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  Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   ladybird80
schrieb am 31.10.2014 12:08
Hallo.... wir werden wohl eine neue ICSI starten müssen:o( nach 23 eingefrorenen EZ aus 2 ICSI, die alle nichts waren (miserable Auftaurate und der Rest negativs bzw. biochem. Schwangerschaften) möchte ich nicht mehr einfrieren....also waere es ja vielleicht klug einfach die EZ weiterzukultivieren für einen Blastotransfer...und 2 Blastos zurückzunehmen....andererseits war ich immer der Meinung, dass die EZ im Körper am Besten aufgehoben sind und wir haben bereits 2 Kinder aus TF an Tag 3....und eigentlich ist die Schwangerschaft Rate angeblich ja nicht unterschiedlich...also aufs altbewährte Konzept setzen möglichst milde stimulieren 2 Embryonen an Tag 3 zurücknehmen, Rest verwerfen...oder normal bis milde stimulieren hoffen, dass es 7 befruchtete EZ sind die zu Blastos kultivieren und 2 an Tag 3 zurücknehmen?...
Frage ist doch auch warum ist die Schwangerschaft Rate nicht anders? Schadet es den Embryonen wvtl. doch wenn sie in Nährmedien so lange kultiviert sind? Ansonsten müsste man doch annehmen, dass wenn man schon mal so vorselektiert hat die Schwangerschaft Rate höher waere...

Danke für eure Meinungen lg


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
avatar    Diina
schrieb am 31.10.2014 12:33
Also ich kann dir nur sagen was mein Arzt dazu gesagt hat: "Wenn es die richtige EZ ist dann schafft sie es, ob Blasto oder 6-Zeller"
Hm er hält also nicht sehr viel davon, würde es aber wohl machen wenn ich darauf hindränge, aber er sagte auch ein Blasto kann nach ein paar Stunden nach TF schon hinüber sein.

Ich werde meinen Arzt jetzt vertrauen und hoffen das es irgendwann mit den 6-Zellern klappt. Das liest man ja doch schon recht häufig smile


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
avatar    Babe81
Status:
schrieb am 31.10.2014 13:26
Hallo,

ich kann Dir nur von uns berichten.
Ich bin beim Kryo 2011 mit einem 6-Zeller (Tag 3) schwanger geworden. Mein Sohn ist heute 2,5 Jahre.
Vor 2 Wochen hatten wir wieder ein Kryo Versuch. Diesmal habe ich mir 1 Blastozyste ((Tag 5) einsetzen lassen. Der BT gestern war negativ. Also ss geworden bin ich nicht.

Also alles ist möglich. Entweder der Embryo will bleiben, oder eben nicht. Egal an welchem Tag TF ist.
Wir haben dieses Mal nur ein Blasto-TF gehabt, weil an Tag 3 noch alle 3 Embryonen im Rennen waren und wir definitiv nur 1 zurück nehmen wollten. Und an Tag 5 war eben nur noch die eine Blastozyste da.

LG und Alles Gute!
Babe81


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
avatar    Krabbenmama
schrieb am 31.10.2014 13:27
Blastos verkürzen halt den Prozess des Findens des richtigen Embryos unter Umständen enorm… Ich würde es immer wieder machen, nachdem wir durch frühe TFs so viel Zeit (und Geld) verloren haben.


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  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   la miga
schrieb am 31.10.2014 13:28
Mein Arzt ist auch kein Blasto-Fan und betont auch gerne, dass die Quoten dadurch nicht besser sind. Ich glaube aber, da muss man sehr genau nachfragen, vielleicht kann der Doc ja was dazu sagen:

Wenn man an PU+2 oder 3 transferiert, finden sicher in deutlich mehr Fällen auch ein TF statt, als wenn man bis PU+5 wartet und dann nix mehr da ist zum transferieren. Vielleicht erklärt sich das auch so? Wenn man rein die Erfolgsquoten aus PU+3 vergleicht mit denen von PU+5, also nur den TF, dann sind sicher die Quoten bei PU+5 besser.

Es ist ja nunmal auch so, dass die meisten EZ in ihrer Entwicklung nicht an PU+2 stehenbleiben, sondern eher PU+3 oder PU+4.


