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  Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   wunsch_baby
schrieb am 22.10.2014 17:32
Hallo zusammen,

Ich hatte am 13.10 einen kryotransfer im künstlichen Zyklus von einem 5 und 6 Zeller. Heute (Transfer +9/10) war die erste Blutabnahme und es wurde der Östradiol und progesteronwert bestimmt.

Östradiol: 551
Progesteron: 6,9

Letzten Zyklus (der negativ war) hatte ich einen Östradiol Wert von 231 und progesteron Wert von 7,8.

Mich wundert nun der diesmal sehr hohe Östradiol Wert diesen Zyklus. Kennt jemand die normwerte zu diesem Zeitpunkt?

Ein pipi ss test war heute morgen im übrigen negativ

Lieben Dank für eure Meinungen smile


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   gelöschter User
schrieb am 22.10.2014 17:49
Die Normwerte findest Du hier [www.wunschkinder.net] Du bist jetzt in der Lutealphase bzw. Nach 21. Zyklustag. Progesteron ist etwas niedrig für mein Geschmack, nimmst Du etwas zur Unterstützung? Zum Östradiol kann ich gerade nichts sagen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.14 17:52 von Hakuna Matata.


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   gelöschter User
schrieb am 22.10.2014 17:51
Doppelt...


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.10.14 17:52 von Hakuna Matata.


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   wunsch_baby
schrieb am 22.10.2014 18:23
Danke für den link smile

Aber ich bin ja im künstlichen kryozyklus, also ohne eisprung, glaube da kann ich mich an den Werten nicht orientieren, oder?


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  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   gelöschter User
schrieb am 22.10.2014 19:04
Zitat
wunsch_baby
Danke für den link smile

Aber ich bin ja im künstlichen kryozyklus, also ohne eisprung, glaube da kann ich mich an den Werten nicht orientieren, oder?
Doch, eigentlich schon. Im künstlichen Zyklus gibt es zwar keinen Eisprung, es wird aber mit Hormongabe die natürliche hormonelle Situation der zweiten Hälfte nachgestellt. Dein Körper können ja gar nicht mit Schwangerschaft anfangen, wenn er nicht "denken" würde, dass es ein Eisprung stattgefunden hat. Er muss also genauso ticken, wie er nach einem echten Eisprung ticken würde.


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   wunsch_baby
schrieb am 22.10.2014 19:22
Ok, danke smile

Aber das mit dem Östradiolwert ist ja dann sehr komisch....der ist doch viel zu hoch.
Vielleicht kann ja noch jemand vom Expertenteam was dazu sagen smile


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   Bettina35
schrieb am 22.10.2014 21:02
Liebe Wunschbaby,

Nein, im artif. Zyklus kann man die Blutwerte gerade nicht mit jenen des nat. Zyklusses vergleichen! Diese Antwort ist unzutreffend...
Richtig ist, daß Du sowohl Estradiol, als auch Progesteron substituierst, also künstlich zuführst. Aufgrund der Estradiol-Menge oder einer Hormongabe im Vorzyklus bleibt der ES aus ( in der Regel erreicht man das über die hohe Estradiolgabe, die ja zugleich das Endometrium aufbauen soll). Entsprechend gibt es keinen Gelbkörper ( Corpus luteum), der von sich aus, wie im nat. Zyklus, aprogesteron bildet. Daher bist Du eigentlich auch nicht in der Lutealphase, sondern in der 2. ZH.
Vmtl nimmst Du Estradiol oral und Progesteron vaginal, oder? Da letzteres direkt in der Schleimhaut resorbiert wird, gelangen nur geringe Teile des Progesterons ins Blut. Die Standard-Dosierung im artif. Zyklus beginnt bei 600 mg/d , idR Progestan/ Utrogest 100 mg 2-2-2. insofern ist die dem Uterus tatsächlich zugeführte Menge viel höher, als es der Wert im Serum erahnen lässt.
Dennoch und weil überschüssiges Progesteron ausgeschieden wird, würde ich über eine Erhöhung aus 2-2-2-2 nachdenken. Wichtig ist, nicht die Einzeldosis, sondern die Anzahl der Dosen zu erhöhen, damit der Spiegel konstant bleibt und nicht zwischendurch absinkt.

Bei Estradiol ist es ähnlich. IdR gibt man ab 4 mg/ d aufwärts. Die Anzahl der Gaben und auch die Frage, ob man im Laufe des Zyklusses ( unabhängig von der Beschaffenheit des Endometriums; hier führt ein zu geringer Aufbaumeist ohnehin zur Dosiserhöhung) die Dosis erhöht, ist von Px zu Px verschieden. Auch hier kannst Du nach Rücksprache mit dem beh. Koll. evtl auf 8 mg / d erhöhen.

Wurde heute schon hCG bestimmt? Wenn nein, dann sicher bald smile
Ein Urintest zeigt nach einem KryoTf sicher erst ab ( rechnerisch) PU/15 an. Das sind bei Dir noch ein paar Tage. Und: sicher ist nur der BT!!!!

