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  Autoimmunerkrankungen und künstliche Befruchtung
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  Wolfsbabe
schrieb am 13.11.2018 10:09
Hallo Ihr Lieben,

ich habe demnächst meinen 7. Transfer. Wir machen ICSI wegen OAT3; bei mir ist soweit alles in Ordnung und die Versuche liefen immer sehr gut. Aber jedes Mal ohne Einnistung. Bei mir wurde bei den Blutuntersuchungen festgestellt ANA positiv, Antiphospholipid-AK positiv, chsp60 positiv... Also alles Autoantikörper und meine KiWu-Ärztin sagte mir, dass es damit schwieriger sei schwanger zu werden. Je mehr ich nun darüber lese, desto mehr habe ich den Eindruck, dass das überhaupt nicht funktioniert.
Habt Ihr Erfahrungen oder seid in einer ähnlichen Situation?

Ich würde mich über Berichte freuen!

Liebe Grüße
Wolfsbabe


  Re: Autoimmunerkrankungen und künstliche Befruchtung
avatar  Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 13.11.2018 11:17
Hallo,

es stellt sich eher die Frage, Bei den Anti ob diese Faktoren wirklich relevant sind. Bei den Antiphospholipidantikörpern ist es erwiesenermaßen der Fall, wobei hier - aufgrund der Auswirkung auf die Gerinnung - üblicherweise ASS 100 empfohlen wird. Die Relevanz der sehr unspezifischen ANA aber auch des Heatshockproteins ist mehr als umstritten. Es ist also mitnichten so, dass Sie deswegen nicht schwanger wurden, sondern eher so, wie es Ihre FÄ sagt, dass es schwieriger ist, damit schwanger zu werden.

Welche Konsequenzen sich daraus ergeben, ist ebenso umstritten.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf eine länger zurückliegende Konversation zurückverweisen, die wir beide - möglicherweise nicht zufriedenstellend von Ihrer Seite - zu diesem Thema bereits im Frühjahr dieses Jahres führten: [www.wunschkinder.net]

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Autoimmunerkrankungen und künstliche Befruchtung
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  Wolfsbabe
schrieb am 13.11.2018 18:15
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Ich werde unterstützend wieder ASS, Heparin und Cortison nehmen - mehr kann man ja leider sowieso nicht machen.




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