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  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
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   IchDuErSieEs
schrieb am 14.02.2019 11:21
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Aber durchschnittlich 60% der Embryonen erreichen das Blastozystenstadium, je nach Studie auch nur die Hälfte. In jedem Fall aber mehr als ein Drittel.
Meint man mit 60% die Prozentzahl der schon befruchteten EZ (also Embryonen)? Oder der bei PU entnommenen EZ?
Die Qualität der EZ hat aber doch auch direkte Auswirkungen auf die Befruchtung selber (bei IVF mehr als bei ICSI)?

Wir hatten einmal von 9EZ bei PU am Ende 2Blastos, und das andere Mal von 12EZ bei PU dann aber nur 1 Morula + 1 frühe Blasto (allerdings bei einer Befruchtungsrate von 4 von den 12). Das erste Mal hieß es die EZ hätten eine schlechte Quali, beim zweiten Versuch schob man es auf die Spermienqualität (die aber laut den Befunde die ich vorliegen habe gar nicht so schlecht war)..


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 14.02.2019 11:40
Zitat
Lilja100
Wir kamen selbst bei mehreren Eizellspenden mit unterschiedlichen Spenderinnen noch nie auf eine Blastorate von über 30%!
Das kann ich nicht einschätzen. Und natürlich wird de Blastozystenrate eher niedrig angesetzt, damit man in Deutschland auch ein paar Embryonen mehr in Kultur halten kann. Aber die zitierten Zahlen sind Ergebnisse größerer Studien und decken sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen.

Und: Ich habe ja nicht gesagt, dass die Quote schlecht sei, nur unterdurchschnitlich.

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
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   Lilja100
schrieb am 14.02.2019 11:58
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Zitat
Lilja100
Wir kamen selbst bei mehreren Eizellspenden mit unterschiedlichen Spenderinnen noch nie auf eine Blastorate von über 30%!
Das kann ich nicht einschätzen. Und natürlich wird de Blastozystenrate eher niedrig angesetzt, damit man in Deutschland auch ein paar Embryonen mehr in Kultur halten kann. Aber die zitierten Zahlen sind Ergebnisse größerer Studien und decken sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen.

Und: Ich habe ja nicht gesagt, dass die Quote schlecht sei, nur unterdurchschnitlich.

Ich habe interessehalber gegoogelt. Tatsächlich sind bei vielen Kinderwunschzentren Aussagen zu lesen wie "Nur etwa ein Drittel der befruchteten Eizellen können sich bis zu einer Blastozyste entwickeln.", "Beim Menschen entwickeln sich im Durchschnitt 20-30% aller befruchteten Eizellen zu Blastozysten." oder "Bedenkt man ferner, dass sich bei einer 30-jährigen Frau nur etwa 30% der Embryonen zu einem entwicklungsfähigen Embryo (Blastozyste) entwickeln, ergibt sich klar, dass eine höhere Anzahl an Eizellen gewonnen und eingefroren werden sollten." (in dem Fall geht es ums Social Freezing). Und da sind auch ausländische Klinken dabei, die kein so strenges Embryonenschutzgesetz haben und beliebig viele Embryonen weiterkultivieren dürfen.

Na gut, vielleicht ist die Nennung von solchen Quoten auch eine Entschuldigung dafür, wenn das Labor der Klinik schlecht ist. Denn das ist ja schon komisch, dass dort wo vom berühmten Drittel die Rede ist tatsächlich durchschnittlich auch nicht mehr Blastozysten entstehen. Wir hatten übrigens bei unserer aktuellen EZS-Behandlung aus 16 Eizellen 5 Blastozysten. Damit gab es immerhin zum ersten Mal Kryos. Bei den Behandlungen davor waren es weniger Eizellen und damit auch weniger Tag 5-Embryonen, so dass zum Einfrieren nichts übrig blieb. Ich glaube, ich muss zu Ihnen in die Behadlung kommen. zwinker


  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
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   Lilina9
schrieb am 14.02.2019 16:04
habe nämlich auch gelesen, dass es nur 30% sind die es vom "vorkernstadium zur blasto schaffen" und dachte mir damals, jo super im schnitt!
liebe lilja wünsche dir von herzen, dass es bei euch bald klappt, habt ja auch schon nen sehr steinigen weg hinter euch...

dr. breitbach, schätzen sie es auch so ein, dass es bei uns schwer werden wird und wir weiter einen langen atem brauchen werden? (sofern sich das anhand der veröffentlichten informationen sagen lässt)

vielen dank euch allen


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  Re: nach der Nachbesprechung (+Hashimoto)- bitte um Austausch- danke
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   Lilina9
schrieb am 14.02.2019 21:21
lieber herr doc.

falls sie vllt dass hier noch lesen, darf ich fragen, welche zusätzlichen Untersuchungen sie in unserem Fall noch empfehlen würden?
HSK war bis auf einen vernarbten Zervix unauffällig.




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