Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   IVF und ICSI: Wie hoch muss die Gebärmutterschleimhaut sein?neues Thema
   Gelbkörperhormon bei IVF und ICSI: Was, wann und wie lange?
   In welcher SSW bin ich? So berechnet man die Schwangerschaftswoche

  Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 01.06.2019 10:05
Hallo nochmal,
ich bin so niedergeschlagen gerade. Hatte gestern die PU für unsere erste IVF, es wurden 13 Eizellen gewonnen. Eben dann der Anruf: es wurden ZWEI befruchtet. Bam!
Einerseits bin ich froh, dass es keine Nullbefruchtung ist (denn davor hatte ich die meiste Angst), aber das ist ja schon echt ein Scheißergebnis. Und ob die beiden es überhaupt bis zum Transfer schaffen, ist ja noch gar nicht klar. Und es gibt ja Studien, dass eine schlechte Befruchtungrate auch eine deutlich schlechtere Schwangerschaftsrate nach sich zieht. Woran kann denn so eine schlechte Befruchtungsrate liegen? In der Praxis, wo wir in Behandlung sind, sitzen eher so die schweigsamen Typen und auch jedesmal jemand anderes (ist eine riesige Kinderwunschfabrik), da kriege ich auf meine Fragen selten Antworten. Deshalb frage ich jetzt hier, vielleicht hat jemand Erfahrungen oder Tips.
Kurz unsere Eckdaten: Ich bin 36, mein Partner 33, Kinderwunsch seit 2,5 Jahren, bei beiden wurde bisher nichts pathologisches festgestellt (Spermiogrammm gut, bei beiden Hormone gut, meine Eileiter sind frei, keine Endometriose oder PCO, bei meinem Partner genetisch alles okay, bei mir wurde bisher genetisch nichts getestet und auch weitere Tests wie Immunologie oder Gerinnung wurden nicht gemacht). Beide noch keine Kinder mit anderen Partnern, ich war auch noch nie schwanger, nicht mal biochemisch. Also gelten wir als „primär idiopathisch steril“. Bisher vier frustrane Versuche IUI.
Was kann ich denn jetzt noch machen? Offensichtlich sind ja wohl irgendwie meine Eizellen schlecht, oder? Kann das nur am Alter liegen (ach ja, mein AMH-Wert war bei 6)? Kann man seine Eizellen wirklich „pimpen“, oder ist das nur geldmacherei? Wäre beim nächsten Mal eine ICSI vielleicht mit besseren Erfolgschancen verbunden? Sollte ich vor dem nächsten Versuch irgendwelche zusätzlichen Tests machen lassen?
Wie ich meine Ärzte einschätze, werden die nur die Schultern zucken und dazu raten, einfach das gleiche nochmal machen. Die sind eher so die Therapeuten und nicht die Diagnostiker (die vier IUIs wurden auch VOR der Bauchspiegelung mit Eileiterprüfung gemacht, zu der Bauchspiegelung hat mir dann mein Gynäkologe geraten).
Jetzt bleibt mir erstmal nur abwarten bis übermorgen. Aber das erste Mal seit wir in Behandlung sind, habe ich heute das Gefühl, dass es vielleicht NIE klappt mit dem Kinderkriegen und das haut einen richtig um. Bisher war ich immer recht locker und zuversichtlich, aber jetzt sehe ich unsere Chancen dahinschmelzen...
Sorry, dass ich so viel geschrieben habe...
Lg, Leci


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  DOM82
Status:
schrieb am 01.06.2019 17:40
Leci, frage doch bitte, ob eine ICSI für euch besser wäre. Ich würde da auch total am Boden sein. Das Gefühl in der Kiwu-Klinik kenne ich auch.
Theoretisch kann man die Qualität nicht verbessern.
Man empfiehlt aber Vitamin D und Omega 3, dann noch Folsäure und Co zu nehmen. Einen positiven Effekt hatte ich bis her nicht aber ich habe auch zu viele Baustellen.


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  pyunk
schrieb am 01.06.2019 22:18
Bei mir war die Befruchtungsrate bei IVF und ICSI ungefähr gleich schlecht.
3/9 bei IVF und 2/9 bei ICSI.
Hat mich auch unglücklich gemacht, das Ergebnis, bis dann der Schwangerschaftstest nach dem ICSI Versuch positiv war.
Also hat ICSI nicht die Befruchtungsrate erhöht (es liegt ja bei uns auch nicht am Sperma), aber es war zufällig das richtige Ei dabei.
Alles Gute für die weitere Entwicklung der Embryos und den Transfer!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.06.19 22:24 von pyunk.


