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  Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Glueckskind2016
schrieb am 25.02.2019 22:38
Hallo,

heute habe ich ein erneutes Negativ bekommen, bzw. hat der Bluttest einen hCG Wert von 14 ergeben und da ich nicht mit hCG ausgelöst oder nachgespritzt hatte, war es also eine biochemische Schwangerschaft.

Ich weiß nicht, was ich noch ändern könnte, damit mein Herzenswunsch vielleicht doch noch in Erfüllung gehen könnte.
Die ernüchternde Bilanz bisher: Bei 10 Transfers war ich zweimal schwanger (bis zur 6. und bis zum Ende der 8. Woche, mit Herzschlag) und jetzt zweimal in Folge biochemisch schwanger. Meine „Baustellen“:
- mein Alter, gerade 41 geworden
- Endometriose (erstmalig Zufallsbefund im Rahmen einer BS aufgrund einer Myom-Op, danach erneute Sanierung 12/17)
- Hashimoto (aber ohne AK)
- aktuell 3 kleine intramurale Hinterwandmyome, die angeblich nicht stören würden
- Von den 9 KIR-Genen fehlen mir 6, natürlich insbesondere die aktivierenden, die über eine protektive Funktion verfügen
- TH1/TH2 Ratio (und noch ein „Immuwert“ ) dauerhaft erhöht
- Chronische Endometritis nach der 2. Antibiose weg —> vielleicht wieder da?
- ausgeprägte GKS

In den bisherigen Versuchen habe ich meistens Granocyte gespritzt, Intralipid-Infusionen, Utrogest, Prolutex, ASS und Cortison genommen. Ende Juli 2018 habe ich die aktive Partnerimmunisierung gemacht. Im Versuch danach wurde ich schwanger, der Versuch darauf war negativ und die letzten beide Versuche endeten in einer biochemischen Schwangerschaft. Laut Göttingen besteht der Schutz für ca. +- 6 Monate, das heißt der Schutz ist vermutlich nicht mehr vorhanden. Auf die Stimus hatte ich immer gut reagiert und immer zwischen 8-13 Eizellen, im Schnitt der ICSIS haben sich aus 4 bzw. 5 befruchteten Eizellen immer 2 Blastos ergeben. Transferiert wurden mehrmals Blastos, aber auch Tag 3 Embryos. Die Schleimhaut hatte sich immer gut aufgebaut. Das Problem sehe ich in meiner „Nahkampfzone Gebärmutter“.

Aktuell habe ich noch ein paar Kryos und weiß nicht, wie ich weitermachen soll, denn weitere frustrane Transfers würde ich mir gerne ersparen...
Meine Überlegungen gehen in Richtung IVIGs, ERA-Test, EMMA, ALICE. Oder vielleicht doch erst die Myome entfernen? Bin dankbar um eure Ideen und Einschätzungen.

Liebe Grüße von einem traurigen Glückskind


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.19 23:14 von Glueckskind2016.


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Honigpott
Status:
schrieb am 26.02.2019 08:13
Hallo Liebes Gluekskind,

Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass man nach doch so vielen Transfers den Wunsch hat das "Warum" zu verstehen! Wie du in meiner Signatur lesen kannst, habe ich gestern mal wieder ein negativ kassiert! Es ist vielleicht falsch aber mittlerweile bin ich nicht mehr so traurig und deprimiert wie zu den Anfangszeiten (ist vielleicht ein Schutzmechanismus).

Wir haben vor den Vesuchen 6 & 7 die Klinik gewechselt und sind nach Prag um dort die Genetik der Embryonen untersuchen zu lassen. Die Blastos waren also bei beiden Transfers (Dez sowie Feb) genetisch gesund und hatten AB Qualität. Trotz guter Schleimhaut hat es dennoch nicht geklappt. Vielleicht ist die genetische Untersuchung der Embryonen auch etwas was Ihr ausprobieren solltet und vielleicht ist das bei Euch der Schlüssel! Unser Arzt hat uns ganz klar sagen können, dass bei unserem bisherigen Verlauf leider die qualität der Eizellen schuld sind und bei unseren guten Versuchen (also Versuch 6 & 7) auch immer nur eine Wahrscheinlichkeit von 20 - max 25% besteht, dass ich schwanger werde!

