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  Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Sorgenvoll...
schrieb am 04.02.2019 02:43
Hallo...
ich bin bereits Mami von zwei Kindern. Mein Wunsch war es jedoch immer, drei Kinder zu haben. Nun bin ich 37,5 Jahre alt, mein Mann 35. wir versuchen seid knapp 3,5 Jahren ein drittes Kind zu bekommen. Im September 2017 ist unser Baby in der 13. SSW gestorben. Danach haben wir uns gründlich beim Gynäkologen, bzw beim Urologen untersuchen lassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: es soll wohl nicht klappen, zumindest nicht ohne eine künstliche Befruchtung. Dies ist jedoch für meinen Mann keine Option. Eigentlich freut er sich, dass unsere Kinder jetzt schon so groß sind (7 und 5).

Ich möchte meine Beziehung nicht aufgeben und versuche den Kinderwunsch zu unterdrücken...finde aber leider nicht den „Ausknopf“.

Wie kann ich mit dem unerfüllten Wunsch nach dem dritten Kind umgehen lernen???

LG


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  blackmoon
Status:
schrieb am 04.02.2019 09:45
Liebe Sorgenvoll,

da ich Deine bisherige Geschichte nicht kenne, kann ich dazu natürlich nicht viel schreiben. Ich kann Dir nur sagen, wie ich damit umgehe. Ich habe dazu vor kurzem auch einen Beitrag im "Abschiedsforum" geschrieben.
Vielleicht fällt es mir nach dem Erlebten leichter, als den Mädels, die nicht so viel durchgemacht haben. Dennoch denke ich, es ist wichtig sich vor Augen zu halten, was man hat. Du hast offensichtlich 2 gesunde Kinder und hast damit schon erreicht, was sehr vielen verwehrt bleibt... Meine Traumvorstellung waren auch immer 3 Kinder, aber nach 11 Jahren Kampf und viel weniger Geld und NOCH viel weniger Nerven, bin ich nun eine überglückliche Mama eines gesunden Jungen.
Bedenke immer, wer noch unter Deinem Kinderwunsch leidet und wie sehr. Natürlich Dein Mann, ist er der Vater Deiner beiden Kinder ? Steht Dein Kinderwunsch dann wirklich über allem ? Würdest Du wirklich eine eventuelle Trennung in Kauf nehmen, weil er eine Kinderwunschbehandlung ablehnt ? Wie geht es dann Deinen Kindern ? Ich kann nicht wissen, wie sehr man sich nach 2 Kindern in den Wunsch nach einem dritten "reinsteigern" kann, aber ich rechne damit, dass man psychisch eben so am Ende sein kann, wie beim Wunsch nach dem ersten. Bei mir hätte das ganz sicher drastische Auswirkungen auf mein Familienleben, denn so war es über Jahre. Ich bin geschieden wegen unerfülltem Kinderwunsch (und wir wollten beide ein Kind, es war nicht einseitig), erneut getrennt vom nächsten Partner, wieder wegen Kinderwunsch und habe nun meinen Partner fürs Leben gefunden. Er ist der Vater meines durch IVF entstandenen Sohnes und ich liebe beide abgöttisch. Ich habe dieses Geschenk erhalten und möchte niemals, dass mein Sohn mal denkt, er wäre "nicht genug". Er ist mehr, als ich zu träumen gewagt hatte. Daher werde ich mich nicht wieder in eine KiWu-Behandlung begeben, denn was es über die Jahre aus mir gemacht hat, möchte ich nicht wieder erleben. Wir verhüten bewußt, da nicht wirklich gesichert ein Grund dafür gefunden werden konnte, warum ich nicht schwanger wurde. Daher habe ich Angst davor, was geschehen würde, würde ich vielleicht eine FG erleiden und dann doch psychisch wieder in diesen KiWu-Strudel geraten.
Wir planen schon jetzt ganz viel mit unserem Sohn (und auch ohne - auch er wird ja mal groß sein zwinker ). Z.B. die Einrichtung seines Zimmers, Urlaube evtl. auch mal richtig weit weg - das alles entsprechend altersabhängig. So ist manches praktischer, wenn er z.B. so groß ist wie Deine. So vieles macht jetzt, da er ein halbes Jahr alt ist, noch gar keinen Sinn... Ich fokkusiere mich nur darauf und hake meinen Kindheitstraum von 3 Kindern ab.
Man setzt sich so sehr unter Druck, gerade wenn man auch noch Ende 30 ist. Bedenke, wie Du mit einer erneuten FG umgehen würdest. Was wäre, wenn Du tatsächlich IUI, IVF oder ähnliches machst und kassierst ein oder mehrere Negativs ? Kannst Du Dich noch ausreichend auf Deine Familie konzentrieren ?! Es ist jedes Mal eine Zerreißprobe (auch für die Beziehung), wenn man wieder einen negativen Bluttest erhält.
All das kannst Du nur für Dich selbst klären. Meine Meinung ist, wenn Dein Mann nicht mit Dir zu 100% hinter einer Behandlung steht, so sorgt diese evtl. für richtig üblen Zündstoff... Es gibt sicher sehr viele Frauen, die auch alleine stark genug für eine Behandlung mit all ihren Folgen sind - ich weiß für mich, dass ich keine davon wäre.
Du könntest Dir auch entsprechend psychologische Beratung suchen, denn darüber reden hilft oft auch, einem die eigene komplette Sicht der Dinge zu öffnen.

