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  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Kluru
schrieb am 03.12.2019 23:26
Danke dir, Jelle! Meerwasserspray und Nasenduschen waren das erste, was ich probiert habe. Leider reizt das meine Schleimhäute noch mehr und sie schwellen danach noch mehr an. Allergien wurden diverse überprüft: Hausstaub, verschieden Lebensmittel und Konservierungsstoffe, Kontaktallergien, sogar Tierhaare, obwohl wir gar keine Tiere haben. Bisher leider erfolglos.

Was aber eine gute Idee ist, ist das Inhalieren über Wasserdampf! Das habe ich früher öfter gemacht und fand es mit Kamillen oder Pfefferminzzusatz sehr wirkungsvoll! Danke für den heissen Tipp!

Ein Zusammenhang der mir gerade einfällt: ich hatte bei den Kiwubehandlungen auch immer eine extrem dünne Gebärmutterschleimhaut, nur 4–5 mm selbst bei IVF und hohen Östrogenwerten. Laut HSK sah die Schleimhaut aber ganz normal und unauffällig aus – genauso sagt mei HNO–Arzt auch immer, dass meine Nasenschleimhaut von außen unauffällig aussieht...

Vielleicht ist es ja eher ein systemisches Problem, schlechte Durchblutung oder so?

Vielleicht ist zwar nicht das Nasenspray Ursache für meine Kinderlosigkeit, aber die verstopfte Nase die Spitze des Eisberges eines zugrundeliegenden Problems 🤔


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  LiebeLiese
schrieb am 04.12.2019 20:13
Ohne gross auf das Grundthema eingehen zu wollen...man kann auch mit einer niedrogen Schleimhautdicke problemlos sxhwanger werden. Und die Endometrialschleimhait hat nix mit der Nasenschleimhaut zu tun, völlig anderer Aufbau und Physiologie...
Übrigens kann man Momethasonnasenspray in der Schwangerschaft einnehmen. Das wäre das Kortison Nasenspray.


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Kluru
schrieb am 04.12.2019 23:21
Danke für deine Antwort, Liebeliese! Es beruhigt mich sehr, dass die Schleimhäute unabhängig von einander sind. Dann ist meine Theorie ja (zum Glück) ein Fail. Und noch besser, dass man auch mit so niedriger SH schwanger werden kann!
Ich glaube, den Wirkstoff des Cortisonsprays hatte ich damals sogar - das ist ja super, dass ich das dann verwenden könnte! Dann ist das Problem ja (fast) gelöst. Auch, wenn es natürlich unabhängig vom Kiwu schön wäre, wenn sich das Nasenproblem irgendwann lösen würde. Aber zumindest ist es jetzt kein Hindernis mehr smile


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Solani2
Status:
schrieb am 05.12.2019 07:08
Der Titel ist ja ganz schön reißerisch! zwinker
Ich möchte noch hinzufügen, dass Allergietests nie 100% sichere Ergebnisse liefern. Ich bin lt. diverser Test auf vieles allergisch, faktisch ist es viel weniger. Aber ich kenne auch einen Hausstauballergiker, bei dem die üblichen Tests nicht ausschlagen. Den Rat mit der Bettwäsche solltest du deshalb beachten. Bei mir machte der Verzicht auf Milchprodukte (vor dem Nachweis der Allergie auf Molkeprotein) ganz viel besser. Lang gereifter Käse und Sahne war aber z.B. immer ok. Ich bin auf Katzen allergisch, wenn ich Kuhmilch trinke, sonst nicht. Lt. Test bin ich es immer sehr stark.
Das immer auf Stress und Anspannung zu schieben, finde ich von vielen Ärzten einfach nicht ok. Schwieriger Patient, weg damit, so nach dem Motto. Es kann wirklich vieles sein.
Hast du schon Nasenpflaster oder Antihistaminika versucht? Eine verstopfte Nase ist ja auch unter Tags nicht angenehm. Du solltest dem schon auf den Grund gehen und dich nicht abspeisen lassen. Ich würde mit einem Symptom/Ernährungstagebuch beginnen.

Viel Glück!


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  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
avatar  Capsella
Status:
schrieb am 05.12.2019 10:27
Hallo!

Eins ist mir beim Lesen nicht ganz klar geworden. Leidest du nur nachts unter der verstopften Nase oder auch tagsüber? Wenn es nur nachts ist, dann würde das evtl. doch auf Allergie hindeuten. Möglicherweise ist ja bereits das Kopfkissen oder die Decke schuld. (Daunen? Milben? Tierhaare wie z.B. Lama?)

Geht es dir schlechter, wenn du putzt? Den Staubsauger leerst? Decken aufschüttelst?

Ich hab übrigens viele und starke Allergien und muss in beiden Schwangerschaften cortisonhaltiges Nasenspray nehmen. Der Arzt hat mir erklärt, dass Cortison ein körpereigene Hormon ist und der Level durch das Spray, da lokal angewendet, um maximal 10% ansteigt, was als unbedenkliche einzustufen ist, als ständig Symptome zu haben.


