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  ivf
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   Pokahontas987
schrieb am 19.05.2018 14:29
Hallo liebe User!
Ich bin neu hier und möchte gerne meine Geschichte erzählen und eure Meinung dazu hören.

Ich bin 44, kinderlos, und habe die 2. ivf Behandlung hinter mir. Die erste Behandlung hatte ich vor 2 Jahren - hat leider nicht funktioniert. Danach habe ich eine Zeitlang ICISI versucht. Ich war schon vor etlichen Jahren 2x schwanger (auf natürliche Weise), aber nach der 13. SW war der Zauber leider wieder vorbei. Dieses Mal habe ich eine sehr renommierte KIWU Klinik ausgewählt und habe wirklich alle dieser kostspieligen Untersuchungen über mich ergehen lassen. Einfach alles, was man im Vorfeld untersuchen kann. Die Untersuchungen ergaben durchaus positive Werte. Ich habe danach mit der Stimulation begonnen. Aus der Behandlung haben wir 4 schöne Eizellen gewonnen und daraus wurden dann letztendlich 2 Embryonen. Leider war der 1. Embryo nach 2 Tagen nicht mehr lebensfähig. Ich hatte dann einen Termin für einen Transfer und als ich - voller Freude - am selben Morgen dorthin kam, hat man mir mitgeteilt, dass dieser genetisch defekt sei und nicht eingesetzt werden kann. Ich war und bin am Boden zerstört. Die Ärztin meinte, dass wir es nochmals versuchen können, es aber wahrscheinlich wieder zu keiner Schwangerschaft führen wird. Eine Eizellenspende kommt für meinen Mann nicht in Frage (der ja schon ein Kind hat). Meine Frage ist nun: Macht es Sinn, das Ganze nochmals durchzumachen? Habt ihr das auch schon erlebt, dass der Embryo nicht eingesetzt werden konnte aufgrund von Gen-Defekten und hat es bei irgendjemandem danach bei einem weiteren Versuch trotzdem geklappt?
Bitte teilt Eure Erfahrungen mit mir. Mir geht es weniger um das Finanzielle, vielmehr darum, ob es überhaupt Sinn macht, weil emotional drohe ich daran zu zerbrechen.
Liebe Grüße


  Re: ivf
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   Tasha78
Status:
schrieb am 20.05.2018 14:17
Hallo, das tut mir leid, das es so ausgegangen ist, hab ich schon öfters gelesen, gerade auch im Partnerforum Kleinputz, Fakt ist halt das die Eizellenqualität mit dem Alter abnimmt, und es dann öfters zu DNA fragmentierenden Störungen kommen kann...

Wieviele Veruche insgesamt hattet ihr denn schon? Irgendwann wenn der Kinderwunsch stark ist, ist es bestimmt nicht verkehrt über Alternative Wege nachzudenken.. was sich komisch liest: dein Partner will keine Eizellenspende weil er schon ein Kind hat...hm, er hat schon eins, ok, aber was ist mit dem Wunsxh von euch beiden auf ein gemeinsames Kind bzw. Deinem Wunsch/ Sehnsucht nach einem Kind? Wärst du bereit für Eizellenspende oder EMS...
Er sollte doch mit dir an einem Strang ziehen, und wenn du mit 44 den starken Wunsch verspürst, dann wäre ja die Frage wie ihr das zusammen lösen könnt damit alle zufrieden sein können.

Ich würde an eurer Stelle nochmal reden, wieviel versuche mit eigenem Material machen noch Sinn, ist er / du bereit für Alternative Wege: Eizellenspende oder Embryospende...




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