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  Fragen rund um Insemination
avatar  Kiwi1988
schrieb am 13.08.2019 09:23
Hallo und Guten Morgen zusammen smile

Mein Mann und ich haben 2014 ungefähr die ersten Schritte in der Kiwubehandlung gestartet. Haben dann einen GvnP versuch gehabt , vorher beim Frauenarzt schon mit Clomifen probiert.

Wir haben dann 2015 auch schon einiges machen lassen R.F , komplette Bauchspiegelung mit Eileiterprüfung usw.
Ich habe dann Berufsbedingt den wunsch nach hinten gestellt. Nun sind wir seit diesem Jahr in Behandlung in Leer man möchte hier nicht mit GvnP starten es sei denn wir möchten es , sondern gleich mit einer Insemination. (schweres Wort smile )Ich habe schweres Pco , bei mir baut sich immer die schleimhaut auf aber mir fehlt leider der Impuls zum abbluten.SD Unterfunktion , Vit D Mangel und b 12 mangel. Und eine Insulinresistenz.

Bei meinem Mann wurde eine andrologische Untersuchung gemacht , da war nichts und in den zwei SG wurde eine leichte eingeschränktheit der beweglichkeit festgestellt.Wohl angeblich nur minimal deswegen möchte man der Spermien einwenig unter die armen greifen.Hauptsächlich wegen meiner Probleme.

Ich habe nun mir ein paar Tage bedenkzeit gewünscht und ich soll mich dann per Mail melden wie wir uns entschieden haben.
Graden Kostentechnisch ich habe gelesen die die DAK bezahlt nur drei Versuche voll und man müsste sich entscheiden ob Insemination oder was anderes.

Sollte ich mir dann nicht das Geld aufheben für die teuren Behandlungen? Bezahlt die Krankenkasse auch keine 50 % dazu? Man hat uns noch gesagt das Land Niedersachen unterstützt auch. Weiß da jemand näheres?

Und wie sind denn meine Chancen mit Pco , hab ich überhaupt Chancen damit , ich meine bei mir kann doch auch alles für die Tüte sein. traurig
26 kilo hab ich schon abgenommen ich bin fast wieder zweistellig auf 1,75. Ich weiß immernoch zuviel aber ich arbeite dran. Zur Heilpraktikerin gehe ich auch aber so richtig bringt das noch nichts.
Meine SD ist noch nicht ganz richtig eingestellt hat man mir gesagt der Ft4 Wert ist grade so im Referenzbereich deswegen habe ich Donnerstag nochmal einen Termin beim Hausarzt. Der letzte wollte nicht helfen.


Entschuldigt soviel Text smile Aber wir haben grade überhaupt keine Ahnung wie wir weiter machen.

Liebe Grüße


  Re: Fragen rund um Insemination
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  Gamora83
Status:
schrieb am 13.08.2019 09:40
Hallo Kiwi,

bei allem kann ich dir nicht weiterhelfen. Aber es ist ja gut, dass eure Klinik schon so viel getestet hat.
Ich finde es auch gut, dass du dich nicht drängen lässt. Da du schreibst, dass du Vit. D-Mangel hast und deine SD noch in der Einstellung ist, würde ich mir auch noch 1-2 Monate Zeit zum substituieren und einstellen nehmen. Dann sind die Chancen nämlich auch besser.

Bezüglich der DAK ist es meines Wissens so, dass diese die ersten anfallenden Behandlungen zu 100 % übernehmen, d.h. wenn ihr jetzt 3 IUIs macht, werden die zu 100 % übernommen, wenn ihr aber dann noch eine/mehrere IVFs benötigt, werden diese nur noch zu 50 % übernommen.
Von dem Punkt würde ich nochmals mit eurer Kiwu reden, ob nicht doch 2-3 Zyklen GVnP und dann IVF, falls das nix bringt.
Wir sind auch direkt von GVnP zu IVF gewechselt, da meine Kiwu meinte, dass man bei IUI ja auch nicht sieht, ob es evtl. an der Zellteilung der Eizellen, den Eizellen oder evtl. an der Einnistung liegt.

Ich wünsch euch alles Gute.
Gamora


  Re: Fragen rund um Insemination
avatar  Kiwi1988
schrieb am 13.08.2019 10:52
Danke dir Gamora smile für deine Hilfe.

Also ja Schilddrüse ist so eine Sache ich nehme schon jahrelang Thyronajod100 man hat mir immer gesagt meine Werte passen. Obwohl Beschwerden nie ganz weg waren , nun hat man mir in einer FB gesagt das der ft4 grade so in der Norm wäre. Und das schon verantwortlich sein kann. Deswegen hab ich den HA gewechselt.
Ebenso Vit D ich hab Dekristol 10.000 für 1 die Woche bekommen und da hat man gesagt das das gar nicht reicht zum auffüllen.

