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  Gelbkörperschwäche?
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  Milenka12
schrieb am 18.03.2019 20:46
Liebe Teilnehmerinnen,

ich hoffe, ich bin hier richtig und ihr könnt mir weiterhelfen. 2017 habe ich nach langer Kinderwunschgeschichte - mit fast 39 Jahren - endlich ein Kind auf die Welt gebracht. Mittlerweile bin ich fast 41 Jahre und wir wollten es noch einmal drauf anlegen. Allerdings möchte ich wirklich nicht noch einmal den Weg in die Kiwuklinik gehen und einfach noch ein Jahr meinen eigenen ES nutzen. Ich weiß, dass die Chancen gering stehen und dann ist es auch in Ordnung, wenn es nicht klappt. Allerdings spinnt mein Zyklus irgendwie rum.
Seit ca. 15 Monaten habe ich meine Tage wieder und nun seit einem halben Jahr abgestillt. Der ES findet recht zuverlässig an ZT 13 statt und die Zykluslänge liegt bei ca 26 Tagen (vor der Schwangerschaft ES ca. ZT 15/16, Zykluslänge ca 32 Tage). Ohne die Einnahme von Utrogest (aktuell 300mg oral), habe ich eine Woche nach ES Blutungen bekommen. Teilweise so stark, dass ich nicht bestimmen konnte, wann tatsächlich die Mens losgeht. Auch meine zyklusbedingte Migräne trat dann schon viel eher ein. So habe ich ca. 10 Tage im Monat geblutet. Meine Frauenärztin verschrieb mir Utrogest und ich bin mit 200mg täglich gestartet. Die Blutungen wurden deutlich schwächer, traten aber trotzdem ca 7 Tage nach ES auf. Ich blutete aber nicht mehr jeden Tag bis zur Mens. Die Mens kam dann direkt einen Tag nach der letzten Einnahme. Ich habe nun seit 2 Zyklen auf 300mg erhöht. In meinem aktuellen Zyklus trat die erste Blutung bereits nach ES+5 auf und zeigte sich jeden Tag leicht.
Aus meinen stimulierten Zyklen weiß ich auch, dass die Blutung immer nach ca 14 Tagen eintrat, auch wenn ich 600mg Progestan (vaginal) eingenommen habe.

Nun meine Fragen:
1. Kennt das jemand von sich?
2. Kann hier nur eine Gelbkörperschwäche wegen mangelnder Eizellreifung die Ursache sein?
3. Warum zieht eine Progesteronerhöhung nicht verminderte bzw. später eintretende Blutungen nach sich?

Vielen Dank für's Lesen!

Milenka

P.S. Ich werde jetzt noch versuchen, meine alten Eizellen mit DHEA und Vit D zu pimpen und den Zyklus mit Mönchspfeffer zu regulieren.


  Re: Gelbkörperschwäche?
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  Gamora83
Status:
schrieb am 20.03.2019 10:13
Hallo Milenka,

ich habe wohl auch eine "Gelbkörperschwäche", allerdings hängt dies oft einfach mit einer schlechteren Eizellreifung zusammen. Da müsstest du mal mit deiner Frauenärztin sprechen. Denn mit Utrogest machst du letztendlich nur eine Symptombekämpfung. Bei mir hat man deshalb leicht mit Puregon zur Unterstützung stimuliert.
Aber GKS bedeutet nicht unbedingt, dass man damit nicht schwanger werden kann.

Hat deine FÄ denn einen Hormonstatus gemacht?

Viele Grüße
Gamora


  Re: Gelbkörperschwäche?
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  Milenka12
schrieb am 21.03.2019 20:31
Liebe Gamora,

vielen Dank für deine Antwort. Ich habe meine FÄ um ein Zyklusmonitoring gebeten, da hat sie rumgedruckst und mich auf Grund meines Alters direkt an die KIWU verwiesen. Ich soll jetzt erstmal noch das Utrogest erhöhen (200mg morgens/200mg abends). Ich werde sie dann mal bei meinem nächsten Termin auf Clomifen ansprechen. Darauf lässt sie sich vlt noch ein. Wie schon gesagt, möchte ich eigentlich nicht noch mal in die KIWU Praxis...da hab ich keine guten Erinnerungen dran.

Viele Grüße zurück!
Milenka




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