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  Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 08:28
Guten Morgen!

Ich bin heute ES+10 bzw. TF+7. Seit gestern Abend bin ich schon mega biestig zu meinem Mann. Fauche ihn wegen jeder Kleinigkeit an. Heute morgen bin ich ein richtiges Häufchen Elend. Ich heule den ganzen Morgen wegen nichts und allem und weiß überhaupt nicht, was ich will. Nichts ist mir recht, alles ist falsch und ich würde mich am liebsten den ganzen Tag im Bett unter einer Decke verkriechen. Bzgl. Schwangerschaft weiß ich gar nicht mehr, was ich denken soll. Gehe mir gerade selbst tierisch auf den Wecker. Es ist schlimmer als jede PMS, die ich bisher hatte.

Ähm... ist das der ganz normale Warteschleifen-Koller?
Kennt ihr das? Auch so extrem meine ich?

Oder liegt es am Progesteron? Ich nehme täglich 600 mg Progesteron vaginal trotz eines guten endogenen Wertes während eines Monitoringzyklus'


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   gelöschter User
schrieb am 29.08.2019 08:47
Ich kenne das. Und jetzt nachhinein weiß ich, wenn es mir extrem schlecht ging, dann wurden meine Tests positiv. Nach drei intakten Schwangerschaften kann ich sagen, dass bei mir die schlimmsten Verstimmungen die ersten Schwangerschaftsanzeichen waren. Die Warteschleifen ohne Heulen, Brühlen und sich Verkriechen wollen, hatten am Ende negatives Ergebnis. Vielleicht ist es bei Dir auch so. Ich drücke Dir die Daumen.


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 09:18
Zitat
Hakuna Matata
Ich kenne das. Und jetzt nachhinein weiß ich, wenn es mir extrem schlecht ging, dann wurden meine Tests positiv. Nach drei intakten Schwangerschaften kann ich sagen, dass bei mir die schlimmsten Verstimmungen die ersten Schwangerschaftsanzeichen waren. Die Warteschleifen ohne Heulen, Brühlen und sich Verkriechen wollen, hatten am Ende negatives Ergebnis. Vielleicht ist es bei Dir auch so. Ich drücke Dir die Daumen.

Oh wow das weckt natürlich Hoffnung! Danke!
Ich war ja erst 1x schwanger und kann mich überhaupt nicht erinnern, dass ich da auch so drauf war. Wir waren damals im Urlaub und ich hab viele gute Erinnerungen an die Zeit. Mein Mann bestätigt aber das, was du sagst.


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   CaraHope
schrieb am 29.08.2019 10:44
Ich drücke die Daumen für ein Positiv winkewinke. Gut möglich, insbesondere wenn es unten suppiger wird. Im Falle eines Negativs hatte ich zumindest immer erst Probleme, wenn ich die Medikamente abgesetzt hatte. Alles Gute!


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  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 10:57
Zitat
CaraHope
Ich drücke die Daumen für ein Positiv winkewinke. Gut möglich, insbesondere wenn es unten suppiger wird. Im Falle eines Negativs hatte ich zumindest immer erst Probleme, wenn ich die Medikamente abgesetzt hatte. Alles Gute!

Ja genau! Bei den ganzen negativen IUIs (7 Stück) hatte ich immer erst diese Depris, wenn ich das Utrogest abgesetzt hatte. Deswegen fand ich das jetzt so verwirrend. Naja in 2-3 Tagen bin ich vielleicht schlauer.
Danke dir!


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   Minimee2020
Status:
schrieb am 29.08.2019 14:10
Juhu winkewinke

Also ich kann nur von mir berichten das Utrogest mich
mega müde gemacht hat. Die Gereiztheit hatte ich so
zu der ähnlichen Zeit wie Du und es war diesmal positiv smile.
Mein Mann meinte nur Du bist so eklig wie damals zu mir
du bist sicher schwanger und so war es ja dann auch.

Es kann so oder so ausgehen da hilft leider nur abwarten knuddel
Aber ich drück Dir ganz fest die Daumen und übersähe Dich mit
SS-Viren Ja

Machst du eine Testreihe? Meine wurde mit 10ern ab ES+10
immer positiver.

Lg Minimee


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 14:35
Danke!
Ja ich mache eine Testreihe seit TF+0. Nach meinen eigenen Erfahrungen und Berechnungen könnte die Reihe morgen ansteigen, aber theoretisch auch noch 2 weitere Tage fallen (bis unter die Detektiergrenze) und erst am Sonntag wieder auf messbares Niveau ansteigen.


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   Auf n Sprung
schrieb am 29.08.2019 16:55
Es könnte ja auch sein, dass sowohl deine depressive Verstimmung, als auch das "Herausrutschen" der Progesteronkapseln einfach dadurch kommen, dass du aktuell - mit noch völlig offenem Ergebnis - halt im natürlichen Lutealphasen-Tief steckst. Nach 7-8 Tagen fällt der Progesteronspiegel ja so oder so erst einmal ab, egal, ob du schwanger bist oder nicht. Entscheidend und wichtig ist ja nur, dass er dann in ein paar Tagen auch wieder gut ansteigt.