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 01.06.2019 23:47
Zitat
pyunk
Bei mir war die Befruchtungsrate bei IVF und ICSI ungefähr gleich schlecht.
3/9 bei IVF und 2/9 bei ICSI.
Hat mich auch unglücklich gemacht, das Ergebnis, bis dann der Schwangerschaftstest nach dem ICSI Versuch positiv war.
Also hat ICSI nicht die Befruchtungsrate erhöht (es liegt ja bei uns auch nicht am Sperma), aber es war zufällig das richtige Ei dabei.
Alles Gute für die weitere Entwicklung der Embryos und den Transfer!

Danke! Das macht mir Hoffnung. smile


  Werbung
  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Kala1005
schrieb am 02.06.2019 07:42
Liebe Leci,

erstmal tut mir euer Ergebnis leid. Aber das kann leider passieren.
Mehreres könnte man ändern, aber man darf eben auch nicht vergessen, dass deine EZ halt schon 36 Jahre alt sind..

Zuerst: waren alle reif oder stimmte der PU Zeitpunkt nicht richtig? Evtl. eher/später auslösen? Waren denn die Blutwerte gut vorm Auslösen?
Man könnte auch die Medikamente zur Stimu oder zum Auslösen wechseln.

Dann würde ich ebenfalls zur ICSI raten. Dort überspringt man schon mal eine Hürde, nämlich das das Spermium in die EZ muss. Das wird dort ja von den Biologen übernommen.

EZ pimpen ist eine gute Idee. Aber mit guten Präparaten und nicht mit dem Zeug aus der Drogerie. Wichtig ist Vit D, da haben wir fast alle einen Mangel. Auch Zink ist empfehlenswert. Q10 nicht zu vergessen und ggf. Calcium. Wenn deine Hormone gecheckt wurden, dann war sicher auch das DHEA dabei. Das könnte man bei einem Mangel auch substituieren, aber unbedingt vorher den Wert bestimmen!!!
Wenn man das alles zuführt muss man Bedenken, dass man das mindestens 3 Monate, noch besser wäre ein halbes Jahr nehmen muss, damit man alles ausgeglichen hat.

Eine Anmerkung habe ich noch: frag doch mal den Biologen, was er von eurem Ergebnis hält. Die haben manchmal besseren Einblick, woran es hängen könnte, als die Ärzte.

Vielleicht war ja was dabei..

LG
Kala


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 02.06.2019 08:09
Zitat
Kala1005
Liebe Leci,

erstmal tut mir euer Ergebnis leid. Aber das kann leider passieren.
Mehreres könnte man ändern, aber man darf eben auch nicht vergessen, dass deine EZ halt schon 36 Jahre alt sind..

Zuerst: waren alle reif oder stimmte der PU Zeitpunkt nicht richtig? Evtl. eher/später auslösen? Waren denn die Blutwerte gut vorm Auslösen?
Man könnte auch die Medikamente zur Stimu oder zum Auslösen wechseln.

Dann würde ich ebenfalls zur ICSI raten. Dort überspringt man schon mal eine Hürde, nämlich das das Spermium in die EZ muss. Das wird dort ja von den Biologen übernommen.

EZ pimpen ist eine gute Idee. Aber mit guten Präparaten und nicht mit dem Zeug aus der Drogerie. Wichtig ist Vit D, da haben wir fast alle einen Mangel. Auch Zink ist empfehlenswert. Q10 nicht zu vergessen und ggf. Calcium. Wenn deine Hormone gecheckt wurden, dann war sicher auch das DHEA dabei. Das könnte man bei einem Mangel auch substituieren, aber unbedingt vorher den Wert bestimmen!!!
Wenn man das alles zuführt muss man Bedenken, dass man das mindestens 3 Monate, noch besser wäre ein halbes Jahr nehmen muss, damit man alles ausgeglichen hat.

Eine Anmerkung habe ich noch: frag doch mal den Biologen, was er von eurem Ergebnis hält. Die haben manchmal besseren Einblick, woran es hängen könnte, als die Ärzte.

Vielleicht war ja was dabei..

