Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   mara-cuja
schrieb am 02.10.2019 16:22
Hallo noch einmal,


ich bin insgesamt ziemlich durcheinander, und versuche einen klaren Kopf zu bekommen um eine sinnvolle Strategie zu erarbeiten.
Vielleicht könnt Ihr mir helfen ?

Die Fakten:

Mann vor ein paar Monaten operiert (Prostata), kann jetzt nicht mehr auf normalem Weg Kinder zeugen.
Ich bin schon 43, fit, noch nie schwanger, da Kinderwunsch erst vor wenigen (!) Jahren aufkam (lange verhütet). Ich weiß, viel zu spät...
Finanzen stehen aufgrund Hausbau sehr ungünstig..
KiWu Kosten sehr hoch.

1.ICSI neg. (2 gute EZ, beide befruchtet, schnelle Teilungsgeschwindigkeit, keine Einnistung (hcg=0)


Wie sollte ich jetzt am besten, sinnvollsten und finanziell tragbar vorgehen??

- TESE meine Mannes muss gemacht werden.
- ich würde gerne (eigentlich natürlich ungerne/Zeitdruck..) 3 Monate warten (wegen Finanzen und pimp my eggs, das würde ich dann in der Hoffnung auf eine höhere Ausbeute 3 Monate lang durchführen)

- Wäre es sinnvoll (Zeitdruck/finanziell), in normalen Zyklen bis dahin die natürlich gereiften EZ zu punktieren und zu "sammeln"?

Sieht jemand evtl. eine sinnvolle(re) Strategie für mich/uns...?

konfuse Grüße


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 02.10.2019 16:46
Finanziell ist es wohl ungünstig die wenigen Eier im natürlichen Zyklus zu sammeln.

Vielleicht solltet ihr länger sparen und euch mit einer Eizellenspende im Ausland anfreunden.

Generell: die Frage nach der besten Strategie solltet ihr mit der kiwu besprechen. Die sind auch dafür da, wenn man sagt, man muss auf die Finanzen gucken und da dann den besten Weg suchen. Da sollte man keine falsche Scham haben.... zumindest meiner Ärztin in der kiwu hatte ich da wirlich blind vertraut, dass sie nur in meinen Sinne empfielt und nicht irgendwelche Klinikgewinne im Kopf hat.


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Mischki
Status:
schrieb am 02.10.2019 23:16
Hi,

Ich verstehe nicht wieso eine eizellenspende als Vorschlag kommt? Die Eizellen sind doch gut & lassen sich befruchten. Nur weil es keine 10 Eizellen als Ausbeute gab, viele Eizellen bedeuten nicht immer gute Qualität. Die erste Befruchtung fand auch schon mit TESE Material deines Mannes statt? Wenn also die Eizellen sich befruchten lassen & genug Material in der TESE für weitere Befruchtung zur Verfügung steht, dann würde ich sparen & es weiter probieren. Wenn ihr verheiratet seid, könnt ihr euch das Geld über die Steuer zurückholen, wenn es nicht eh von der Krankenkasse übernommen wird.

Sollte es nicht genug Material aus der TESE geben (oder ihr entscheidet euch prinzipiell gegen eine TESE weil zb die Chancen von den Ärzten als gering eingeschätzt werden) und die Eizellenausbeute weiterhin gering bleibt, würde ich auf Spendersamen wechseln wenn es für beide eine Option wäre, denn eizellenspende ist in Deutschland nicht zugelassen & deinem
Mann bleibt eine OP erspart.

Bei einer Kinderwunschbehandlung dauert es oft länger als eine ICSI, man brauch viel Geduld und Diagnostik. Ich würde vor allem Anraten bevor man die nächste ICSI macht, alles weitere ab zu klären, falls noch nicht geschehen. Denn wenn man nach mehreren ICSI zb feststellt das es nur einnistungsprobleme aufgrund von zu niedriger Gebärmutterschleimhaut war, dann ärgert man sich das ganze Geld investiert zu haben & es gar keine Chance gab für die Embryonen.

Viel Erfolg 😊


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.10.19 23:19 von Mischki.


