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  Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Lizzi82
schrieb am 03.07.2018 17:58
Hallo ihr lieben,
Ich muss mich heute mal wieder mit einer Frage an euch wenden. Nach zwei Jahren vergeblichen Übens und bisher zwei erfolglosen IUI ohne festgestellte Ursache stehe ich jetzt vor der Entscheidung, wie es weitergeht. Meine KiWu Praxis begegnet meinen Fragen mit Gegenfragen, die mir nicht helfen, sondern mich noch mehr verunsichern. Ich habe große Angst vor einer Bauchspiegelung, vor allem davor, dass es erst durch den Eingriff zu Verwachsungen kommt.
Weiß jemand, wie zuverlässig so ein Kontrastultraschall ist? Und weiß zufällig jemand, wer sowas macht /gut kann im Raum Ruhrgebiet oder Münsterland?
Danke für eure Antworten!


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Wolfsbabe
schrieb am 03.07.2018 18:40
Hallo Lizzie,

ich habe so eine Untersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt. Es war alles i.O.
Gibt's denn einen konkreten Anhaltspunkt dafür, dass eine Bauchspiegelung durchgeführt werden soll?

Liebe Grüße
Wolfsbabe


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Lizzi82
schrieb am 03.07.2018 19:20
Hallo Wolfsbabe,
nein, es gibt eben KEINEN konkreten Anhaltspunkt. Habe keine Symptome einer Endometriose, bin nicht voroperiert und hatte niemals eine Entzündung. Aber es gibt eben auch keinen anderen Grund, warum es nicht klappt. Hormone, AMH, Zyklus, etc. ist alles in Ordnung und das Spermiogramm meines Partners ist auch gut. Jetzt hat die KiWu vorgeschlagen, einen Versuch IVF zu machen, um zu sehen, ob es überhaupt zu einer Befruchtung kommt. So könnte man sich deren Meinung nach die Bauchspiegelung sparen. Kommt mir aber auch etwas seltsam vor. Und leider bin ich privat versichert und solange keine Ursache festgestellt wird, wird auch keine Behandlung bezahlt....Deshalb überlege ich jetzt mit dieser Ultraschallgeschichte....
Liebe Grüße, Lizzie


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 03.07.2018 20:32
Zitat
Lizzi82
Hallo Wolfsbabe,
nein, es gibt eben KEINEN konkreten Anhaltspunkt. Habe keine Symptome einer Endometriose, bin nicht voroperiert und hatte niemals eine Entzündung. Aber es gibt eben auch keinen anderen Grund, warum es nicht klappt. Hormone, AMH, Zyklus, etc. ist alles in Ordnung und das Spermiogramm meines Partners ist auch gut. Jetzt hat die KiWu vorgeschlagen, einen Versuch IVF zu machen, um zu sehen, ob es überhaupt zu einer Befruchtung kommt. So könnte man sich deren Meinung nach die Bauchspiegelung sparen. Kommt mir aber auch etwas seltsam vor. Und leider bin ich privat versichert und solange keine Ursache festgestellt wird, wird auch keine Behandlung bezahlt....Deshalb überlege ich jetzt mit dieser Ultraschallgeschichte....
Liebe Grüße, Lizzie

Hallo,

ich würde zuerst mal mit der PKV klären, ob sie die Ergebnisse einer Eilleiterüberprüfung per US akzeptieren. Goldstandard ist nach wie vor die Bauchspiegelung und sollte nun mal bei idiopathischer Sterilität gemacht werden.

Die Untersuchung per US hat zwei Nachteile, im Vergleich zur Bauchspiegelung hat man bei dieser Untersuchung in 20 – 30 % verfälschte Ergebnisse. Und eine Aussage über die Ursache eventueller Störungen ist nicht möglich.

Du müsstest also ggf. ein negatives Ergebnis noch per Bauchspiegelung verifizieren lassen.