Auch deine Idee zuerst die Myome entfernen zu lassen halte ich für eine gute Idee und lässt Dir vielleicht ein wenig Zeit wieder aufzuschnaufen und nochmals neue Energie zu tanken.

Ich weiss nicht ob dieser Beitrag nun für Dich nützlich ist aber Du solltest dennoch bemerken, dass es hier Presonen gibt die ehrlich mit Dir mifühlen und Dir nur das Beste wünschen!!

Alles Liebe
Honigpott


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Eibischteig
schrieb am 26.02.2019 09:55
Liebes Glückskind,

dein Name ist ja leider nicht Programm :-/
Ich versuche mich auch mal an einer Antwort, hoffe es gelingt mir.

a) Deine Myome...Hm, also es gibt die Theorie, das intramurale oder submuköse Myome jeder Größe stören, da sie die Genexpression am Endometrium verändern. Andere sagen, intramurale stören erst ab dm 3cm.
Ich verlinke dir hier mal nen kup Artikel: [www.kup.at]

Ich finde es aber fahrlässig von deinen Ärzten zu sagen, daß die nicht stören. Ja selbst wenn sie für die Einnistung nicht stören, die meisten Myome wachsen E2 getriggert also auch stark in der Schwangerschaft (meist besonders im ersten Trimenon). Was, wenn die Myome dann alle eine Wachstumsschub bekommen und das Cavum deformieren?

Natürlich ist eine OP nicht immer der Weisheit letzter Schluß,nach einer OP gibt es Narben. Wichtig wäre, daß du mal mit einem Spezialisten zum Thema Myome und KiWu redest und mit dem nen Plan schmiedest.

b) Deine Embryonen...welche Qualität hatten die denn? Das mit "sehr gut" scheint mir etwas kurz zu greifen. Das sagen Ärzte auch gerne, wenn sie eine weitere Runde Geld vom Patienten abgreifen wollen.
Du schreibst, du hattest Blastos. Welche Qualität hatten die? Hier alles zum Grading von Blastos (Artikel vom Doc): [www.wunschkinder.net]
Hier ein Artikel vom Doc zum Thema, daß die Morphologie am wichtigsten bei der Beurteilung der Embryonenqualität ist: [www.wunschkinder.net]

c) Hast du die Biopsie auf Plasmazellen schon gemacht? Hier der Link vom Doc: [www.wunschkinder.net]

d) ERA ist umstritten. Zumindest in dem Zyklus Typ / den Zyklustypen wo du die klinischen Schwangerschaft hattest, brauchst du keine ERA, weil man wenn das Fenster verschoben wäre, max eine biochemische hat, so Igenomix.

e) Ich gehe mit Honigpott d´accord, ganz ganz unvermutet ist ja der Verlauf bei Dir auch nicht, wenn man dein Alter (41) in Betracht zieht:
Hier eine Antwort vom Doc, die er einer 40jährigen Frau gibt. Ich verlinke: [www.wunschkinder.net]

Sicher kannst du da auch das IVF Register studieren.

Ich sehe die "Hauptschuld" auch bei den Embryonen. Ev (auch wenn es die Schwangerschaft Raten nicht verbessert, aber einfach mal zu sehen wo du stehst) wäre PKD eine Option? Wenn du da sehen würdest, daß keine Eizelle "normal" ist, so wäre das ja auch ein Erkenntnisgewinn.

f) Folgend aus den vorigen Punkten: Hast Du noch Embryonen / PNs eingefroren? Die würde ich an deiner Stelle zu Blastos entwickeln. Dann ersparst du dir frustrane Transfers und dann alles auf eine Karte setzen und eine neue ICSI mit PKD probieren. Denn, eines ist auch klar, wenn du immer und immer wieder Stimus machst, sofeuerst du immer wieder dein Myomwachstum (und wenn ich deine Geschichte richtig lese, kommen die ja bei dir immer wieder) an und die Endometriose.

