Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network   Embryotransfer: Wenn der Embryo nicht bleiben möchteneues Thema
   PCO-Syndrom: Letrozol statt Clomifen?
   In welcher SSW bin ich? Schwangerschaftswoche berechnen leicht gemacht.

  nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilina9
schrieb am 12.02.2019 22:00
Hallo

Gestern hatten wir Nachbesprechung und neue Planung- es war ziemlich ernüchternd und ich wir sind gerade ziemlich pessimistisch!
es gehen uns so viele sachen durch den Kopf...

aber erstmals unsere Lage.
wie es manche vllt letztens im Beitrag gelesen haben, brauchen wir ICSi auf grund des schlechten SG und weil wir PID machen wg der Erbkrankheit meines Partners (zu 50%vererbbar). er 42, ich bald 36.

1. ICSI (kurzes Protokoll) 8 Eizellen- Nullbefruchtung, da keine vitalen Spermien (mein Partner hat damals ein Medikament bekommen was "tote Hose" macht- 1 jahr zwangspause bis SG wieder erholt).
2. ICSI (langes Protokoll) 12 Eizellen- 9 befruchtet -> 3 Blastos
davon waren dann 2 gesund (nicht von der erkarnung betroffen)- uns wurde gesagt eine hat super quali und eine eingeschränkte quali.
beide Transfers negativ.

so, wir sind in die klinik gegangen mit der einstellung "und weiter gehts", jedoch hat uns der arzt dann drauf hingewiesen, dass es bei uns nicht optimal läuft und wir nen langen atem brauchen werden, weil meine eizellen auch nicht so toll sind, weil nur soundsoviel% balstos wurden und für mein alter eigetnlich mehr eizelln zu erwarten wären und soundsoviele schon am ersten tag stehen geblieben sind und normal wären diese und jene Zahlen und %e (hab mir die ganzen Zahlen nicht gemerkt).
und die erste Blasto hatte eigetnlich auch nicht so ne gute Qualität,obwohl uns ja damals was anderes gesagt wurde ...keine ahnung. ist ja auch vllt ansichtssache.
er sieht es so, dass wir aus in summe 20 eizellen nur 3 blastos haben, obwohl ich ja finde, dass man diesen ersten versuch ja nicht mitzählen kann.

Alternativ könnten wir uns ne Samenspende überlegen, da wäre wenigstens ein Part sehr gute Qualität. und wir würden uns die Hürde mit der Genetik ersparen und könnten auch Frischversuch machen.

tja, waren ziemlich vor dem Kopf gestoßen, weil wir dachten, unser 2. versuch ist mit 3 blastos eh nicht so schlecht gelaufen.

wir haben uns jetzt nochmals für nen normalen PID versuch entschieden und je nach dem wie dieser läuft, würden wir weitere optionen durchdenken...

also, prinzipiell mag ich den arzt total gern und finde ihn sehr kompetent und ich finde es super, dass er so ehrlich mit uns ist und sagt was sache ist und uns auch alternative pläne vorschlägt, ... aber so ganz verdaut haben wir das immer noch nicht.

folgendes geht uns durch den kopf:
was meint ihr, sind unsere chancen wirklich so schlecht?
macht es sinn so weiter zu machen?
sollten wir vllt meine "noch jungen" jahre nutzen und schon eher bald zu samenspende wechseln? ich habe das gefühl uns läuft die zeit davon...
wie ist es euch mit der entscheidung samenspende gegangen? (dzt können wir es uns nur schwer vorstellen, meinem mann gehts damit noch schlechter)
mich schreckt die aussage "langer atem" ab- wir hatten zwar erst 2 ICSI hinter uns aber mit dem ganzen Anlauf für PID und den Zwangspausen sind wir schon seit fast 4 jahren dran...

weiteres wurde bei mir gerade ganz frisch der nahe verdacht auf beginnende immunthyreoiditis gestellt und bin in eh schon länger TSH einstellung u kontrolle.
hab mich noch nicht stark eingelesen, daher meine frage an alle SD experten, wie wirkt sich das auf kiwu aus? TSH soll im erwünschten bereich sein, aber gibt es sonst noch etwas was man wissen o drauf achten sollte?

ich danke herzlich euch für eure meinungen, rat und den austausch!!!!


