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  Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  charisma33
schrieb am 18.12.2018 13:35
Ich weiß, es gab hierzu schon mehrere Beiträge, aber die Suchfunktion geht nicht. Deshalb kann ich die älteren Beiträge nicht finden.

Wir wollen im Jänner/Februar mit der 5. IVF weiter machen (insgesamt schon über 4 Jahre Kinderwunsch) und hatten ein Gespräch mit der KWK. Ich habe unter anderem angeregt, die Schilddrüsenwerte mal wieder zu checken. Wurde auch gemacht mit folgendem Ergebnis: TSH = 2,66 / T3 = 3,53 / T4 = 10,4

Die KWK meinte, die Werte seien Ok, aber besser wäre ein TSH unter 2,0. Ist das wirklich so wichtig? Ich nehme Thyrex 25 täglich und würde das beibehalten.

Habt ihr Erfahrungen mit Jod-Einnahme und Anstieg Schilddrüsenwert? Meine KWK meint, ich soll kein Präparat (Fertilovit, Femibion,...) nehmen, dass Jod enthält. Eine Allgemein-Ärztin, die sich auf Hormone spezialisiert hat, hat mir jedoch zusätzlich zur Jod-Einnahme geraten. Was ist nun richtig?

Danke vorab für eure Erfahrungen und euer Fachwissen.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  SonjaBelmondo
schrieb am 18.12.2018 15:05
Hallo,

ich kann jetzt nur das sagen, was mir mein Hausarzt und der Endokrinologe damals meinten, nämlich, dass sie sehr zufrieden waren, als es auf 1,2 bzw 1,1 abgesunken war (habe Unterfunktion). Soweit ich weiß, ist es umso besser, je näher sich das an die 1 beim TSH annähert, aber halt auch als wirklich super gute Werte. Ich war auch mal auf 2,0. Ich weiß aber beim besten Willen nicht, wie weit nach oben "ok" oder "normal" ist. Ich meine, mal gelesen zu haben, bei KiWu wäre etwas gegen bis zu 2,0 gut. Aber ich will dich jetzt nicht mit halben Fakten verunsichern oder dir Angst machen, daher lieber mal abwarten, ob sich da wer mehr auskennt.

Was das Präparat angeht, das wurde mir auch sehr deutlich gesagt: Bitte keins mit Jod nehmen sondern jodfreie. Einfach, weil sonst Gefahr läuft, dass die Medikamentation durcheinander kommt. Man ist ja durch die Schilddrüsentabletten quasi schon so eingestellt, wie man es braucht.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Hanna1982
schrieb am 18.12.2018 16:30
Hallo, meines Wissens soll der TSH unter 1 liegen. Bis 1 ist aber auch noch OK. Kein Jod! Ich nehme Folio forte jodfrei und noch vitamin D, dass ist ja auch sehr wichtig. Wenn ich tatsächlich hoffentlich endlich schwanger werden würde, dann würde ich ggf. noch Femibion oder ähnliches, sofern es das ohne Jod gibt und auch tatsächlich empfehlenswert wäre, holen. Wenn ich femibion während meiner Kinderwunsch Phase genommen hätte wäre ich wahrscheinlich schon arm.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Jasha
schrieb am 18.12.2018 16:51
Reim vom TSH-Wert ausgehend ist dieser zwar nicht besorgniserregend, aber grenzwertig. Umso wichtiger wäre anhand der Werte fT3 und fT4 einzuschätzen, wie Dein Körper mit Schilddrüsenhormonen tatsächlich versorgt ist. Bei Deinen Angaben fehlen hier allerdings die Referenzwerte des Labors, so dass eine verlässliche Aussage im Prinzip so nicht möglich ist.

Wurde bei der Blutbestimmung nach Schilddrüsenantikörpern geschaut? Wurde ein Ultraschall der Schilddrüse gemacht? Nur anhand des Gesamtbefundes kann gesagt werden, ob tatsächlich eine SD-Unterfunktion vorhanden ist und ob diese ggf. durch eine Hashimoto Thyreoiditis verursacht wurde. Und nur im Fall, dass Du Hashimoto hast, sollte auf Jod verzichtet werden.

So allgemein kann man also weder sagen, dass der TSH-Wert bei Kinderwunsch bei 1 liegen, noch dass auf Jod verzichtet werden muss. Es kommt darauf an...


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  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  charisma33
schrieb am 18.12.2018 18:12
Vielen lieben Dank für eure Antworten. Super, dass ihr euch immer extra Zeit nehmt um ausführlich zu antworten.

