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  Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  Madame Sorgengeist
schrieb am 17.08.2019 18:56
Hallo ihr Lieben,

ich brauche bitte unbedingt euren Rat, weil ich mir langsam nicht mehr zu helfen weiß. Ich befinde mich gerade in der Stimulation zur 3. ICSI. Die Punktion ist für Dienstag geplant. Wie auch in den ICSIs zuvor habe ich sehr hohe Östrogenspiegel und Wassereinlagerungen. Von einer Überstimulation bin ich die letzten beiden Male verschont geblieben und hoffe, dass ich auch dieses Mal nicht in den Genuss komme.

Mein Problem ist nun Folgendes: Ich bin/war eigentlich normalgewichtig (bin mit BMI 20 in die ICSIs gestartet) und hatte nie Probleme mit dem Essen. Ich ernähre mich ausgewogen und treibe 2-3 mal pro Woche Sport. Ich habe nun aber jedes Mal während der ICSIs mit solch wahnsinnigen Hungerlöchern zu kämpfen, dass ich inzwischen bei BMI 21-22 angekommen bin (so genau kann ich es nicht sagen, weil akut sicher auch Wassereinlagerungen hinzukommen).
Je länger ich stimuliere und so höher mein Östrogenspiegel steigt, desto unerschöpflicher ist mein Hunger.
Kennt das einer von euch vielleicht auch?

Es ist kein Appetit, sondern richtiger Hunger, ein großes Loch im Magen und sogar Schwächegefühl, wenn ich "länger" (ca. 1 Stunde lang) nichts esse. Meine sonstigen Hormonwerte waren normal, auch Schilddrüse, wobei die jetzt während der hohen Östrogenspiegel nicht nochmal überprüft wurden.

Mir macht dieser permamente Hunger langsam wirklich Angst, zumal ich eigentlich nicht vor hatte, ins ÜG zu schlittern. Wenn ich so weiter esse, dann wird es aber wohl darauf hinauslaufen traurig

Hier mal ein Beispiel, was ich heute gegessen habe, damit ihr euch ein Bild machen könnt:

10 Uhr (Frühstück): - 3 große Roggenbrote (zwei mit Butter und Käse, eins mit Butter und Honig)
- dazu einen großen Apfel und ca. 3/4 Gurke
- 1 Tasse Früchtetee, 1 großes Glas Wasser
11 Uhr (Hunger) - 2 Hände getrocknete Datteln und ein paar Nüsse
- einen selbstgemachten Smoothie
11.30 Uhr (Snack): - eine halbe Packung Leibniz Vollkornkekse
- ein großer Naturjoghurt mit Himbeeren und Chiasamen
- ein großes Glas Wasser
12.30 Uhr (Mittag): - 2 große Teller mit Kartoffeln, eine Forelle, fast ein ganzer Blumenkohl
13 Uhr (Nachtisch): - 300 Gramm Quark mit ca. 400 Gramm Erdbeeren
- eine große Tasse Pfefferminztee
14 Uhr (Snack): - ein Magnum-Eis
15 Uhr (Snack): - 2 Tassen Früchtetee (ich dachte, vielleicht hab ich nur Durst...)
- danach 350 Gramm Zuckeraprikosen
16 Uhr: - 2 gekochte Eier, die ich noch im Kühlschrank gefunden habe
- da es mich nicht gesättigt hat noch 2 Scheiben Roggenbrot dazu
- ein Glas Wasser mit Ingwer und Zitrone
17.30 Uhr: - 1 Glas eingelegte, rote Bete
- noch was von den restlichen Vollkornkeksen gesnackt

Jetzt steht gleich das Abendessen an und mein Magen knurrt schon so laut, dass ich es kaum abwarten kann, gleich "endlich" zu essen.

Das ist doch nicht normal?!

Letzten Sonntag war es schon so schlimm, dass ich Panik hatte, unser Essen im Kühlschrank würde nicht mehr reichen. Mein Mann hat dann den meisten Teil mir überlassen - komme auch mit dem Einkaufen gar nicht mehr hinterher und fühle mich, als würde ich für eine Großfamilie einkaufen.

Ich versuche auch extra schon mich halbwegs gesund zu ernähren und auch genug zu trinken - aber irgendwie hilft das alles nicht.
Ich möchte nicht aufgehen wie ein Hefekloß. Aber wenn ich weniger esse, fühle ich mich richtig komisch und schummerig, als wenn ich "tagelang" nichts gegessen hätte. Und es ist ja auch richtiges Magenknurren, kein Appetit.

