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  verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
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  Paula1987
schrieb am 15.03.2019 14:06
Hallo ihr Lieben,
ich bin mal wieder verzweifelt.
Bei meiner ersten ICSI 2017 hatte ich trotz niedrigerem AMH 11 Eizellen,von denen 10 befruchtet wurden.
Die Icsi endete in einer Fehlgeburt. Danach,bei den Kryos nistete sich nichts mehr ein.
Ich wurde an der Endo operiert auf eigenen Wunsch und habe seither einen entzündeten Muttermund und ständig Blutungen.
Heute musste die zweite icsi abgebrochen werden,weil ich trotz Pergoveris 300 Einheiten nur eine Eizelle entwickelt habe und die Schleimhaut sich so gut wie nicht aufbaute.
Ich glaube es war ein langes Protokoll,ich nahm auf jeden Fall für 8 Wochen 2 mal tägliche die Maxim und spitzte mit Synerela Nasenspray.
Die Ärztin sagt,es könnte an diesem Nasenspray liegen,da es bei mir alles zu sehr unterdrückt hat.
Ich hab nun wieder Schiss,dass ich auch die nächsten Versuche keine Eizellen mehr produziere oder sich die Schleimhaut nicht aufbaut.
Kann mir jemand von seinen Erfahrungen berichten?
Herr Dr. Breitbach,kann es wirklich sein,dass das Spray so einen Einfluss hat? Oder hat vielleicht die OP irgendwas kaputt gemacht?
Außerdem würde ich gerne wissen,ob für mich vielleicht Menogon HP, das ich bei der ersten ICSI hatte, besser ist, auch wenn Pergoveris der Mercedes sein soll.
Würde mich sehr über Antworten freuen!!!!


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.03.19 14:10 von Paula1987.


  Re: verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
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  blackmoon
Status:
schrieb am 15.03.2019 15:34
Liebe Paula,

tut mir sehr leid, dass es so gelaufen ist. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass nicht alle auf Pergoveris gut ansprechen. Ich habe im letzten Versuch auch hochdosiert Pergoveris bekommen, 8 Eizellen wurden punktiert und nur 3 sind am Ende von übrig geblieben, wohlgemerkt an Tag ZWEI nach PU. Meine Ärzte wollten so stimulieren, damit wir Kryos haben. Keiner hat erwartet, dass es so läuft. Im ersten Versuch hatte ich Menogon und Gonal, nicht sehr hochdosiert, da ja keiner wusste, wie es sich auswirkt. Da wurden 9 punktiert und 5 blieben übrig, also sogar Kryos. Ich behaupte einfach, wir wären mit diesen Medikamenten besser gefahren, als mit Pergoveris, aber das weiß man leider ja nicht vorher. Mein Glück war, dass bei den 3 nicht so schönen Embryonen DER eine dabei war, der jetzt mein Leben auf den Kopf stellt. Hätte ich noch einen Versuch gebraucht, wäre ich definitiv wieder zurück zu Menogon gegangen.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Glück für den nächsten Versuch !!!

Ganz liebe Grüße bm


  Re: verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
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  claru80
schrieb am 16.03.2019 11:40
LIebe Paula,
das ist ein sehr unschönes Ergebnis, aber immerhin habt ihr abgebrochen, bevor der Versuch gezählt hat. Das ist schonmal was.
Nun weiß eurer Arzt hoffentlich, dass bei dir das lange Protokoll mit Pergoveris nicht funktioniert. Bei mir wollten die Ärzte das auch machen, aber ich habe (weil ich wusste dass es weniger anstrengend für den Körper ist) auf das Antagonisten-Protokoll gedrängt und es gab ein super Ergebnis!
Ich würde immer wieder nur das Antagonisten-Protokoll machen, trotz Endometriose.
Und bei low-respondern scheint ja, laut dem Doktor dieses Forums, weniger Stimulieren sogar zu besseren Erfolgen zu führen.
Viel Erfolg beim nächsten Mal!
LG
Claru


  Re: verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
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  Warum immer ich?f
schrieb am 16.03.2019 22:27
Hey,

ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, warum so viele Ärzte das Pergoveris so heilig sprechen.

Bei mir war es ähnlich wie bei dir mit dem Unterschied, dass ich generell schlecht auf Hormone anspreche ansonsten:

Im Antagonistenprotokoll mit Menogon hatten wir zumindest 4 reife, gute Eizellen, die auch alle befruchtet wurden.

Im langen Protokoll mit Pergoveris kamen nur 2, nicht einmal ganz reife Eizellen heraus, die auch noch eine total schrottige Qualität hatten! Ich weiß leider auch nicht, ob es am langen Protokoll oder am Pergoveris lag, aber für mich war klar, dass ich den nächsten Versuch mindestens wieder zusammen mit Menogon mache. Wir haben dann den nächsten Versuch im Antagonistenprotokoll 150 IE Menogon und 150 IE Pergoveris genommen. Da war die Qualität auch wieder besser.

Also für mich habe ich herausgefunden, dass das lange Protokoll nichts für mich ist UND dass ich zumindest eine kleine Menge Menogon brauche, weil meine Eierstöcke auf das schnell abbaubare LH im Pergoveris alleine nicht gut ansprechen (im Menogon ist ja noch ein kleiner Anteil HCG der nicht so schnell vom Körper abgebaut wird und somit als LH-Äquivalent länger auf die Eierstöcke wirken kann).

Ich würde an deiner Stelle beim nächsten Mal auf jeden Fall auf Menogon oder Mengon und Pergoveris in Kombination bestehen. Es lag bestimmt nicht an deinen Eierstöcken, sondern es reagiert halt jeder anders.

Ich wünsche dir viel Erfolg!


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  Re: verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
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  Paula1987
schrieb am 17.03.2019 13:40
Vielen Dank für eure Antworten.
Die Ärztin will jetzt wieder mit Pergoveris stimulieren.
Ich habe Angst,ihr groß hereinzureden,weil sie schon die Sache mit dem Nasenspray nur gemacht hätte,weil ich gern etwas für die Unterdrückung der Endometriose haben wollte.
Konnte ja nicht ahnen,dass es solche Auswirkungen hat.


  Re: verzweifelt: Zyklusabbruch wg. 1 Eizelle trotz 300 Pergoveris
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 18.03.2019 14:47
Liebe Paula,

leider ist alles möglich. Es kann die OP gewesen sein, es ist aber auch das Synarela in der Lage, das System so stark zu unterdrücken, dass es nicht mehr anspringt. Aber auch die lange Pilleneinnahme ist in der Lage, die Reaktion der Eierstöcke so deutlich zu reduzieren.

Wenn Sie mit Menogon bessere Ergebnisse hatte, dann sollte man es damit vielleicht auch wieder probieren. Es wirkt etwas anders als das Pergoveris.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner





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