Ich nehme derzeit ein Präparat mit Jod 150 qg und seit ein paar Wochen zusätzlich noch Meeresalgen-Tabletten (von der Ärztin empfohlen). Aber dann werde ich das schnellstmöglich absetzen und Femibion ohne Jod besorgen. Dann wird auch der Wert sinken. Der TSH Wert lag im letzen Jahr nämlich bei 1,0 (habe grad in den Unterlagen nachgeschaut). Die IVF war trotzdem nicht erfolgreich traurig

Vitamin D nehme ich natürlich auch.

Meine genauen Werte sind:
TSH 2,66 mIU/L (Ref. 0,27 - 4,20)
T3 frei 3,35 pg/ml (Ref. 2,00 - 4,40)
T4 frei 10,40 pg/ml (Ref. 9,30 - 17,00)

Schilddrüsen Antikörper wurden nicht bestimmt und Ultraschall wurde auch nicht gemacht. Von Hashimoto hat noch nie jemand gesprochen.

Naja, mein Hauptproblem ist ja die Störung der Eizellreife, da wird der TSH jetzt auch nicht das große Problem sein. Aber man versucht zumindest die restlichen Sachen (wie eben die Schilddrüse) zu optimieren. Und ja, ich habe bezüglich Eizellqualität ALLES durch. Leider ohne Erfolg/Verbesserung.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  SonjaBelmondo
schrieb am 18.12.2018 18:19
Das ist leider oft so bei Hausärzten - Hashimoto ist immer noch sehr in den KInderschuhen, muss man da leider sagen. Ich habe damals nur Antikörper bestimmt bekommen, weil ich selbst mit Infos dazu kam und darauf bestanden hatte. Eine UF muss nicht immer von Hashi kommen, kann aber, daher wären Antikörper, aber auch ein US wirklich hilfreicher als ein reiner TSH-Wert. Der sagt so viel leider nicht aus.
Leider ist auch eine sehr gut eingestellte Schilddrüse kein Garant, aber das ist glaube ich klar.
Ein schönes Gegenbeispiel: Eine Bekannte einer Freundin hat Hashimoto, war gerade erst in der Einstellungsphase und hat verhütet .... schwanger geworden. smile


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Jasha
schrieb am 18.12.2018 19:18
In Prozent umgerechnet liegst Du mit dem fT3 bei 56%, also schön mittig innerhalb der Grenzwerte, und mit dem fT4 bei lediglich 14%. Das ist zwar innerhalb der Norm, aber bei Hashimoto-Patienten und Kinderwunsch wird beispielsweise empfohlen, die Werte nach Möglichkeit ins obere Drittel zu bekommen (vor allem um Luft zu haben im Fall einer Schwangerschaft, da hier der Bedarf an Schilddrüsenhormonen normalerweise nach oben schnellt). Das fT4 könntest Du durch eine Steigerung des L-Thyroxins erhöhen. Rein von den Werten her wäre Luft für eine moderate Steigerung des Schilddrüsenmedikaments vorhanden. Ich würde mir überlegen, in Absprache mit dem Arzt auf LT 50 zu erhöhen. Wenn Du empfindlich auf eine Erhöhung reagieren solltest zunächst um 12,5 steigern (hierzu eine 25er-Tablette teilen) und dann ggf. nach einigen Tagen nochmal um 12,5.

Die Dosis sollte vor der nächsten Blutkontrolle ein paar Wochen beibehalten werden, da das TSH relativ träge reagiert. Bitte vor der Blutentnahme keine Schilddrüsentabletten nehmen. Bei der Bestimmung des TSH-Wertes ist eine vorherige Einnahme nicht ganz so tragisch, wenn nach den freien Werten geschaut wird aber unbedingt die Tabletten weglassen bzw. erst nach der Blutentnahme nehmen.

Es wäre tatsächlich wichtig zu wissen, ob doch eine Hashimoto Thyreoiditis vorhanden ist bzw. diese auszuschließen. Nur wenn es sich tatsächlich um Hashimoto handeln sollte wäre es anzuraten, Jod zu meiden. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen und dadurch bedingt ein hoher TSH-Wert kann theoretisch auch durch eine Unterversorgung mit Jod bedingt sein. In so einem Fall müsstest Du sogar Jod zuführen. Da leider viele Lebensmittel zwischenzeitlich sozusagen zwangsjodiert sind ist das allerdings nicht so sehr wahrscheinlich und in ganz vielen Fällen nimmt man zum Leidwesen von Hashimoto-Patienten mehr Jod als man benötigen würde bereits mit der Nahrung auf.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Paula Mondschein
Status:
schrieb am 18.12.2018 23:20
Hey, eine latente Unterfuntion, ich würde mit Arztabsprache erhöhen.
Liebe Grüße