Also so gesehen ist ja zum jetzigen Zeitpunkt noch alles möglich.


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 19:28
Zitat
Auf n Sprung
Es könnte ja auch sein, dass sowohl deine depressive Verstimmung, als auch das "Herausrutschen" der Progesteronkapseln einfach dadurch kommen, dass du aktuell - mit noch völlig offenem Ergebnis - halt im natürlichen Lutealphasen-Tief steckst. Nach 7-8 Tagen fällt der Progesteronspiegel ja so oder so erst einmal ab, egal, ob du schwanger bist oder nicht. Entscheidend und wichtig ist ja nur, dass er dann in ein paar Tagen auch wieder gut ansteigt.

Also so gesehen ist ja zum jetzigen Zeitpunkt noch alles möglich.

Ah! Wieder was gelernt. Das wusste ich noch gar nicht, dass der auch bei einer Schwangerschaft wieder absinkt. Dann macht das natürlich Sinn, dass man auch während einer Früh-Schwangerschaft alle Anzeichen einer PMS hat.


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   Jella85
schrieb am 29.08.2019 21:11
War bei mir auch so, ich war richtig schlecht drauf, alles war mir zuviel und ich fühlte mich von den aufgepolsterten Brüsten so unwohl. Wenn aber ein Positiv kommt, ist alles vergessen!


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
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   Auf n Sprung
schrieb am 29.08.2019 21:49
Zitat
Capsella
Zitat
Auf n Sprung
Es könnte ja auch sein, dass sowohl deine depressive Verstimmung, als auch das "Herausrutschen" der Progesteronkapseln einfach dadurch kommen, dass du aktuell - mit noch völlig offenem Ergebnis - halt im natürlichen Lutealphasen-Tief steckst. Nach 7-8 Tagen fällt der Progesteronspiegel ja so oder so erst einmal ab, egal, ob du schwanger bist oder nicht. Entscheidend und wichtig ist ja nur, dass er dann in ein paar Tagen auch wieder gut ansteigt.

Also so gesehen ist ja zum jetzigen Zeitpunkt noch alles möglich.

Ah! Wieder was gelernt. Das wusste ich noch gar nicht, dass der auch bei einer Schwangerschaft wieder absinkt. Dann macht das natürlich Sinn, dass man auch während einer Früh-Schwangerschaft alle Anzeichen einer PMS hat.

Freut mich! Genau, also der Gelbkörper, der sich nach dem Eisprung bildet, hat zwischen dem 5.-7. Tag nach ES seinen Höhepunkt. Deshalb misst man auch zu diesem Zeitpunkt den Progesteronwert. Danach bildet sich der Gelbkörper natürlicherweise zurück (Luteolyse), bis er 14 Tage nach ES dann vollständig verkümmert ist. Tritt jedoch eine Schwangerschaft ein, dann wird der Gelbkörper vor dem endgültigen Verfall durch das stimulierende HCG vom Embryo "gerettet" und wächst halt wieder an.
Je nachdem, wie früh die Einnistung ist, hat der Gelbkörper halt zwischenzeitlich mehr oder weniger Zeit zum kleinerwerden oder wieder größer werden.

Ein kleiner Gelbkörper-Absacker zwischen dem 9.-11. Tag nach ES ist also durchaus normal. Wenn man Glück hat und die Einnistung schon an ES+6 war und somit früh HCG produziert wird, dann hat der Gelbkörper natürlich gar keine richtige Zeit um kleiner zu werden und man hat möglicherweise gar nicht so ein Lutealloch, wie ein anderer, der vielleicht die Einnistung erst am 10. Tag nach ES hat und somit erst später HCG produziert wird.

Wichtig ist nur, dass HCG vom Embryo produziert wird, bevor der Gelbkörper endgültig eingefallen ist.

Die Einnistungsspritzen in der 2. Zyklushälfte sind genau dazu da, um über dieses Einnistungs-Loch hinwegzuhelfen und sicherzugehen, dass der Gelbkörper nicht zu früh eingeht, sondern durchgängig durch HCG am Leben gehalten wird.

Wenn keine HCG da ist, dann geht das eine Zeit lang auch durch die natürliche LH-Produktion. Aber halt auch nur eine Zeit lang und LH unterliegt ja eben auch dem natürlichen Zyklus.

Bei ART-Zyklen ist nachgespritztes HCG somit eigentlich am sichersten, um den Gelbkörper am Leben zu erhalten.

Das sind soweit meine Kenntnisse zwinker

P.S. Ich spüre den Gelbkörper nach dem ES immer ganz deutlich ein paar Tage an der Seite, an der der Eisprung war. Wenn ich ihn 7-8 Tage nach ES dann langsam immer weniger spüre - und er auch nach 10 Tage immer noch nicht mehr spürbar ist - dann weiß ich immer schon, dass der Zyklus negativ ist. Bei einem positiv hab ich nach spätestens 10-11 Tagen nach ES den Gelbkörper auf der Eisprungseite wieder "Aufflackern" spüren


  Re: Depressive Verstimmung in der WS?
avatar    Capsella
Status:
schrieb am 29.08.2019 22:35
Sehr interessant! Danke für die ausführliche Erklärung!




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