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  Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   claru80
schrieb am 14.02.2019 22:24
Hallo ihr Lieben,
könnt ihr mir mal bei einer Überlegung bzw. einem Gedankenexperiment helfen:

Es heisst doch immer Blastozysten sind viel besser (was ich gar nicht anzweifle), da nur ca 40-50% der befruchteten EZ es zu Blastos schaffen...
Ja, im Labor.

Und man sagt immer: Ob eine EZ die es im Bauch geschafft hat, es im Labor nicht wahrscheinlich doch zur Blasto geschafft hätte kann man ja nicht sagen...
Allerdings verstehe ich dann nicht, warum die Geschlechter-Disparität zwischen Tag 5 und Tag 2/3 Transfer so groß ist.

Bei Blastos entstehen eindeutig mehr Jungs, bei Tag2/3-Transfer ein winziges bisschen mehr Mädchen.
Da der Chromosomensatz sich ja nicht zwischen Tag 2/3 und 5 ändert, bedeutet es dann: Viele Mädchen, die es bei Tag 2/3-TF geschafft hätten, schaffen es nicht zu Blastos im Labor?
Oder bedeutet es: Viele Jungs, die es im Bauch nicht zu Blastos geschafft hätten, schaffen es unter Laborbedingungen doch zur Blasto?

Puh, diese Warteschleife macht einen schon wirr im Kopf. Und vor allem wenn man dann anfägt Studien und den Theorie-Teil zu lesen...
LG
Claru


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   AnniStern87
Status:
schrieb am 14.02.2019 23:14
Hallo claru,
wer sagt denn, dass mehr Jungs aus Blastozysten bei rum kommen?
Wir haben noch 3 Blastos auf Eis und aus den 2, die mir eingesetzt wurden kamen meine 3 Mädels bei raus. zwinker
In diesem Sinne,
wünsche ich dir noch einen schönen Abend! smile
Liebe Grüße
Anni


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
avatar    wird schon
Status:
schrieb am 15.02.2019 05:12
Ich meine mal gelesen zu haben, dass die Jungs sich zu Beginn einfach schneller teilen und es deswegen als erstes zur fertigen Blasto schaffen...

und dass die Biologen eben die Blastos nehmen, die sich am schnellsten entwickelt haben, weil man da die Qualität besser erkennt... kriegs nicht mehr zusammen, aber irgendsowas in der Art smile

wobei der unterschied (mehr Jungen), meiner Einnerung nach gar nicht so hoch war. nur etwas über 50%; für die Mediziner wohl schon hoch, aber ich dachte damals, dass das doch gar nicht so viel ist. Und fraglich ob das wegen einer Studie so stimmt.


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   claru80
schrieb am 15.02.2019 14:09
Hey,
also, die Zahlen die ich gefunden habe sind: Bei IVF-Blastozysten liegt der Anteil der männlichen Blastozysten wohl bei 56,1%.
Im Vergeich dazu sind bei "auf natürlichem Weg entstandenen Babys" 52% Mädchen. ich finde das ziemlich auffällig.
Daher meine Frage.
LG


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  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   Eibischteig
schrieb am 15.02.2019 14:18
Claru von wo hast Du diese Zahlen? (also betreffend mehr Buben nach Blastotransfer) Könntest Du bitte verlinken, danke!


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.19 14:55 von Eibischteig.


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   mariechen74
schrieb am 15.02.2019 15:38
Mich würde auch interessieren, woher die Zahl stammt, dass bei natürlich entstandenen Schwangerschaften 52% Mädchen sind? Denn geboren werden doch mehr Jungen als Mädchen??
Daher finde ich 52% jetzt gar nicht so aufällig. Eher, dass es an Tag 2/3 mehr Mädchen seien...
Bei uns wird es aber auch wohl das zweite Mal ein Junge, jeweils nach Blastozystentransfer....

LG, Mariechen


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   Bambii
Status:
schrieb am 15.02.2019 15:47
Mhh also wir haben auch blastos gehabt und es wird ein Mädchen Frau
Auch bei mir Umfeld sind blastos sprich Tag 5 alle Mädchen geworden. Ja
Also entweder Zufall oder man sollte nicht zu viel auf solche Zahlen gucken Ich freu mich


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   Eibischteig
schrieb am 15.02.2019 16:04
[sciencev2.orf.at]

Also ich finde auch nur Infos,daß mehr Buben geboren werden als Mädchen.
Und ob die zusätzlichen paar Prozentpunkte von Buben nach Blastotransfer statistisch wirklich relevant sind, so die Zahlen denn so stimmen?
Ich wage es zu bezweifeln smile


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   claru80
schrieb am 15.02.2019 17:33
Hallo Mädels,
kann natürlich sein, dass in Deutschland die Zahlen andere sind. (Übrigens habe ich nach einer IVF auch ein Mädchen bekommen...)
Aber hier in Theorieteil war mal dieser Artikel:
[www.wunschkinder.net]

Und die Zahlen sind von hier:
[www.ncbi.nlm.nih.gov]
und hier :
[www.rbmojournal.com]

Vielleicht benutzt man in anderen Ländern andere Närhlösungen für die Blastos als hier und deswegen haben wir hier mehr Mädchen?

Mich interessiert allerdings immernoch, ob man von der veränderten Geschlechteranzahl darauf schliessen kann, dass es doch Embryos gibt, die es bei Tag 2/3 Transfer geschafft hätten, die es aber nicht zu Blastos außerhalb des Uterus schaffen.

LG
Claru


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   Eibischteig
schrieb am 15.02.2019 17:52
Uns fehlt jetzt noch der Link zur Studie, wo die Zahl hast, daß insgesamt mehr Mädchen als Buben auf die Welt kommen. Wie Mariechen schon sagte und sh mein Link, es werden mehr Buben als Mädchen geboren. Also hat sich da ja nichts am Geschlechterverhältnis geändert und es paßt mit Deinen Studien zusammen. (Also es sind egal ob künstlich oder natürlich mehr Buben).


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.19 17:53 von Eibischteig.


  Re: Überlegung/Gedankenexperiment: "Im Bauch besser aufgehoben als im Labor"
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   claru80
schrieb am 15.02.2019 20:28
Hallo,
stimmt, du hast Recht. Meine Zahlen waren nicht aus Deutschland sondern aus Spanien (Internet-Seite einer IVF-Klinik in Spanien).
Habe gerade nachgeschaut. Hier ist es so: Es werden gleichviele Jungs wie Mädchen geboren (mit leichter Tendenz zu Jungs) aber es überleben die Geburt mehr Jungs als Mädchen.
Dazu gibt es sogar eine ganze Dissertation (https://www.amazon.de/Mutterwerden-Deutschland-Eine-ethnologische-Studie/dp/3825881148) da steht, dass Jungs auch viel länger wiederbelebt werden als Mädchen Ich hab ne Frage
Oje.


Trotzdem interessiert es mich, woher es kommt, dass bei Blastos die Sache so stark ausschlägt. Denn ich finde 51% zu 56 % schon einen Unterschied.
Aber wahscheinlich hat Bambi recht und man soll nicht so sehr auf die Zahlen schauen.

Viele Grüße,
Claru


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.02.19 20:31 von claru80.




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