Habt ihr noch Tipps, was ich tun kann?

Würde mich sehr über Hilfe und Ratschläge freuen!


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  xKirschblüte
Status:
schrieb am 17.08.2019 23:36
Hallo liebe Madame,

ich befinde mich in einer ähnlichen Situation und bin ähnlich ratlos.

In 10 Wochen habe ich während der Stimulationen nämlich auch arg zugenommen: 5kg traurig Seit 1kg bin ich nun auch übergewichtig- vorher hatte ich also auch ein normales Gewicht, um das ich seit Jahren pco-bedingt kämpfen muss, um es zu halten- und aktuell schlägt das PCO richtig zu und ich scheine den Kampf zu verlieren. Sicher spielen die Hormone auch eine Rolle, bei mir kommt noch hinzu, dass ich mit dem Stress/Druck schlecht umgehen kann und schon immer dazu tendiere, ihn in Form von Essen runterzuschlucken.
Momentan habe ich den Kampf wieder aufgenommen und es geschafft, mich in die Spur zu bringen. Allerdings ist mein Hormonhaushalt auch arg durcheinander, mein PCOS entgleitet bis zur ersten ICSI-Stimu sicher richtig, da ich es nicht mit der Pille regulieren darf, um den ICSI-Erfolg nicht zu verringern. Es wird also nicht einfacher.

Hast du ebenso eine Hormonstörung oder eine Insulinresistenz? Ein BMI von 20 ist recht niedrig, könnte dahinter eine Essstörung stecken, die gerade ins Gegenteil umschlägt? Manchmal holt sich der Körper das, was ihm lange verwehrt blieb. Das sind Fragen, die du nicht offen beantworten musst. Natürlich hast du meinen Neid, wenn du das Gewicht "einfach so" hast. Vor einigen Jahren gehörte ich auch in diese Kategorie traurig 2005 etwa. Dann schlug irgendwann das PCOS leider zu.

Puh, ansonsten isst du natürlich eine Menge, die ich auch nicht ohne weiteres essen könnte.
1) Hilft es dir, langsamer zu essen und die Bissen bewusster zu kauen? Nach 15-20 Minuten des Essens meldet unser Hirn langsam "satt" an den Magen- in der Zeit kann ich bewusster kauen und weniger essen oder eben zügig essen und unter dem Strich eine größere Menge schlucken.

2) Dann solltest du darauf achten, dass du "gute" Kohlenhydrate zu dir nimmst, die deinen Blutzuckerspiegel konstanter halten: frisches Obst gehört dazu, Vollkornprodukte auch, Gemüse. Auch wenn die Kekse natürlich unter "Vollkorn" laufen, enthalten sie zu viel Einfachzucker. Mir wird auch fix schwindlig, wenn ich länger nichts esse. Aber gesund ernährt halte ich den Blutzuckerspiegel einfach besser und habe weniger Heißhungerattacken. Magnum würde ich erstmal nicht kaufen, besser wäre es, Joghurt und Erdbeeren bspw. zu pürieren und als "Eisersatz" ohne Einfachzucker einzufrieren.

3) Was ich persönlich tauschen würde: Dörrobst/Zuckerobst gegen frisches Obst: letzteres enthält mehr Vitamine. Du würdest letztlich weniger Kalorien zu dir nehmen, da man Dörrobst schneller "inhalieren" kann, da sie im Magen nicht mehr so viel Raum einnehmen. Denk mal an Rosinen vs. Weintrauben. Nach 6 Weintrauben wäre bei mir Schluss- aber wieviele Rosinen könnte man stattdessen essen? Vollkornbutterkekse gegen Reiswaffeln tauschen. Butter würde ich weglassen bzw. nur noch auf ein Brot schmieren und es bewusst genießen. Auch wenn es anders besser schmeckt- aber letztlich sind das auf 3 Broten zu viele Kalorien und gesundes Fett hast du eigentlich auch schon im Käse.

Die Getränke sind sehr gut ausgewählt, solange wie du sie ungezuckert trinkst.
Die Lebensmittel, die super sind: Gurke, Blumenkohl (könnte ich auch mal wieder machen), Erdbeeren (wobei die tägliche Obstportion pro Tag laut DGE bei etzwa 200 Gramm liegt), Kartoffeln, Forelle (in Maßen).

