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  Mikroimmuntherapie
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  eiskristalls
schrieb am 18.09.2019 14:39
Hallo,

ich habe nun leider wieder einen Frühabort gehabt und mich ein wenig informiert. Man vermutet daß ich entweder eine chronische Entzündung der Schleimhaut habe oder aber meine Killerzellen zu hoch sind. Da die Krankenkasse nur noch bis Januar die Kosten der Icsi trägt bleibt mir keine Zeit mehr für die nötige Biopsie. Allerdings gibt es eine Mikroimmuntherapie die man machen könnte? Hat jemand damit Erfahrung gemacht und ist vielleicht danach schwanger geblieben?

Gegen eine Entzündung kann man wohl ein Antibiotikum bekommen und es gäbe noch die Möglichkeit von Infusionen. Vielleicht kann mir jemand berichten was er erlebt hat.

LG


  Re: Mikroimmuntherapie
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 29.09.2019 11:46
Hallo,

leider sagt mir der Begriff "Mikroimmuntherapie" nichts. Können Sie etwas mehr dazu sagen?

Die Untersuchung auf erhöhte Plasmazellen dauert eigentlich nur 1-2 Wochen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Mikroimmuntherapie
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  eiskristalls
schrieb am 03.10.2019 12:30
Hallo,

eine Mikroimmuntherapie ist eine sanfte Methode um das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Man macht über das Blut einen Immunstatus und schaut auch ob der Körper gegen Viren kämpft. Patienten die beispielsweise mit Herpes Zoster und Hashimoto kämpfen habe teilweise auch erhöhte Killerzellen. Diese versuchen den Virus zu bekämpfen. Es entstehen also fehlgeleitete Immunantworten. Ich habe am Dienstag einen Termin bei einer Allgemeinärztin die den Zusatz Mikroimmuntherapie anbietet. Die Behandlung dauert wohl 3-4 Monate. Schlussendlich ist das Immunsystem entweder zu übermotiviert oder zu schwach. Da ich immer wieder Frühaborte in Verbindung mit Herpesbläschen und Hashimoto habe Versuche ich natürlich alternativen zu finden. Wenn es nicht klappt könnte es mir vielleicht ganzheitlich in anderen Bereichen helfen. Genaueres kann ich natürlich erst sagen wenn ich bei dem Termin war.

Bei Ihnen geht die Untersuchung so schnell? Hier würde die Probe nach Jena geschickt werden und da heißt es 6-8 Wochen und es kostet uns knapp 600 Euro weil die Kinderwunschpraxis auch Geld dafür möchte. Wir wissen halt nicht ob die Untersuchung aufgrund unserer Zeitprobleme Sinn macht.

LG


  Re: Mikroimmuntherapie
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 06.10.2019 19:04
Das erklärt mir immer noch nicht, was mit einer Mikroimmuntherapie gemeint ist. Aber das werden Sie dann ja demnächst erfahren.

Ja, wir schicken nicht nach Jena, sondern nach Kiel.

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



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  Re: Mikroimmuntherapie
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  eiskristalls
schrieb am 07.10.2019 14:14
Hallo,

das habe ich in einem Bericht darüber gefunden.

Im Unterschied zu der klassischen Immuntherapie werden in den Präparaten der Mikroimmuntherapie eine Vielzahl von Immunsubstanzen (sogenannte „Botenstoffe“) eingesetzt. Diese werden in niedrigen Konzentrationen (Mikrodosen) in einem Verdünnungs-/Dynamisierungsprozess zubereitet, was ihre gute Verträglichkeit gewährleistet. Außerdem können sich die verwendeten Konzentrationen auch im selben Präparat unterscheiden, je nachdem, ob die Substanzen auf den Organismus eine stimulierende, modulierende oder hemmende Wirkung ausüben sollen. Analog zu den natürlichen Vorgängen im Organismus werden die Substanzen in einer bestimmten Sequenz, einer präzisen Reihenfolge, verabreicht.

Ist es möglich diese Untersuchung bei Ihnen zu machen auch wenn wir nicht bei Ihnen in Behandlung sind? Wir Sind zwar etwas weiter weg aber das würde schon gehen.

LG


  Re: Mikroimmuntherapie
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  henriette
schrieb am 07.10.2019 22:08
na ja, und wenn mn das dann „übersetzt“, werden die substanzen in homöopathischer verdünnung eingesetzt, und dqnn sind wir wieder bei der glaubenssache....


  Re: Mikroimmuntherapie
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  eiskristalls
schrieb am 11.10.2019 08:44
Ja so könnte man es übersetzen. Ich war nun bei dem Termin und erstmal wird ein kompletter Immunstatus gemacht. Jetzt heißt es eh erstmal darauf warten was die Ergebnisse sind. Nun hatte ich Glück das im Krankenhaus doch Untersuchungen bezüglich Plasmazellen und Killerzellen gemacht werden könnten. Das erspart mir die Untersuchung. Es war zu erwarten das beides positiv ist. Erstmal bekomme ich nun ein Antibiotikum über 10 Tage. Weiß gar nicht ob 10 Tage reichen, da mir gesagt wurde mindestens 14 Tage. Weiß jemand was darüber wie lange es bei einer chronischen Entzündungen genommen werden muss?

Was die Killerzellen betrifft ist das meiste experimentell. Bei Cortison habe ich so meine Bedenken und schlussendlich hat es ja nicht die Kraft das Immunsystem auszugleichen. Ich habe mehrere Immunerkrankungen und deshalb wollte ich was alternatives probieren. Am Ende greifen wir alle nach Strohhalme. Wenn wir uns die Wirkung von Mönchspfeffer anschauen dann kann vielleicht auch eine Mikroimmuntherapie helfen oder nicht?

Bin aber gerne auch für andere Vorschläge offen smile


  Re: Mikroimmuntherapie
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  henriette
schrieb am 12.10.2019 19:52
Mönchspfeffer ist eine durchaus wirksame Pflanze, solange sie eben als Heilplanze und nicht als homöopathisches Mittel eingesetzt wird. Man muß immer aufpassen, dass man Phytotherapie nicht mit Homöopathie verwechselt. Ersteres kann durchaus nachgewiesene Wirkung (und Nebenwirkung) haben letzteres ist Glaubenssache.


  Re: Mikroimmuntherapie
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  eiskristalls
schrieb am vor vier Stunden
Das ist vollkommen richtig was Du sagst wenn es sich um Globuli handelt. Die Mikroimmuntherapie soll aber richtige Inhaltsstoffe haben. Wenn ich das Ergebniss der Blutuntersuchung habe werde ich ja sehen was es genau ist. Nach 3-4 Monaten wird der Bluttest dann wiederholt. Ich habe mir extra einen richtigen Mediziner gesucht weil auch ich nichts von Zucker-Kugeln halte. Nun heißt es eh erstmal abwarten.




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