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 03.10.2019 00:50
Zitat
Mischki
Hi,

Ich verstehe nicht wieso eine eizellenspende als Vorschlag kommt? Die Eizellen sind doch gut & lassen sich befruchten.

Weil Eizellen eben nicht gleich "gut" sind nur weil sie sich befruchten lassen. Ich hatte fast ausschließlich AA Blastos und es dauerte trotzdem Jahre.

Wenn man sich überlegen muss, wie es finanziell weitergeht, lohnt eben auch ein Blick ins IVF Register. Mit 43 ist die Chance schwanger zu werden ohnehin sehr gering und die Abortrate ist immens hoch... ich glaube am Ende bekommen weit unter 10 % nur ein Kind. Über sowas klären die guten kiwus eigentlich ausdrücklich auf. Und wenn man finanziell knapp dran ist, sollte man sich eben auch überlegen, in was für Chancen man das wenige Geld investiert. Wenn eine Eizellenspende ohnehin nicht in Frage ist, spielt es ja keine Rolle, aber wenn man nach 20.000 € sich dann doch dafür entscheidet, aber das Geld weg ist, ist es auch ungünstig. Die Steuerrückzahlung kann zwar sehr erfreulich sein, aber es kommt auch auf die persönlichen Verhältnisse an, wieviel Rückzahlung man bekommt und ob einen das aus möglichen Verschuldungen rausholt.


  Werbung
  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   mara-cuja
schrieb am 03.10.2019 09:47
Lieben Dank

Die erste Befruchtung war mit Sperma, das er noch vor seiner Op abgeben konnte. Vom Volumen jedoch nicht viel, daher reicht es jetzt nur noch für einen 2. Versuch.
Und da noch eine postoperative Sicherheitsbestrahlung bei ihm gemacht werden soll, drängt mein Gefühl zur TESE vor Bestrahlung. Denn dass es bei der 2.ICSI klappt wäre zu naiv, zu glauben...
Wenn wir jetzt eine TESE machen lassen, haben wir wenigstens/hoffentlich noch genug Spermien für weitere Versuche...
(Irgendwie wird alles immer schwieriger gerade in unserem Leben.oh man..)

Ich habe schon überlegt, als nächstes nur Stimus mit PU machen zu lassen um erstmal Eizellen in Sicherheit zu bringen...
Ausserdem sollen Kryoversuche höhere Chancen haben...


In meinem Kopf dreht sich rastlos nur noch alles um Kinderwunsch...


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   mara-cuja
schrieb am 03.10.2019 09:52
Nachtrag


Die Gebärmutterschleimhaut war auch top aufgebaut.
... keine Einnistung (hcg 0)



Der TF wurde ohne Ultraschall durchgeführt. Ich denke manchmal sogar darüber nach, ob der Transfer technisch vielleicht gar nicht richtig durchgeführt wurde.


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Ich_bins_kurz
schrieb am 03.10.2019 11:14
Ich würde Spermien abgeben vor der Bestrahlung so viel und oft es geht und die TESE rauszögern.
Kann man ja mit der Klinik klären, warum das notwendig ist.

Bei dir würde ich pimp my Eggs machen und in der Zeit so viel Diagnostik, wie für ICSI notwendig ist (killerzellen und so Zeugs).

Dann Klinik suchen, die Erfahrung hat mit älteren Frauen. Ratenzahlung oder Kredit aufnehmen.

Und dann dort weitermachen und Erfolg haben.

Wenn Eizellspende denkbar ist für euch, dann würde ich vermutlich gleich diesen Weg gehen. Spart Zeit, Nerven, Geld, körperliche Belastung.


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Mischki
Status:
schrieb am 04.10.2019 12:59
Hallo nochmal smile

Also da finde ich auch ich bin’s kurz Rat gut!