Ich versuche momentan, mein Gewicht wieder zu verlieren und peile erstmal 3kg weniger an, am besten langfristig 5-6kg weniger. Ich weiß, dass ich das früher locker geschafft habe, aber momentan schlägt leider das PCOS voll zu. So ist abnehmen leider sehr, sehr schwierig.

Meine täglichen Mahlzeiten, mein Speiseplan für morgen:
- morgens: eine Scheibe Vollkornbrot (Harry's Korn an Korn) mit 60Gramm Magerquark und 1 Tl Konfitüre, Kaffee
- mittags: Spinat mit Frischkäse (Balance), gebratenen Zwiebeln mit etwas Knoblauch und rohen Tomaten an 60 Gramm Nudeln (trocken gewogen)
- abends: Rührei aus 2 Eiern oder ein selbstgekochter Grießbrei (150ml Milch, 100ml Wasser, 30Gramm Weichweizengrieß, ohne Zucker) mit Mango, mal gucken
- Snack: 100Gramm Magerquark mit einem Schuss Alpro Kokos glattgerührt, zusammen mit einer Banane

Ich versuche immer, viel zu trinken, momentan sind warme Tees ganz gut und füllen den Magen zusätzlich. Aber ich weiß, was du meinst.. Es ist echt schwierig, wenn man diese Hungerattacken hat. Dann greift man alles, was da ist. Ich versuche wirklich, viele gesunde Sachen dazuhaben. Mein Fehler war vor allem im Juni und Anfang Juli, dass ich wie im Hamsterrad gelaufen bin und dann alles gefressen habe, was da war. Leider war nichts Gesundes da, weil ich stressbedingt auch nicht mehr richtig einkaufen gegangen bin. Und durch das Ungesunde wurden die Attacken noch schlimmer. Deswegen ist die Planung oben ein erneuter Versuch, etwas mehr Struktur und gesunde Routinen zu bekommen und so Tag für Tag zu überstehen. Dazu dann noch Sport.
Würde dir Ablenkung auch helfen, nichts zu essen? Wenn du beim Sport bist, kannst du ja schlecht an den Kühlschrank gehen.
Wenn du deinen Magen wirklich mit Unmengen von Lebensmitteln füllen musst, greif am besten zu den gesunden Sachen (Blumenkohl, Gurke, Obst, Gemüse ohne Ende, warmen Tee..) und lass Kekse, Magnum und sonstwie Gezuckertes weg. Ich glaube, von Gemüse allein ist noch niemand dick geworden.

Nichts desto trotz hast du die Stimu ja bald hinter der und ein BMI von 21 ist immer noch super! Und wenn du 3 ICSIs bereits hinter dir hast und "nur" von 20 auf 21,5 gerutscht bist, hast du das dennoch gut im Griff. Im Idealfall wirst du nach dem Transfer schwanger und wirst dann einen konstanteren Hormonspiegel haben, der nicht durch einzelne Stimus wochenweise schwankt.
Ich spüre gerade wirklich dieselbe Panik wie du, wobei ich sicher gerade in einer höheren Gewichtsliga wie du spiele. Mein Plan ist es, mein Gewicht unter einen BMI von 25 zu bringen, schwanger zu werden und dann nach der Schwangerschaft im Jahr Elternzeit wieder daran zu arbeiten. In diesem Jahr kann man viel schaffen. smile

Liebe Grüße
Kirschblüte
(Ernährungsberaterin)


4 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.19 23:58 von xKirschblüte.


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  Madame Sorgengeist
schrieb am 18.08.2019 15:10
Liebe Kirschblüte,

vielen Dank für deine Antwort - ist ja cool, dass du sogar Ernährungsberaterin bist! Also zuerst muss ich sagen, dass du nicht neidisch sein musst: die Mengen, die ich aktuell verdrücke, habe ich vorher nicht gegessen, sonst wäre ich vermutlich schon früher auf einen höheren BMI gekommen. Allerdings war Essen vorher für mich nie ein Thema, ich habe gegessen, wenn ich Hunger hatte, habe aber nicht permanent über Essen nachgedacht. Und genau das ist es, was mich jetzt halt so beunruhigt.

Es ist auch nicht so, dass ich "nur" psychisch Appetit habe, sondern ich kann mich halt kaum auf irgendwas konzentrieren, weil permanent mein Magen knurrt und echt richtig leer ist (obwohl das ja nicht sein kann). Selbst meinen geliebten Sport mache ich im Moment kaum, weil ich dann mittendrin plötzlich solche Schwächeanfälle bekomme, dass ich sofort zurück nach Hause gehe/fahre, um etwas essen zu können.
Deshalb hilft Ablenkung leider auch nicht wirklich, weil es eben ein richtig krasses Hungergefühl ist.