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Kluru
schrieb am 05.12.2019 22:45
Oh, wow! Ihr habt echt viele, tolle Ideen! Das ist ja der Wahnsinn! Das mit dem Titel war keine Absicht, dass er so reißerisch ist, aber jetzt, wo du es sagst, Solani Ich wars nicht.

Ist ja interessant, dass Allergietests ggf. auch falsch-negativ sein können. Das war mir tatsächlich gar nicht so klar. Die Idee mit dem Ernährungstagebuch oder Symptomtagebuch finde ich auch echt gut. Vielleicht stelle ich da ja echt noch Auffälligkeiten fest, die mir gar nicht so bewusst sind. Wetter wäre ja auch noch so ein Faktor (wegen ggf. Pollenflug oder aber eben viel drinnen in der Heizungs-/Staubluft). Beim Essen wird es wohl ziemlich schwierig sein, etwas herauszufiltern, weil ja auch echt immer viele Stoffe zugesetzt sind (allein in Marmelade, Ketchup, Pudding und Co.). Da müsste man dann ggf. mal rein unverarbeitet essen.
Anti-Allergika hatte ich tatsächlich vor zig Jahren mal. Das Zeug hieß "Lisino" oder so ähnlich. Das hat bei mir aber leider keinerlei Änderung bewirkt. Was dagegen schon geholfen hat, war ein systemisches Cortison hochdosiert ("Celestamine"), das hatte ich damals eigentlich wegen einer anderen, ziemlich starken Krankheit bekommen, hatte aber den Nebeneffekt, dass auch meine Schleimhäute plötzlich abschwollen.

Über Nasenpflaster hab ich mal gelesen, aber nie ausprobiert. Irgendwie bin ich immer drüber hinweggekommen - auch super, dass nochmal auszuprobieren! Dabei fällt mir ein, dass diese Gelomyrtol-Kapseln auch immer ein bisschen Linderung gebracht haben. Vielleicht kann ich da verschiedene Sachen mal kombinieren und ausprobieren, ob die Nase dann auch ohne das Xylo-Zeugs frei wird.

Capsella: Genau wie du es schreibst, hätte ich es mir ehrlich gesagt auch gedacht (und Arzt war ja auch ähnlicher Meinung). Das ein lokal verwendeter Wirkstoff in "normaler" Dosis weniger schädlich ist, als wenn ich unter kompletter Schlaflosigkeit leide und man eben nicht weiß, was durch die ständige Mundatmung (gerade im Winter bei kalter Luft, Heizungsluft usw.) dann ggf. als nächste Folge kommt (Bronchitis und Co.). Da ist dann ein lokales Spray doch noch das kleinere Übel. Wenn Cortisonspray besser ist, dann könnte ich darauf in einer Schwangerschaft ja auch wirklich umsteigen - zusammen mit Inhalieren über ner Schüssel und Nasenpflastern und vielleiht anderen Ideen, die noch helfen, wäre dann die Schwangerschaft ja schon mal "gerettet" (zumindest in Bezug auf meine Nase).

Du hast Recht, dass ich in Bezug auf Tag und Nacht nicht ganz deutlich war. Wahrscheinlich, weil es für mich selbst auch nicht ganz eindeutig ist. Also zum einen bin ich tagsüber abgelenkter und dadurch ist es generell erträglicher. Zum anderen ist es tagsüber aber auch tatsächlich nie so schlimm wie abends/nachts. Ein Arzt meinte mal, dass es klar ist, dass man im Liegen eine dickere Nasenschleimhaut hat und sie "verstopfter" ist als im Stehen/Gehen/Sitzen, weil halt das Blut im Liegen in die Schleimhäute fließt (und sonst mit der Schwerkraft halt nicht so in der Nase einen Stau auslöst). Das ist zwar eine ganz gute Erklärung und es stimmt auch, dass meine Beschwerden im Liegen am allerschlimmsten sind. Aber auch bevor ich mich hinlege, werden sie im Laufe des Abends immer schlimmer. Das ist echt merkwürdig, weil ich auch die ganze Zeit im selben Raum (Wohnzimmer) bin. Wir haben dort eine Wohnküche, essen dort und sitzen abends dann halt auch zum Fernsehen dort. Und so ab 22 Uhr fängt meine Nase (auch im Sitzen schon) immer dichter und dichter zu werden. Das habe ich aber auch schon in anderer Umgebung beobachtet und ich habe schon fast den Verdacht, ob meine Nase da einen zyrkadinen Rhythmus hat.... Nachts komplett dicht, morgens komplett dich, mittags kann ich ganz gut atmen, nachmittags ist auch gut. Und ab 19 Uhr gehts langsam bergab und ab 22 Uhr geht die Nase richtig zu. Das ist mir irgendwie auch ein Rätsel, weil es scheinbar ganz unabhängig von den Lokalitäten diesen Rythmus zu geben scheint.

