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  Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  Xolummar
Status:
schrieb am 15.02.2019 00:15
Liebe Mädels,

meine letzte Schwangerschaft wurde ab der 16 SSW von einem falsch positiven CMV Test überschattet.Wir gerieten in die Mühle der Pränataldiagnostik und fortan war jedes Baby und Kleinkind auch meine erstgeboren Tochter,die damals 1,5 war,eine wandelnde Gefahrenquelle für mich.Ich betrieb die Schwangerschaft ein Großaufgebot an Vorsichtsmaßnahmen u isolierte mich aus Angst vor einer Ansteckung von sämtlichen Treffen und Aktivitäten mit anderen Kinderntraurig.Obwohl ich nach dem einmalig falschen Test immer negativ getestet wurde,behandelte man mich ach im KH,als ob ich CMV habetraurig.Man merkt,ih habe davon ein Trauma erlitten u die Schwangerschaft wie in Schockstarre verbracht.
Nun starten wir im März in die Geschwisterbehandlung für unser letztes Wunschkind u ich habe mich im Februar erneut testen lasten:Igg und IGm weiterhin negativ und das,obwohl ich nach der Geburt wirklich Kontakt zu zig Kinder und Babies hatte und auch meine eigenen Kinder sich muner ausgetauscht habentraurig.Ich hatte so sehr gehofft,dass ich im der Zwischenzeit Antikörper gebildet habe und damit dieses Thema nie wieder eine Rolle spielen wirdtraurig.

Nun zu meiner Frage:Ich stecke beruflich grad in einer Fortbildung,in der ich auch zwei Praktika in einer Krippeneinrichtung machen muss.Das heißt,ich bin ja sozusagen mit der Risikogruppe deluxe zu Gange.Ich frage mich,was ich nur tun soll,wenn ich gerade in dieser Zeit frisch schwanger werden würde.Klar,ich würde es dannn sofort sagen,aber was ist,wenn ich mich genau da schon angesteckt habetraurig(?Ich kriege schon bei dem Gedanken Panik..
Andererseits denke ich mir,dass ich doch jetzt nicht mein gesamtes Leben auf Stopp stellen kann,weil ich evtl schwanger werde.Dann dürfte ja keine Erzieherin mit Kinderwunsch noch arbeiten,weil der Immunstatus doch erst mit der Bestätigung der Schwangerschaft geprüft wird u dann meist ein BV ausgestellt wird,oder?

Daher meine dringende Frage an alle Erzieherinnen und medizinischen Fachleute?

Wie geht ihr mit dem Thema um?Geht ihr trotz fehlender Immunität locker damit um?
Wie soll ich mich richtig verhalten?Soll ich das Praktikum überhaupt machen oder die ganze Sache auf Eis legen u somit auch diese berufliche neue Perspektivetraurig?

Ich bin wirklich verzweifelt und brauche dringend Rat.

Lieben Dank an alle und liebe Grüße


  Re: Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  mariechen74
schrieb am 15.02.2019 09:14
Hallo,
ich kann dazu nichts sagen, aber hatte dich in deinem anderen Beitrag schon mal gefragt und leider keine Antwort bekommen: Welche Vorsichtsmassnahmen hast du denn in der letzten Schwangerschaft ergriffen? Denn ich bin ja auch schwanger mit negativem Antikörper....
Wobei ich nicht verstehe, wieso du ab positivem Test besonders vorsichtig geworden bist, denn wenn der zutreffend gewesen wäre, wäre es doch eh zu spät gewesen, da Ansteckung schon erfolgt?
Wenn es dir zu heikel ist, würde ich vielleicht einfach erst die Fortbildung abschliessen und dann den Kiwu umsetzen...

LG, Mariechen


  Re: Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  Xolummmar
schrieb am 15.02.2019 09:30
Liebes Mariechen,

da ich VOR der Schwangerschaft bereits bestens über CMV aufgeklärt wurde,habe ich das Einzige getan,was machbar ist:Prävention

Das heißt:

Wickeln nur mit Handschuhen

Keine Küsschen auf Mund

Hände waschen nach Kontakt mit Speichel/Tränen

Keine gleiches Geschirr nutzen

Keine Essensreste essen

Und ich hab auch engen Kontakt zu andren Babies/Kindern vermieden.

Daher kam dieser plötzliche positivr CMV -Titer wie ein Megaschock u war ja auch wirklich falsch-warum auch immer.

Aber theoretisch könnte man sich das auch am Einkaufswagen holen,an dem zuvor ein Kind geleckt hat,da CMV bis zu 48 std infektiös bleibt und nur durch Seife/Desinfektion inaktiv wird,aber so oft Hände waschen u desinfinzieren ist wirklich praktisch fast untragbartraurig.