Also: noch ein paar Tage Geduld und viel Erfolg!!


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   wunsch_baby
schrieb am 23.10.2014 06:52
Liebe Bettina,

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Du hast recht ich nehme progynova oral (4 mg) und progestan vaginal (3x2).Hier wäre es also besser es auf drei gaben am Tag zu ändern, ja?

Mein hcg wurde noch nicht bestimmt, das wird erst nächste Woche gemacht.

Ich war halt nur verwundert weil der eine Wert nun so extrem hoch ist (das ist der Fluch wenn man nach seinen genauen Werten fragt... zwinker)

Wünsche euch allen einen guten Start in den Tag smile


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   Bettina35
schrieb am 23.10.2014 08:01
Gerne doch zwinker
Estradiol würde ich nicht erhöhen. Progesteron auf 2-2-2-2, aber ich möchte mich in die Therapie einmischen.

Alles Gute!!!


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   wunsch_baby
schrieb am 23.10.2014 09:30
Ja dieser Zyklus ist ja eh fast durch. Bespreche das dann auch mal mit meinem Arzt. Aber ob der hohe Östradiol Wert gut oder schlecht ist weißt du auch nicht, oder?


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   gelöschter User
schrieb am 23.10.2014 10:08
@Bettina35,

Das habe ich noch nie verstanden. Warum ist zugeführter Progesteron im Blut kaum nachweisbar? Ist nicht egal, auf welchem Wege es in den Körper gelangt? Ob Schleimhaut oder oral, es muss im Körper verteilt werden, es kann ja nicht durch Gewebe "spazieren" oder in der Schleimhaut einfach liegen bleiben. Die Hormone werden mit Blut transportiert, also muss auch zugeführter Progesteron im Blut nachweisbar sein. Der Unterschied zwischen oral und parenteral besteht darin, dass unter Umgehung der Magensäure und Darmenzyme das Hormon fast zu 100% verstoffwechselt wird. Auch wenn es immer wieder hier im Forum behauptet wird, logisch ist es für mich nicht. Welche physiologische Erklärung gibt es für die nicht nachweisbare Substitution im Blut? Weißt du es?

Und was sind denn Normwerte für den künstlichen Kryozyklus? Wenn es keine gibt, wieso macht die Klinik überhaupt die Analyse? Welche Erkenntnisse erhofft sie sich dadurch?

Danke Dir.


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   Bettina35
schrieb am 23.10.2014 20:45
@ Wunsch-Baby: der Wert ist in Ordnung und bedeutet einfach nichts Nachteiliges...

@ hakunamatata: die Vorstellung ist zu schematisch. Es wird eben direkt resorbiert und dadurch ist nur ein geringer Prozentsatz im Serum. Daß es gar nicht nachweisbar ist, habe ich auch nicht geschrieben, und so ist es auch nicht.


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   gelöschter User
schrieb am 23.10.2014 22:46
Zitat
Bettina35
@ hakunamatata: die Vorstellung ist zu schematisch. Es wird eben direkt resorbiert und dadurch ist nur ein geringer Prozentsatz im Serum. Daß es gar nicht nachweisbar ist, habe ich auch nicht geschrieben, und so ist es auch nicht.
Was heißt "direkt resorbiert"? Es ist doch einfache Physiologie. Progesteron ist kein Gewebshormon, also wird es durch Blut transportiert. Schematisch hin oder her. Es gibt keine andere Möglichkeit. Es hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Das einzige, was Sinn macht, ist - natürliches Progesteron, auch zugeführtes, wird wie jedes andere Hormon logischerweise im vollen Umfang im Blut nachweisbar. Denn endokrine Hormone wirken systemisch und werden nun mal durch die Blutbahn transportiert. Hormonersatzpräparate werden im Blut nicht als Progesteron nachgewiesen, sind aber natürlich als Hormonersatz nachweisbar, bloß wird der Ersatz nicht bei Blutanalyse bestimmt. Also entweder voll nachweisbar oder eben gar nicht, das bisschen kann es nicht geben. Sorry für Klugscheissen zwinker


  Re: Östradiol und progesteronwert im künstlichen kryozyklus
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   Bettina35
schrieb am 24.10.2014 17:17
@ hakunamatata : eben - es wird durch das Endometrium resorbiert und dort metabolisiert, daher wirkt es -anders als bei der oralen Aufnahme - auch nicht Systemisch.
Daß es so ist, siehst Duschon daran, daß die Serum-Wert bei oraler Aufnahme erheblich höher, als bei vaginaler Aufnahme sind und auch daran, daß die " Nebenwirkungen" ( Prog wirkt ja nicht nur aufs Endometrium, sondern hat zahlreiche Wirkungen in versch. Bereichen, insofern sind es eigentlich keine Nebenwirkungen) bei oraler Aufnahme und damit Nachweis im Blut erheblich stärker sind.




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