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  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
avatar    Shanice1
Status:
schrieb am 17.05.2018 20:14
Zitat
Sternenfaenger1
@ merle _77
@ shanice1
Ich habe einem anderen Post entnommen, dass es sich um 1 Icsi& 2 Kryos gehandelt hat. Da ich selbst mehr versuche hatte, schien es mir richtig, Mut zuzusprechen, es tut mir leid, dass ich damit andere mit mehr Versuchen verletzt habe, ich dachte ich spreche damit zeitfürwunder an& nicht alle im Forum. Selbstverständlich kommt man auch einmal an seine Grenzen & dann ist es wirklich sch..., aber da sie ja auch selbst geschrieben hat, dass sie nicht aufgeben will, erschien es mir angebracht Mut zuzusprechen. Ich denke jeder hier weiß, dass es nicht immer das gewünschte Ergebnis gibt, obwohl man es jedem gönnen würde

Kampfaufrufe zum Durchhalten mit dem Wink eines "es lohnt sich" finde ich generell sehr zweischneidig. Mit der Anzahl der Versuche der Person, an die man diese Durchhalteparole richtet, hat das in meinen Augen nicht viel zu tun. Vielleicht bin ich durch die vielen Erfahrungen nicht nur hier im Forum im Laufe der Jahre dafür aber auch zu sehr Realist geworden, denn für rein statistisch gesehen jedes dritte bis vierte Paar "lohnt" es sich leider am Ende nicht. traurig Man wünscht es jedem, dass er zu den Glücklichen gehört, aber man kann es einfach im Vorfeld nicht wissen, wo man sich wiederfinden wird.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 17.05.2018 21:03
Hängt vielleicht auch davon ab, was man mehr von seinem direkten Umfeld zu hören bekommt. Manche hören öfter, dass man sich doch einfach von dem Wunsch lösen soll, da die Natur sich was dabei denken würde und ein Leben auch ohne Kinder schön sein könne, andere werden eher mit Hoffnungsparolen konfrontiert. Je nachdem sucht man dann hier den einen oder anderen Zuspruch. Manche möchten eher auch über das Aufgeben ehrlich reden dürfen, andere wollen nur Mut für den nächsten Versuch.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Summer1
schrieb am 18.05.2018 22:18
Schade...ich dachte immer es ist ein Forum wo man sich gegenseitig unzerstützt....Ihr mit euren SticheleienIch bin sehr sauer


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   RoteBeete
schrieb am 19.05.2018 08:53
...ich glaube die teils heftigen Reaktionen hier haben etwas mit einem anderen Post zu tun, der kurz davor von einer anderen Person reingestellt worden ist: da ging es darum, dass man sich entspannen soll und da wird es schon klappen (von einer Frau, die selbst den unerfüllten Kinderwunsch kennt)...

Wenn man kinderlos ist, und dann die zwei Threads aufeinander liest mit dem Wissen, dass die TE bereits ein Kind relativ einfach bekommen hat, dann fragt man sich: und was ist mit meinen Gefühlen? Wie sind dann die?

Zeitfüreinwunder hat nur ihrer Verfassung Ausdruck gegeben, sie wusste ja bisher nicht wie sich mehrere erfolglose Versuche anfühlen. Und klar, natürlich denke ich mir auch: mein Gott, hätte ich EIN Kind, dann hätte ich diesen Schmerz auf die Art nicht...
Das ist wahrscheinlich von Person zu Person verschieden. ich kann schon nachvollziehen, dass es schmerzt kein weiteres Kind bekommen zu können, wenn auch nur theoretisch. Denn wird es bei uns doch noch klappen, dann werde ich auch mit dem Wissen schwanger sein, dass es sehr wahrscheinlich das einzige Mal im Leben ist, dass ich das erleben darf und, dass das Kind Einzelkind bleibt. Ich wollte ja mal 3 (ha ha ha...) und auch mit einem Kind würde ich ein komplett anderes Lebensmodell leben als ich es mir vorgestellt habe. Aber das sind so Hirngespinste, weil ja...ich gehe jetzt zu meinen 6. Transfer...