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lavendelzweig
Status:
schrieb am 13.02.2019 08:21
Hi,

Vielleicht wollte er einfach nur ehrlich sein und euch keine Hoffnung machen, dass es nach 2-3 Versuchen geklappt hat.

Und ja, es wird für euch nochmal schwerer weil du aus biologischer Sicht "schon" 36 bist und ihr die PID macht.

Ich denke es wäre wichtig, dass ihr euch Gedanken macht, wie oft ihr euch eine ICSI vorstellen/ leisten könnt.

Trotzdem alles Gute und viel Erfolg


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  IchDuErSieEs
schrieb am 13.02.2019 09:00
Hi,
also falls bei dir die Diagnose Hashimoto o.ä. im Raum steht dann sind ganz andere Werte als der TSH wichtig - > freie Werte, Antikörper, Ultraschallbefund, etc.
Zitat
Lilina9
weiteres wurde bei mir gerade ganz frisch der nahe verdacht auf beginnende immunthyreoiditis gestellt und bin in eh schon länger TSH einstellung u kontrolle.
hab mich noch nicht stark eingelesen, daher meine frage an alle SD experten, wie wirkt sich das auf kiwu aus? TSH soll im erwünschten bereich sein, aber gibt es sonst noch etwas was man wissen o drauf achten sollte?
!
Dann gibt es noch die These dass mit einer Hashi oft auch noch andere Immungeschichten vergesellschaftet sind (Allergien, etc).
Zudem sollte man diverse Nebenbeaustellen wie Vit D, Eisen, B12, Magnesium, etc checken lassen da hier oftmals ein Mangel besteht, aber die SD bestimmte Nährstoffe/Hormone für ihren Regelkreis benötigt.

Ansonsten finde ich den Arzt recht ehrlich (mir sind ehrlichere Ärzte lieber als diejenigen die erst auf Nachfragen oder gar nicht ehrlich antworten). Falls ihr die Aussagen ("schlechte Blastoausbeute" -> finde ich übrigens auch nicht, von 12 EZ dann 3Blastos zu haben finde ich schon (sehr) gut) von ihm jedoch ggf. hinterfragen möchtet: wie wäre es mit einer Zweitmeinung von einem anderen Arzt in der Kiwu?

Alles Gute!


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Judica88
Status:
schrieb am 13.02.2019 09:07
Hallo Liliana9,

wie schon geschrieben wurde, wollte der Arzt ehrlich zu euch sein - auch wenn es immer ein Schlag in den Magen ist und das Gesagte erst einmal verdaut werden muss, weil man mit einer ganz anderen Einstellung/Hoffnung in das Gespräch und das weitere Behandlungsvorgehen startet. Ich finde es gut, dass er euch schon einmal darauf vorbereitet eventuell einen anderen Weg einzuschlagen. Gerade, wenn man schon so einen langen Weg hinter sich hat!

Mein Mann ist auch Anlagenträger einer Erbkrankheit und wir haben den Weg mit 3 ICIS und PID in Tschechien schon hinter uns. Hier in Deutschland ist die PID nur mit einer Genehmigung durch die Ethikkomission möglich. Bei unseren ICIS lief es auch nicht so rund ab (zwar viele Eizellen, gute Befruchtungsrate - sind aber auch immer an Tag 3 oder 4 stehen geblieben) und nach 3 Versuchen (mit einer Nullrunde) hatten wir mit ach und krach 5 Blastos zur Verfügung, die zur genetischen Untersuchung gekommen sind - drei davon mit der Erbkrankheit und die zwei ohne, hatten allerdings eine chromosomale Anpleudie.
Wird bei euch nur auf die Erbkrankheit untersucht oder gäbe es auch die Möglichkeit, gleich auf chromosomale Abweichungen zu testen?