Sollte es zu einer Nullbefruchtung kommen, dann kann es trotzdem sein, dass die PKV nicht zahlt, da diese keinem Partner als Verursacher zugewiesen werden kann.

Alles Gute,
Luzie


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  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Lizzi82
schrieb am 03.07.2018 21:26
Hallo,
ja, das ist eben mein Problem, dass der US nicht so aussagekräftig ist. Hatte mich lange vor der Bauchspiegelung gedrückt, weil es eben so invasiv ist. Aber da es nicht weitergeht, hatte ich mir nach dem nächsten negativen IUI-Versuch die Bauchspiegelung fest vorgenommen. Habe das dann beim letzten Termin in der KiWu-Praxis gesagt (weil die ja von alleine überhaupt keine Vorschläge machen,wie es weitergehen soll. Da würden wir wahrscheinlich noch in hundert Jahren IUI machen, ohne die Ursache der Sterilität zu kennen....). Und daraufhin meinte der Arzt: „Und was ist, wenn in der Bauchspiegelung alles in Ordnung ist?“ Und ich dachte: „Äh, das wollte ich SIE gerade fragen.“ Und er meinte dann eben, man solle lieber gucken, ob es zu einer Befruchtung kommt. Aber ich denke mir, WENN es zu einer Befruchtung kommt, weiß ich immer noch nicht die Ursache, warum es nicht klappt. Und dann müsste ich doch noch die Bauchspiegelung machen. Ist das gleiche, nur andersrum. Und mit dem Unterschied, dass es so rum meine Kasse nicht zahlt. Und wenn es zur Nullbefruchtung kommt, dann haben wir eh ein Problem. An diese Möglichkeit hatte ich noch gar nicht gedacht und das hat meine Psyche auch nicht gerade aufgebaut....
Herrje, das ist alles so kompliziert...
Liebe Grüße


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 03.07.2018 21:30
Liebe Lizzy,

durch eine Bauchspiegelung kommt es nicht zu Verwachsungen, das kann man nahezu ausschließen. Genauso gut kann es durch die Ultraschalluntersuchung zu Entzündungen kommen. Die Aussagefähigkeit der Ultraschalluntersuchung ist sehr viel geringer als die der Bauchspiegelung. Vor allem wird hier auch eine Gebärmutterspiegelung mit durchgeführt. Daher wird man immer zu einer Bauchspiegelung raten, wenn man sonst keine Gründe für das Ausbleiben einer Schwangerschaft erkennen kann und der Kinderwunsch längere Zeit besteht.

Hat die Frau einen eher unregelmäßigen Eisprung und/oder der Mann etwas langsame Spermien, dann wird man möglicherweise davon ausgehen können, dass es daran liegt und man wird die Eileiter nur der Vollständigkeit halber untersuchen. Dann reicht auch die Ultraschalluntersuchung. Bei Ihnen wird man eher zur Bauchspiegelung raten müssen, da alles bislang Untersuchte in Ordnung ist und Sie es beriets seit 2 Jahren probieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   _Linnea_
schrieb am 03.07.2018 21:33
Hallo Lizzi,

ich hatte eine Hysterosalpingokontrastsonographie in der Kinderwunschpraxis in Dorsten.
Das war ein sehr unkomplizierte Untersuchung, hat nur ein paar Minuten gedauert und ich konnte selbst mitverfolgen, dass beide Eileiter durchgängig sind. Es gab einen sehr ausführlichen, bebilderten Befund für die eigentliche Kinderwunschpraxis.
Ich habe auch vor der Bauchspiegelung zurückgescheut, weil ich es für sehr unwahrscheinlich hielt, dass dabei etwas gefunden wird.
Ich hatte da aber auch schon ein spontan entstandenes Kind.


