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  Was kann noch helfen?
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   Niloa
Status:
schrieb am 17.05.2018 14:26
Hallo an alle,
Wir versuchen seit über 2,5 Jahren, ein Kind zu bekommen, hatten aber leider bisher noch keinerlei Erfolg. Ich beschreibe mal kurz unsere Geschichte:
Frau 28, Mann 36
Pille abgesetzt September 2015
Regelmäßiger Zyklus mit Eisprung, aber nichts passiert
Frühjahr 2016 Diagnose OAT3
Genetik und Hormone i.O.
Juli 2016 1. ICSI negativ
November 2016 2. ICSI negativ
Immunologische Abklärung: fehlende paternale Antikörper,
Wechsel Kinderwunschklinik
Juli 2017 3. ICSI negativ (Kortison wegen der Immunologie, Heparin)
November 2017 1. Kryo negativ
Vermutung: Das Sperma scheint selbst zur künstlichen Befruchtung ungeeignet zu sein.
Eileiterdurchlässigkeitsüberprüfung: sie sind frei
April 2018 1. Heterologe Insemination negativ (Heparin, Utrogest)

Ich weiß, dass die Chancen bei einer Insemination nicht so hoch sind, aber ich denke, dass sie auch nicht schlechter sein sollten als bei normalem GV. So gut wie alle, die ich kenne, sind im ersten Versuch schwanger geworden. Deshalb mache ich mir vor der zweiten Insemination Gedanken, ob das überhaupt noch was werden kann.
Bisher wurde ich nicht mit Hormonen behandelt. Habe aber heute von einer Freundin erfahren, dass sie mit Clomifen (da PCO) im ersten Zyklus schwanger wurde. Ich frage mich, ob Clomifen (oder andere Medikamente) bei mir helfen könnten, auch wenn mein Zyklus und meine Hormone so weit normal sind.
Hat jemand Ideen, was man sonst noch untersuchen könnte oder was die Chancen verbessern könnte?
Vor einer Bauchspiegelung habe ich mich bisher gesträubt, da mir immer noch nicht klar ist, was (außer Endometriose, wofür ich keinerlei Anzeichen habe) man da finden könnte.
Schonmal vorab vielem Dank für Antworten!


  Re: Was kann noch helfen?
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   MariaRia
schrieb am 17.05.2018 14:29
Doch, die Chancen bei einer HI sind schlechter, da Kryosperma nur sehr kurz ideal motil ist. Wie lange genau, da scheiden sich die Geister. Oft wird aber gesagt, ca 12h.

Ich würde Dir zu einer Bauchspiegelung mit Gebärmutterspiegelung kombiniert raten. Dann weißt Du was Sache ist und kannst weitere Schritte planen.
Alles Gute!


  Re: Was kann noch helfen?
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   Hanna1982
schrieb am 17.05.2018 15:18
Hallo, ich würde dir auch zu einer Bauchspiegelung raten. Ich hatte 2014 eine wegen einer Zyste am Eierstock und dabei wurde Endometriose festgestellt und ich hatte derbe Verwachsungen mit Blase und Darm und ich hatte auch keine Beschwerden. Im März hatte ich jetzt wieder eine Bauchspiegelung und an jedem Eierstock Endoherde. Jetzt sind wir im zweiten Zyklus mit Clomifen. Es ist bei uns beiden alles in Ordnung. Hormone, Spermiogramm usw


  Re: Was kann noch helfen?
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   Niloa
Status:
schrieb am 17.05.2018 16:15
Selbst wenn das Sperma nur 12 Stunden befruchtungsfähig ist (hab auch schon von 24 Std gelesen), sollte das ja reichen, da mein Eisprung ausgelöst wurde und dementsprechend die IUI stattfand. Und bei Sperma aus der Samenbank geh ich davon aus, dass es 1A-Qualität hat.


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  Re: Was kann noch helfen?
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   blackmoon
Status:
schrieb am 17.05.2018 17:26
Hallo Niloa,

daß man sich gegen eine Bauchspiegelung sträubt, wenn beim Mann ein offensichtliches Problem besteht, kann ich natürlich voll und ganz nachvollziehen - ist ja schon eine richtige Operation. Inzwischen wäre es natürlich eine Überlegung wert... Ich habe auch eine gemacht bekommen und es kam zum Glück nichts raus. Ich bin froh, dass ich das gemacht habe, denn es gibt wirklich viele Mädels mit unentdeckter Endometriose. Sie hat ja so viele Gesichter, dass man nicht immer das Problem direkt erkennt. Es ist auch kein Märchen, dass man die ersten ca. 3 Monate nach Bauchspiegelung mit Eileiterspülung (würde ich direkt nochmal checken lassen) deutlich erhöhte Chancen hat schwanger zu werden.

Ich persönlich habe ein Scratching und damit verbunden eine Biopsie machen lassen, bei der rauskam, dass meine Killerzellen in der Gebärmutter massiv erhöht sind. Plasmazellen waren ok. Habe dann im folgenden Versuch Intralipid-Infusionen bekommen und das war dann mein erfolgreicher. Ob es nun genau daran lag, kann ich nicht sagen, aber es ist noch eine Untersuchung die man machen kann.

Wünsche Dir, dass es ganz bald endlich klappt !!!

Ganz liebe Grüße bm winken


  Re: Was kann noch helfen?
avatar    Alpina
Status:
schrieb am 19.05.2018 11:35
Hallo Niloa,

ich tummel mich leider schon länger im Forum rum, auch im HI-Teil und kann nur sagen, dass es vor allem bei HI kaum jemanden gibt, die im ersten Versuch schwanger wird. Auch wenn das Sperma an sich eine gute Qualität hat, ist es durch Kryokonservierung nicht mit einer "frischen" IUI vergleichbar. Somit würde ich mir an deiner Stelle nach nur einem Negativ nicht allzu viele Gedanken machen.

Falls du es nicht eh schon gemacht hast - du könntest dich im HI-Forum frei schalten lassen, um dort nach Erfahrungen zu schauen.

Liebe Grüße,

Alpina


  Re: Was kann noch helfen?
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   Niloa
Status:
schrieb am 19.05.2018 15:54
Vielen Dank für die aufmunternden Worte!
War nach dem ersten negativen IUI-Versuch echt fertig. Ich/Wir dachten, wenn der Faktor schlechtes Sperma wegfällt, kann dem Ganzen ja nichts mehr im Wege stehen. Muss wohl einfach akzeptieren, dass das nicht reicht.
Hinzu kommt noch, dass ich eben vorgestern mal wieder eine Schwangerschaftsmeldung einer Freundin hatte traurig
Hatte gestern die zweite IUI und die Ärztin meinte auch, dass der Mensch einfach nicht dafür gemacht ist, in jedem Zyklus schwanger zu werden.
Habe trotzdem für mich entschieden, dass es die letzte IUI war. Nach über 2,5 Jahren versuchen ist schon lange keine Geduld mehr übrig. Werde es dann wohl ein letztes Mal mit einer IVF/ICSI versuchen, diesmal dann Fremdsperma hoffentlich mit einer besseren Embryo-Qualität.
Ich frage mich oft, was man noch testen könnte oder versuchen oder anders machen könnte...




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