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  Prednisolon o.Ä. bei GVnP?
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   Schnorchler
schrieb am 08.12.2019 12:26
Liebes Team, liebe Foris,

meine Vorgeschichte habe ich hier: [www.wunschkinder.net]
schon ausführlich beschrieben.
Eine Ursache für unsere Schwierigkeiten, schwanger zu werden, wurde nicht so richtig gefunden. Auch nicht für die Plazentainsuffiziens, keine Gerinnungsstörung o.Ä. Meine Eizellqualität scheint schlecht zu sein. Nun ist seit einigen Jahren bekannt, dass ich einen erhöhten ANA-Titer habe (schwankt zwischen 1:1280 und auch mal 1:über5000). Eine rheumatische Erkrankung scheint nicht ursächlich zu sein. Meine Rheumatologin vermutet, dass ich eine autoimmunbedingte Schilddrüsenunterfunktion habe und damit der hohe ANA-Titer einher geht.
Nun zu meiner Frage: Könnte ich Prednisolon o.Ä. auch im GVnP-Zyklus nehmen? Eine weitere ICSI schließt mein Mann derzeit aus, aber falls "nur" das Immunsystem schuld ist, könnte es ja auch mit GVnP klappen.

Liebe Grüße und vielen Dank!


  Re: Prednisolon o.Ä. bei GVnP?
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 08.12.2019 20:24
Hallo,

die Gabe von Prednisolon ist bei Kinderwunsch eher umstritten. da es keine klaren Indikationen und auch keine bewiesenen Wirkungen ist es etwas, was man im Falle von unklarem Ausbleiben einer Schwangerschaft probieren kann. Das wird man dann aber meist im Rahmen einer ICSI oder IVF tun, denn hier bestehen natürlich die größten Chancen auf eine Schwangerschaft. Denn man darf nicht vergessen, dass Prednisolon auch Nebenwirkungen hat und daher nicht einfach durchgehend gegeben werden sollte.

Man wird also von einer Dauertherapie bei dem Versuch, auf normalem Wege schwanger zu werden, eher abraten müssen. Und es ist extrem unwahrscheinlich, dass ausschließlich unklare immunologische Faktoren die Schwangerschaft verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Prednisolon o.Ä. bei GVnP?
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   Schnorchler
schrieb am 08.12.2019 20:40
Vielen Dank! Meine Angst wäre, dass es bei einer hohen hormonellen Stimulation wieder zu einer Plazentainsuffiziens kommt, weil die Gerinnung dadurch zu stark wird? Kann man da irgendwie vorbeugen?

Viele Grüße




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