Wie immer es bei Dir weitergeht, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute !

Ganz liebe Grüße bm winken


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Claru
schrieb am 04.02.2019 11:09
Hallo,
auch ich kenne deine Geschichte nicht gut genug. Aber wenn du schon drei mal auf natürlichem Weg schwanger geworden bist, und es danach keine drastischen Veränderungen gab, dann liegt die Wahscheinlichkeit nahe, dass du auch wieder schwanger werden kannst.
Ich glaube, ich würde an deiner Stelle auch Jemanden finden, mit dem du da drüber sprechen kannst, eine gute Freundin, oder eine Therapie...
Vielleicht schaffst du es ja, ein bisschen Abstand von dem Thema zu bekommen.
Das mit dem "sich entspannen" hören wir Kinderwunschfrauen natürlich immer wieder, und in so vielen Fällen hier ist es einfach lächerlich, da ja organische oder hormonelle Ursachen dahinter liegen, aber in deinem Fall klingt es sehr nach: Mit dem Alter wirds eben nicht mehr so leicht schwanger zu werden. Daher denke ich, es wäre gar nicht so falsch dir zu raten dich in dem Thema zu entspannen.
Und bedenke auch: Selbst wenn ihr euch medizinische Hilfe holt, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Fehlgeburt einfach gegeben, ja sogar ziemlich hoch...
Hast du schonmal "natürliche" Massnahmen versucht, wie z.B. den Nestreinigungstee (oder für Männer den Horstreinigungstee)? Bei einer Freundin hat es so mit dem 2. Kind geklappt (nach 4 Jahren probieren).

LG und viel Erfolg!
Claru


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Lilymadeleine86
Status:
schrieb am 04.02.2019 11:34
Zitat
Sorgenvoll...
Hallo...
ich bin bereits Mami von zwei Kindern. Mein Wunsch war es jedoch immer, drei Kinder zu haben. Nun bin ich 37,5 Jahre alt, mein Mann 35. wir versuchen seid knapp 3,5 Jahren ein drittes Kind zu bekommen. Im September 2017 ist unser Baby in der 13. SSW gestorben. Danach haben wir uns gründlich beim Gynäkologen, bzw beim Urologen untersuchen lassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: es soll wohl nicht klappen, zumindest nicht ohne eine künstliche Befruchtung. Dies ist jedoch für meinen Mann keine Option. Eigentlich freut er sich, dass unsere Kinder jetzt schon so groß sind (7 und 5).

Ich möchte meine Beziehung nicht aufgeben und versuche den Kinderwunsch zu unterdrücken...finde aber leider nicht den „Ausknopf“.

Wie kann ich mit dem unerfüllten Wunsch nach dem dritten Kind umgehen lernen???

LG

Hallo,

viel kann ich dir auch nicht schreiben, da ich zu den Frauen gehöre die seit Jahren kämpft udn gar nicht Schwanger wird traurig, daher weiß ich nicht wie man mit einem Wunsch umgeht, wenn man schon 2 Kinder hat...

Mein Mann hat sich auch immer 2-3 Kinder gewünscht, Mittlerweile ist es so, dass er sagt, wenn es einmal klappt wäre er überglücklich und dankbar...

Wir kämpfen eher damit, wei gehen wir mit unerfüllten Wunsch um, wenn es gar nicht klappt... weil wir kämpfen seit 1,5 Jahren zusammen mit der KiWu Klinik und einigen Jahren vorher... und wie gesagt sehen gerade kein Ende...