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  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Glücksmama
schrieb am 19.05.2018 11:40
Irgendwie komisch und bedrückend, hier kurz aufeinander zwei so verstörende Diskussionen mitzuverfolgen. Also mich verstört das.
Ohne mich irgendwo positionieren zu wollen, ist mir nur gerade so in den Sinn gekommen, dass der Schmerz nach einem weiteren Kind wohl auch nur von Menschen verstanden und nachempfunden werden kann, due bereits eines haben.
Ob das nun hier die richtige Plattform ist oder es erwünscht ist, "diesem" Schmerz hier Ausdruck zu verleihen, das mag man unterschiedlich bewerten. Einfach mal nur als Gedankenanstoß.
Sinngemäß zu behaupten "also wenn ich eines hä7tte, dann wär das bei mir nicht mehr so", das ist schon auch hart. Man weiß es eben erst, wenn man in der Situation iat.
Niemamd möchte hier andeeen absichtlich weh tun.
Aber gerade deshalb finde ich es wichtig, achtsam mit allen (!) Gefühlen umzugehen. Auch wenn man manchmal etwas nicht nachvollziehen kann.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 19.05.2018 11:59
Ich habe ein Kind, ich wollte immer drei Kinder und es wird leider beim Einzelkind bleiben. Soviel zu „wer kein Kind hat...“
Ungewollt kinderlos zu sein ist wie zu verhungern, während andere um einem herum essen. Ein Geschwisterwunsch ist wie der Wunsch nach Nachtisch oder einen Nachschlag. Und Hungernden dann zu erzählen, dass der Schmerz genau so schlimm sei, da platzt mir auch der Kragen.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Glücksmama
schrieb am 19.05.2018 12:03
Das ist interessant, wie du das siehst und macht es mir möglich, Erklärungen zu finden, weshalb hier manchen - du bist ja nicht allein - der Kragen platzt.

Ich merke nur an, dass NIEMAND den Schmerz eines anderen ermessen und/oder gar in Kategorien "nur wie ein Nachtisch" einordnen kann (die Frage ist für mich ganz persönlich sogar, ob man das darf).
Ich für meinen Teil kann mich nur wiederholt distanzieren und fühle mich nicht wie jmd, der nur einen Nachtisch bestellen möchte.

Aber es ist ja schließlich auch ganz individuell, wie man empfindet.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 19.05.2018 12:08
Der Unterschied zwischein ein Kind und kein Kind: Welten. Universen. Leben. Wie man das nicht verstehen kann, das wird mir nie in den Kopf gehen.
Kein Kind = Frau
Ein Kind = Mama
Zwei Kinder = Mama

Ungewollte Kinderlosigkeit kann eine existenzielle Krise auslösen, die ein ganzes Leben beeinträchtigen kann, da einem etwas verwehrt wird, was existentiell ist. Der Wunsch nach mehr Kindern mag zwar schmerzhaft sein, aber die Folgen für den ganzen Lebensentwurf und das Selbstverständnis sind im Vergleich zu den kinderlosen ehrlich gesagt ein nichts. Und ja, das wag ich so zu sagen. Und ja, ich finde es unsensibel, hier so offen einen Schmerz auszuleben, wenn es hier so viele Frauen gibt, die noch kein Kind haben. Die vielleicht nie auch nur eine Schultüte füllen, ein buntes Pflaster auf aufgeschlagene Radanfängerknie kleben oder einen Teenager anbrüllen werden, das verdammte Zimmer aufzuräumen und einen Schulabschluss zu erzittern oder das Wort Mama hören werden.
Daran darf man mal erinnern. Nicht jeder Schmerz ist gleich.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.18 12:23 von stubbornstar.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 19.05.2018 12:23
So direkt am Anfang sei gesagt : Ich komme in Frieden Frieden !!!

Es sind ein paar Tagen vergangen und mit ein wenig emotionalen Abstand, ließ sich das Geschehen ganz gut verdauen.

Ich hätte nie im Leben mit solchen Reaktionen gerechnet.

Ich hatte ganz naiv geglaubt Kinderwunsch bedeutet Kinderwunsch...also der Wunsch nach einem Kind !
Mittlerweile habe ich verstanden, dass es hier scheinbar eine klare Grenze gibt zwischen
Frauen mit Kinderwunsch ohne Kinder und Frauen mit Kinderwunsch mit Kind/Kindern.


