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  Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  Marieee
schrieb am 20.11.2018 07:08
Hallo zusammen,

mein Ex-Freund und ich haben bereits einen Langzeitkinderwunsch von über 4 Jahren hinter uns. Bei uns beiden wurden keine Ursachen festgestellt. Bei mir wurde noch ein großes Blutbild, Schilddrüse usw. usw. untersucht. Wir haben diverse Sachen (Ovu, Tees, Kinderwunschgel, Häufigkeit erhöhen und reduzieren, Monitor, Auszeit von einem Jahr (Reisen, Sport und Weiterbildungen) usw. usw. ausprobiert. Leider alles ohne Erfolg. Weitere Maßnahmen bei Ärzten oder im Kinderwunschzentrum hat er für sich komplett ausgeschlossen.

Jetzt bin ich mit meinem neuen Partner sehr entspannt in die neue Übungszeit gestartet aber nach 3 negativen Monaten sehe ich im Moment nur noch schwarz. Wir haben im Dezember einen Gesprächstermin bei meiner Frauenärztin vereinbart um die weiteren Möglichkeiten zu besprechen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Welche Möglichkeiten haben wir (wir sind zusammen erst im 3. ÜZ)?

Vielen Dank eure Antworten


  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  gelöschter User
schrieb am 20.11.2018 07:59
Hallo Marieee,

ich möchte Dich absolut nicht verunsichern, aber das klingt etwas nach meiner Geschichte. Wichtig wäre noch zu wissen, wie alt Ihr seid. Ich habe auch immer weiterprobiert, es wurde auch bis heute kein richtiger Grund gefunden, warum es nie geklappt hat. Ich bin jetzt 39 Jahre alt und habe im August endlich mein Wunschkind bekommen. Nach einer künstlichen Befruchtung allerdings. Vor 2,5 Jahren hatte ich eine Bauchspiegelung, um Endometriose und andere Faktoren auszuschließen, die eine Schwangerschaft behindern könnten. Diese habe ich v.a. aufgrund meines Alters machen lassen. Damals war ich ja schon 37 und man muss auch immer dran denken, dass die Kostenübernahme für künstliche Befruchtung eine Altersgrenze hat, sowohl bei der Frau, als auch beim Mann.
Ich würde den Termin bei der FÄ abwarten und mich dann an eine KiWu-Klinik wenden. Es gibt diverse Möglichkeiten und natürlich auch mögliche Ursachen. Wie gesagt, es hängt in meinen Augen auch viel vom Alter ab. Ich wollte nicht mehr weiter warten, da die 40 ja nicht mehr soooo weit entfernt war. Die finanzielle Unterstützung bei KiWu ist eh schon recht begrenzt, ich wollte wenigstens die 3 Versuche der Krankenkasse für IVF bekommen.

Liebe Grüße


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.11.18 08:00 von Rainbowbw.


  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  Gamora83
Status:
schrieb am 20.11.2018 09:40
Hallo Marie,

ich denke der Termin für dich bei deiner FÄ ist schon sinnvoll. Sie kann ja mal ein Zyklusmonitoring machen.

Hat dein Partner schon ein Spermiogramm machen lassen? Das war mit das erste was mein Partner testen liess, schon bevor wir angefangen haben zu probieren. Ich hatte vor meinem jetzigen Partner auch schon eine lange Zeit (gute 8 Jahre) des Hoffen und Bangens hinter mir mit meinem Ex-Partner, ohne Erfolg. Er hat dann auch weitere Schritte abgelehnt.


Mit meinem neuen Partner bin ich dann nach ca. 10 Monaten normalen Probierens in eine Kiwu. Im Februar wird wohl unsere erste IVF starten, vorher wird noch geheiratet tanzen

Wie alt bist du denn? Ich werde im Dezember 35, weshalb wir uns jetzt auch nicht so viel Zeit mit allem gelassen haben.

