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  Estradiol im natürlichen Kryozyklus?
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  Isabell84
schrieb am 18.05.2019 02:16
Einen herzliches Hallo in die Runde!
Ich bin nicht so oft hier, habe aber ein aktuelles Anliegen mit dem ich gerade nicht weiter komme. Vielleicht kann mir ja jemand aus eigener Erfahrung berichten.

Ich habe von meinem Arzt im spontanen Kryozyklus quasi gegen meinen Wunsch Medikamente verordnet bekommen. Musste mit Otrivelle auslösen, obwohl der LH-Peak schon da war und kurz später der ES von selbst stattfand. Merke das immer extrem. Sollte dann am nächsten Tag Estradiol und Utrogest einnehmen. Die Schleimhaut sah lt. Arzt im Ultraschall gut aus. 8mm am ES-Tag.

Auf Nachfrage meinerseits, meinte er, wir sollen auf Nr. sicher gehen. Danach hatte ich Angst es falsch zu machen, wenn ich nicht auf ihn höre. Dabei habe ich sonst immer super Zyklen.
Nun nehme ich die Estradioltabletten seit 2 Tagen und merke, wie mein Bauch ständig kneift und meine typ. Endoherde sich bemerkbar machen. Die hatten sich vorher so gut beruhigt. Desweiteren habe ich eine Zyste, die davon noch weiter wachsen könnte. Lange Rede, kurzer Sinn: ich würde die Estradiol-Tabletten gerne wieder absetzen und habe aber gleichzeitig Bedenken, den Körper jetzt total durcheinander zu bringen. Am Di ist Transfer und den Arzt will ich nicht mehr fragen.
Danke schonmal fürs Durchlesen und für kommende Antworten! Liebe Grüße!


  Re: Estradiol im natürlichen Kryozyklus?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 22.05.2019 08:52
Hallo,

tut mir leid, die Frage ist leider untergegangen. Wie haben Sie sich mit Ihrem Arzt geeinigt?

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Estradiol im natürlichen Kryozyklus?
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  Isabell84
schrieb am 22.05.2019 11:16
Hallo Herr Dr. Breitbach, danke dass Sie sich noch gemeldet haben!

Mein Arzt hat mir noch einmal ins Gewissen geredet, dass die Blastozyste viel zu schade wäre und wir mit den Hormonen auf Nr. sicher gehen sollten. Er meinte nach dem Transfer, dass wir eine super Schleimhaut hätten und auch der Gelbkörper erkennbar ist. Jedoch gäbe es Fälle, in denen der eigene Gelbkörper zu früh zu Grunde geht und daher beide Hormone ersetzt werden müssen. Das soll verhindert werden.

Mich wundert das trotzdem sehr, weil ich zu dieser Vorgehensweise nichts im Internet finde und auch niemand anders das so verordnet bekommt. Ich habe leider den Eindruck, dass die Klinik diese Spontanzyklen einfach nicht machen will. Der Arzt sagte auch, dass sie sonst immer den komplett künstlichen Zyklus bevorzugen.

Nun ist es gottseidank so, dass meine Schmerzen nachgelassen haben. Vielleicht kamen diese auch eher durch das Ovitrelle?!

Können Sie mir sagen, welchen Einfluss das Estradiol auf eine Endometriose und auch vorhandene Zysten haben kann? Ich denke mal, dass durch die Progesterongabe in der 2. Zyklushälfte das nicht ganz so schlimm ausfällt?! Aber was wäre im künstlichen Zyklus in der ersten Zyklushälfte? Falls ich einen nächsten Kryozyklus benötige, muss ich dafür die richtige Entscheidung treffen.

Lieben Dank nochmal!
Viele Grüße!


  Re: Estradiol im natürlichen Kryozyklus?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 24.05.2019 09:57
Liebe Isabell,

ich sehe es so, dass Ihr Arzt sich zwar hat überreden lassen, den Transfer im natürlichen Zyklus durchzuführen, aber dem Ganzen nicht so ganz traut, da er sich damit nicht so recht auskennt. Was nicht unbedingt kritikwürdig ist, denn jede Klinik hat da ihre eigenen Vorstellungen, wie die Kryozyklen am besten funktionieren und kennen sich dann mit ihrer eigenen Methode am besten aus - und vertrauen dieser dann auch eher.

Ihr Arzt hat Sie dann zwar auslösen lassen, aber er möchte nicht riskieren, Ihnen nur Progesteron zu geben. Kann man zwar machen, aber er möchte es halt nicht.

Die Beschwerden kommen vermutlich eher von der Auslösespritze als von dem Estrifam.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner





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