Vit D liegt beim 25,55 ng/ml normalwerte wären 30-100 ng/ml

Aber jeder sagt mir was anderes und die Ärzte beanstanden nie. Deswegen hoffe ich auf Donnerstag.


Danke für deine Hilfe mit der KK. Ich finde da muss man erstmal durchsteigen oder? smile Aber soweit hab ich das verstanden.
Wenn ich die IUI (mit abkürzung lässt es sich besser schreiben) aber zu 50 % selber bezahle , bezahlen sie dann die 100% für die nächsten versuche? Oder geht sowas nicht also ich muss die ersten Versuche vollfinanzieren lassen?

Liebe Grüße


  Re: Fragen rund um Insemination
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  Nine2202
Status:
schrieb am 13.08.2019 13:19
Hi Kiwi,

Wir waren bei der DAK und haben uns Gott sei Dank mehrfach beraten lassen. 100% zahlen die für die ersten drei Behandlungen, danach 0%(!!). Also auf keinen Fall die IUI über die DAK abrechnen sondern selber zahlen, wenn ihr noch IVF ggf. machen möchtet.

Nach meiner FG wollten sie auch den Versuch nicht zu 100% gut schreiben sondern nur 50%, steht wohl in deren Richtlinien.

Gibt aber Kassen, die nochmal 100 quer zahlen würden.


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  Re: Fragen rund um Insemination
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  littlemeamy
Status:
schrieb am 13.08.2019 13:51
Zitat
Nine2202
Hi Kiwi,

Wir waren bei der DAK und haben uns Gott sei Dank mehrfach beraten lassen. 100% zahlen die für die ersten drei Behandlungen, danach 0%(!!). Also auf keinen Fall die IUI über die DAK abrechnen sondern selber zahlen, wenn ihr noch IVF ggf. machen wollt

Das dürfte so gesetzlich eigentlich nicht korrekt sein.

Laut Richtlinie muss eine KK 3 IUIs (bzw. 8 wenn unstimuliert) und 3 IVFs bzw. ICSIs zu 50% bezahlen. Was sie darüberhinaus zählt, is deren Sache.
Wenn die DAK also sagt, dass sie die ersten 3 Versuche sogar zu 100 % bezahlt und damit auch IUIs meint, ist das so (auch wenn natürlich eine IUI nur einen Bruchteil kostet und es unsinnig ist, sich ausgerechnet die zu 100% finanzieren zu wollen).

Wenn aber nun tatsächlich 3 IUIs zu Beginn zu 100% finanziert wurden, müssen aber trotzdem bis zu 3 IVF Zyklen noch zu 50% bezahlt werden.

Was ich nun an eurer Stelle tun würde: entweder KK wechseln (aber keine Ahnung, wie da der momentane Stand ist, ob es gute Alternativen gibt) oder mit der Klinik reden. Bevor ihr jetzt sinnlos Geld für IUIs ausgebt, GVnP machen und dann im Bedarfsfall gleich auf IVF wechseln. Grade bei gutem Spermiogramm habt ihr damit doch auch gute Chancen. So viel höher ist die Erfolgsaussicht bei einer Insemination echt nicht.


  Re: Fragen rund um Insemination
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  Gamora83
Status:
schrieb am 13.08.2019 21:49
Mit ft4 kenne ich mich nicht so ganz aus, ich nehme ja auch thyroxin, habe aber nur noch 1/2 Schilddrüse.

Manchmal ist es wirklich schwierig, das man sich selbst alles zusammensuchen muss.

Ich hatte einen Vit D wert von 11, habe es selbst testen lassen, weil ich eben gelesen hab, dass es sehr wichtig ist für die eizellreifung. Meine Ärztin verschrieb mir 1 Packung dekristol 20.000 IE, welches ich 1 mal wöchentlich nehmen soll. Das langt natürlich auch nicht wirklich zum auffüllen. Ich habe mir zusätzlich noch was in der Drogerie geholt (ca. 1.000IE), welches ich täglich nehme. Bei der zweiten ihr hatte ich jetzt auch ein besseres Ergebnis, seit ich Vit. D nehme. Keine Ahnung ob es davon kommt.

Ob du da 50 % selbst zahlen kannst, kann ich mir fast nicht vorstellen
Wahrscheinlich müsstet ihr die IUI dann als selbstzahler machen, um die weiteren versuche zu erhalten.

