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  Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   karmaxxl
Status:
schrieb am 26.09.2018 10:22
Hey Ihr Lieben,

ich habe diesmal das erste Mal ein Transfer im Spontan Zyklus.

Gestern Abend musste ich die Auslösespritze setzen. Wann wäre dann therotissch Transfer?

Lt. meiner Ärztin wird Freitag aufgetaut und Samstag Vormittag ist dann Transfer.

Kann das passen von der Zeit her?


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Beccipliep
Status:
schrieb am 26.09.2018 11:06
Wenn du einen Tag 2-Transfer machst, dann passt das.
ES ist ca. 36h nach Auslöse-Spritze, ein Tag später auftauen, weil die Vorkerne ja schon 24h alt sind, und an Tag 2 nach ES Transfer.



  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Ruby21112016
schrieb am 26.09.2018 12:24
Hallo,

ich hab mal eine Frage: Warum machst Du eine Kyro im Spontanzyklus? Gibt es da einen Vorteil?
Liebe Grüße
Ruby


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   karmaxxl
Status:
schrieb am 26.09.2018 12:41
Weil wir nur noch ein Eisbärchen auf Eis haben und wenn der nicht aufwachen sollte, dann habe halt einen ganz normalen Zyklus gehabt.

Und nur die Kosten für die Auslösespritze gehabt nicht für Estradiol und co.

Da mein Zyklus auch recht gut funktioniert, sprach nichts dagegen.

Und bis jetzt finde ich es richtig klasse. Mal schauen ob es zu einem Transfer kommt!


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  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Ruby21112016
schrieb am 26.09.2018 13:23
Ok. Wir haben auch nur noch ein Eisbärchen. Eine Blasto, also fünf Tage entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Blasto das Auftauen überlebt liegt bei über 90 Prozent. Wenn die Bärchen fünf Tage weit gekommen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Auftauen nicht schaffen also sehr gering. Oder wird bei Dir eine Eizelle transferiert, die sich "nur" drei zwei, drei Tage entwickelt hat, dann ist es tatsächlich so, dass das Auftauen riskant ist.
Meine Ärztin hat mir eher abgeraten von einem Transfer im Spontanzyklus, die Chancen, dass es zur Einnistung kommt sind mit Meds wohl höher, weil die Gebärmutterschleimhaut dadurch einfach optimal vorbereitet wird. Transfer im Spontanzyklus empfiehlt sie Frauen, die sehr viele Eisbärchen auf Halde und keinen Zeitdruck (Alter) haben.
Ich drücke Dir die Daumen!


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   IchDuErSieEs
schrieb am 26.09.2018 14:08
Zitat
Ruby21112016
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Blasto das Auftauen überlebt liegt bei über 90 Prozent. Wenn die Bärchen fünf Tage weit gekommen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Auftauen nicht schaffen also sehr gering. Oder wird bei Dir eine Eizelle transferiert, die sich "nur" drei zwei, drei Tage entwickelt hat, dann ist es tatsächlich so, dass das Auftauen riskant ist.
Normlerweise wird die Eizelle im PN-Stadium oder als Blasto eingefroren. Wieso sollte sich denn ein 2Tage alte Eizelle weniger gut auftauen lassen als eine 5Tage alte oder eien als PN? Zudem es vorallem um die eingesetzte Technik beim einfrieren (Kryo, Vitrifikation etc) und auftauen ankommt und weniger um "wie alt ist die Eizelle" (aussen vor gelassen ob sie schon evtl. einmal vorher eingefroren wurde).
Zitat
Ruby21112016
Meine Ärztin hat mir eher abgeraten von einem Transfer im Spontanzyklus, die Chancen, dass es zur Einnistung kommt sind mit Meds wohl höher, weil die Gebärmutterschleimhaut dadurch einfach optimal vorbereitet wird. Transfer im Spontanzyklus empfiehlt sie Frauen, die sehr viele Eisbärchen auf Halde und keinen Zeitdruck (Alter) haben.
Wenn man als Frau einen relativ regelmäßigen ES hat und z.b. keine weiteren Hindernisse vorhanden sind dann spricht nichts gegen einen natürlichen Kryozyklus.
Durch die Hormone (im künstlichen, HRT-Zyklus) kann man die vorhandene "Situation" pimpen und/oder ggf. "Risiken" minimieren.

Sorry bei solchen (halbgaren) Aussagen (ob schlecht kommuniziert oder schlicht falsch) von Ärzten könnte ich Hammer


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.18 14:10 von IchDuErSieEs.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   karmaxxl
Status:
schrieb am 26.09.2018 14:13
Unsere Eisbärchen sind immer im PN Stadium eingefroren worden.
Ich habe mir sonst auch nie Gedanken bzgl. des Auftauen gemacht, denn sowohl vor 7 Jahren als auch dieses Jahr sind alle Kryo aufgewacht - ja bis auf eines-. Beim letzten Versuch ist eins nicht aufgewacht und es musste nach getaut werden. Und somit wissen wir jetzt auch, dass es nicht immer heißt das es aufwacht.


Ja unter Medis ist die Schleimhaut besser das stimmt, dass merke ich gerade auch. Meine Schleimhaut baut sich nicht wirlich hoch auf, aber sie ist drei schichtig. Und lt. Arzt ist das was am wichtigsten ist.