LG
Kala

Liebe Kala,

Danke für die ausführliche Antwort!
Naja, das ist es ja, was mich gerade ein bißchen verrückt macht. Ich habe null Info bekommen. Es hieß nur vom Arzt am PU Tag, sind 13 EZ. Und am nächsten Tag am Telefon von der Biologin (oder war es ne Sprechstundenhilfe? Oder eine Ärztin? Keine Ahnung, hat sich nicht vorgestellt), dass es ja 13 EZ waren und 2 befruchtet wurden. „Dann kommen sie mal Montag um 11. Tschüss.“
Das nervt mich echt, dass man mit den Infos so knapp gehalten wird. Jetzt sitze ich hier und grübel. Sind meine Eizellen einfach schlecht, weil alt? Dann würde ja auch ne ICSI nicht helfen. Waren vielleicht nicht genug reif? Dann müsste man die Stimu vielleicht ändern. Oder war es nur eine Interaktionsstörung? Dann wäre ICSI für das nächste Mal gut. Und kann man diese Möglichkeiten überhaupt differenzieren oder nur raten?
Ich habe mit Puregon 150 über 8 oder 9 Tage stimuliert (am letzten Tag musste ich reduzieren auf 100), ab Tag 5 oder 6 mit Orgalutran geblockt. Darunter haben sich viele Follikel gebildet, besonders links waren es schon fast zu viele. Habe mit Triptofem ausgelöst, da wohl irgendein Hormonwert (Östrogen? Wieder keine Info bekommen) so hoch war, dass ein OHSS drohte. Am Punktionstag habe ich dann noch 2 Stunden vor PU ein Drittel von der Ovitrelle gespritzt. Die Punktion war 36 Stunden nach Auslösen. Habe mich immer genau an die Uhrzeiten gehalten.
Was ich ein bißchen komisch fand war, dass ich so 1-2 Stunden vor der Punktion relativ starke Unterbauchschmerzen bekommen habe. Hatte ein bißchen Angst, dass vielleicht schon was gesprungen ist. Aber als ich den Arzt, der punktieren sollte, vorher gefragt habe, ob das sein kann, sagte er „nein“ (und wieder mal, danke für diese detaillierte Antwort!).
Ich hoffe einfach, dass es zumindest einer von den beiden Embryos bis Montag schafft und ich dann vielleicht auch ein paar Antworten bekomme.
Habe mir jetzt Q10, Selen und Zink bestellt, den Rest nehme ich sowieso schon seit 2,5 Jahren. Vielleicht hilft das ja was. Mit dem DHEA frage ich dann mal den Arzt.
Liebe Grüße, Leci


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 02.06.2019 08:29
Hallo Leci,

leider ist es bei idiopathischer Sterilität wohl nicht so ungewöhnlich, dass es zu einer (Nahezu-)Nullbefruchtung kommt, ich habe da Zahlen von 5-10% in Erinnerung.

Frag mal nach, ob von den 13 Eizellen auch alle reif und befruchtungsfähig waren. Es ist durchaus ein Unterschied, ob nur 2 von 13 reifen Eizellen befruchtet wurden oder bspw. nur 2 von 6 oder 7 reifen Eizellen. Dann sollte man das Stimulationsprotokoll und/oder -Medikamente überdenken, bzw, ändern.

Ich würde auch ansprechen, ob ihr ggf. bei einem zweiten Versuch auf ICSI wechseln könnt. Normalerweise ist das (in Deutschland/GKV-Versuche) nur bei einer Nullbefruchtung im ersten IVF-Versuch möglich, wird aber auch bei einer Befruchtungsrate unter 10% meist übernommen.

An der Eizellqualität kann man nicht wirklich viel ändern, eventuell (die Studienlage ist da eher dünn) helfen CoEnzym Q10 und DHEA (da bitte aber vorher Rücksprache mit der Kiwu bzw. Prüfung der Blutwerte).

Alles Gute und Kopf hoch, bei den meisten klappt es doch nicht mit einer Schwangerschaft, auch wenn's manchmal dauert. Ich füge mal meine Signatur bei.