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  IchDuErSieEs
schrieb am 19.12.2018 08:40
Zitat
Jasha
In Prozent umgerechnet liegst Du mit dem fT3 bei 56%, also schön mittig innerhalb der Grenzwerte, und mit dem fT4 bei lediglich 14%. Das ist zwar innerhalb der Norm, aber bei Hashimoto-Patienten und Kinderwunsch wird beispielsweise empfohlen, die Werte nach Möglichkeit ins obere Drittel zu bekommen (vor allem um Luft zu haben im Fall einer Schwangerschaft, da hier der Bedarf an Schilddrüsenhormonen normalerweise nach oben schnellt). Das fT4 könntest Du durch eine Steigerung des L-Thyroxins erhöhen. Rein von den Werten her wäre Luft für eine moderate Steigerung des Schilddrüsenmedikaments vorhanden. Ich würde mir überlegen, in Absprache mit dem Arzt auf LT 50 zu erhöhen. Wenn Du empfindlich auf eine Erhöhung reagieren solltest zunächst um 12,5 steigern (hierzu eine 25er-Tablette teilen) und dann ggf. nach einigen Tagen nochmal um 12,5.

Die Dosis sollte vor der nächsten Blutkontrolle ein paar Wochen beibehalten werden, da das TSH relativ träge reagiert. Bitte vor der Blutentnahme keine Schilddrüsentabletten nehmen. Bei der Bestimmung des TSH-Wertes ist eine vorherige Einnahme nicht ganz so tragisch, wenn nach den freien Werten geschaut wird aber unbedingt die Tabletten weglassen bzw. erst nach der Blutentnahme nehmen.

Es wäre tatsächlich wichtig zu wissen, ob doch eine Hashimoto Thyreoiditis vorhanden ist bzw. diese auszuschließen. Nur wenn es sich tatsächlich um Hashimoto handeln sollte wäre es anzuraten, Jod zu meiden. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen und dadurch bedingt ein hoher TSH-Wert kann theoretisch auch durch eine Unterversorgung mit Jod bedingt sein. In so einem Fall müsstest Du sogar Jod zuführen. Da leider viele Lebensmittel zwischenzeitlich sozusagen zwangsjodiert sind ist das allerdings nicht so sehr wahrscheinlich und in ganz vielen Fällen nimmt man zum Leidwesen von Hashimoto-Patienten mehr Jod als man benötigen würde bereits mit der Nahrung auf.
Ich schließe mich beiden Beiträgen von Jasha an! Sehr gut erklärt! smile

Antikörper und US machen lassen. Ggf einen anderen Facharzt (Endo, NUK) suchen der auch schon mal was von Hashi o.ä. gehört hat falls andere Ärzte wegen den Untersuchugen "streiken".

Alles Gute!


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  charisma33
schrieb am 23.12.2018 06:41
Nochmals Danke für eure zahlreichen Antworten. Leider sieht die KWK kein Anlass für weitere Untersuchungen und die Gyn. hält sich auch raus. Ich lasse jetzt mal das Jod weg und hoffe, die Werte pendeln sich bis Februar wieder ein.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 23.12.2018 19:50
Zitat
charisma33
Vielen lieben Dank für eure Antworten. Super, dass ihr euch immer extra Zeit nehmt um ausführlich zu antworten.

Ich nehme derzeit ein Präparat mit Jod 150 qg und seit ein paar Wochen zusätzlich noch Meeresalgen-Tabletten (von der Ärztin empfohlen). Aber dann werde ich das schnellstmöglich absetzen und Femibion ohne Jod besorgen. Dann wird auch der Wert sinken. Der TSH Wert lag im letzen Jahr nämlich bei 1,0 (habe grad in den Unterlagen nachgeschaut). Die IVF war trotzdem nicht erfolgreich traurig

Vitamin D nehme ich natürlich auch.

Meine genauen Werte sind:
TSH 2,66 mIU/L (Ref. 0,27 - 4,20)
T3 frei 3,35 pg/ml (Ref. 2,00 - 4,40)
T4 frei 10,40 pg/ml (Ref. 9,30 - 17,00)

Schilddrüsen Antikörper wurden nicht bestimmt und Ultraschall wurde auch nicht gemacht. Von Hashimoto hat noch nie jemand gesprochen.