Zu deiner Frage, wie es uns mit der Entscheidung einer Samenspende gegangen ist: Im Endefekt kam der Vorschlag, dann von meinem Mann und wir sind diesen Weg tatsächlich gegangen.
Vielleicht habt ihr die Möglichkeit euch zu diesem Thema beraten zu lassen?Es gibt hier auch ein Forum für heterologe Inseminsation - da kannst du dich auch austauschen. Mit einer Samenspende kann ja auch eine IVF oder eine ICIS durchgeführt werden.

Eure Entscheidung den nächsten Versuch mit PID noch einmal zu machen und danach andere Optionen zu durchdenken, kann ich nachvollziehen.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg für den nächsten Versuch!


  Werbung
  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilina9
schrieb am 13.02.2019 10:33
hallo

danke euch mal allen für eure antworten

@judica: da haben wir ja ne ähnliche geschichte...
wir sind aus Ö und hier dürfen wir gesetzlich nur auf seine erkrankung testen! ledliglich ne polkörper dieagnostigk wäre mgl, aber 2mal ne manipulation hält er nicht für sinnvoll. und kostet ja dann erst ein vermögen. schon allein die pid ist ja sehr teuer. seid ihr dann über Insemination o über IVF/ ICSI schwanger geworden.


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilina9
schrieb am 13.02.2019 10:44
hallo ichduersiees

bei mir wurden alle SD werte abgenommen. die werte passen alle, antikörper sind "noch negativ" - steht so im befund. und auf Grund des ultraschalls und der steigenden TSH werte trotz euthyrox, hat er die diagnose "beginnende immunthyreoiditis" gestellt.

vit D u Eisen sind beides an der untersten Grenze vom normbereich, hat er mir auch zum substituieren empfohlen. aber danke für den hinweis, bei der nächsten kontrolle werd ich noch magnesium und B12 dazu bestimmen lassen.

weißt du kann denn die ganze kiwu behandlung nen hashimoto auslösen?

danke auch für die anregung mit der zweit meinung. der arzt ist der chef der klinik u unser hauptansprechpartner, deswegen werden wohl die anderen nicht viel anderes dazu sagen. aber wie gesagt, prinzipiel bin ich eh froh, dass er uns seine meinung direkt gesagt hat.


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  IchDuErSieEs
schrieb am 13.02.2019 10:57
Zitat
Lilina9
weißt du kann denn die ganze kiwu behandlung nen hashimoto auslösen?
Ich weiß dass eine Schwangerschaft wohl eine Schilddrüsenerkrankung auslösen kann (aufgrund vom veränderten Immunsystem, Hormonen, etc), allerdings ist das Risiko wohl minimal.
Ich würde mir für Hashi einen wirklich guten Nuklearmediziner, Internist, etc suchen (deinen Arzt finde ich aber schon gut dass er auch andere Blutwerte bestimmen hat lassen und US gemacht hat). smile

Alles Gute!


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lina1618
Status:
schrieb am 13.02.2019 11:09
Hallo Lilina,

tut mir leid, dass der Arzt so eine schlechte Prognose abgegeben hat. So etwas ist echt immer hart zu hören und wird meiner Erfahrung nach auch oft nicht gerade sensibel verpackt. Trotzdem ist es - wie die anderen auch schreiben - eigentlich gut, dass der Arzt ehrlich zu euch ist.
Ich finde die Blastorate auch völlig in Ordnung, bin aber natürlich keine Ärztin. Ich würde an eurer Stelle alles in Ruhe sacken lassen. Sammelt eure Fragen, die sicher entstehen (Rückfragen zur Einschätzung des Arztes und seinen Gründen sowie zum weiteren Vorgehen und euren Möglichkeiten), und stellt die vor der Entscheidung eurem Arzt oder holt euch eine Zweitmeinung. Dazu könnt ihr vielleicht eure Unterlagen einfach mal an eine andere Klinik schicken und fangt nicht erst mit einem Erstgespräch etc. an. Fragt an besten vorher telefonisch nach. Bei uns ging das auf diesem Weg.
Infos zur Samenspende bekommst du hier an besten im Unterforum zur heterologen Insemination.
Ich kann aber gut nachvollziehen, dass ihr es erst nochmal mit der PID versuchen wollt.