Weil dann gibt es einmal den Punkt, da "geht dann gar nichts mehr", sprich dann sind die Chancen bei einer Eizellspende auch nicht mehr so toll, wenn viele Myome da sind (man kann auch ned ewig schnippeln).

g) Ich möchte niemand aus dem Forum abwerben, aber anmerken daß ich Mod bei klein-putz bin und daß es auch Wege nach den eigenen Eizellen gibt. Jetzt wird mich sicher der "Haß" des Forums hier treffen. " Aber sie ist doch erst 41, bei mir hat es mit 44 geklappt etc etc." Ich möchte nur mit dem Vorurteil aufräumen, daß man Eizellspende erst machen "darf" wenn man keine eigenen Eier mehr hat und ab 45 oder so zwinker Nein wir haben auch etliche Damen Anfang 30 zB die nach einigen biochemischen und oder Fehlgeburten neue Wege gehen. Das muß freilich niemand und es will gut überlegt sein. Aber irgendwann mal muß der Ausblick auf neue Optionen ja auch erlaubt sein.

Hoffe, ich konnte dir helfen. LG ET


5 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.19 06:26 von Eibischteig.


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 26.02.2019 12:10
Liebes Glückskind,

ich vermute mal, dass Ihre Chromosomen auch schon untersucht wurden? Wenn man eine PID plant wie hier vorgeschlagen wurde, dann sollte man zuvor sicher sein, dass es kein elterliches genetisches Problem gibt.

Es ist leider so, das Alter erklärt vieles - nicht unbedingt alles - in Ihrer Geschichte.

Die Endometriose ist kein wesentliches Kriterium, wenn keine Adenomyose besteht (Endometriose in der Gebärmutterwand)
Bei den Myomen sehe ich es ebenso wie bei der Endometriose: Wenn man nicht operieren muss, sollte man es auch bleiben lassen. Wenn sie klein und intramural sind, dann sollte man die Größe im Auge behalten, aber nicht gleich zum Messer greifen.
OK, KIR.... da kan ich leider wenig SInnvolles zu beitrage, da ich auch die KIR-Diagnostik für wenig sinnvoll halte.
TH1/TH2 Ratio ist auch so eine Reichel-Fentz-Diagnose, hier sind aber therapeutische Ansätze zumindest möglicherweise sinnvoll.
Die Gelbkörperschwäche spielt in einem stimulierten Zyklus keine Rolle.

Die Endometritis kann man ja noch einmal überprüfen, aber vermutlich sird sich da nichts ergeben.

Bei Ihrer langen Vorgeschichte würde selbst ich den ERA-Test vorschlagen, zumal ja Kryotransfers geplant sind

Über Granocyte , Intralipid-Infusionen, Utrogest, Prolutex, AS, Partnerimmunisierung und Cortison hinaus sehe ich keine weitere zusätzliche sinnvolle Therapieoption

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



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  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Eibischteig
schrieb am 26.02.2019 12:54
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite




Bei Ihrer langen Vorgeschichte würde selbst ich den ERA-Test vorschlagen, zumal ja Kryotransfers geplant sind


Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

Da muß ich was ergänzen: Laut Igenomix bringt ERA nur etwas, wenn man entweder keine Einnistungen oder biochemische hatte.
In welchem Zyklustyp hattest Du Deine klinischen Schwangerschaften? Denn in diesem Zyklustyp(en) brauchst Du kein ERA.
Du kannst bei ERA zwischen HET Zyklus (künstlich) und natürlichem Zyklus (aber ohne Stimu, da lt Igenomix FSH das Ergebnis verfälschen könnte) entweder mit oder ohne auslösen (mit hcg).
Wichtig: Du mußt alle Medis die Du auch im Transfer Zyklus planst (Predi, Grancyte, IVIG, Intralipids, was auch immer) auch im ERA Zyklus nehmen. Genau so dosiert. Sonst kann dir Igenomix nicht garantieren, daß das Ergebnis paßt.
Hoffe das ist soweit klar? Sonst frag mal nach! LG ET

PS: ich habe nirgends geschrieben, dass du dir die Myome wegoperieren lassen sollst. Ich habe geschrieben (weil ich deine Geschichte so verstehe, dass die immerwieder nachkommen) und du das Thema mit jeder Stimu wieder haben wirst, du mal mit einem Spezialisten reden sollst und eben vorsichtig sein mit der Stimu. Weil wie der Doc schreibt, OP ist auch nicht "die" Lösung (vorallem wenn man zu Myomen neigt und man das PRoblem auch immer wieder haben wird) (Ich glaube...du hattest mal geschrieben du hast ein intramurales - oder verwechsle ich dich? - und jetzt sind es 3 ? Also ich wäre da echt vorsichtig)
Alles Gute! und komm mal rüber zu klein-putz zwinker


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.02.19 13:19 von Eibischteig.