Viele Grüße
Gamora


  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  Kluntjemedroom
schrieb am 20.11.2018 10:14
Bei erst drei Übungszyklen mit neuem Partner würde ich bei Abwesenheit von negativen Diagnosen für Geduld plädieren. Je nach Alter ist ein halbes bis ein Jahr bis zu einer Schwangerschaft völlig normal.


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  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  Hanna1982
schrieb am 20.11.2018 11:15
Ich schließe mich den anderen an. Ein Spermiogramm wäre wichtig und evtl. dann auch eine Bauchspiegelung. Bei mir war die Endometriose eine Zufallsdiagnose. Ich hatte die Bauchspiegelung eigentlich wegen einer Zyste am Eierstock und die Endo wurde dann festgestellt. Ich hatte derbe Verwachsungen mit Blase und Darm aber keinerlei Beschwerden.


  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  SonjaBelmondo
schrieb am 20.11.2018 18:21
Hallo Marie,

zuallererst einmal wünsche ich euch beiden ganz viel Glück und Durchhaltevermögen - lass dich nicht entmutigen. Vielleicht hilft es, die Zeit mit dem neuen Partner nicht (direkt) auf die 4 Jahre anzurechnen, es sind schließlich auch etwas andere Bedingungen bzw zwei neue Menschen, die zusammenkommen, vielleicht dauert es einfach ein bisschen.

Im Grunde ist es bei uns ähnlich, es sind jetzt knapp 4,5 Jahre bei uns, wobei wir uns wirklich 2 Zeit gelassen haben und erst gegen Ende der 2 mit "einfachen" Sachen bei der FA wie Zyklusmonitoring angefangen haben, dann die Bauchspiegelung. Im Prinzip kommt es auf Ähnliches raus: Es findet sich irgendwie nix - bei ihm alles ok, bei mir scheinbar auch, aber es geht und geht nicht. Jetzt sind wir im 3 Versuch Stimulation (mit Ovaleap und Tabletten) und keine Ahnung, vielleicht machen wir da noch 2-3, je nach was sinnvoll ist, und dann wohl auf zu ICSI als nächstem Schritt.

Ich drücke euch wie gesagt ganz doll die Daumen. Wenn es mit dem neuen Partner noch nicht gemacht worden ist, würde ich mich anschließen und sagen, macht evtl doch auch noch mal ein Spermiogramm. Sollte es wie bei uns - ohne bisher gefundenem Grund - so bleiben, müsste das ja eh gechecked werden, um zu sehen, welche Wege ihr versuchen könnt.

Ich weiß, es ist sehr unbefriedigend, solange man mit keinem driftigen grund dasteht. Manchmal denke ich mir, es wäre einfacher, ich hätte etwas und könnte sagen, woran es liegt - aber im Grunde sitzen wir auch alle im selben Boot und das würde es auch nicht leichter machen. Daher - auch wenn es ja immer so einfach klingt - lass dich trotzdem nicht unterkriegen. Ich wünsche es euch!

Lg,
Sonja


  Re: Langzeitkinderwunsch welche Maßnahmen einleiten
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  Marieee
schrieb am 22.11.2018 20:16
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Aktuell sind wir in den 4 ÜZ gestartet und heute sieht die Welt schon viel positiver aus. Wahrscheinlich kennt ihr auch die Tiefpunktphasen.

Wir werden es diesen Monat noch einmal mit dem Klapperstorchentee, dem Kinderwunschgel und dem Fertilitätsmonitor versuchen. Den Monitor verwende ich schon sehr lange und er hat mir immer ein positives Gefühl gegeben. Aus diesem Grund kommt für mich wahrscheinlich auch kein Zyklusmonitoring infrage. Mein ES kenne ich genau. Das Motto diesen Monat lautet noch einmal alles ausprobieren. Nachdem Termin im Dezember schauen wir weiter, vielleicht hat es schon geklappt oder wir werden im Januar mit einem Spermiogramm beginnen. Alles weitere werden wir dann auf uns zukommen lassen.

Ich bin 34 und mein Freund 35




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