Luzie

Signatur
Frau - 1976, SD-Unterfunktion, V.a. Autoimmunthyreopathie, aktuell 125 µg L-Thyrox, leichte Gelbkörperschwäche, neg. PC-Test, AMH 2,31, leicht erhöhte Killerzellen, PAI-1 4G/4G homozygot, MTHFR heterozygot, 3 fehlende KIR-Gene
Mann - 1973, Spermien prima

KiWu seit 01/2010
09/2011-09/2012 5 IUIs
11/2012 IVF (12 EZ, Nullbefruchtung)
03/2013 ICSI (18 EZ, Nullbefruchtung)
05/2013 Spontanschwangerschaft, MA 8.SSW
09/2013 Spontanschwangerschaft, MA 10.SSW
07/2014 Spontanschwangerschaft, MA 11.SSW
06/2015 gesunde Spontanschwangerschaft


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 02.06.2019 09:07
Zitat
Luzie***
Hallo Leci,

leider ist es bei idiopathischer Sterilität wohl nicht so ungewöhnlich, dass es zu einer (Nahezu-)Nullbefruchtung kommt, ich habe da Zahlen von 5-10% in Erinnerung.

Frag mal nach, ob von den 13 Eizellen auch alle reif und befruchtungsfähig waren. Es ist durchaus ein Unterschied, ob nur 2 von 13 reifen Eizellen befruchtet wurden oder bspw. nur 2 von 6 oder 7 reifen Eizellen. Dann sollte man das Stimulationsprotokoll und/oder -Medikamente überdenken, bzw, ändern.

Ich würde auch ansprechen, ob ihr ggf. bei einem zweiten Versuch auf ICSI wechseln könnt. Normalerweise ist das (in Deutschland/GKV-Versuche) nur bei einer Nullbefruchtung im ersten IVF-Versuch möglich, wird aber auch bei einer Befruchtungsrate unter 10% meist übernommen.

An der Eizellqualität kann man nicht wirklich viel ändern, eventuell (die Studienlage ist da eher dünn) helfen CoEnzym Q10 und DHEA (da bitte aber vorher Rücksprache mit der Kiwu bzw. Prüfung der Blutwerte).

Alles Gute und Kopf hoch, bei den meisten klappt es doch nicht mit einer Schwangerschaft, auch wenn's manchmal dauert. Ich füge mal meine Signatur bei.

Luzie

Signatur
Frau - 1976, SD-Unterfunktion, V.a. Autoimmunthyreopathie, aktuell 125 µg L-Thyrox, leichte Gelbkörperschwäche, neg. PC-Test, AMH 2,31, leicht erhöhte Killerzellen, PAI-1 4G/4G homozygot, MTHFR heterozygot, 3 fehlende KIR-Gene
Mann - 1973, Spermien prima

KiWu seit 01/2010
09/2011-09/2012 5 IUIs
11/2012 IVF (12 EZ, Nullbefruchtung)
03/2013 ICSI (18 EZ, Nullbefruchtung)
05/2013 Spontanschwangerschaft, MA 8.SSW
09/2013 Spontanschwangerschaft, MA 10.SSW
07/2014 Spontanschwangerschaft, MA 11.SSW
06/2015 gesunde Spontanschwangerschaft

Hallo Luzie!
Danke für die netten Worte. Ich finde ja auch, es ist ein riesen Unterschied, ob die Eizellen nicht reif waren, oder ob sie generell eine schlechte Qualität haben. Es klang allerdings am Telefon so, als ob 13 ins Rennen geschickt worden wären und die unreifen werden glaube ich schon vorher aussortiert, oder? traurig Ich weiß auch gar nicht, ob die 13 die Anzahl der punktierten oder der reifen EZ war. Ich meine, es wären im Sono mehr als 13 Follikel gewesen, bin mir aber nicht sicher...
Du hast ja schon einiges hinter dir...ich freue mich, dass es dann spontan geklappt hat!
Das mit der idiopathischen Sterilität nervt echt. Manchmal wünsche ich mir, sie würden irgendetwas finden, damit man an irgendwas arbeiten kann (was ja bescheuert ist, denn eigentlich sollte man froh sein, dass man gesund ist...). So zucken immer nur alle die Schultern und sagen einem „is halt so“.
Naja, ich hoffe, dass ich morgen mehr erfahre.
Lg und schönen Sonntag,
Leci


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
avatar  Luzie***
Status:
schrieb am 02.06.2019 16:08
Hallo Leci,

Nach meinem Kenntnisstand werden bei IVF alle ins Rennen geschickt, man weiss man erst am nächsten Tag wieviele definitiv reif waren wenn die Cumuluszellen entfernt werden und nach der Befruchtung geschaut wird.bei einer ICSI geschieht das vor einbringen der Spermien, da werden dann natürlich nur die reifen Eizellen behandelt. Daher würde ich da schon nochmal explizit nachfragen, bzw. Kopien der Laborprotokolle anfragen.