Mein Text wurde "beurteilt" allein auf dem Hintergrundwissen das ich bereits ein Kind habe.
Hat sich aber mal einer Gedanken dazu gemacht wann ich diesen Text verfasst habe ?
Vermutlich nicht ! Vielleicht stammt er aus der Zeit vor meinem Kind, vielleicht aber auch nicht !?
Ihr könnt das nicht beurteilen, nur weil ich diese Gedanken "jetzt" gepostet habe bedeutet dies nicht, dass sie frisch entstanden sind.

"Es ist so still um mich
Dunkelheit umringt mich – versunken in einem tiefen schwarzen Loch.
Ich bin gefallen, ohne Halt.Freier Fall mit gebrochenen Flügeln.
Es ist kalt hier, trostlos und so unendlich hoffnungslos.
Ich spüre den stechenden Schmerz, er ist es auch der mich nicht vergessen lässt,
dass ich noch lebe.
Irgendwie bin ich wie betäubt, ich fühle mich machtlos"........


---> ich finde und das ist ganz allein meine Meinung, so kann man mit und so kann man ohne Kind in der Kinderwunschzeit denken.
Und wenn ihr nicht gewusst hättet, dass ich bereits ein Kind habe , hättet ihr diese Zeilen etwa anders betrachtet ?
Hättet ihr die Zeilen mit anderen Augen gesehen ?

Mir war nicht klar das ich damit kinderlosen Frauen zu nahe trete.

Sicherlich, NEIN GANZ BESTIMMT SOGAR ist es ein Unterschied ob ich bereits ein Kind habe oder nicht.
Dennoch hat niemand das Recht jemanden für seine Gefühle zu verurteilen.
Wir gehen alle anders mit dem Kinderwunsch um, denn wir haben alle unterschiedliche "Schicksale".
Und wahrscheinlich kann man die Situationen gar nicht miteinander vergleichen aber geht es hier überhaupt um den Vergleich
wen es hier härter getroffen hat, wer hier mehr durchgemacht hat, wer hier noch kein Kind hat und wer doch ?
Nein ! Es geht um den Kinderwunsch ! Allein um dieses Wort geht es hier K I N D E R W U N S C H !
Ich kann vielleicht meinen negativen Schwangerschaftstest an TF+8 mit dem Schwangerschaftstest einer Frau vergleichen die in der 15ten ICSI an TF+8 steckt
ABER ich kann ihr Schicksal nicht mit meinem gleichstellen/vergleichen, trotzdem geht es letztlich um den Wunsch nach einem Kind für uns beide.

Ja ich habe ein Kind! Und ja ich bin unendlich dankbar dafür das ich eine Mama sein darf!
Aber das bedeutet nicht, dass mein Wunsch nach einem zweiten Kind kleiner ist.
( DAS HAT HIER AUCH NIEMAND BEHAUPTET , ich weiß! )
Kein Kind zu haben und nie zu wissen ob man jemals ein Kind haben wird ist definitiv eine andere Situation , als ein Kind zu haben und nicht zu wissen ob man jemals ein weiteres haben wird.
Ich verstehe den Unterschied.
Aber an dem Wunsch selbst ändert das gar nichts. Und das muss man meiner Meinung nach ganz klar differenzieren!!!!
Wenn ich bspw. aus einer anderen Partnerschaft ein Kind habe und wünsche mir mit einem neuen Partner ein Kind und es klappt nicht -
ist das dann weniger dramatisch, als für ein Paar das noch gar kein Kind hat ? Vermutlich nicht.
Oder muss man sich schlicht und einfach mit dem Gedanken trösten das man bereits ein Kind hat?!
Nochmal ich verstehe durchaus den Unterschied ein Kind / kein Kind.
Aber niemand kann beurteilen/verurteilen wie man sich fühlen darf mit unerfülltem Kinderwunsch.
Eine negatives Ergebnis tut nicht weniger weh , wenn man vlt. erst 1,2,3,4,5,6 oder bereits 10,11,12...20 gescheiterte Versuche hinter sich hat.
Manch eine zerbricht vielleicht schon nach 2 gescheiterten ICSIs, während andere noch nach 20 Versuchen ihren Glauben und ihre Hoffnung nicht verlieren wollen.
Aber deshalb kann man nicht davon ausgehen das die Frau mit 2 gescheiterten Versuchen weniger Leid erträgt.
Ich frage mich ehrlich gesagt gerade, ob ihr überhaupt nachvollziehen könnt, was ich meine bzw. zum Ausdruck bringen möchte ?!

"Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es NICHT das selbe ist, wie nach vielen Jahren noch immer Negativs einzustecken, noch immer darüber nachzudenken, ob man den Rest seines Lebens kinderlos bleiben muss... Kein Kind zu haben, dem man seine Liebe schenken kann..." --> Liebe Blackmoon das wurde nie von mir behauptet und das würde ich auch nie nie tun!
Es kann auch nicht dasselbe sein, wie auch ? Das geht nicht ! Das ist ganz platt wie Äpfel mit Birnen vergleichen, beides Obst aber total verschiedene Früchte.

Kein Kind zu haben ist unendlich traurig und ich wünsche Euch allen das sich das zeitnah ändert.
Aber bitte sprecht den Frauen die bereits ein Kind haben nicht das Recht ab, bei einem "Negativ" traurig zu sein, unabhängig davon wieviele Kinder sie bereits haben, wieviele gescheiterte Versuche sie bereits hatten bzw. wie lang ihre Leidenswege bisher waren.
Man kann die Schicksale nicht vergleichen oder aufwiegen.
Dennoch der Schmerz mag vielleicht ein anderer sein aber er tut am Ende auch nur weh !


Boah, ich hoffe so sehr ihr versteht mich ein wenig....
und jetzt Feuer frei für alles was da jetzt wieder an Reaktionen kommen wird.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.18 12:25 von zeitfuerwunder83.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 19.05.2018 12:29
Natürlich ist das Verständlich, aber muss man dann dafür einen extra Thread hier raushauen? Ich find das schon in dieser Form arg unsensibel.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   MariaRia
schrieb am 19.05.2018 12:35
Schau mal ZFW hier bei bkid gibt es ein gutes psychologisches Beratungsangebot ganz speziell für das Thema unerfüllten Kinderwunsch: [www.bkid.de]

Ich schreibe dir das weil ich dein Posting als Hilferuf empfunden habe!

Sonst ev die tieftraurige Kinderwunschpoesie einem Tagebuch anvertrauen? Hier empfand ich es wirklich als sehr unpassend.

Alles Gute! Ich hoffe, Dir geht es bald wieder besser!
LG maria

PS: und ich würde dem Drang widerstehen hier auf alle Comments einzugehen. Viele sehen dein Post eben so, du siehst es anders. Durchs diskutieren kommen wir da auf keinen grünen Zweig,denke ich.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.05.18 12:50 von MariaRia.


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Merle_77
schrieb am 19.05.2018 12:49
Zitat
zeitfuerwunder83
Eine negatives Ergebnis tut nicht weniger weh , wenn man vlt. erst 1,2,3,4,5,6 oder bereits 10,11,12...20 gescheiterte Versuche hinter sich hat.


Liebe Zeitfuerwunder,

ich finde es gut, dass du dich noch einmal erklärt hast und natürlich "darfst" auch du Schmerz empfinden. Das sucht man sich ja auch nicht aus.

Die Diskussion, ob man den Schmerz ohne Kind mit dem Schmerz mit Kind vergleichen kann, möchte ich nicht vertiefen. DASS du Schmerz empfindest, war aus deinen Zeilen deutlich erkennbar.

Aber zu deinem obigen Gedanken muss ich einfach etwas sagen: Für mich war die 12. gescheiterte ICSI durchaus sehr viel schlimmer als die 1., 2. oder 6. - weil die Hoffnung, die mir die Kraft gibt weiterzumachen, mit jedem weiteren Negativ kleiner geworden ist. Weil man irgendwann das Gefühl hat, keine Chance zu haben.

Versteh das nicht als Angriff...

Viele Grüße.

Merle


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   gelöschter User
schrieb am 19.05.2018 12:49
Zitat
stubbornstar
Natürlich ist das Verständlich, aber muss man dann dafür einen extra Thread hier raushauen? Ich find das schon in dieser Form arg unsensibel.