Persönlich würde ich dir raten, ob Ihr euch nicht einfach auf eure Familie mit den 2 Kindern konzentriert und euch Ziele sucht, wie es ist wenn diese Mal älter sind, Fernreisen, Wohnung / Haus umgestallten z.B. neues Bad usw. irgendwie tolle Sachen was euch erfüllt.

Es hört sich jetzt doof an, aber ich würde mich freuen, wenn ich dein Problem hätte zwinker.

Du könntest auch einfach mal einen Termin in der KiWu Klinik ausmachen und euch beraten lassen, dort kann dein Mann auch über alle bedanken besprechen und der Arzt klärt euch gut auf, vllt wäre das noch eine Idee?

Ansonsten wünsche ich euch alles Gute smile.

Liebe Grüße


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  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Juna30_nicht_angemeldet
schrieb am 04.02.2019 12:03
Hallo Sorgenvoll,
du hast schon tolle Antworten mit unterschiedlichen Perspektiven und Aspekten bekommen, die ich nun hier nicht wiederhole und nur auf den für mich wichtigsten Aspekt eingehe.

Versuch mit deinem Mann zu reden, sag ihm, dass dein Kinderwunsch sehr groß ist und dass du ebenso großen Gesprächsbedarf hast - nicht um ihn zu nerven, ärgern oder gar überzeugen, sondern zum Loslassen und Verarbeiten. Das ist das, was er für euch und euren gemeinsamen Weg als glückliche 4köpfige Familie nun leisten muss. Der Leidensdruck wird dadurch gelindert und mit Glück verschwindet der Wunsch schnell.
Konzentriert euch auf alles Positive und versuch dabei die Vorteile deiner schon großen Kinder in den Fokus zu nehmen.
Das ist meine Strategie, um nach den letzten anstehenden Anstrengungen, abzuschließen und das trägt gerade sehr zu meinem Wohlbefinden bei. Der Gedanke kein weiteres Kind mehr zu bekommem hat seinen Schrecken verloren.

Liebe Grüße
Juna


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  claudimaus1982
schrieb am 04.02.2019 13:56
Was sagt denn dein Mann warum eine IVF nicht in Frage kommt? Oder ist das Thema Kinder generell eh für ihn abgeschlossen?


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Lavendelzweig
Status:
schrieb am 04.02.2019 15:31
Hallo!

Schau, ich verstehe deinen Kiwu. Aber vergiss nicht was du alles schon hast. Wofür viele andere hier noch kämpfen.

D.h. nicht dass du weniger leidest. Aber zwischen "ich bin ungewollt kinderlos" und "ich habe nur 2 Kinder und wünsche mir mehr" liegen UNIVERSEN.

Ich wünsche dir alles Gute!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.19 15:53 von Lavendelzweig.


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Thustra
schrieb am 05.02.2019 17:55
Hallo "Sorgenvoll",

manches an deiner Geschichte (dieses qualvolle Auflehnen gegen das Schicksal) erinnert an mich... Nur dass ich - nach ganzen 15 Jahren Kinderwunsch - mit "nur" einem einzigen Kind da stehe. Wir sind jeden Tag froh und dankbar für unseren wunderbaren kleinen Jungen! Bei uns wird es aber definitiv bei dem einen Kind bleiben. Auch ich habe sehr damit gekämpft, bei der Familiengründung "auf halbem Wege steckengeblieben" zu sein, denn ich (und auch mein Mann) wollte unbedingt mindestens zwei Kinder, ganz ursprünglich wollte ich sogar VIER.

Aber, ich muss dir leider berichten, die bereits o.g. negativen Szenarien (Fehlgeburt/en, Negativ/s nach IVF) sind nicht mal das Schlimmste, was dir passieren könnte, wenn du den KiWu weiter verfolgst... Überleg dir daher gut, ob du dich weiterhin auf ein mögliches 3. Kind fixierst (so wie ich es mit meinem Wunsch nach einem 2. Kind getan habe)... Denn das Schicksal ist leider sehr unberechenbar... Und manchmal echt gemein... Hier kommt meine eigene kleine KiWu-Geschichte...

Erste Partnerschaft (ich 22-26 Jahre): Ich mit Kinderwunsch, er 11 Jahre älter, aber bindungsunfähig und total unentschieden. Erst als er fremdging und eine andere schwängerte, wurde mir klar, dass ich mich von ihm lösen muss. Zweite Partnerschaft (ich 27-30 Jahre, er fünf Jahre älter): Ich mit noch viel mehr Kinderwunsch, aber auch dieser Mann wollte irgendwie nicht so recht, alles irgendwie unharmonisch, also noch eine Trennung durchgezogen. Dritte Partnerschaft (ab 31 Jahre, er vier Jahre älter): Diesmal alles gut, spontan schwanger mit 32, aber leider Fehlgeburt kurz vor unserer Hochzeit, schrecklich.