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Glueckskind2016
schrieb am 26.02.2019 23:02
Vielen Dank für Eure Gedanken, liebe Honigpott, liebe Eibischteig und lieber Doc. Morgen Abend schreibe ich etwas zu Euch.

Gute Nacht schalfen


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Milenka12
schrieb am 27.02.2019 21:55
Liebes Glückskind,

unsere Ausgangslage ähnelt sich. Ich hatte auch viele biochem. Schwangerschaften und eine klinische (natürlich entstanden), die sich aber bei mir nicht bis zu einem sichtbaren Embryo entwickelt hat. An Diagnostik habe ich auch so ungefähr alles gemacht (Bauchspiegelung, Genetik, Immunologie, Blutgerinnung, Plasmazellen, ERA...). Hormonell wurde eine leichte ovarielle Insuffiziens festgestellt.
In meinen ICSI/IVF Versuchen bin ich nie schwanger geworden, obwohl ich immer gut auf die Stimulation (Puregon, Gonal) angesprochen habe und eine ähnliche Eizellanzahl hatte wie du. Schwanger bin ich letztendlich mit 38 nach einer IUI mit ICSI Spermiogramm geworden und geblieben. Der Unterschied war, dass ich mit einem anderen Medikament stimuliert habe (Menogon) und auch nur eine Eizelle gereift ist. Ansonsten hatte ich immer DET bzw. bei den IUIs mehrere reife Eizellen. Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass bei einem überaktiven Immunsystem ein SET günstiger wäre.
Hast du mal deine Schwangerschaftszyklen dahingehend betrachtet? (Stimumedikament, Zahl der transferierten Eizellen)
Die Blutgerinnung wurde bei dir schon gecheckt?
Da ich damals die IUI eh als wenig erfolgversprechend abgehakt hatte, hab ich mir die Granocytespritze in der 2. Zyklushälfte verkniffen und erst ab dem guten HCG Wert an ES+14 genommen. In der 1. Zyklushälfte Cortison, ASS, Heparin.
Zu den Myomen kann ich leider nichts sagen.

Ich wünsche dir alles Gute!
Milenka


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Glueckskind2016
schrieb am 27.02.2019 23:29
@Honigpott: Vielen Dank für deine warmen, lieben Worte smile Es tut mir leid für Dich, dass du ebenfalls ein erneutes Negativ kassiert hattest.
Mir geht es genau so wie Dir - man lernt mit den negativen Ausgängen umzugehen, aber am Tag des Negativs bin ich schon jedes Mal traurig, auch wenn es anfangs (noch) schlimmer war... Der Selbstschutz greift bei mir mittlerweile auch relativ gut zwinker

PID werden wir nicht machen lassen, denn ich mag keine erneute Stimu für eine ICSI machen lassen, gerade auch im Hinblick auf meine Myome, aber auch weil ich nach dem Aufbrauchen der Kryos einen Schlussstrich ziehen werde. Irgendwann muss man loslassen können und die Sinnhaftigkeit der Behandlungen stelle ich zunehmend in Frage... Aber klar, interessant wäre natürlich das Ergebnis der PID...

@Eibischteig: Vielen Dank auch dir für deine vielen Gedanken smile Die verlinkten Artikel von Dir kannte ich alle schon. Bis zur Schwangerschaft im August letzten Jahres hatte ich seit der Myomentfernung 2016 keine Myome mehr. Das Myom wurde nach der Fehlgeburt entdeckt und ja, leider haben sich dann schnell 2 neue Myome dazugesellt. Mit meinem Gyn habe ich darüber auch gesprochen und auch er meinte beobachten, aber nicht operationswürdig. Ich versuche mich mit der Info zu beruhigen, dass Myome erst ab einer Größe von 3 cm ein Hindernis darstellen. Doch natürlich sehe ich die Problematik, dass ich mit jeder Progynova-Gabe die Myome befeuere. Deshalb hatte ich den vorletzten Kryotransfer im natürlichen Zyklus machen lassen, um auf Progynova verzichten zu können.