Ach ich weiß es auch nicht....mein Bauchgefühl hat mich zum Spontanzyklus getrieben.
Und ich muss sagen bis jetzt gefällt es mir echt super, denn unter Estradiol hatte ich doch mit einigen Nebenwirkungen zu kämpfen.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Beccipliep
Status:
schrieb am 26.09.2018 14:54
Ich bin sehr großer Fan vom natürlichen Zyklus, weil man keine Medikamente zusätzlich schlucken muss und auch im Falle einer Schwangerschaft nichts substituieren muss. Ich habe einen regelmäßigen Zylu und fühle mich damit deutlich wohler.

Es gibt keine Daten dazu, dass eine Methode überlegen ist. Vielmehr muss man die individuelle Situation anschauen und wenn man z.B. Probleme mit dem Schleimhautaufbau hat, dann ist vielleicht ein künstlicher Zyklus besser. Aber vielmehr kommt es hier auf einen schönen 3-schichtigen Aufbau an...
Leider habe ich auf die schnelle dazu den Artikel vom Forumsdoc nicht gefunden, der beschreibt das ganz schön!

Pn-Stadien haben tatsächlich weniger gute Auftauraten, bei uns z.B. werden immer drei aufgetaut, meistens sind dann an Tag 2 noch zwei übrig, ansonsten verlängern wir die Kulturen, was aber bisher nur 1x von >10 Zyklen so war). Blastos wachen zu 90% wieder auf. Kann man sich ja vorstellen, vielleicht sterben dann einfach schon beim Auftauen die Zellen ab, die auch nicht zu Blastos geworden wären?!

Daumen für den Einzelämpfer sind gedrückt liebe Karmaxxl!


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   IchDuErSieEs
schrieb am 26.09.2018 15:24
Wieviel % schlechter sind denn die Auftauraten bei PN-Stadien? Werden bei PNs evtl. eine andere Technik eingesetzt als bei Blastos?
Zitat
Beccipliep
vielleicht sterben dann einfach schon beim Auftauen die Zellen ab, die auch nicht zu Blastos geworden wären?!
Mmmh aus Laiensicht/-vorstellung möglich/denkbar.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Beccipliep
Status:
schrieb am 26.09.2018 16:02
Wieviel % genau weiß ich nicht.
Die besten Auftauraten haben ja vitrifizierte Blastos, diese Technik kann bei pn-Stadien nicht angewandt werden.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   IchDuErSieEs
schrieb am 26.09.2018 16:46
Habe mal gegoogelt da es mich wirklich interessiert und bin auf:
[www.kup.at]
gestossen.
Ich verstehe es so dass dort auch PNs vitrifiziert wurden.
Jetzt bin ich verwirrt. Ich hab ne Frage


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Beccipliep
Status:
schrieb am 26.09.2018 17:01
Technisch möglich ist es demnach. Wird aber meines Wissens vorwiegend bei Eizellen und Blastos angewandt. Aus dem Artikel:
"Nach Angaben des Deutschen IVF-Re-
gisters 2013 führen von 130 IVF-Zen-
tren 128 Einrichtungen Kryobehandlun-
gen durch, wobei nicht dokumentiert ist,
ob es sich um Kryokonservierung nach
dem Slow-freezing-Protokoll oder um
Vitrifikation handelt."

Du kannst ja mal direkt beim Deutschen ivf-Register schauen, vielleicht steht in den aktuelleren Ausgeben dazu was drin. Oder auch zur Frage, wie die Auftauraten sind.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.09.18 17:04 von Beccipliep.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   mariechen74
schrieb am 26.09.2018 18:20
Die Ausgangsfrage würde mich auch interessieren. Wie ist das bei Kryoblastozysten?


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   Tingeltangeltina
schrieb am 27.09.2018 08:10
Hallo,

Ich bin auch Fan von natürlichen Kryozyklen. Meine Klinik, die routinemäßig wegen der besseren Planbarkeit auch auf künstliche Zyklen setzt, meint, dass es in den Schwangerschaftsraten statistisch keinen Unterschied gibt (Immer, wie schon mehrfach erwähnt, vorrausgesetzt Frau hat einen einigermaßen regelmäßigen Zyklus mit Eisprüngen und guten Werten).
Aber es ist natürlich möglich, dass es von Frau zu Frau unterschiedlich sein kann, also eine individuell bessere Herangehensweise. Bei mir z.B. baut sich die Schleimhaut im natürlichen Zyklus sogar besser auf.


@mariechen: Kryoblastos werden im natürlichen Zyklus 5 Tage nach Eisprung transferiert.
Bei mir wurde nicht ausgelöst, sondern der spontane Eisprung abgewartet. Mit Auslösespritze, sollte der Eisprung ja dann ca. 36 (?, ist ja auch ein bischen individuell) Stunden später sein, also findet der Transfer ca. 36 std. + 5 tage nach Auslösen statt.


  Re: Kryo im Spontan Zyklus - wann Transfer nach Auslösespritze
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   -Firefly-
schrieb am 27.09.2018 09:47
Zitat
Beccipliep
Technisch möglich ist es demnach. Wird aber meines Wissens vorwiegend bei Eizellen und Blastos angewandt. Aus dem Artikel:
"Nach Angaben des Deutschen IVF-Re-
gisters 2013 führen von 130 IVF-Zen-
tren 128 Einrichtungen Kryobehandlun-
gen durch, wobei nicht dokumentiert ist,
ob es sich um Kryokonservierung nach
dem Slow-freezing-Protokoll oder um
Vitrifikation handelt."

Du kannst ja mal direkt beim Deutschen ivf-Register schauen, vielleicht steht in den aktuelleren Ausgeben dazu was drin. Oder auch zur Frage, wie die Auftauraten sind.

Meine Klinik behauptet, dass sie die Pns vitrifizieren, ich habe extra nachgefragt. Weißt du warum man das eher nicht macht bei pns?




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