland.
Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es zumindest eine kurze Einnistung gab, da der Test an einem Tag leicht positiv war.

Wir sind Selbstzahler und müssen auch das Finanzielle im Auge behalten:
die eine Blastozyste die noch übrig ist, hat eine mittlere Qualität und die Stimulation und Transfer kostet im Verhältnis zu einer normalen Stimulation mit Punktion relativ viel.

Daher sind wir am überlegen, ob wir die eine Blasto noch auf Eis (und sozusagen allerletzte Reserve) lassen und neu beginnen oder nicht...

LG,
Anna


  Re: Optimierung der nächsten ICSI
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   Heuteauchanonym
schrieb am 12.12.2019 10:57
Zitat
anna31
Hallo @Anonymheute!

Danke für deine Einschätzung!

Bei den ersten beiden ICSI's hatten wir jeweils das Antagonisten-Protokoll mit Stimu mit Bemfola 150IE, Orgalutran und Auslösung mit Gonasi.
Bei der 2. wurden 14 EZ punktiert, davon waren nur 5 reif und an Tag 5 war nur noch 1 Blasto in mittlerer Qualität über.

Bei der 1. war es ähnlich, an Tag 5 auch eine Blasto.

Nach Klinikwechsel sind wir auf das lange Protokoll umgestiegen, mit Stimu mit Meropur 150iE bzw. ab ZT 8 mit 225iE und Orgalutran.
Die Ausbeute war schon etwas besser: 17 EZ punktiert, 9 reif, 3 an Tag 5 noch da, 2 transferiert - negativ.

Ich weiß nicht, ob du mit den Medis etwas anfangen kannst, ich lebe nicht in Deutschland.
Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass es zumindest eine kurze Einnistung gab, da der Test an einem Tag leicht positiv war.

Wir sind Selbstzahler und müssen auch das Finanzielle im Auge behalten:
die eine Blastozyste die noch übrig ist, hat eine mittlere Qualität und die Stimulation und Transfer kostet im Verhältnis zu einer normalen Stimulation mit Punktion relativ viel.

Daher sind wir am überlegen, ob wir die eine Blasto noch auf Eis (und sozusagen allerletzte Reserve) lassen und neu beginnen oder nicht...

LG,
Anna

Die Stimu mit Menopur scheint bei dir besser angeschlagen zu haben. Ich habe leider auch so schlechte Befruchtungsraten. Das ist oft sehr frustrierend.

Die Qualität hat auch nichts zu sagen. An der Quali kann man nicht das Einnistungspotenzial erkennen. So können 2 schlüpfende AA-Blastos zu nix führen oder auch 2 Morula Tag 5 zu Zwillingen werden. Alles schon passiert.

Auch wenn die Kryo im Verhältnis teurer ist, würde ich dennoch diesen Weg gehen. Es gibt sehr viele mögliche Situationen, die dazu führen könnten, dass die Kryo nicht mehr zum Einsatz kommt und dann verworfen werden muss. Das ist oft nicht einfach für die Frauen. Im Abschiedsforum kannst du dazu ein paar Geschichten nachlesen, wenn du möchtest.

Was die Kosten angeht, könntest du schauen, ob da etwas optimiert werden kann. Sind sie Medikamente in deinem Land günstig? Z. B. in der NIJ Apotheke in NL ist es sehr günstig. Ein Vergleich lohnt sich vielleicht.
Außerdem könnte eine Behandlung in einem anderen europ. Ausland günstiger sein.

LG


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  Re: Optimierung der nächsten ICSI
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 15.12.2019 17:31
Liebe Anna,

dazu haben wir in unseren News eine umfangreiche Artikelsammlung, in der Sie die möglichen Zusatzmaßnahmen finden und deren Bewertung auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen.

Add Ons bei IVF und ICSI: Welche Zusatzmaßnahmen helfen wirklich?

Ich hoffe, das hilft Ihnen wieter. Sollten Sie dazu fragen haben, können Sie diese gerne hier stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Optimierung der nächsten ICSI
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   anna31
Status:
schrieb am 16.12.2019 09:40
Vielen Dank,

diesen Artikel habe ich noch gar nicht gesehen! Schau ich mir an!

Dankeschön!

LG Anna




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