Wenn Du Dich in Deiner Kiwu nicht so toll betreut fühlst ist ggf. auch ein Beratungsgespräch in einer anderen Kiwu eine Option?

Und für Deinen Selenfrieden: Rückwirkend hat es wenig Sinn gemacht, nach möglichen Ursachen für die Nullbefruchtungen zu suchen. Es ließ sich keine Ursache ermitteln. Nach den 3 Fehlgeburten kann man allerdings vermuten, dass es wohl schon an der Eizellqualität lag, bzw. ich wohl mehr genetisch auffällige hatte als altersentsprechend. Morphologisch bzw. unter dem Mikroskop sahen sie allerdings immer tiptop aus.
Unterm Strich bleibt meist nur weitermachen, solange die physischen, psychischen und finanziellen Resourcen mitmachen oder Alternativen suchen.

Nochmal, alles Gute,
Luzie


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 02.06.2019 17:04
Hallo Luzie,

ich weiß ja, dass die Grübelei nix bringt, man kann es nur so schlecht abstellen.
Wir überlegen tatsächlich, ob wir die Praxis wechseln, werden es von dem Gespräch morgen abhängig machen. Haben das Gefühl, dass die nur ihr Schema F abspulen und gar nicht danach gucken, was vielleicht individuell notwendig ist. Und es gab schon einige andere Klopper dort. Außerdem fand ich es ein bißchen steinzeitlich, dass man nach der PU kein Schmerzmittel bekommen hat. Vom Arzt habe ich den guten Ratschlag bekommen, ich solle direkt Novalgin nehmen, also etwas „richtiges“, aber kein Rezept bekommen. Danke für nix habe ich mir da gedacht. Aber egal.
Ich werde morgen mal nachfragen und berichten.

Lg,
Leci


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Lilina9
schrieb am 03.06.2019 21:28
hallo
und wie schaut es aus?
hab die vorigen beiträge nur überflogen.
bei uns hatten am ersten tag nur wenige befruchtugnsanzeichen und 2 tage später aufeinmal alle.
manche hinken nach.
was uns sehr geholfen hat, war das calcium ionophor bad. damit hatten wir dann ne 100% befruchtungsrate u 60% blastos bei ICSI.
vllt war s auch nur zufall...
alles gute!


  Re: Schlechte Befruchtungsrate bei IVF
no avatar
  Leci82
schrieb am 08.06.2019 13:25
Zitat
Lilina9
hallo
und wie schaut es aus?
hab die vorigen beiträge nur überflogen.
bei uns hatten am ersten tag nur wenige befruchtugnsanzeichen und 2 tage später aufeinmal alle.
manche hinken nach.
was uns sehr geholfen hat, war das calcium ionophor bad. damit hatten wir dann ne 100% befruchtungsrate u 60% blastos bei ICSI.
vllt war s auch nur zufall...
alles gute!

Hallo Lilina,
Es ist tatsächlich bei der Befruchtung von nur 2 geblieben. Die beiden haben sich aber über das WE gut geteilt und am Montag (3. Tag nach PU) habe ich zwei Embryos in A Qualität zurück bekommen. War sowas von erleichtert....
Dafür, dass überall immer steht, der Transfer sei „völlig schmerzfrei“, war das aber ne ganz schöne Nummer. Die Ärztin ist mit dem Katheter nich reingekommen und musste den Zervixkanal mit irgendwas aufdehnen. Ich wusste nicht, ob ich schreien, vom Stuhl springen oder der Ärztin ins Gesicht pinkeln sollte. Kennt das jemand? Egal, war ja nur kurz...
Jetzt sitze ich in der Warteschleife, bin aber gerade nicht so optimistisch. Eigentlich soll ja Stress keinen Einfluss auf die Implantation haben, aber es war so dermaßen stressig diese Woche bei der Arbeit, ich glaube nicht, dass es geklappt hat traurig
Naja, mal gucken.
Liebe Grüße und ein schönes Pfingstwochenende!




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019