Es müsste dann doch viel mehr Fälle geben u in meinem Umfeld wussten viele Mehrfachmamis mit Kitakindern (meine gehen n


  Re: Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  Elli1986
schrieb am 15.02.2019 09:37
Hallo

Also ich arbeite im medizinischen Bereich und empfehle eher nach einer neuen Option zu suchen. Weil es auch um deine Psyche geht , so wie du beschreibst hast du ja Angst " es könnte etwas passier3n.
Und die Entscheidung kann dir keiner abnehmen . Wenn du es unbedingt willst schaffst du das Praktikum auch. Aber wenn die Ängste die überhand nehmen würde ich es lassen.
Ist aber nur eine Meinung.


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  Re: Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  littlemeamy
Status:
schrieb am 15.02.2019 12:34
Liebe Xolummar,

ich arbeite in einer Art Kindergarten und wusste schon vor meinen Schwangerschaften von meinem negativen CMV-Titer, da er mal mitgetestet wurde.

Ich persönlich empfinde die Ansteckungsmöglichkeit bei eigenen Kindern als wesentlich höher als bei Kindern, mit denen man zusammenarbeitet. Du hast ja deine Vorsichtsmaßnahmen aus der 2. Schwangerschaft aufgelistet - was davon würdest du tatsächlich auch mit "fremden" Kindern tun? Du musst gar nicht drauf verzichten sie zu küssen, mit dem gleichen Besteck zu essen usw. Das machst du dort ja eh nicht, unabhängig von deinen Titern. Wickeln wäre noch das einzigste, aber auch da hat man grundsätzlich Handschuhe an.

Müssen deine Praktika zwingend bei Kindern unter 3 Jahren abgeleistet werden? Gehen auch über 3- Jährige? Ab dem Alter wird es doch zunehmend unwahrscheinlicher, dass sie das CM Virus unerkannt ausscheiden, so zumindest mein Wissensstand.

Laut den bayrischen Leitlinien gibt es jedenfalls nur bei der Betreuung von unter 3 jährigen Kindern und negativem CMV-Titer zwingend ein Beschäftigungsverbot. Mit älteren Kindern darf / muss man weiterarbeiten.

Einmal hab ichs dann so gehandhabt, dass ich zu Beginn der Schwangerschaft meine Kollegin eingeweiht hab, damit sie das Wickeln komplett für mich übernimmt.
Das letzte Mal hab ich alles so sein lassen und meinen AG erst in der 10. Woche oder so informiert und bin dann sofort ins BV geschickt worden (nicht wegen CMV, sondern wegen Röteln - der Titer fehlt mir offiziell, obwohl ich mittlerweile 3x geimpft wurde, aber der Betriebsarzt hat mir nicht geglaubt, dass der dann trotzdem vorhanden ist.)

Ich glaube aber auch, wie Elli, dass da deine Sorgen und Ängste das größere Probleme sein könnten. Kannst du sie denn allein durch Informationen etc. überhaupt in den Griff kriegen?


  Re: Sind hier Erzieherinnen oder medizinische Fachkräfte ohne CMV Antikörper?Dringend Rat gesucht!
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  mariechen74
schrieb am 15.02.2019 23:09
Hallo Xolummar,

danke für deine Infos. O.k., das ist die Prävention, die ich ja auch mache seit 6. SSW als das erste Mal getestet wurde.
Ich habe nur deshalb testen lassen, weil ich ein Kleinkind unter 3 J habe, welches nun auch in den Kindergarten geht und da die Ansteckungsgefahr ja wohl besonders hoch sein soll. Aber - sollte er das tatsächlich ausscheiden, es ist gar nicht möglich, jeglichen Kontakt zu Körperflüssigkeiten zu vermeiden, ich denke, es senkt nur das Risiko. Und da sind die Statistiken so, dass CMV-Erstinfektionen in der Schwangerschaft natürlich vorkommen, aber auch nicht soooo häufig sind. Ich verfalle aber auch ab und zu in Panik und kann daher deine Gedanken verstehen und würde vermutlich für meinen Seelenfrieden nur eins machen - Praktika oder Kiwu, wenn das möglich ist. Wobei du auch ohne diese Tätigkeit ja selbst 2 Kleinkinder unter 3 Jahre hast , wenn ich das richtig sehe, also ohnehin einem Risiko ausgesetzt bist und vorsichtig sein musst.

Bzgl. Ansteckungsgefahr in der Öffentlichkeit, wie z.B. Einkaufswagen etc. habe ich allerdings wenig Sorge. Ist natürlich nicht völlig ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Sonst wären ja nicht 50% der Menschen negativ. Und man würde jeder Schwangeren den Test empfehlen, ich habe aber in meiner ersten Schwangerschaft noch nicht einmal davon gewusst, also auch nie testen lassen, da ja kein enger Kleinkindkontakt bestand. Und ich habe mich zumindest 44 Jahre nirgendwo angesteckt...

Gute Entscheidungsfindung....

LG, Mariechen




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