Naja, mein Hauptproblem ist ja die Störung der Eizellreife, da wird der TSH jetzt auch nicht das große Problem sein. Aber man versucht zumindest die restlichen Sachen (wie eben die Schilddrüse) zu optimieren. Und ja, ich habe bezüglich Eizellqualität ALLES durch. Leider ohne Erfolg/Verbesserung.

Hallo,

Sie sollten sich tatsächlich erst einmal die Schilddrüsenantikörper bestimmen lassen. Sind die negativ, dann ist Jod durchaus genau das richtige für Sie, um die geringfügige Abweichung von der oberen Norm in Richtung 2,0 zu bekommen. Denn natürlich ist es NICHT richtig, wenn man pauschal sagt, man dürfe kein Jod nehmen und der Wert muss um die 1,0 liegen. All das stimmt durchaus, aber eben nur, wenn man eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse also eine "Hashimoto" hat. Und selbst da nicht immer: [www.wunschkinder.net]

Dazu noch einmal der Verweis auf einen Artikel, der übrigens auch in dem einen oder anderen "Hashi-Forum" fleißig verlinkt wurde und immer noch wird: [www.wunschkinder.net]

Und wie hoch der TSH-Wert sein sollte, steht hier sehr ausführlich und aktuell: [www.wunschkinder.net]

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  charisma33
schrieb am 24.12.2018 09:00
Lieber Doc, vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die ganzen Links. Ich habe noch alte Unterlagen von einer Wahlärztin gefunden.

Am 01.02.2016 wurden die Mikrosomalen AK bestimmt mit Wert 32 IU/ml (Referenz 0-59). Reicht das aus um Hashimoto auszuschließen? Oder müssten noch weitere Antikörper-Werte überprüft werden?

Nach der 1. IVF (diese war im Februar 2017) wurde im April der TSH mit 3,0 ausgewertet und mir wurde Thyrex 25 verschrieben. Anbei die Entwicklung der der Schilddrüsenwerte. Aufgefallen ist mir, dass das Labor die Referenzwerte angepasst hat vom Jänner zum Dezember 2018?!




  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Jasha
schrieb am 24.12.2018 12:26
Nein, die Bestimmung der MAK (auch TPO-AK genannt) reicht leider nicht aus, um eine Hashimoto Th. auszuschließen. Üblicherweise werden neben den MAK auch TAK und TRAK bestimmt. Selbst diese Werte geben allerdings keine absolute Sicherheit, da es auch die seronegativen Hashimoto-Fälle gibt, d.h. trotz fehlender Antikörper im Blut liegt hier eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung vor. Daher gehört zur Diagnostik ein Ultraschall der Schilddrüse dazu. Bei einem echoarmen US-Befund kann man normalerweise von einer Hashimoto Th. ausgehen, Antikörper hin oder her.


  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 25.12.2018 13:34
Hallo,

was Jasha schreibt stimmt grundsätzlich alles. Aber natürlich sind solche Fälle extrem selten. Und wäre der TSH < 2,5 und die TPO-AK negativ, dann reicht dieses Screening in praktisch allen Fällen um eine Schilddrüsenfunktionsstörung auszuschließen. Da Ihr TSH aber durchaus diesen Schwellenwert überschreitet, wäre ich da auch strenger und die Behandlung mit TSH und auch die Kontrolle der Werte ist weiterhin ratsam

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Schilddrüse: optimale Werte? Einfluss Jod?
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  Jasha
schrieb am 25.12.2018 22:33
Zitat
Team Kinderwunsch-Seite
Hallo,

was Jasha schreibt stimmt grundsätzlich alles. Aber natürlich sind solche Fälle extrem selten. Und wäre der TSH < 2,5 und die TPO-AK negativ, dann reicht dieses Screening in praktisch allen Fällen um eine Schilddrüsenfunktionsstörung auszuschließen.

Bei mir sind die TPO-AK negativ. Dank dessen, dass alle für eine Hashimoto-Diagnostik wichtigen Werte bestimmt wurden kam heraus, dass dafür die TG-AK weit über der Norm sind. Der Schilddrüsen-Ultraschall bestätigte die Diagnose der Hashimoto Th. Hätte mein Arzt nur auf den TSH und die TPO-AK geschaut, da das in "praktisch allen" der beschriebenen Fällen ausreicht, dann wäre ich vermutlich noch jahrelang mit einer unerkannten Hashimoto-Erkrankung herumgelaufen und hätte mich über die Symptome gewundert.




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