Die Blastos waren tatsächlich immer von sehr guter Qualität, das konnnte ich jedes Mal mit meinem Laienblick anhand der Vergleiche im Grading Artikel vom Doc sehen. Aber auch die schönsten Blastos haben nichts genützt...
.
Ja, Biopsie auf Plasmazellen wurde gemacht, deshalb auch die Antibiose.

Wegen ERA: Hattest du bei Igomenix nachgefragt, ob man dann wirklich alle Medikamente schon so wie in dem Transferzyklus nehmen muss? Die klinischen Schwangerschaften waren einmal im künstlichen Kryozyklus mit einem Tag 3 Embryo und bei letzten Mal im Frischversuch mit einer expandierten Blastozyste.

Eizellspende kommt für uns nicht in Frage - der Plan B ist unser Leben zu Zweit.

Wünsche dir alles Gute weiterhin! zwinker

@Dr. Breitbach: Auch Ihnen herzlichen Dank für Ihre Zeit, die Sie sich nehmen. Sie haben mir mit Ihren Antworten ein gutes Stück weiter geholfen. Nein, Adenomyose habe ich immerhin nicht - hab mich dafür schon sonst in genug Schlangen - unfreiwillig - angestellt zwinker

Ja, Chromosomen wurden untersucht, allerdings nur meine, da mein Partner schon 2 Kinder hat und es wurde uns gesagt, dann hätte es da schon Probleme gegeben.

Eine Diagnose von Dr. Reichel-Fentz habe ich gar nicht, diese „Immuwerte“ kamen im Rahmen der Untersuchungen raus. Mir ist schon klar, dass die Gelbkörperschwäche im stimulierten Zyklus nicht relevant ist, aber wenn ich einen Kryotransfer im natürlichen Zyklus machen würde? Warum halten Sie die KIR-Diagnostik für wenig sinnvoll?

Wie sind Ihre Erfahrungswerte mit Frauen, die IVIG nehmen?

@Milenka: Vielen Dank auch dir für deine Gedanken. Schön, dass es bei euch doch noch geklappt hat! smile Ich habe auch immer mit Menogon stimuliert und nur bei der letzten ICSI Pergoveris genommen und damit nur eine einzige Blasto gehabt. Von der Hypothese, dass mein Immunsystem besser mit nur einem Embryo zurecht kommt, bin auch ich fest überzeugt. In den beiden Schwangerschaften und bei den beiden biochemischen Schwangerschaften hatte ich auch einen SET und würde auch keinen DET machen lassen.

Gerinnung wurde schon gecheckt, allerdings überlege ich, ob ich in einer Gerinnungsambulanz vorstellig werden sollte.

Liebe Grüße und eine Gute Nacht euch allen

Glückskind


3 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.02.19 00:04 von Glueckskind2016.


  Re: Weiteres Vorgehen nach 10 Transfers?
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  Eibischteig
schrieb am 28.02.2019 09:58
Zitat
Glueckskind2016

PID werden wir nicht machen lassen, denn ich mag keine erneute Stimu für eine ICSI machen lassen...

Dann kommt wohl eine neue ICSI mit PKD auch nicht in Frage? :-/

Zitat
Glueckskind2016
Das Myom wurde nach der Fehlgeburt entdeckt und ja, leider haben sich dann schnell 2 neue Myome dazugesellt. Mit meinem Gyn habe ich darüber auch gesprochen und auch er meinte beobachten, aber nicht operationswürdig. Ich versuche mich mit der Info zu beruhigen, dass Myome erst ab einer Größe von 3 cm ein Hindernis darstellen. Doch natürlich sehe ich die Problematik, dass ich mit jeder Progynova-Gabe die Myome befeuere. Deshalb hatte ich den vorletzten Kryotransfer im natürlichen Zyklus machen lassen, um auf Progynova verzichten zu können.