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   gelöschter User
schrieb am 31.10.2014 14:15
Ich würde bei der ganzen Geschichte immer berücksichtigen, dass Blastozysten z. B. für PID verwendet werden, um festzustellen, ob ein Embryo gesund ist oder nicht. Das bedeutet, dass nicht gesunde und nicht lebensfähige es "locker" zu Blastozysten schaffen. Also keine Aussage darüber, ob sie es auch weiter schaffen. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Kulturmedien mit laut Studien verbesserten "Überlebenschancen" für Embryos. Sowas zeigt, dass es also gesunde Embryos geben kann, die es im "falschen" Medium anscheinend doch nicht überleben. traurig Und drittens gibt es Early Pregnancy Factor (EPF), der 24 Stunden nach der Befruchtung im Körper der Frau erscheint und vermutlich das Immunsystem ruunterdrückt, damit es das Embryo nicht abstößt. Bei einer künstlichen Befruchtung kann der Körper damit es nach dem Transfer anfangen, also je später, desto "unvorbereitete" ist das Immunsystem. Ich würde daher gerade, wenn es wiederholt it Blastos nicht klappt, Frühtransfer probieren, um die Chancen zu erhöhen.


2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.10.14 15:47 von Hakuna Matata.


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   ladybird80
schrieb am 31.10.2014 20:18
Danke für die Antworten sie sind so zwiegespalten wie i chzwinker es gibt wohl auch nicht DIE Antwort...wir moechten halt nur noch 2 maximal 3 transfere....und da moechte ich das maximale rausholen.... dann waren es 7 Transfere fuer das geschwisterchen. .. viel mehr Transfere koennen wir zumindest derzeit emotional glaube i c h nicht mehr haben....irgendwann muss gut sein...ich mag nicht mehr zwischen dem Hoffen und Bangen leben...lg


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   la miga
schrieb am 31.10.2014 21:07
Wenn es das Rezept gäbe, würde jede Klinik es genau so machen. Dann wäre das alles so einfach... Das denke ich persönlich mir immer, wenn man überlegt, wie man es am besten machen sollte... Keine Klinik wird dir das 100% sagen können, leider.

Ihr scheint ja sehr viele EZ aus 2 ICSIs gehabt zu haben. Aber man sagt ja auch, das sind dann vermutlich schon gesicherte Erfahrungswerte, dass die Qualität der EZ leidet, wenn die Ausbeute sehr groß ist. Insofern könnte es ja auch eine Option sein, vielleicht bewusst mal deutlich niedriger zu stimulieren, so mit dem Ziel 6- max. 8 EZ, die dann qualitativ vielleicht besser sind, um dann mal Blasto-Kultur, ggf. auch mit SET zu probieren?


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
avatar    Diina
schrieb am 31.10.2014 21:18
Ich denke auch, wenn es das geheimrezept geben würde, dann wären wir sicher alle längst schwanger..

Ich höre immer wieder das die Eizellqualität leidet wenn so viele vorhanden sind, was genau heißt das? Das die kleinen sich nicht vernünftig weiter entwickelen oder befruchten lassen?
Denn unsere Biologin meinte beim befruchten das sie niemals gedacht hätte das die Befruchtungsrate so hoch sein wird und von 33 EZ tatsächlich 28 befruchtet werden konnten, niemand aus der KiWu hat damit gerechnet.

Also ladybird, vertraue deinem Arzt wenn du dich wohl fühlst mit seiner Behandlung. Blastos schaffen es ja leider auch nicht immer schwanger zu machen traurig


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
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   ladybird80
schrieb am 01.11.2014 18:33
@Diina: ich weiss auch nicht was es heisst, dass die Qualität leidet wir hatten 30 EZ und 20 befruchtete....eigentlich auch völlig im schnitt daraus gab es beim frischen Versuch ein Baby und die gefrorenen haben alle nicht geklappt.....vielleicht haben sie wegen der schlechteren Quali das Einfrieren nicht gut überstanden....

das auch ein Blasto nicht heisst, dass man schwanger wird ist mir klar...immerhin hatten wir 3 biochem. Schwangerschaft bzw. 1 nicht intakte Eileiterschwangerschaft also müssen sich diese 2 Zweller ja allke in mir zu Blastos entwickelt und eingenistet haben und dann nicht mehr weiter.....

Haben nächste Woche ein Termin im Kiwu....

Lg


  Re: Blastos oder altbewährtes Konzept?
avatar    Diina
schrieb am 02.11.2014 19:18
Zitat
ladybird80
@Diina: ich weiss auch nicht was es heisst, dass die Qualität leidet wir hatten 30 EZ und 20 befruchtete....eigentlich auch völlig im schnitt daraus gab es beim frischen Versuch ein Baby und die gefrorenen haben alle nicht geklappt.....vielleicht haben sie wegen der schlechteren Quali das Einfrieren nicht gut überstanden....

Na das macht mir ja gerade echt tierisch Angst sehr treurig Eigentlich können wir es dann auch direkt sein lassen..

Berichte mal bitte was deine KiWu gesagt hat okay??
Ich drücke dir die Daumen




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