Ich sollte echt mal ein Tagebuch machen. Danke euch allen nochmal! Da sind viele echt gute Tipps und Überlegungen bei!


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Solani2
Status:
schrieb am 08.12.2019 13:34
Das Problem ist wirklich, dass es so vieles sein kann. Wenn es Abends in euren Wohnräumen schlimmer wird, dann könnte die Ursache auch dort liegen. Meine Mutter musste mal die neu bezogene Polstergarnitur nochmal neu beziehen lassen, weil sie davon Juckreiz bekommen hat, trotz Kleidung, Decke darunter und angeblich Allergie getestetem Stoff. Dann kommen auch Schimmelpilze in Frage. Aber Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind sicher ein heißer Tipp. Und das Tagebuch mit Pollenflugkalender zu erweitern ist eine super Idee. Ist zwar insgesamt sehr aufwendig, aber sonst hat man eigentlich fast keine Chance. Mein Ziel ist es zumindest, dass ich mit möglichst wenigen Medikamenten durchs Leben komme.
Wie trocknest du die Bettwäsche? Aufgrund meiner Pollenallergie kommt die bei mir in den Trockner.
Ich drück dir die Daumen, dass du dem schnell auf den Grund gehen kannst! Aber übrigens kann die Symptomatik in einer Schwangerschaft auch viel besser, oder viel schlimmer werden. Ich hatte damals überhaupt keine Probleme mehr, aber meine Schwester hat bei einer ihrer Schwangerschaften gelitten und musste die Dosis aller ihrer Medikamente erhöhen (sie ist Asthmatikerin und hat viele Allergien).


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Sayala
schrieb am 10.12.2019 21:13
Hallo! Ich hatte Pollenbedingt die Nase zu. Ebenfalls nur Abends, ab ca. 20 Uhr. Warum habe ich nie verstanden, war aber so. Dadurch dass ich ebenfalls nicht schlafen konnte ohne Nasenatmung, habe ich ein Nasenspray benutzt. Ich habe gelesen, dass man Nasenspray maximal 7 Tage verwenden darf, deshalb habe ich wochenweise abwechselnd nur jeweils ein Nasenloch gesprayt. Ein Nasenloch reicht absolut! Geholfen hat mir MSM Schwefel. Ich habe das in Pulverform gekauft und täglich genommen. Nach einer Woche konnte ich das Nasenspray absetzen, nach 5 Monaten Dauereinnahme auch das Pulver. Seitdem habe ich eine freie Nase und keine Allergie mehr! Ich hatte auch alles probiert, inhalieren, Salzspülungen usw. Aber das problem ist, dass wenn die nase komplett zugeschwollen ist, nichts ans Ziel kommt.. Ich hoffe dein Problem löst sich! Denn jedes Medikament was man dauerhaft einnehmen muss ist eines zu viel. Wir Menschen konsumieren zu viele Medikamente um Sympthome zu bekämpfen anstatt die Ursachen herauszufinden und zu heilen.. (Das soll eine Anschuldigung an die Menschheit sein und niemanden einzeln Beleidigen)


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.12.19 21:17 von Sayala.


  Re: Auf die Gefahr hin, dass ich gesteinigt werde... Nasenspraysucht
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  Kluru
schrieb am vor elf Stunden
Danke ihr beiden, es sind alles so wahnsinnig hilfreiche Anregungen und Tipps!
Auch eigene Erfahrungen finde ich sehr wertvoll.

@Solani: ich werde auf jeden Fall Buch führen, bin schon dabei, auch wenn es natürlich sehr aufwendig ist. Dass es ein spezieller Faktor im Wohnzimmer ist, glaube ich eher nicht, weil meine Nase abends im bekannten Rhythmus IMMER zuschwillt, auch wenn ich bei Bekannten, Freunden, auswärts Essen o.ä. bin. Wenn nicht die Tageszeit die Ursache ist, dann kann es höchstens sein, dass mein Körper sich an einen Störfaktor gewöhnt hat und somit die Symptome sogar schon ohne diese regelmäßig abruft. Bettwäsche wechsel ich tatsächlich nicht so oft 🙈. Wäre mal ein Anreiz es öfter zu tun, gerade zum Milben beseitigen wäre das wohl sinnvoll.

@Sayala: ist ja hochinteressant! Vielleicht geht es ja wirklich in Richtung Pollenallergie? Du machst mir Mut, die Ursache zu finden und auch die Lösung klingt bei dir so toll. Natürlich weiß sich nicht ob Schwefel bei mir ebenso wirkungsvoll ist, aber versuchen werde ich es auf jeden Fall.

Habe hier jetzt schon eine lange Liste mit euren tollen Tipps, die ich nach und nach abarbeite und ausprobiere – da MUSS etwas von helfen, da bin ich sicher! Habe jetzt schon das Gefühl das der Austausch mir mehr hi,ft, als all die Arztbesuche zuvor, die immer ergebnislos blieben.

Riesendank an euch 🙏🙏🙏




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