Genau das ist der Grund warum ich deine Myome als kritisch erachte. Wären die schon immer da ohne Wachstumstendenzen, dann wäre es ja gut. Aber sie haben ja Wachstumstendenzen...E2 und hcg getriggert. Wie soll das denn in der Schwangerschaft sein? Du weißt schon wie hoch der E2 Spiegel in der Schwangerschaft ansteigt? Ich will dir keine Angst machen, sondern dir wirklich nur lieb ans Herz legen, mit einem Spezialisten zu reden.

Zitat
Glueckskind2016
Die Blastos waren tatsächlich immer von sehr guter Qualität, das konnnte ich jedes Mal mit meinem Laienblick anhand der Vergleiche im Grading Artikel vom Doc sehen. Aber auch die schönsten Blastos haben nichts genützt...

Mein Tipp...schau bitte in den Behandlungsunterlagen nach welche Qualität und welchen Stadium die Blastos hatten. Wenn du schon keine neue ICSI machen kannst / willst, so halte ich doch retrospektive Datenanalyse für wichtig. Du mußt die Ergebnisse deiner Recherche auch nicht posten. Die Recherche soll ja dir helfen zwinker
.


Zitat
Glueckskind2016
Wegen ERA: Hattest du bei Igomenix nachgefragt, ob man dann wirklich alle Medikamente schon so wie in dem Transferzyklus nehmen muss? Die klinischen Schwangerschaften waren einmal im künstlichen Kryozyklus mit einem Tag 3 Embryo und bei letzten Mal im Frischversuch mit einer expandierten Blastozyste.

Gut deine klinischen Schwangerschaften waren in einem stimulierten Zyklus und in einem künstlichen Zyklus. Dh in diesen Zyklus Typen benötigst du gemäß Igenomix keine ERA. Weil du wenn du ein verschobenes Einnistungsfenster hättest max eine biochemische hättest.

Ja alle Medikamente vom Transferzyklus genau in der selben Dosierung. Ja ist Info von Igenomix. Wie ich schon erklärt habe, kann Igenomix sonst nicht gewährleisten, daß die Ergebnisse valide und übertragbar sind.

Also bleibt für den ERA Test nur der natürliche Zyklus. Achtung...muß komplett ohne Stimu sein (also kein FSH/LH). Auslösen mit hcg ist erlaubt.

Zitat
Glueckskind2016

Wünsche dir alles Gute weiterhin! zwinker
Danke schön! zwinker

Zitat
Glueckskind2016
Eine Diagnose von Dr. Reichel-Fentz habe ich gar nicht, diese „Immuwerte“ kamen im Rahmen der Untersuchungen raus. Mir ist schon klar, dass die Gelbkörperschwäche im stimulierten Zyklus nicht relevant ist, aber wenn ich einen Kryotransfer im natürlichen Zyklus machen würde? Warum halten Sie die KIR-Diagnostik für wenig sinnvoll?
Weil die Studienlage nicht das Ergebnis bringt, daß es etwas nutzt. Also es ist nicht bewiesen.

Betreffend Gelbkörperschwäche. Die ist ja nur ein Symptom. Und zwar einer Eizellreifungsstörung. Dh deine natürlich herangereiften Eizellen sind nicht so toll. Ist aber egal, im nat Kryozyklus brauchst du den Folli nur als Lieferant für E2 und Progesteron.

Ev müßte man Prog substituieren. Aber da ist die Frage...meine Info von Igenomix: Bei ERA im nat Zyklus keine Substitution von Prog und oder Östrogen.
Ganz logisch ist das nicht. Wenn du magst, kann ich dort nochmals für dich nachfragen.

Zitat
Glueckskind2016
Wie sind Ihre Erfahrungswerte mit Frauen, die IVIG nehmen?
Meine pragmatische Antwort wäre...wenn es an den Embryonen liegt, wird auch IVIG nichts ausrichten können.
Das ganze Senken der Killerzellen ist ja sehr umstritten. Hier ein Artikel vom Doc, daß Cortison zwar die Killerzellen senkt, aber die Schwangerschaftsrate nicht verbessert. Ja ich weiß Du schreibst von IVIG das ist was anderes zwinker aber mir ging es um das Senken an sich. [www.wunschkinder.net]

Du scheinst aber sehr an Immunologie zu glauben. Dann empfehle ich Dir den Kontakt zu Dr Braverman. US ImmuGuru.

LG ET




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