Mir ist eingefallen, dass ich in meiner Kindheit mal ein halbes Jahr lang hochdosiert Cortison nehmen musste. Da war das mit dem Hunger und den Wassereinlagerungen genauso! Ich hatte dauernd einen leeren Magen und konnte/musste dauernd essen.

Kann es sein, dass Östrogen eine ähnliche Wirkung hat?
Weil zwischen den Stimulationen habe ich das überhaupt nicht (was mich schon ein bisschen beruhigt, da ja sonst scheinbar alles normal zu sein scheint). Aber ich finde es halt komisch, dass mein Körper während der Stimus so extrem in einen Hungermodus verfällt.

Deine Tipps, mit den noch gesünderen Essensalternativen ist gut. Zwar füllt mich ein Blumenkohl dann halt auch nur eine halbe Stunde oder so (vermutlich, weils mehr das Volumen ist, als das Gehalt), aber immerhin... Und vielleicht hast du Recht, dass mir generell noch Kohlenhydrate fehlen. Da könnte ich ggf. noch aufstocken.

Deinen Essensplan finde ich sehr, sehr gesund und vorbildlich. Allerdings finde ich das schon echt wenig. Da käme ich aktuell vielleicht gerade bis Mittags mit hin. Aber du sagst ja auch, dass es zum Abnehmen ist. Vielleicht brauche ich so einen Plan nach den ganzen Behandlungen auch noch, wenn ich dann im ÜG bin. Dann würde ich mich gerne wieder an dich wenden smile

Generell find ich die Idee mit den Plänen aber super. Ich habe mir jetzt für nächste Woche auch einen Ernährungsplan gemacht. Da werde ich Montag für einkaufen und dann hoffentlich auch satt werden.

Ich wünsche dir für deine nächste Behandlung übrigens fest die Daumen!


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  RoteBeete
schrieb am 18.08.2019 20:28
Liebe Sorgengeist,

Was mir noch einfällt: Falls du keine Vegetarierin bist, iss ruhig ein Steak mit Salat während der Behandlung (täglich). Ist auch die Empfehlung bei Überstimulation und das Einzige, was mich satt bekommt, wenn ich so ein Loch im Bauch habe obwohl ich sonst kaum Fleisch esse. Was auch hilft ist ein Haferflockenbrei zum Frühstück ( wenn du magst mit Banane, Rosinen etc). Und wenn süßes dann Vormittags.

Alles Gute!


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  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  xKirschblüte
Status:
schrieb am 18.08.2019 23:04
Zitat
Madame Sorgengeist

Mir ist eingefallen, dass ich in meiner Kindheit mal ein halbes Jahr lang hochdosiert Cortison nehmen musste. Da war das mit dem Hunger und den Wassereinlagerungen genauso! Ich hatte dauernd einen leeren Magen und konnte/musste dauernd essen.

Wo du es sagst- während der GvnP-Zeit habe ich nun auch 4-5 Monate Cortison genommen. Gehört Dexamethason vielleicht auch zu deinem Plan?
Puh, ob das nun direkt am Östrogen liegt, kann ich dir nicht sagen. Ich musste z.b. Ovitrelle spritzen, da standen Gewichtszunahmen auch als NW drin. Oder in meinen Stimu-Medikamenten. Ich glaube nicht, dass da irgendwo Östrogene drin waren- aber viele Wege führen ja bekanntlich nach Rom.

Ich meinte nicht, dass dir die Kohlenhydrate fehlen (Magnum und Kekse haben das Budget sicher gesprengt), sondern dass du die Einfachzucker (Magnum, Kekse, Haushaltszucker, Roggenbrot) lieber gegen Mehrfachzucker in Form von Obst, Milch, Kartoffeln, Vollkornprodukte oder sogar Nudeln tauschen solltest smile Die lassen den Blutzuckerspiegel gleichmäßiger ansteigen als Einfachzucker, die sofort ins Blut schießen. Dann fällt es mir zumindest leichter. Lass am besten auch Zuckerersatzstoffe wie Süßstoff weg- dessen Wirkung ist umstritten.
Letztlich ist es sogar egal, wann du die Kohlenhydrate isst, solange du die Empfehlung von 10 % der Gesamtenergiezufuhr (bei 2000 kcal/Tag also 50 g Zucker) nicht übergehst. Ich esse abends zB vorm TV gerne noch einen Apfel oder eben den Grieß.