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Hanna1982
schrieb am 03.07.2018 21:37
Hallo, bei mir wurde 2014 wegen einer Zyste eine Bauchspiegelung gemacht und Endometriose dabei festgestellt und ich hatte derbe Verwachsungen mit Blase und Darm und keine Beschwerden. Ich hatte 2017die Prüfung der Eileiter durchgängig mit Ultraschall aber die Untersuchung hat nicht funktioniert die Ärztin sagte dass ich zu den 15% gehöre bei denen die Untersuchung nicht funktioniert. Bei der Bauchspiegelung im März wurde festgestellt dass die Eileiter durchgängig sind. Ich bin auch privat versichert und es ist so, dass es nach dem Verursacherprinzip geht, wenn ich die Endometriose nicht hätte (die keine Beschwerden macht und es aktuell auch keine Endoherde gibt) würde die private Krankenversicherung nichts übernehmen


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Lizzi82
schrieb am 03.07.2018 21:45
Vielen Dank für die Antworten. Ich weiß nicht, warum mir die KiWu-Praxis von einer Bauchspiegelung abrät. Werde morgen mal mit meinem Gynäkologen darüber sprechen, der rät mir schon länger dazu. Und dann werde ich meine Angst überwinden und es einfach machen! Danke nochmal! Blume


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   Wongo
schrieb am 04.07.2018 05:54
Hallo!

Bei mir hieß es auch Bauchspiegelung machen, aber ich wollte lieber nichts mit Vollnarkose machen. Nachdem ich etwas zögerlich war, hat der Frauenarzt als Alternative eine Gebärmutterspiegelung vorgeschlagen. Er meinte nur, falls er ein Problem findet, könnte er es evtl. mit Bauchspiegelung sofort "vor Ort" im Bauch beheben und das wäre bei Gebärmutterspiegelung nicht möglich.

Hab mich trotzdem für Gebärmutterspiegelung entschieden, war sehr simpel, schmerzlos und er hat festgestellt, dass die Eileiter dicht sind und meinte, das hätte er auch mit Bauchspiegelung tendenziell eher nicht beheben können.

Vielleicht wäre es für dich eine Alternative, das zuerst zu versuchen?


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
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   henriette
schrieb am 04.07.2018 08:59
Leider ist diese Untersuchung nicht immer so schnell und harmlos, wie hier dargestellt wird. Ich bin ohne jedwede Vorwarnung 60 km zur Praxis mit dem Auto gefahren, um dann direkt nach der ziemlich schmerzhaften Untersuchung einen Kreislaufzusammenbruch 1. Klasse zu kriegen. Zudem hiess es, dass alles in Ordnung sei, die Bauchspiegelung ein Jahr später zeigte das Gegenteil.


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
avatar    Aquarium1983
Status:
schrieb am 04.07.2018 16:20
Ich kann dir vielleicht ein wenig die Angst vor der Bauchspiegelung nehmen. Ich hatte schon mehrere operative Eingriffe, die Bauchspiegelung empfand ich als eher harmlos. Es sind nur drei ganz kleine Schnitte, die sehr schnell verheilen und man sieht sie auch nach kurzer Zeit schon gar nicht mehr. Nach der BS hat es sich für mich immer so angefühlt, als hätte ich einen stärkeren Muskelkater. Nach meiner 2. BS bin ich am selben Abend sogar noch in ein Lokal was Essen gegangen, weil wir da weiter weg in einer Klinik waren und uns für den Abend irgendwie versorgen mussten.
Man kann die BS gleich mit einer GM-Spiegelung kombinieren und dann hat man wirklich ein sicheres Ergebnis. Verwachsungen bekommt man durch die BS auch nicht.


  Re: Eileiterprüfung per Ultraschall?
no avatar
   Lizzi82
schrieb am 04.07.2018 16:23
Danke, dass ihr mir Mut macht. Habe heute mit meinem Gynäkologen besprochen, dass ich mich im Herbst zur Bauchspiegelung melde, wenn es bis dahin nicht klappt. Einen oder zwei Versuche IUI im natürlichen Zyklus wagen wir vorher noch. Die Hoffnung stirbt zuletzt zwinker




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