Und zur Hashimoto: Meine Ärztin sagt, dass da vor allem Selen und Zink wichtig sind. Und Folsäure OHNE Jod. Bei mir ist seitdem die Entzündung weg und ich habe auch keine Antikörper mehr.

Ich wünsche euch alles Gute für euren weiteren Weg!

Liebe Grüße
Lina


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Judica88
Status:
schrieb am 13.02.2019 14:19
Zitat
Lilina9
hallo

danke euch mal allen für eure antworten

@judica: da haben wir ja ne ähnliche geschichte...
wir sind aus Ö und hier dürfen wir gesetzlich nur auf seine erkrankung testen! ledliglich ne polkörper dieagnostigk wäre mgl, aber 2mal ne manipulation hält er nicht für sinnvoll. und kostet ja dann erst ein vermögen. schon allein die pid ist ja sehr teuer. seid ihr dann über Insemination o über IVF/ ICSI schwanger geworden.


Hey,
wird in Ö die PID von den Krankenkassen finanziell unterstützt oder wie ist das bei euch? Ja, die Kosten... als Selbstzahler schon ein ordenlicher Betrag.
Die vierte HI war dann positiv. Wir hatten uns aber auch nur 4 HI`s gesetzt und wären danach auf eine H-IVF umgestiegen.


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 13.02.2019 18:42
Liebe Liliana,

das Einfachste mal vorab: Hier alles, was ich zur Schilddrüse zusammengetragen habe in unseren News: [www.wunschkinder.net]

Ihr Arzt hat sicherlich deutlich mehr Infos als wir, um die Situation beurteilen zu können. Aber ich sehe es auch so, dass man den ersten Zyklus (unter MTX?) nicht werten kann.

Aus einem Versuch eine Prognose für weitere Behandlungen zu stellen,ist ebenfalls nicht so ganz einfach. Es kann durchaus auch schlechter laufen aber eben auch besser. Das ist zumindest meine Erfahrung

Beim Zweiten Zyklus ist die Befruchtungsrate eigentlich gut, weshalb sich die Frage stellt, warum Spenderspermien ein Vorteil sein sollte. Es sind eher wenige Eizellen zur Blastozyste herangereift, das stimmt. Aber ich sehe keinen Grund, warum das beim nächsten Mal nicht auch besser sen sollte.

Zusammenfassend kann ich die Ausführungen Ihres Arztes nur schwer nachvollziehen, was aber auch an den sicherlich fehlenden Informationen liegen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilja100
schrieb am 13.02.2019 20:54
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Beim Zweiten Zyklus ist die Befruchtungsrate eigentlich gut, weshalb sich die Frage stellt, warum Spenderspermien ein Vorteil sein sollte. Es sind eher wenige Eizellen zur Blastozyste herangereift, das stimmt. Aber ich sehe keinen Grund, warum das beim nächsten Mal nicht auch besser sen sollte.

Zusammenfassend kann ich die Ausführungen Ihres Arztes nur schwer nachvollziehen, was aber auch an den sicherlich fehlenden Informationen liegen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite


Ist die Blasto-Rate tatsächlich eingeschränkt? Mein Arzt sagte, dass sich im Schnitt jede dritte befruchtete Eizelle zur Blastozyste entwickelt. Wenn ein Tag 5-Transfer angestrebt wird werden in dieser Klinik daher 6 Eizellen weiterkultiviert, da dann in der Regel 2 Blastos da sind. Eventuell überzählige Blastozysten werden eingefroren, was aber ganz selten der Fall ist. Die Berechnung stimmt dort also. Bei der TE haben sich 3 von 9 Embryonen zur Blasto entwickelt. Das wäre doch exakt der Schnitt und alles andere wäre überdurchschnittlich gut gewesen, oder nicht?


