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  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Ruby21112016
schrieb am 27.09.2018 13:19
Also zunächst einmal sind Kiwu-Behandlungen so individuell wie jeder Körper unterschiedlich ist. Ich kann nur sagen, wie es bei uns lief.
Bei unserer ersten ICSI wurden mir Eizellen entnommen, diese wurden befruchtet und fünf Tage lang kultiviert, d.h. sie entwickelten sich fünf Tage lang. Erst wenn eine befruchtete Eizelle diese fünf Tage schafft spricht man von einer Blastozyste. In diesen fünf Tagen trennt die Spreu vom Weizen. Nur die besten Embryonen überleben. Und nur bei denen ist die Chance eben auch so hoch, dass sie das Auftauen überleben. Es stand bei uns auch nie zur Diskussion, die Eizelle bereits am dritten Tag schon einzusetzen, also schon da den Transfer zu machen. Am fünften Tag war dann also der Transfer, unser erstes Kind entstand.
Bei unserer zweiten ICSI war es ganz genauso, nach fünf Tagen Transfer, schwanger. Leider hatte ich in SSW 7 einen Abgang.
Wir haben aus dieser ICSI noch ein Eisbärchen und da war es eben so, dass unsere KIWU mit dem Einfrieren eben auch bis zum Tag 5 wartete, also bis es eine Blasto wurde. Meine Ärztin sagt, wenn es die Zellchen nicht bis dahin schaffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die das Einfrieren/Auftauen und Einsetzen und Einnisten-Procedere überstehen eben sehr gering.
Hier noch ein Link dazu: [www].kinderwunschklinik.at/de/behandlung/behandlungsmoeglichkeiten/blastozysten/
[vivaneo-ivf.com]
Im zweiten Link steht auch, dass es wohl Frauen gibt, die davon profitieren können den Transfer am 3 Tag zu machen (wenn Eizellenqualität zum Beispiel schlecht ist), dann handelt es sich aber sicherlich um einen Frischversuch und eher nicht um einen Kyrotransfer.
All das beantwortet sicherlich Deine Frage: Wieso sollte sich denn ein 2Tage alte Eizelle weniger gut auftauen lassen als eine 5Tage alte oder eien als PN?


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Ruby21112016
schrieb am 27.09.2018 13:21
Sorry, das sollte eine Antwort auf IchDuErSie sein, der Beitrag wurde aber leider nicht zitiert.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.18 13:22 von Ruby21112016.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   IchDuErSieEs
schrieb am 27.09.2018 13:44
Zitat
Ruby21112016
All das beantwortet sicherlich Deine Frage: Wieso sollte sich denn ein 2Tage alte Eizelle weniger gut auftauen lassen als eine 5Tage alte oder eien als PN?
Hi,
meine Frage war eher rhetorischer Natur.
Die Lebensdauer der EZ sagt nur bedingt etwas zur Auftauchance aus.
Ich habe auf klein-putz noch einmal ein wenig gestöbert und die dortige Biologin meint z.b.
die Überlebensrate für befruchtete EZ nach dem Auftauen liegt je nach Einfriermethode ( slow freezing oder Vitrifikation)
bei ca 70 bis 90 %. Für das Auftauergebnis spielt sowohl die Eignung/Qualität der EZ als auch die Durchführung der Kryokonservierung eine Rolle.
(quelle: [www.klein-putz.net] )
oder
eingefrorene BC:
Die Vorraussetzungen mit BC sind sehr gut, da der Kryo-ET mit Embryonen durchgeführt wird, bei
denen die Entwicklung über die ersten 5 Tage zeitgerecht verlaufen ist und sie ein hohes Potential für
eine Weiterentwicklung haben
(Quelle: [www.klein-putz.net])


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Beccipliep
Status:
schrieb am 27.09.2018 14:28
Meine Klinik und auch die vorherige machen das nicht (PNs verifizieren). So wie ich es verstanden habe, ist besonders bei Blastos und Eizellen die Eiskristallbildung ein Problem, bei PNs weniger. Hab gestern auch versucht zu Googlen, aber wenig Infos gefunden.

Meine Kinderwunschklinik schreibt zu den Auftauraten :
"Man nimmt an, dass bei der Vitrifikation deutlich mehr Eizellen als bei der herkömmlichen Kryokonservierung diesen Vorgang unbeschadet überstehen. "

Vielleicht kann der Forumsdoc was dazu sagen?


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.09.18 16:51 von Beccipliep.




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