Muss man nicht und würde ich auch nie wieder tun, man lernt nie aus!

Aber das ist nur unsensibel weil ich schon ein Kind habe, oder ? Hätte ich keins würde das anders beurteilt !
Und das sagt doch alles....

Der Kinderwunsch einer Frau mit Kind kommt somit nicht auf den gleichen Nenner wie der einer kinderlosen Frau.

Wir wollen halt nur Nachtisch !

Für mich ist das Thema hiermit beendet.Es führt zu keinem konstruktiven Ergebnis - jeder hat seine Sicht der Dinge, so ist das im Leben ! Gute Nacht

Over an out !

Und alles Gute euch allen ob nun mit oder ohne Kind !!! winken


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Glücksmama
schrieb am 19.05.2018 12:51
Zeitfürwunder.......
Es tut mir leid, ich bin auch sehr vor den Kopf gestoßen.
Hätte auch hier den Platz vermutet, an welchem nicht Schmerz mit Schmerz verglichen wird.
Es tut mir einfach Leid.
Manchmal bleibt nur zu wünschen, dass jeder genau die Erfahrungen machen muss, die Herzen öffnen und nicht ewig weiter verschließen.

Unsensibel find ich übrigens andere Dinge auch hier. Aber eine Online-Zerfleischung hilft niemandem.
Ganz pragmatisch: vielleicht kann ja grundsätzlich mal die Überlegung angestellt werden, wie man hier im Forum damit umgehen möchte und das kann dann so kommuniziert werden? Dann tappen nicht noch mehr Frauen in diesem Fettnapf, nur weil davon ausgegangen wird, ein Forum für Kinderwunsch sei dazu da, seinen Schmerz über überfüllten Kinderwunsch Preis zu geben......


  Re: Zeit für Hoffnung, Zeit für ein Wunder - mein Wunder
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   Ich_bins_kurz
schrieb am 19.05.2018 12:52
Ich kann verstehen, dass man unterscheiden möchte zwischen dem Kinderwunsch "ohne Kind" oder "mit Kind/ern" und dem Kinderwunsch nach "1. Behandlung" oder nach "20. Behandlung".
Ich persönlich für mich tue das auch.

Aber ich finde, das ZFW recht hat, wenn sie schreibt, dass man niemals die Gefühle/ das Leid/ den Schmerz des anderen beurteilen kann (auch, wenn ich das hier auch schon getan habe, wenn ich einen schlechten Tag hatte oder dachte, dass xy sich erst Mal mit mir und meiner Situation vergleichen müsste). xy kann sich nach der 1. ICSI mit Kind schon so miserabel fühlen, wie jemand anders nach der 20. Behandlung ohne Kind. Dafür gibt es wohl kein Verbot, keine Regel - auch nicht hier im Forum.

Wenn mich ein Beitrag stört, kann ich auch aufhören, ihn zu lesen. Insbesondere, wenn er so lang ist, wie der von ZFW.
Ich persönlich gebe ja zu, dass ich an manchen Tagen mit Absicht lese, was mich ärgert (Stichwort: Mutmachposting mit Entspannungstips), denn dann kann ich meinen Frust so herrlich umlenken auf andere. Tut mir manchmal gut - so schade es dann auch für die Betroffene ist.

Ich fand den Beitrag jetzt nicht so schlimm. Ein negativ tut weh, weil man Zeit, Geld, Gefühl und Hoffnung investiert hat (beim 1. und beim 20. Mal, beim ersten und beim Geschwisterkind - und ich weiß von Betroffen, die natürlich schwanger werden können, dass es selbst da nach ein paar Versuchen so ist). Wer das in Poesie ausdrücken möchte, darf es meinetwegen gerne tun. Ich muss es ja nicht lesen, wenn es mir mißfällt.

Ich fände es auch schöner, wenn wir uns hier mehr auf die gegenseitige Unterstützung fokusieren würden. Unverständnis gibt es doch "draußen in der Welt der ich-werd-sofort-schwanger-und-alles-läuft-glatt-Frauen-und-Männer" genug, oder?

Gruß
Babette




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