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 13.02.2019 22:28
Zitat
Lilja100

Ist die Blasto-Rate tatsächlich eingeschränkt? Mein Arzt sagte, dass sich im Schnitt jede dritte befruchtete Eizelle zur Blastozyste entwickelt. Wenn ein Tag 5-Transfer angestrebt wird werden in dieser Klinik daher 6 Eizellen weiterkultiviert, da dann in der Regel 2 Blastos da sind. Eventuell überzählige Blastozysten werden eingefroren, was aber ganz selten der Fall ist. Die Berechnung stimmt dort also. Bei der TE haben sich 3 von 9 Embryonen zur Blasto entwickelt. Das wäre doch exakt der Schnitt und alles andere wäre überdurchschnittlich gut gewesen, oder nicht?

Es kommt immer auch auf das Alter der Patientin an. Aber durchschnittlich 60% der Embryonen erreichen das Blastozystenstadium, je nach Studie auch nur die Hälfte. In jedem Fall aber mehr als ein Drittel.

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilina9
schrieb am 14.02.2019 08:40
ich danke euch herzlich für euere beiträge!
besonders dr. breitbach für seine einschätzung.

also kann man sagen, dass die schlechte weiterentwicklung zum großteil an den eizellen liegt und nicht an dem spermium?

lg


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Eibischteig
schrieb am 14.02.2019 08:51
Ja...im wesentlichen. Im Prinzip vereinfacht gesprochen "wenn die Spermien die Befruchtung geschafft haben, ist deren Job getan". Die Entwicklung in den ersten 3 Tagen sind reine Leihteilungen aus der Kraft der Eizelle. Am dritten Tag der Embryonalentwicklung wird erst das embryonale Gesamtgenom aktiviert. Der Arzt im Nachbarforum meinte die Entwicklung ab dann sei zu 70 Prozent aber immer noch von der Qualität der Eizelle abhängig.

Ich denke Dein Arzt meinte ev daß Du nicht so viele Eizellen hast und auch die Blastorate nicht so toll ist. Dazu kommt eben auch Dein Alter als nicht so besonders günstiger prognostischer Faktor. Aber ich würde nicht verzagen, macht noch 2 Versuche wenn das finanziell nich drin idst und wenn das Material von Euch beiden nicht so toll ist( die Spermien sind ja ok, das Problem ist da wohl daß ihr wegen dem männlichen Faktor eine PID braucht) wäre ev Embryonenspende ein gangbarer Plan B?


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.19 09:04 von Eibischteig.


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
no avatar
  Lilja100
schrieb am 14.02.2019 10:58
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Zitat
Lilja100

Ist die Blasto-Rate tatsächlich eingeschränkt? Mein Arzt sagte, dass sich im Schnitt jede dritte befruchtete Eizelle zur Blastozyste entwickelt. Wenn ein Tag 5-Transfer angestrebt wird werden in dieser Klinik daher 6 Eizellen weiterkultiviert, da dann in der Regel 2 Blastos da sind. Eventuell überzählige Blastozysten werden eingefroren, was aber ganz selten der Fall ist. Die Berechnung stimmt dort also. Bei der TE haben sich 3 von 9 Embryonen zur Blasto entwickelt. Das wäre doch exakt der Schnitt und alles andere wäre überdurchschnittlich gut gewesen, oder nicht?

Es kommt immer auch auf das Alter der Patientin an. Aber durchschnittlich 60% der Embryonen erreichen das Blastozystenstadium, je nach Studie auch nur die Hälfte. In jedem Fall aber mehr als ein Drittel.

Wow, 60% wären ja echt mega viel. So eine tolle Rate hat mir bisher noch keine KiWu genannt und auch 50% finde ich noch enorm hoch. Ich kennen es aus verschiedenen KiWus so, dass aufgrund des Embryonenschutzgesetztes 6 Eizellen in die Langzeitkultur gehen dürfen und alles was darüberhinausgeht eingefroren wird, da sich im Schnitt nur jede dritte befruchtete Eizelle zur Blasto entwickelt. Bei über 90% der Frauen die ich kenne hat das auch gepasst und es waren am Tag 5 aus 6 weiterkultivierten Embryonen keine überzähligen Blastos da. Wir kamen selbst bei mehreren Eizellspenden mit unterschiedlichen Spenderinnen noch nie auf eine Blastorate von über 30%!




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2019