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  Schlechte Befruchtungsrate- Laborwechsel sinnvoll?
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   Pipapoposta
schrieb am 26.06.2018 13:19
Hallo,
ich bleibe dieses Mal anonym, da ich das Thema etwss schwierig finde.

Wir sind auf Tese angewiesen aufgrund einer reinen Verschlussazoospermie. Tese Material war laut Operateur hervorragend.

Tese-Icsi: 9/9 Eizellen befruchtet
Tese-Icsi: 7/7 Eizellen befruchtet

Danach hat die ganze Labormannschaft gewechselt, samt Ärzte. Es kam nir sehr suspekt vor, da vorher wirklich gute und bekannte Embryologen im Labor tätig waren

Danach

Tese- Icsi: 4/7 Eizellen befruchtet- Schuld sei allgemein das Tese Material
Tese-Icsi: 3/8 Eizellen befruchtet- auch hier sei Schuld Tese, da Eizellen schön aussahen

Ich weiss, dass ich als Frau jetzt natürlich gealtert bin aber mit 36/37 Jahren noch irgendwo im Rennen.
Auch möchte ich jetzt nicht dem neuen Team vertrauen, dass wieklich nur die Tese Spermien diese Rate verursachen.
Mein alter Arzt hat mir sogar anvertraut, dass die Schwangerschaft Rate momentan ziemlch gesunken sei.
Was genau sich da abspielt, weiß ich nicht.

Würdet ihr ebenfalls das Zentrum wechseln? Kann die Arbeit des Embryologen einen signifikanten Einfluss haben?


  Re: Schlechte Befruchtungsrate- Laborwechsel sinnvoll?
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   CaraHope
schrieb am 28.06.2018 11:40
Ich würde mit Ende 30 und auch in jüngeren Jahren kein Risiko eingehen und unbedingt wechseln. Das Labor/die Biologen und der betreuende Arzt sind neben der Ausstattung enorm wichtig. Außerdem ist es ja ohnehin seltsam, wenn es so einen großen Wechsel gibt. Wichtig ist auch, dass an mindestend sechs Tagen Punktionen durchgeführt werden. Zur Unterstützung der Eizellqualität kann man vorsorglich einfache, aber mitunter recht wirksame Maßnahmen ergreifen. Siehe dazu die Fachartikel im Forum. Alles Gute!


  Re: Schlechte Befruchtungsrate- Laborwechsel sinnvoll?
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   mariechen74
schrieb am 28.06.2018 22:02
Hallo,
die Befruchtungsrate der ersten beiden war natürlich sehr gut, das muss nicht immer so sein. Wurde an der Stimulation etwas verändert? Das kann auch einen Einfluss haben. Ich hatte mit einem Protokoll schlechte Befruchtungsraten. Ansonsten würde ich aus meiner Erfahrung sagen: Ja, bei Tese ist es sehr wichtig, ein gutes Labor zu haben, welches häufig Tese macht. Wir haben beim Wechsel die Kiwu u.a. danach ausgewählt. Und bei einem schlechten Bauchgefühl würde ich zumindest mal eine Zweiteilung einholen.

Gruss, Mariechen


  Re: Schlechte Befruchtungsrate- Laborwechsel sinnvoll?
avatar    Shanice1
Status:
schrieb am 29.06.2018 00:00
Zitat
Pipapoposta
Kann die Arbeit des Embryologen einen signifikanten Einfluss haben?

Ich denke, dass die Qualität des Labors eine ganz entscheidende Rolle spielt, wenn nicht sogar die Wichtigste.

Ich kann Dir nur von meiner Erfahrung berichten. In meiner zweiten KiWu hatte ich das Phänomen, dass durch das Anstechen bei der ICSI Versuch für Versuch ein nicht unerheblicher Teil der Eizellen kaputt ging (das kannte ich von der ersten KiWu nicht). Teilweise gingen auf diese Art über die Hälfte der Eizellen verloren und einmal überlebte von sechs Eizellen sogar nur eine einzige die ICSI-Prozedur. Mir wurde dort pauschal gesagt, dass meine Eizellen halt auffällig empfindlich wären. Nach dem Wechsel der KiWu war davon allerdings nichts mehr zu merken. Ich hatte in der neuen KiWu endlich wieder ausgezeichnete Befruchtungsraten, wie mir der Arzt sagte eine auffallend gute Embryonenentwicklung (das war in der vorherigen KiWu leider nicht so) und endlich keine kaputt gemachten Eizellen mehr. Zwischen den verschiedenen Labors kann also ein enormer Unterschied sein.


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  Re: Schlechte Befruchtungsrate- Laborwechsel sinnvoll?
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   CaraHope
schrieb am 29.06.2018 13:19
Mein Eindruck hier im Forum ist auch mehr und mehr der, dass es oft ein himmelweiter Unterschied ist, wie die einzelnen Ergebnisse aussehen - je nach Praxis/Labor und Arzt (s.o.). Und die Erfahrung, von der Shanice hier berichtet, machen mich da regelrecht wütend. Im Zweifel wäre ich also immer für einen gut überlegten Wechsel.




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