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  Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
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  SandraLara
schrieb am 22.01.2019 20:48
Hallo,
ich hätte mal eine Frage. Mein Mann und ich wollen mit Hilfe von Spendersamen ein Kind bekommen, weil das leider unsere letzte Möglichkeit ist. Wir haben aber inzwischen genug von Ärzten und Klinikaufenthalten. Daher meine Frage: Hat jemand von euch Erfahrung mit einer Befruchtung durch Spendersamen von zu Hause aus? Ich habe auf der Seite einer dänischen Samenbank gelesen, dass man sich den Spendersamen nach Hause schicken lassen kann und mit Hilfe einer Anleitung alles bequem selbst durchführen kann. Ich stelle mir das aber doch etwas kompliziert vor, erstens genau den richtigen Moment abzupassen (Eisprung) und dann den Samen selbst aufzutauen etc. Es würde mir sehr bei der Entscheidung helfen, wenn mir jemand von seinen Erfahrungen damit berichten könnte!
Danke schonmal Sonne


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
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  Ich_bins_kurz
schrieb am 22.01.2019 21:07
Hallo Sandra,
ich habe keine Erfahrungen damit, aber soweit ich weiß, bist Du da in Regenbogen-Foren vielleicht "besser" aufgehoben. Da gibt es viele, die sich auskennen.

Ich kann Dir nur sagen, dass wir zu Hause anfangs probiert haben Inseminationen zu machen. Und dass das gar nicht geklappt hat. Wir sind dann doch in die Klinik gegangen...

Gruß Babette


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
avatar  wird schon
Status:
schrieb am 23.01.2019 05:16
Samen aus Dänemark sind leider nicht ganz billig. Ich würde daher das zusätzliche Geld für eine Insemination investieren. Auch alle Lesben die ich kenne, haben sich kein Samen nach Hause liefern lassen, sondern waren in einer Klinik. Die es zu Hause gemacht haben, haben dann alle einen Spender vor Ort gehabt und das ist etwas anderes als dieses auftauen. Außerdem wurde uns von der Bank die das nach hause liefert abgeraten. Die ESB hätte bessere Qualität. Die nach hause liefert hatte (vor Jahren) auch ein ziemlich kompliziertes System wegen der Wahl bei Menge und Qualität ... dabei fällt mir noch ein, dass man in einer kiwu sich auch die ungewaschenen bestellen kann und die bereiten die dann auf (ohne Zusatzkosten nach unserer Erfahren, weil die den Vorgang wohl eh durchführen). Dann wäre es nochmal "frischer" und auch die Anschaffungskosten sind billiger.


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 24.01.2019 07:53
Zitat
wird schon
Samen aus Dänemark sind leider nicht ganz billig. Ich würde daher das zusätzliche Geld für eine Insemination investieren.

Wenn man die Bechermethode nicht möchte - und dagegen gibt es sehr viel mehr Gründe als dafür - sollte die Verwendung von Kryospermien in der Tat mit einer Insemination verbinden. Man kann natürlich auch versuchen, bereits aufbereitete Spermien in die Gebärmutter zu spülen, aber das halte ich für ein schwierig zu praktizierendes Verfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Tram der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



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  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
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  claudimaus1982
schrieb am 25.01.2019 18:43
@Team: darf ich fragen was dagegen spricht? (rein aus Interesse, bei uns klappt es ja mit der ICSI)


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 25.01.2019 20:26
Die Bechermethode?

Grundsätzlich natürlich das Infektionsrisiko und rechtliche Unsicherheiten.

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
no avatar
  Warum immer ich?
schrieb am 25.01.2019 20:45
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Wenn man die Bechermethode nicht möchte - und dagegen gibt es sehr viel mehr Gründe als dafür -

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Tram der Kinderwunsch-Seite

Ich verstehe den Satz wegen der doppelten Verneinung nicht ganz. Gibt es nun mehr Gründe gegen die Bechermethode oder gibt es mehr Gründe dagegen, die Bechermethode nicht zu wollen (also im Umkehrschluss FÜR die Bechermethode)?


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
avatar  Rebella
schrieb am 25.01.2019 21:32
Wenn ich mich nicht irre, dann ist es jetzt durch das Samenspenderegistergesetz SaRegG nicht mehr möglich oder erschwert, Spendersamen aus dem Ausland nach Hause geliefert zu bekommen.

Ich würde mir das aus den o.g. Gründen auch sehr genau überlegen. Es kann schnell etwas schief gehen, so dass sich die Befruchtungschance deutlich verringert.


  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 25.01.2019 21:35
Das geht ja aus meiner 2. Antwort hervor: es gibt gute Gründe gegen die Bechermethode.

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Befruchtung mit Spendersamen von zu Hause aus?
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  Erdbeersahne81
Status:
schrieb am 27.01.2019 14:39
Also mal was ganz anderes zu Euer Diskussion. Wir haben ein Kind entstanden durch Samenspende einer Samenbank in DE.
Für uns wäre eine private Spende nie in Frage gekommen weil uns das Infektionsrisiko zu gross gewesen wäre, wie hier schon geschrieben wurde. Gesundheitszeugniss hin oder her. Meint ihr nicht, so was könnte man fälschen? Bzw wüsste ich gar nicht wie ein echtes Zeugnis aussieht.
Und dann wäre mir die rechtliche Geschichte zu heikel. Wir haben alles beim Notar geregelt usw.
Und ja, es ist nicht mehr erlaubt Samenspenden von Samenbanken im Ausland an privat zu versenden. LG




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