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  Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   tini_87
schrieb am 02.06.2018 21:50
Hallo zusammen,
ich habe gestern wieder ein negatives Testergebnis bekommen und bin mal wieder ziemlich verzweifelt. Wenn ich hier im Forum lese denke ich mir oft, dass ich noch nicht "viel" probiert habe. Ich fasse mal kurz zusammen: Im Oktober 2016 habe ich die Pille abgesetzt und eigentlich nie von alleine meine Periode bekommen. Im September 2017 wurde mit Clomifen stimuliert. Leider hatte mein Gynäkologe zu der Zeit einen Unfall und war nicht in der Praxis. Seine Vertretung sagte mir, dass ich Clomifen und Famenita (--> Gelbkörper) gleichzeitig nehmen sollte. Ich wunderte mich, da ich im Internet gelesen hatte, dass man Famenita erst ab der 2. Zyklushälfte (nach ES) nehmen soll. Auf meine Nachfrage hin verneinte sie dies. Der ES wurde teilweise ausgelöst. Als mein Arzt 3 Monate später wieder da war sagte er, dass der US seltsam aussah. Im Laufe des Gesprächs habe ich erwähnt, dass ich diese beiden Medikamente parallel nehmen sollte, so konnte er sich auch das "Seltsame" erklären. Also sollte ich erst mal nichts mehr nehmen damit sich der Zyklus wieder einpendelt (obwohl er das ja eigentlich nie war...) und in eine KiWu gehen. Witzigerweise hat der Arzt dort Folikel gesehen, die davor nie von alleine da waren, das war positiv für mich. Ich habe den ES ausgelöst, das Ergebnis war negativ. Im nächsten Zyklus habe ich Pergoveris und Ovitrelle gespritzt, das Ergebnis war wieder negativ.
Wie lange ging es bei euch bis zu der Entscheidung, dass mehr gemacht werden muss? Ich denke da an eine Spiegelung (Eileiter), weiß aber nicht ob ich das vorschlagen sollte oder ob es noch zu früh ist? Habt ihr damit Erfahrungen?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen!
Liebe Grüße
tini_87


  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   jumptheysay
schrieb am 02.06.2018 23:10
Hey Tini,

vorschlagen kannst du natürlich alles und mit dem Arzt besprechen.

Wie viele effektive Möglichkeiten schwanger zu werden hattest du denn bisher? Also wie oft hat ein Es stattgefunden?

Wenn ich es richtig gelesen habe und erst drei oder wenig mehr echte Versuche hattet, würde ich mit einer Bauchspiegelung noch warten (außer du hattest mal eine Infektion o.Ä., die eine Verklebung der Eileiter wahrscheinlich macht).

Ich würde ein Spermiogramm machen lassen und dann noch mal ein paar Zyklen lang Hormone nehmen.

LG und alles Gute


  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   tini_87
schrieb am 02.06.2018 23:37
Hallo jumptheysay,
danke für deine Antwort! smile Du hast Recht, es waren 3 bis maximal 4 echte Versuche. Dabei, dass es für mich aber schon so ein langer Zeitraum ist fühlt es sich aber so ganz anders an. Mein Mann sagt auch immer, dass wir an sich noch nicht viele Möglichkeiten hatten, aber das alleine nervt mich schon... zwinker
Wir haben schon 2 Spermiogramme machen lassen, 1 davon vor der Clomifen-Einnahme. Beiden waren zum Glück gut. Bei mir wurde auch schon einiges untersucht (Endokrinologe etc), da war auch alles gut.
Liebe Grüße!


  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   Paula Mondschein
Status:
schrieb am 03.06.2018 20:41
Hallo Tini,
wurde denn schon eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung gemacht. Das ist ja keine Bauchspiegelung und wenig invasiv. Die würde ich zuerst machen und dann 6 Versuche voll machen, dann würde ich mich beraten lassen, entweder Bauchspiegelung oder eher Gebärmutterspiegelung und gleich IVF, da ihr dann ja schon 6 Inseminationen mit Clomi durchhabt und mehr soll man ja nicht..
Alles Liebe und schnelles Glück wünscht euch Paula!


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  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   Krinini
Status:
schrieb am 03.06.2018 21:14
Liebe Tine,
Ich weiß es ist schwer und ich kenne das mit der Ungedult. Mich nervt am Kinderwunsch am meisten die Warterei. Objektiv gesehen habt ihr ja noch recht wenig versuche. Ich würde der Empfehlung deines Arztes vertrauen.

Hast du eine Ahnung warum du deine Tage nicht bekommst? Also kennst du die Ursache? Hätte nämlich das gleiche Problem


  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
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   tini_87
schrieb am 04.06.2018 16:36
Hallo Paula, hallo Krinini,
eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung wurde noch nicht gemacht. Vielleicht werde ich das beim nächsten Mal vorschlagen...ich weiß, man soll sich in Geduld üben, aber mein Arzt ist mir irgendwie eine Spur zu entspannt... Mein eigentlicher Gynäkologe hatte zwischendurch mal einen Unfall und seine Vertretung hat mir gleichzeitig Clomifen und Famenita (F. sollte erst in der 2. Zyklushälfte genommen werden und nicht die ganze Zeit), von daher ist das Vertrauen auch ein bisschen angeknackst... Jetzt ist er zwar wieder in der Praxis, aber manchmal muss ich zum Ultraschall doch noch zur Vertretung wenn er mal nicht da ist...

Krinini, du hast völlig Recht, dass es objektiv betrachtet wahrscheinlich eher wenig Versuche waren, vor allem wenige bei denen etwas hätte passieren können. Leider neige ich dazu, mich immer mit den Frauen zu vergleichen die "ungewollt" (...für mich mittlerweile völlig unverständlich!) schwanger werden und frage mich, waurm es nicht klappt wenn doch schon uunterstützt wird.
Seitdem ich Clomifen etc. nehme bekomme ich zum Glück meine Periode, das liegt aber glaube ich auch mit an den Medikamenten. Woran es liegt, dass ich sie sonst nicht bekomme, weiß ich leider nicht. Ich wurde relativ früh (nach ca. 6 Monaten) zum Endokrinologen geschickt, da war alles in Ordnung. Evtl. wegen der Pilleneinnahme? Weißt du, woran es bei dir liegt?

Liebe Grüße!


  Re: Verzweiflung...oder zu ungeduldig?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 04.06.2018 17:15
Ja, Du bist zu ungeduldig.

Ohne bekannte Einschränkung der Fruchtbarkeit wird auch erst nach minimum 1 Jahr die Eileiterdurchgägngigkeit geprüft, bei Paaren über 35 Jahren ggf. auch bereits früher.

Natürlich kann man nun sagen, man sollte das auch vor einer Hormonbehandlung bereits prüfen, was sicher auch seine Berechtigung hat. Ich würde dennoch, zumindest mit einer Bauchspiegelung (da invasiver Eingriff) noch etwas warten. Eine Eileiterüberprüfung per Ultraschall ist vielleicht eher etwas für Dich (allerdings halt auch nicht so sicher in der Diagnose wie die Bauchspiegelung).

Im Grunde hast Du jetzt durch die Stimulationsbehandlung erstmals die gebleichten Voraussetzungen wie nicht "eingeschränkte" Paare, insofern solltest Du doch zumindest 6-8 optimale (!) Zyklen geben, bevor Du und/oder Dein Arzt über weitere Maßnahmen nachdenkt.

Alles Gute,
Luzie




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