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  ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Xolummar
Status:
schrieb am 17.12.2018 22:25
Liebe Mädels,

seit der Geburt meines Sohnes kämpfe ich immer wieder mit Floraproblemen, die sich immer unterschiedlich stark bemerkbar machen.
Noch im Wochenbett fingen die Probleme an und bis heute kann ich sagen, dass ich nicht symptomfrei bin (ständig gelblicher Ausfluss, unangenehmes Gefühl im Intimbereich).

Nun war ich erst vor zwei Wochen erneut beim Gyn und habe einen Abstrich machen lassen. Das Ergebnis kam jetzt per Post: ß-Streptokokken.
Als Therapie wurde mir eine Feuchtcreme und Milchsäurezäpfchen verordnet. Allerdings nehme ich diese schon durchgängig in der Stillzeit (stille noch abends/nachts)-allerdings oral (Kefir, Naturjoghurt, Milchsäurebakterien in Kapselform) , weil mir selbst das Einführen von irgendwelchen Präperaten Schmerzen bereitet und ich immer befürchte trotz Einweghandschuhe mehr Schaden als Nutzen anzurichten.

Meine Hauptangst ist jedoch immer, dass ich eine Infektion irgendwie verschleppe und diese aufsteigt und meine Eileiter verschließt.
Ich hatte mit der gleichen Problematik nach der Geburt meiner ersten Tochter zu kämpfen und bin damals von A nach B gerannt, bis mir die Kiwu dann beim Start des Geschwisterprojekts das Antibiotikum Amoxillin verschrieben hat und dann war Ruhe.

Es wurde dann allerdings innerhalb der Behandlung von meinem Sohn nochmal eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung gemacht, um zu gucken, dass die Eilleiter auch immmer noch frei sind (wir stimulieren mit der Hormonpumpe für VZO).

Nun meine Frage: Muss ich mir Sorgen machen, dass die unbehandelten ß-Streptokokken doch mehr Schaden anrichten können als mein Gyn glaubt? Ich habe von alleine gar keinen Zyklus, bilde also kein Östrogen und somit leidet meine Scheidenflora in der Stillzeit gleich doppelt.

Wir planen nächstes Jahr eine weitere Behandlung, aber ich habe schreckliche Angst, dass sich die Problematik bis dahin verschärft.

Geht es anderen hier noch genauso?

Wie beurteilen Sie das, Herr Doktor?

Ich bin für jegliche Tipps sehr dankbar und sei es nur, dass mein Gedankenkarussell mal stillsteht.

Liebe Grüße

Xolummar


  Re: ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Bette
schrieb am 18.12.2018 08:05
Guten Morgen,

ich bin keine Ärztin, habe aber auch häufig mit Problemen dieser Art (bei mir sind es Pilze) zu kämpfen. Streptokokken - das klingt für mich, als wäre ein Antibiotikum notwendig, da würde ich noch mal eine andere Ärztin konsultieren.
Und das mit den Milchsäurebakterien für die Scheide wird ja immer wieder gerne kolportiert, zumindest Mykosen fördert es eher, statt zu helfen. Dazu kann, wer will, Dr. Tietz Vaginalmykose googeln....Lediglich der Säurezusatz im Medikamenten zur Behandlung von Mykosen ist bei der Behandlung förderlich. Auf Zucker zu verzichten, ist übrigens unter Umständen (bei Mykosen!) auch kontraproduktiv.
Da würde ich ansetzen und mal recherchieren, wie sich das bei bakteriellen Infektionen verhält. Und auf jeden Fall noch mal zum Arzt gehen.

Gute Besserung!
Bette


  Re: ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Bette
schrieb am 18.12.2018 08:09
"»Pilze lieben Säure. Candida albicans, der etwa 90 Prozent der Scheidenpilze verantwortet und meist aus dem Darm kommt, lebt symbiotisch mit den gesunden Milchsäurebakterien des vaginalen Ökosystems. In manchen Fällen triggern Milchsäurebakterien gar eine neue Infektion«, informiert der Experte. Zudem ist die Vaginalschleimhaut nach der Infektion noch geschädigt und daher empfindlich und gereizt. Die Milchsäure würde brennen. »Eine postinfektiöse Schleimhaut braucht deshalb keine Säure, sondern Pflege in Form von Lipid-haltigen Creme. Auch Gele, die regenerierendes Vit­amin E und Hopfen enthalten, sind geeignet.«

Milchsäure nach Antibiotika

Eine andere Ausgangslage liegt vor, wenn die Patientin im Beratungs­gespräch berichtet, dass die Candida-Infektion nach einer Antibiotikatherapie aufgetreten ist. Dann könne man davon ausgehen, dass die antimikrobielle Subs­tanz die Lactobazillen der vaginalen Flora zerstört hat, so Tietz. Das lässt den vaginalen pH-Wert ansteigen. Ni­trat kann nicht mehr in Nitrit umgewandelt werden; die Bereitstellung von viruzidem und bakterizidem Stickstoffmonoxid (NO) ist behindert. Tietz: »Dann ist es sinnvoll, der Kundin ein Milchsäure-Präparat nach abgeschlossener Mykosetherapie zu empfehlen.« Das ist der Grund, warum die Frage nach den Begleitumständen einer Mykose im Beratungsgespräch so wichtig ist."


  Re: ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Beccipliep
Status:
schrieb am 18.12.2018 09:52
Liebe Xolumar,

ich hatte in meiner letzten Schwangerschaft auch mit Scheidenfloraproblemen nach Antibiotikum zu kämpfen, ich hatte Pilze und Bakterien. bei mir hat eine vaginale Kur mit Vagi-C morgens und Vagiflor abends sehr gut geholfen. Am Anfang war es in der Tat recht unangenehm, besonders das Vagi-C brennt.

Meine Ärztin hätte mir bei Erfolglosigkeit noch die verschrieben:
[www.fluomizin.de]

Schau mal noch hier:
[www.deutsche-apotheker-zeitung.de]

und hier:
[www.deutsche-apotheker-zeitung.de]

Alles Gute,
Beccipliep


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  Re: ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Lilina9
schrieb am 18.12.2018 21:06
hallllo

ich würd auch nochmals mit deinem gyn reden, vllt kann er dir ja was orales verschreiben.
ich habe jetzt auch lange mit vaginalflora gekämpft, es war sogar der abstrich negativ. ganz "normal" fühlt es sich immer noch nicht an.
ich trink omni biotic flora plus und verwende multi gyn acti gel.

alles gute!!!


  Update:Re: ß-Streptokokken und Probleme mit Scheidenmilieu - Angst vor Folgen für weitere Behandlung
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  Xolummar
Status:
schrieb am 30.12.2018 22:58
Vielen Dank für eure Antworten.In Rücksprache mit einer Ärztin aus meiner Kiwu habe ich nun bis einschließlich zum 1.Weihnachtsfeiertag das Antibiotikum Amoxillin genommen-leider sind meine Beschwerden nicht weg.Ich nehme aktuell Gynoflor zum Floraabbau und zusätzlich Vagisanfeuchtcreme,aber bezweifle,dass das hilft.

Ich bin echt am Verzweifeln u werde wohl erneut zum Arzt müssentraurig((.

Das Problem.scheint wirklich der absolute Östrogenmangel zu sein,da ich diese Probleme nur in der Stillzeit habe u nie in Stimu oder Schwangerschaft.

Ich überlege,noch vor unserem Termin im Feb einen Pillenvorzyklus zu machen,um schneller die Östrogene zu substutuieren,die ich von Natur aus nicht bilde:/.

LG

Xolu




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