Mit meinem heutigen Tag bin ich auch recht zufrieden.
Ja, es ist ziemlich wenig- aber das ist eben meine Menge, mit der ich konstant abnehme.

Heute habe ich nochmal nachgerechnet- tatsächlich bin ich noch nicht übergewichtig Elefant Durch mein Alter ist mein akzeptables Gewicht nach oben gegangen :D Sodass ich noch etwas Luft hätte, genau genommen bin ich gerade bei 24,9. Also 0,1 vom Übergewicht entfernt. Dann muss ich nun Gas geben, dass sich das nicht verschlimmert. Bald steht ja die ICSI-Stimu an.

Ich wünsche dir auch viel Erfolg bei eurer Stimu und ICSI! Daumen für Dienstag sind gedrückt.

Liebe Grüße
Kirschblüte


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  Madame Sorgengeist
schrieb am 18.08.2019 23:35
Danke für eure Antworten, ihr beiden!

Ohja, ein Steak! Und Porridge (also einfach Haferflocken mit Milch und vielen frischen Beeren obendrauf, evtl noch Zimt - ohne Zucker natürlich)! Das sind tolle Sattmacher-Lebensmittel, Danke für den Tipp!

Ich meinte mit "Kohlenhydraten" auch gescheite Kohlenhydrate, also sowas wie Roggenbrot oder eben Haferflocken. Wobei die Leibnizkekse gar nicht so ungesund und kaloreich sind, wie man denkt (deshalb hab ich sie ja gekauft). Einer hat gerade mal 30 Kalorien. Klar, wenns die ganze Packung weghaut, ist der Effekt weg, aber ich hatte an dem Tag schon fast das Gefühl, ob nicht ZU gesund gegessen habe und zum Sattwerden vielleicht auch ein paar "befriedigender" Lebensmittel sinnvoll sind.
Aber das hat ja leider auch nicht funktioniert.

Ich versuche nun die Idee mit dem Plan umzusetzen und tatsächlich richtig gesund zu essen, ohne vermeintlich "notwendige" Schlemmereien.

Kirschblüte: Ich finde, dann bist du doch auch noch gut in der BMI-Norm. Letzten Endes sind es ja nur Zahlen und jeder Körper ist anders. Vielleicht hat ein Körper die "gesunde" Grenze bei einem BMI von 23, der andere bei einem BMI von 25. Ich vermag zu bezweifeln, dass jeder Körper robotormäßig exakt bei BMI 25 im ÜG ist und darunter Normal. Dafür ist jeder zu individuell.

Ich drück die Daumen, dass sich dein Gesundheitseinsatz und die Ernährungsumsetzung positiv auf die ICSI auswirken und es klappt!

LG


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  Morgenstern
schrieb am 22.08.2019 17:18
Du könntest mal versuchen während der Zeit Chromtabletten zu nehmen, das hilft generell gegen Heisshunger, ob es auch bei hohem Östrogenspiegel hilft müsstest Du ausprobieren .

LG,
Morgenstern


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
avatar  Alpina
Status:
schrieb am 23.08.2019 07:46
Hallo Sorgengeist,

Vielleicht könntest du es auch mit Matetee probieren. Wirkt hervorragend gegen Hunger. Musst gucken, ob du es veträgst. Aber an sich kann man ihn den ganzen Tag über trinken.

LG


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
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  Madame Sorgengeist
schrieb am 24.08.2019 00:11
Liebe Morgenstern,
Liebe Alpina,

Ihr seit klasse! Ich bekomme hier so tolle Tipps, unglaublich. Tatsächlich habe ich früher viel und gerne Matetee getrunken und auch den hungerbremsenden Effekt in Erinnerung. Das werde ich auf jeden Fall probieren! Dabei ist mir eingefallen dass auch Bitterstoffe, wie in Grapefruits, gut helfen könnten.

Chromtabletten klingt auch interessant! Bekomme ich die ohne Rezept in der Apotheke?

Ich danke euch wirklich sehr 🙏🤗


  Re: Bitte um Hilfe - Unerschöpfliches Loch im Magen bei hohen Östrogenspiegeln
no avatar
  Morgenstern
schrieb am 24.08.2019 16:07
Ja, Chromtabletten bekommt man ohne Rezept.

LG, Morgenstern




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