Ok also wenn genug Material vor der TESE gibt, klar würde ich es auch so machen, aber für mich hat es sich so gelesen, dass es nicht genug gab. Warum sollte sonst eine TESE gemacht werden? Und wenn diese dran ist, dann musst du sogar unbedingt VOR der Bestrahlung das Material gewinnen, denn danach soll man 2 Jahre die Spermien nicht „verwenden“, wenn es dann überhaupt noch welche gibt :-/
Mein Freund hatte auch Chemotherapie und wir hatten danach überhaupt keine Spermien mehr aber die Aussicht auf Erholung. Da es jedoch nicht ganz geheilt war, bleib die Option auf Bestrahlung und die Ärzte meinten, spätestens dann ist er jedoch komplett unfruchtbar. Lasst euch hier bitte unbedingt nochmal genauer aufklären evtl auch mit 2 Meinung. Wir waren bei so vielen Ärzten bis wir uns tatsächlich gegen die anfangs völlig verworfene wait and see Methode ohne weitere Bestrahlung oder chemo entschieden haben. Ihm geht es Gott sei dank wieder gut, wir wissen jedoch auch, das der Krebs jederzeit wieder ausbrechen kann. Er muss alle 3 Monate zu Kontrolle. Also - Achtung. Das erstmal dazu.

Eine eizellenspende sehe ich hier nach wie vor nicht. Die Eizellen sind gut, sie lassen sich Befruchten & teilen sich gut. Es geht hier um die Einnistung und da sind andere Methoden gefragt als eine Eizellen Spende vorerst (das muss man beobachten). Wir haben auch einen Kredit für die teuren Kosten aufnehmen müssen da Spendersamen, konnten den aber weil es relativ schnell (1 Jahr) geklappt hat und wir gut verdienen, innerhalb eines Jahres zurück zahlen.

Sammel dir vllt 2-3 optionen und bespreche sie mit deinem Mann und Klinik!
Viel Erfolg 😊


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Lilja100
schrieb am 04.10.2019 14:11
Zitat
Mischki

Eine eizellenspende sehe ich hier nach wie vor nicht. Die Eizellen sind gut, sie lassen sich Befruchten & teilen sich gut. Es geht hier um die Einnistung und da sind andere Methoden gefragt als eine Eizellen Spende vorerst (das muss man beobachten). Wir haben auch einen Kredit für die teuren Kosten aufnehmen müssen da Spendersamen, konnten den aber weil es relativ schnell (1 Jahr) geklappt hat und wir gut verdienen, innerhalb eines Jahres zurück zahlen.

Na ja, fairerweise sollte man schon offen damit umgehen, dass das Alter der Frau hier ein recht stark limitierender Faktor sein dürfte. Natürlich kann es auch mit 43 noch klappen. Man sollte sich aber vor dem Behandlungsbeginn und vor der Aufnahme eventueller Kredite darüber voll im Klaren sein, dass die Lebendgeburtsrate in diesem Alter leider nun mal im unteren einstelligen Bereich liegt (siehe auch die Studienergebnisse unter [www.kinderwunsch-pforzheim.de] ).

TESE-Spermien und dass nur relativ wenige Eizellen pro Behandlung zur Verfügung stehen macht es bedauerlicherweise nicht einfacher. Eine überdurchschnittlich schnelle Teilung der befruchteten Eizellen ist auch nicht unbedingt uneingeschränkt positiv zu sehen, da das laut entsprechender Studien ein Hinweis auf Chromosomenfehlverteilungen sein kann, was in dem Alter ja auch nicht ungewöhnlich wäre.

Das ist alles nicht besonders schön und wenig erfreulich, aber auf der anderen Seite bringt es auch nichts, die Augen vor der Realität zu verschließen. Dafür steckt einfach zu viel Kraft, Hoffnung, Aufwand und Geld hinter einer IVF oder ICSI.

Die erfolgversprechendste Methode wäre tatsächlich Eizellspende. Aber das ist natürlich ein großer Schritt mit weitreichender Bedeutung der gut überlegt sein will. Ich habe vollstes Verständnis, dass sich nicht jedes Paar eine Spende vorstellen kann.


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Mischki
Status:
schrieb am 04.10.2019 16:38
Zitat
Lilja100
Zitat
Mischki

Eine eizellenspende sehe ich hier nach wie vor nicht. Die Eizellen sind gut, sie lassen sich Befruchten & teilen sich gut. Es geht hier um die Einnistung und da sind andere Methoden gefragt als eine Eizellen Spende vorerst (das muss man beobachten). Wir haben auch einen Kredit für die teuren Kosten aufnehmen müssen da Spendersamen, konnten den aber weil es relativ schnell (1 Jahr) geklappt hat und wir gut verdienen, innerhalb eines Jahres zurück zahlen.