Und danach wurde ich einfach nicht mehr schwanger... Ein Jahr später KiWu-Diagnostik. Schock: Mein Mann und ich beide mit schlechten Werten! Noch größerer Schock: Ich war schon in den vorzeitigen Wechseljahren! Mit 33! Die Münchner KiWu-Klinik war sehr skeptisch, wir ließen daher die ICSI in Salzburg durchführen. Dort brachte ich es mit 33 Jahren - mit FÜNFMAL so hoher Hormondosis wie in Deutschland - immerhin noch auf 4 Eizellen, davon aber zwei unbrauchbar. Die anderen beiden konnten befruchtet werden, also Zwillinge transferiert bekommen, einer der beiden verschwand während der ersten Wochen. Der andere wurde unser prächtiger Sohn, der inzwischen 6 Jahre alt und unser täglicher Sonnenschein ist. smile

So. Damals, nach seiner Geburt in 2012, ich war 34 Jahre alt, haben mein Mann und ich 1.000 mal überlegt und diskutiert, was nun mit unserem Wunsch nach einem 2. Kind werden soll, vielleicht irgendwann - wenn wir alle dazu bereit sein sollten - ein Adoptiv- oder Pflegekind aufnehmen? Aufgrund meiner vorzeitigen Wechseljahre und seiner schlechten Spermiogramme, weswegen wir ja die ICSI hatten, glaubten wir ja nicht mehr an ein 2. leibliches Kind. Wir waren daher SEHR überrascht, als ich mit 37 Jahren nochmal spontan schwanger wurde! Also genau in dem Alter, in dem du jetzt bist!

Da aber sowohl unser Sohn als auch ich mit diversen gesundheitlichen Baustellen zu kämpfen haben (er: Immun-Probleme und hochgradige Fehlsichtigkeit, ich: Rheuma, Autoimmun-Krankheiten und ebenfalls hochgradige Fehlsichtigkeit), hatten mein Mann und ich große Panik: Wie sollen wir das nun bloß mit zwei kleinen Kindern schaffen?? Wie gesagt, Baby Nr. 4 war ja total überraschend entstanden, trotz aufrichtigen Kinderwunsches war es ja überhaupt nicht geplant!

Wir hatten sooo viel Angst, wie wir das schaffen sollten mit unseren gesundheitlichen Problemen... Ich war am Ende meiner Kräfte... Unser Sohn, ehemaliges Schreikind, immer schon ein sehr schlechter Schläfer, war damals zwei Jahre alt und noch nicht mal abgestillt (sehr oft hohes Fieber, konnte dann nur Muttermilch zu sich nehmen). Ich war unendlich erschöpft... Seit Jahren jede Nacht zu wenig geschlafen... Was wäre bloß, wenn unser zweites Kind jetzt auch noch gesundheitliche Probleme hätte?? Zusätzlich zu denen bei 2 von aktuell 3 Familienmitgliedern? Nur mein Mann war und ist ja einigermaßen fit, als einziger von unserer kleinen Familie!

So kam es, dass wir diesmal - anders als in der 1. und 2. Schwangerschaft - unbedingt so genau wie möglich wissen wollten, ob unser Baby gesund ist. Tja, und nun schlug das Schicksal zu.... freie Trisomie 21, Down-Syndrom... Obwohl (oder gerade weil?) ich als Sonderpädagogin Erfahrung habe mit behinderten Kindern, haben wir uns diese große Aufgabe schlicht und ergreifend nicht zugetraut...

Wir haben unser jüngstes Baby also sehr schweren Herzens direkt zum lieben Gott zurückgeschickt... traurig

Man sollte halt immer vorsichtig sein, mit dem, was man sich wünschst, nicht wahr? Wäre ich damals mit 37 Jahren nicht zum 3. Mal bzw. mit unserem 4. Baby schwanger geworden, würde es mir jetzt definitiv viel besser gehen! So aber muss ich wohl mein Leben lang nicht nur mit der Trauer um meine drei ungeborenen Babys, sondern auch mit den SCHULDGEFÜHLEN wegen unseres letzten Kindes leben...

