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  Natürliche Killerzellen und Prednisolon
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  Vanda
Status:
schrieb am 14.01.2019 09:00
Hallo,

Ich hatte vor Kurzem eine Gebärmutterbiopsie. Die Analyse der Probe ergab, keine Auffälligkeit bei den Plasmazellen, aber leicht erhöhte Anzahl der Killerzellen. Daraufhin wurden Intralipid-Infusionen empfohlen.

Ich habe im Theorieteil nach Killerzellen gesucht und bin auf diesen Arikel gestoßen: [www.wunschkinder.net]
Dann habe ich nach dem Begriff „Intralipid“ gesucht und nichts gefunden.

Meine Ärtztin hat vor und nach der Biopsie immer wieder betont, dass die ganze Killerzellentheorie sehr experimentell ist.

Nun frage ich mich:
- Soll ich bei leicht erhöhten Killerzellen überhaupt etwas unternehmen? Ich habe diesen Monat noch eine Gebärmutterspiegelung, bei der ein Polyp und ein Septum entfernt werden sollen, die ebenfalls kürzlich entdeckt wurden. Ich denke das sind die größeren Baustellen.
- Wann wird mit Prednisolon behandelt und wann mit Intralipid?


  Re: Natürliche Killerzellen und Prednisolon
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 14.01.2019 09:40
Liebe Vanda,

mit Intralipid wird behandelt, wenn Ihr Arzt daran glaubt. Und offengestanden fehlt mir der Glaube an diese Therapie, die Studienlage dazu ist wirklich sehr dürftig. Das mag sich noch ändern. In der Reihe "Addons bei IVF und ICSI" fehlt noch die Immuntherapie, zu der dieses Thema naturgemäß auch gehört und dann werde ich mich dazu auch noch einmal auf den neuesten Stand bringen.

Dem Artikel zufolge, den Sie da gefunden haben - und der ja auch noch sehr aktuell ist - wird man mit Prednisolon die Killerzellen zwar senken, aber nicht die Lebengeburtenrate steigern. Das sind zumindest die Ergebnisse der aktuellen Studien. Ob es dann im Einzelfall doch wirkt, kann niemand vorab sagen und wenn wiederholt trotz bester Voraussetzungen (Polyp und Septum sind jedoch keine besten Voraussetzungen) keine Schwangerschaft eintritt, dann kann man sicherlich eine Therapieversuch unternehmen.

ich sehe das wie Sie: in der Gebärmutter scheinen größere Baustellen zu existieren. Schauen Sie bei dem Artikel mal in die Kommentare, da habe ich das ganz am Ende noch einmal zusammengefasst.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Natürliche Killerzellen und Prednisolon
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  DOM82
Status:
schrieb am 14.01.2019 09:40
Vanda, ich habe auch leicht erhöhte und haben beschlossen erstmal nichts zu tun, zumal ich keinen Arzt finde, der Intralipid Infusionen bei mir machen würde.

Doc schrieb im Artikel, dass bei einem gewissen Prozent von Frauen die Gabe von Kortison die Killerzellen minimiert. Könnte man ausprobieren und dann aber wieder eine Abstrich nehmen lassen um zu schauen, ob es was gebracht hat. Wenn es geklappt hat, dann ist es auch super.

Ich persönlich glaube nicht, dass es bei uns an Killerzellen liegt. Meine Eizellen reifen langsamer als nach Lehrbuch und dadurch habe ich auch Problem mit dem Gelbkörper, da kratzen die Werte immer an der unteren Grenze. Bin von einer Kiwu-Klinik nach Hause geschickt worden mit den Worten suchen sie sich einen Arzt für die Infusionen und machen sie Ovus.


  Re: Natürliche Killerzellen und Prednisolon
avatar  La esperanza**
Status:
schrieb am 14.01.2019 22:35
Ich hab dazu im HI Forum glaub schon mal geschrieben aber ich sehe das mittlerweile sehr kritisch.

Ich sollte auch Intralipid und Kortison nehmen wegen latent erhöhter NKs im Blut. Das mit der Biopsie hat „damals“ erst angefangen in zu werden.
Unter IL und Kortison ist nix passiert außer einer biochemischen Schwangerschaft aber schwanger war ich zuvor ja auch schon mal (Windei) daher wars irgendwie nicht der Durchbruch.

Wir haben dann von ICSI zu HI gewechselt und mein Mann bestand darauf das IL bleiben zu lassen. Prednisolon hab ich dennoch genommen und war im 2. Versuch erfolgreich schwanger.

Beim Geschwisterchen habe ich weder NKs testen lassen noch irgendwas genommen und da war der erste Versuch schon ein Volltreffer.
Evtl hat sich da durch die SS, Stillen oder einfach durch die Zeit was verändert. Keine Ahnung ob das möglich ist oder eben doch nicht die Therapie schlechthin war.

Ich denke jedenfalls dass man Kortison ruhig versuchen kann. Bei minimaler Dosis wie es meist gegeben wird ist wohl auch das Risiko auf LKG Spalte nicht erhöht aber scheinbar bekommt man öfter Gestationsdiabetes was man aber irgendwie übersteht wenn man so ein Würmchen in sich hat.
Ich hatte es bei beiden und beim Kleinen sogar schon ab der 7 SSW obwohl ich kein Kortison genommen hatte und einen absolut normalen BMI.




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