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  Re: Prof. Dr. Zech Bregenz , mit Vorsicht !
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schrieb am 14.10.2019 00:07
Danke für deine Antwort, Babette!

Nur, damit ich es richtig verstehe: du hattest Decapeptyl im kurzen Protokoll? Also ab welchem oder ZT hattest du und ab welchem Tag dann mit Merional angefangen?

Ich hatte im Prinzip dieselbe Stimu, nur im langen Protokoll: Deca ab Vorzyklus, dann 300 IE Merional. Das war bei mir der Versuch, als meine Eizellen eine richtig miese Qualität hatten UND viele leere dabei waren, bzw. sich nicht von derWand gelöst haben.

Was mich nun stutzig macht: ich habe immer entweder a) mit Brevactid 10.0000 oder b) Ovitrelle (6.500) ausgelöst – aber nie mit Pregnyl, weil das nicht lieferbar war.

Meinst du, dass das den entscheidenden Unterschied machen könnte?


  Re: Prof. Dr. Zech Bregenz , mit Vorsicht !
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   Ich_bins_kurz
schrieb am 14.10.2019 20:07
Deca ab Tag 2 der Periode.
Merional ab Tag 3 der Periode.

Zech meinte mal zu mir, wenn die Eizellen sich nicht richtig von der Follikelwand lösen:
Entweder liegt es an der Schilddrüse (die war bei mir aber immer gut eingestellt)
oder am Auslösen. Hier hat er von 5000 IE bei mir auf 10.000 erhöht. Von Brevactid ist er auch abgekommen. Seither hatte ich keine Probleme mehr damit.

Mit zunehmendem Alter hatte ich auch Probleme mit dem langen Protokoll. Abgesehen davon hab ich keine Lust für 1-3 Eizellen 3-4 Wochen zu spritzen.

Gruß Babette


  Re: Prof. Dr. Zech Bregenz , mit Vorsicht !
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   Auf n Sprung
schrieb am 15.10.2019 00:16
Liebe Babette,

vielen Dank, dass du dir die Mühe machst, alles so genau zu schildern. Das hilft mir wirklich sehr!

Also grundsätzlich finde ich es natürlich auch frustrierend, nur für 2-3 Eizellen Wochen lang zu spritzen, zumal ich mit 35 Jahren und einem normalen AMH eigentlich mehr erwartet hätte. Aber da ich bei 3 ICSIs in verschiedenen Protkollen (Lang und Antagonist) nie mehr Eizellen zustande gebracht habe (einmal sogar nur 2, weil der Rest leer war), bin ich inzwischen froh, wenn es überhaupt zu Befruchtung und Transfer kommt. Wie es bei mir mit 40 Jahren o.ä. aussieht, mag ich mir gar nicht ausmalen...

Die Theorie, dass die klebenden Follikel am Auslösen (also an der Spritze oder am Zeitpunkt) liegen, hab ich auch schon gehört. Finde ich interessant, dass Zech das auch so sieht.

10.000 Einheiten hatte ich glaube ich nur in der 3. ICSI, allerdings 10.000 Einheiten Brevactid. In den anderen beiden ICSIs hatte ich Ovitrelle.
Da wären 10.000 Einheiten Pregnyl (wenn Brevactid von Zech auch eher abgelehnt wird) - definitiv einen Versuch wert!

UND: Meine Schilddrüse war in allen ICSIs tatsächlich grenzwertig eingestellt. Immer so bei 1,8, teilweise auch schwankend nach oben (dann Werte von 2,2 oder so). Ich hatte damals schon Bauchschmerzen wegen den Werten, aber das Zentrum meinte, das sei total in Ordnung.

Habe inzwischen die Schilddrüsenhormone eh auf eigene Faust erhöht und bin nun immer bei einem Wert von 1,2 bis 1,5. Wäre ja echt spannend zu wissen, ob es mit dem Wert bei einer weiteren ICSI besser klappen würde.

Bin dir echt dankbar! Wir sind ab jetzt nämlich Selbstzahler und wenn wir noch eine ICSI machen, möchte ich alles so optimal eingestellt haben, wie es geht und natürlich alle Weichen gut stellen (auch mit den Medis, Protokoll usw.).

Also GANZ VIELEN DANK!!! Blume




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