Mein Rat: Schau deine beiden (hoffentlich kerngesunden) Kinder und deinen (hoffentlich sehr netten) Mann an! Bedenke immer, was für ein RIESIGES Glück du schon mit deinen drei Schätzen hast! Vergiss nie, was alles Schlimmes passieren kann im Falle eines Kinderwunsches! Übrigens gibt es auch Mütter, die Schwangerschaften / Geburten nicht überleben... In Deutschland jedes Jahr ein paar Dutzend... Das darf man leider auch nie komplett außer Acht lassen...

Alles Gute euch ZU VIERT und liebe Grüße!

Thustra


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Thustra
schrieb am 05.02.2019 18:11
Liebe "Blackmoon",

auch ich habe in diesem Thread der Fragestellerin "Sorgenvoll" geantwortet...

Deine Geschichte erinnert in vielem total an meine!

Daher wollte ich dir hier einfach meine solidarischen Grüße hinterlassen...

Alles, alles Gute für dich und deine kleine Familie von der

Thustra (die andere Mama eines lang ersehnten Kindes, ebenfalls ein Junge)


  Re: Es ist sooo schwer zu akzeptieren 😔
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  Himbeerblatt
schrieb am 06.02.2019 09:10
Hallo Sorgenvoll,

auch ich möchte dir antworten und dir vielleicht eine andere Sicht der Dinge näher bringen...

Auch wir wünschen uns seit 5 Jahren ein drittes Kind! Leider hat es bisher nicht geklappt... Uns wurde VOR unserem ersten Kinderwunsch gesagt, dass es auf normalem Weg überhaupt nicht geht, weil man Mann (durch Zufall beim Urologen, wegen anderer Sache) zu wenig und langsame Spermien hat, aufgrund von Hodenhochstand in der Kindheit! Damals ist für mich eine Welt zusammengebrochen, weil wir es ja noch garnicht porbiert hatten mit dem schwanger werden! Uns wurde so zu sagen schon vorher die Luft rausgelassen!

Wir gaben uns damals 3 Monate (wie lächerlich kurz) Zeit und wollten dann in eine Kinderwunschklinik gehen, weil es ja nicht anders ging, wie man uns sagte! Und dann kam das Wunder! Ich war gleich im 1! Versuch schwanger!!! Das war echt krass!!! Unsere Tochter ist jetzt 11 Jahre alt.... und ich wurde sogar nochmal schwanger... das war dann der 8. Versuch... alles natürlich! Und wir haben nicht lange warten müssen! Unsere zweite Tochter ist jetzt 8 Jahre alt.

Trotzdem war da immer der Wunsch nach einem dritten Kind.... und der ist jetzt über 5 Jahre alt... Was glaubst du, wie ich schon geforscht und überlegt habe an was es jetzt liegen kann, dass es nicht mehr klappen will...vielleicht weil ich 2 Kaiserschnitte hatte... Verwachsungen.... mein Alter (38).... die schlechten Spermien von meinem Mann... und und und.... Aber man kommt zu keinem Ergebnis... Mein Zyklus ist sehr regelmäßig... aber auch das hat ja nichts zu heißen!

Zurzeit habe ich selbst ziemlich mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen! Mir musste ein Zahnimplantat entfernt werden (von dem ich über 6 Wochen Dauerschmerzen hatte und mir meine Zahnärztin nicht glauben wollte, dass es das Implantat ist) und ich hab davon immer noch Schmerzen... und bin immer wieder am verzweifeln, ob diese Schmerzen jemals wieder weggehen!

Diese Situation lässt mich ganz anders auf unseren Kinderwunsch schauen! Ganz ehrlich, inzwischen bin ich einfach nur glücklich, wenn ich wieder ohne Schmerzen leben darf! Drittes Kind hin oder her! Dankbar sein für das was man hat, das macht zufrieden... schenkt einem Frieden... auch wenn der Abschied von einem Herzenswunsch schwer fällt....
Aber seit ich gesundheitlich so angegriffen bin, hat sich meine Sichtweise geändert!!!

Ich wünsche dir, dass du den richtigen Umgang mit deinem Wunsch findest... und mit 37 Jahren kann noch so viel passieren... immerhin warst du ja schon ein drittes mal spontan schwanger! Eine Kinderwunschbehandlung würde ich an deiner Stelle nicht in Betracht ziehen! Es gibt keine Garantie auf Erfolg... danach, wenn es nicht klappt, geht es einem noch schlechter!

Vertraue darauf, dass alles so seinen Weg nehmen wird, wie es sein soll!

LG Himbi




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