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  Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   ANNAMARIA123
schrieb am 02.09.2019 16:17
Hallo,
wir haben bereits einen vier jährigen Sohn, der auf natürlichem Wege entstanden ist und an Mukoviszidose leidet. Nun wünschen wir uns ein zweites Kind. Sowohl mein Mann als auch ich sind Anlageträger, sodass die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Kind mit Mukoviszidose bei 25 Prozent liegt. Wir haben uns über die Möglichkeit ein PID informiert. Uns schreckt jedoch der bürokratische als auch finanzielle Aufwand ab. Alternativ könnten wir bei Schwangerschaft eine Chorionzottenbiopsie durchführen lassen. Ab welcher Schwangerschaftswoche ist diese möglich? Würde dann ein Abbruch vor der 12.ssw möglich sein? Wie wäre der zeitliche Ablauf?
Ich sehe wie sehr diese Krankheit unseren Sohn einschränkt. Wir lieben unseren Sohn über alles, aber wir könnten nicht sehenden Augens ein weiteres Kind mit dieser schweren Krankheit in diese Welt setzen.


  Re: Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   Lilina9
schrieb am 03.09.2019 09:43
hallo
für deine fragen könntest du es im schwangeren forum versuchen...hier im kinderwunsch bereich haben die wenigesten erfahrung auf diesem gebiet.
ich kann die nur soviel sagen, dass wir auch auf grund einer erbkrankheit die PID in anspruch nehmen. und davor auch lang alle alternativen durchgegangen sind...ein schwangerschaftsabbruch wäre für uns nicht in frage gekommen. aber das ist natürllich sehr individuell!
aber du hast absolut recht, sowohl der bürokratische aufwand als auch der finanzielle aufwand sind enorm! geschweige dann die emotionale belastung im rahmen der ICSI. und wir hatten uns drauf eingestellt, dass es kein einfacher weg wird, aber er ist ehrlich gesagt, viel steiniger als wir gedacht haben! wenn ich mich aber frage, ob wir uns damals richtig entschieden haben, komme ich doch immer wieder auf das gleiche ergebnis, ja wir würden es wieder so versuchen.
bei weiteren fragen gerne pn.
alles gute- auch euren sohn! und tut mir leid, dass ihr dieses schicksal habt!
lg


  Re: Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   Judica88
Status:
schrieb am 03.09.2019 11:23
Hallo,

wir hätten auf Grund einer Erbkrankheit meines Mannes (wird dominant vererbt und es besteht eine 50/50 Chance) auch eine PID gebraucht und haben uns zumindest in Deutschland dagegen entschieden, da die Chancen durch eine Ethikkomission (zumindest in Bayern) sehr gerin gewesen wären, eine Zustimmung für die PID zu bekommen.
Ein Schwangerschaftsabbruch wäre für uns auch nicht in Frage gekommen. Wir haben uns daher entschieden ins Ausland (Tschechien) zu gehen und dort die Behandlung inkl. PID durchführen zu lassen. Klar, dass zehrt alles an den Nerven und ist natürlich mit Kosten verbunden - aber so wussten wir, dass wenn es mit der Behandlung klappt, dass wir dem Kind ein Leben ohne diese Erkrankung ermöglicht haben. Im Endefekt hat es leider nicht geklappt. Von 5 Blastos hatten drei die Erbkrankheit und zwei ohne Erkrankung, dafür mit einer chromosomalen Aneuploidie.
Gerne auch PN an mich, wenn du Fragen hast smile

LG


  Re: Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   littlemeamy
Status:
schrieb am 03.09.2019 11:58
Liebe TE,

schreib dein Anliegen am Besten mal im Pränataldiagnostikunterforum auf Eltern.de

Dort antwortet auch eine Ärztin für Humangenetik zügig und vor allem äußerst kompetent.

Alles Gute für euren weiteren Weg!


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  Re: Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   ANNAMARIA123
schrieb am 03.09.2019 14:09
Vielen Dank für die Info! Ich fühle mich so hilflos, weil ich keine genauen Informationen habe.


  Re: Choriozottenbiobsie Erbkrankheit
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   Lilina9
schrieb am 03.09.2019 21:33
hattet ihr denn shcon ne genet. beratung?
wir hatten eine damals als mein partner die diagnose bekommen hat und wurden dann gleich über die kinderwunsch situtation bzw optionen auch aufgeklärt.




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