LG
Gamora


  Re: Fragen rund um Insemination
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 13.08.2019 22:34
Liebe Kiwi,

im Hinblick auf die DAK möchte ich noch einmal auf die Zusammenfassung von littleamy verweisen, die hat das noch mal sehr gut zusammengefasst.

Ihnen muss aber auch klar sein, das Sie bei der IVF noch einen Zuschuss vom Land bekommen, so dass Sie nur 25% der Gesamtkosten tragen müssen. Bei der IUI gibt es den Zuschuss vom Land nicht.

Zu Ihren Befunden: Eine Hormonbehandlung brauchen Sie natürlich in jedem Fall. Aufgrund der Dauer der Kinderwunschs und der wohl nicht durchgehend guten Spermienqualität ist eine IUI sicherlich das Mittel der Wahl. Das ist nicht zwingend, da haben Sie recht und man kann es durchaus auch erst einmal so versuchen. Aber aus Sicht des Reproduktionsmediziners ist der Rat, einen IUI durchführen zu lassen, nachvollziehbar.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Fragen rund um Insemination
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  kekskeks
schrieb am 13.08.2019 23:38
Liebe Kiwi,

ich hoffe, ich habe es in Deinem Eingangspost nicht überlesen, aber ich persönlich würde es stark vom Alter abhängig machen... so ab Mitte 30 würde ich nicht mehr lange probieren und eher früher auf etwas mehr Unterstützung setzen.

Zur Vorgehensweise bei PCOS kann ich Dir nichts sagen, aber seit eurem Erstversuch mit GVnP sind auch schon 5 Jahre vergangen, und die IUI wird bestimmt nicht ohne Grund vorgeschlagen worden sein.

Liebe Grüße & alles Gute bei der Entscheidungsfindung!


  Re: Fragen rund um Insemination
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  Beumer
schrieb am 14.08.2019 00:21
Ein kleiner, vielleicht sehr hilfreicher Tipp von mir in Bezug auf die Kostenübernahme der Stimulation bei IUI:

Die Bahn BKK (Krankenkasse) bezahlt im Gegensatz zur DAK SOWOHL die kompletten 100% Kosten für 3 stimulierte IUIs ALS AUCH ZUSÄTZLICH noch die 100% Kosten für 3 ICSI ODER 3 IVF.

Ich habe mich damals mehrmals vergewissert, ob das wirklich sein kann, weil die DAK immer betonte, dass man nur 3 IUIs ODER 3 IVF/ICSIs zu 100% bezahlt bekomme.

Bei der Bahn BKK ist das definitiv anders. Wir haben es ausprobiert und somit 100% Kosten für 3 IUIS als auch zusätzlich 100% Kosten für 3 ICSIs bekommen. Es gab auch nie Probleme bei der Erstattung. Alle Rezepte, die mit diesem Paragraphen für die 50% ausgestellt wurden, haben wir halt erst die 50% vorgestreckt und dann anstandslos komplett von der Bahn BKK zurückbekommen (also 100% für alle Versuche). Auch Progesteron und was weiß ich. Wichtig war immer nur dieser Paragraph.
UND: Ich habe mich extra versichert, was wäre, wenn wir einen Versuch abgebrochen hätten. Auch dann hätte die Bahn BKK die 100% übernommen, dann noch zusätzlich für die abgebrochenen Versuche. Wichtig war immer nur der Paragraph und solange der drauf stand, haben wir alles zu 100% zurückbekommen.

Falls also ein KK-Wechsel eine Option ist, würde ich definitiv die Bahn BKK empfehlen (die übrigens auch sonst bei anderen gesundheitlichen Problemen nie negativ aufgefallen ist seitdem ich dort versichert bin).

Haha und sicherheitshalber: Ich werde von der Bahn BKK nicht bezahl für das, was ich hier schreibe. Sind echt meine eigenen Erfahrungen. Ich betone es so, weil die KK sehr unbekannt ist und ich selbst deshalb auch echt skeptisch war.

Viel Erfolg!


  Re: Fragen rund um Insemination
avatar  Kiwi1988
schrieb am 14.08.2019 08:20
Hallo zusammen


Und vielen lieben Dank euch für die ganze Hilfe. smile Ich bin grade vor ein paar Tagen 31 geworden mein Mann im Juli 35. Aber ihr habt mir schon deutlich weitergeholfen. Ich werde nun nochmal mit meinem Mann sprechen und dann kommen wir hoffentlich fix zu einer Entscheidung damit es endlich losgehen kann.


Ganz liebe Grüße

*jetzt öfter hier und hoffentlich nicht mit doofen Fragen* smile




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