Na ja, fairerweise sollte man schon offen damit umgehen, dass das Alter der Frau hier ein recht stark limitierender Faktor sein dürfte. Natürlich kann es auch mit 43 noch klappen. Man sollte sich aber vor dem Behandlungsbeginn und vor der Aufnahme eventueller Kredite darüber voll im Klaren sein, dass die Lebendgeburtsrate in diesem Alter leider nun mal im unteren einstelligen Bereich liegt (siehe auch die Studienergebnisse unter [www.kinderwunsch-pforzheim.de] ).

TESE-Spermien und dass nur relativ wenige Eizellen pro Behandlung zur Verfügung stehen macht es bedauerlicherweise nicht einfacher. Eine überdurchschnittlich schnelle Teilung der befruchteten Eizellen ist auch nicht unbedingt uneingeschränkt positiv zu sehen, da das laut entsprechender Studien ein Hinweis auf Chromosomenfehlverteilungen sein kann, was in dem Alter ja auch nicht ungewöhnlich wäre.

Das ist alles nicht besonders schön und wenig erfreulich, aber auf der anderen Seite bringt es auch nichts, die Augen vor der Realität zu verschließen. Dafür steckt einfach zu viel Kraft, Hoffnung, Aufwand und Geld hinter einer IVF oder ICSI.

Die erfolgversprechendste Methode wäre tatsächlich Eizellspende. Aber das ist natürlich ein großer Schritt mit weitreichender Bedeutung der gut überlegt sein will. Ich habe vollstes Verständnis, dass sich nicht jedes Paar eine Spende vorstellen kann.

Sie hat doch gar nicht geschrieben, dass sich die Eizellen überdurchschnittlich schnell teilen sondern nur das es normal gut gelaufen ist, genauso die Befruchtung. Und sicher sollte man das Alter beachten, aber vllt lag es ja auch am Sperma des Mannes und nicht an ihren Eizellen. Alles was ich sage ist, dass ich erstmal alles weitere überprüfen und durchsprechen würde bevor ich zu einer eizellenspende wechseln würde.

Lg


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 04.10.2019 21:28
Liebe Mischki, nimms mir bitte nicht übel, wenn ich nochmal interveniere. Es gibt leider schlechte Kliniken, die Frauen nicht die Wahrheit sagen. Und ich finde es aber auch falsch, wenn hier im Forum einer Frau suggeriert wird, dass es an dem Alter ihrer Eizellen ja wohl nicht liegt, weil man dem Irrglauben unterliegt, dass eine AA Blasto schon bewiesen hätte, dass sie "gut" ist. (Davon mal abgesehen schreibt die Frau ja "nur" von zwei guten Eizellen. Was das bedeutete wissen wir ja nicht.)

Selbst wenn nun rauskommt, dass das Sperma und alles drum und dran tiptop ist, hat sie nur eine sehr geringe Chance, dass es überhaupt klappt. In der verlinkten Studie gerade mal 1 % (!!) und im IVF Register sieht auch nicht berauschend aus. Und da wird in der Statistik berücksichtigt, dass die Frau zwei „ideale“ Embryonen übertragen bekommt und trotzdem ist die Rate so erdrückend niedrig. Und es ist wissenschaftlich nunmal erwiesen, dass an den über 90% Fehlversuchen in diesem Alter die Eizellenqualität schuld ist, auch wenn sie „ideale“ Embryonen übertragen bekommen haben. Natürlcih hat man mit guten Embryoenen bessere Chancen als mit schlechten, aber mit 43 eben auf sehr niedrigem Niveau.

Die Fragestellerin scheint auch keine Eizellenspende in Erwähnung zu ziehen. Kann ich verstehen und ich persönlich habe mit dem Thema auch meine Schwierigkeiten.

Die Kliniken die ich kenne (zwei Stück) haben zu dem Thema gesagt: sie behandeln ganz bewusst auch ältere Frauen, wenn die sich über die geringe Erfolgschancen im klaren sind, es aber für sich selber brauchen, es nochmal versucht zu haben.

Das finde ich einen richtigen Ansatz. Sie kann natürlich zu den wenigen Prozent gehören die Erfolg haben. Und wenn das Geld locker sitzt würde ich auch alles ausprobieren. Aber das ist hier ja nicht der Fall.

Auch die zusätzlichen Untersuchungen kosten ggf. Geld. Die Frage, die sie sich stellen muss, ob sie wirklich nochmal in eine IVF investieren will. Selbst wenn nun rauskommt dass das Sperma schlecht ist und man sich für Spendersamen entscheidet, ändert das nichts daran, dass sie mit dem besten Spendersamen nur eine sehr geringe Chance hat.

Hier gabs vom Doc auch schonmal was dazu [www.wunschkinder.net] und wenn da von einer geringen Eizellenausbeute die Rede ist, sind 4 Stück gemeint. Die Fragestellerin hatte gerade mal zwei. Sie kann nun alles weiter untersuchen und versuchen mehr zu bekommen und wenn sie eine Eizellenspende ablehnt, würde ich das wohl auch tun, damit man seinen Frieden damit schließen kann. Aber wenn es finanziell sehr eng ist, sie wegen Hausbau sicherlich ohnehin schon Kredite hat und dann auch noch das schlimme Krankheitsschicksal, ist es schwer zu raten, nochmal alles zu probieren - bei den geringen Chancen bzw. selbst wenn man zu den wenigen Glücklichen gehört dem enormen Abortrisiko (eine Fehlgeburt ist auch schon ohne finanzielle Probleme und schwerer Krankheit beim Parter schwer). Die Entscheidung kann nur sie selbst treffen, aber dazu braucht sie die Fakten. Und wenn sie sich dafür entscheidet, drücken hier im Forum sicher alle die Daumen und sprechen Mut zu. Und ich finde es super, wenn Frauen mit ähnlichen Schicksal unterstützen ... aber einer 43 jährigen Frau mit erkranktem Mann und finanziellen Problemen muss man einfach die Wahrheit sagen.

lg!


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
no avatar
   Mischki
Status:
schrieb am 04.10.2019 21:56
Liebe wird schon,

Ich nehme es dir nicht übel & ich finde auch keinen Ratschlag falsch, egal welchen, alles was ich sagte und nochmal sage ist, dass ich alles durchsprechen und überprüfen lassen würde, bevor ich mich für eine Spende entscheiden würde, gerade weil ich genau weiß wie schwer das fällt. Damit will ich keine falsche Hoffnung machen oder das Alter runter spielen, sondern ich würde nur alle Eventualitäten berücksichtigen. Das bedeutet nicht, dass sie zur kiwu Klinik soll und die nächste IVF oder what ever machen soll, sondern das sie alles durchdenken soll und besprechen. Dafür hat sie ja den Post gemacht, um Meinungen verschiedenster Art zu erhalten und dann sich zu entscheiden, welche auch immer ihr helfen wird smile

Lg


  Re: Konfus - Strategie für das weitere Vorgehen...? Hat hier jmd einen klaren Kopf ?
avatar    La esperanza**
Status:
schrieb am 04.10.2019 23:03
Finanzielle Probleme in dem Sinn hat sie ja nicht.
Hausbau ist für mich kein finanzielles Problem.
Vermutlich ist nur der Kredit höher wie die Miete zuvor war oder man kauft nebenher noch schnell mal einen neuen Gartenzaun oder irgendwas was eben in der Finanzierung nicht mit drin war.

Und was ich noch sagen kann, nimm bloß kein Kredit für den Kiwu auf! Den kannst mit Haus, Kind und Elternzeit nicht abbezahlen.

Zu den Embryonen, ich hatte laut Arzt auch immer gute Embryos.
Als ich mir dann die Protokolle geben lies, war die Bewertung eher Richtung ok wie gut. Ich denke die sagen das auch oft nur um einem nicht gleich die Hoffnung für die WS zu nehmen.
Jedenfalls war ich einiges jünger bei unseren ICSIs und es hat auch nicht geklappt bei 8 TFs.
Unsere Lösung war tatsächlich das Erbgut auszutauschen aber man muss halt dahinter stehen und günstiger ist es letztlich auch nicht.

Alles Gute, ihr werdet euren Weg gehen!




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020