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  Nach Antagonisten Protokoll jetzt langes Protokoll, ratsam?
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   tricolor
schrieb am 27.07.2013 10:16
Hallo,

Bin zur Zeit ratlos, traurig und sehr unentschlossen.
Kurz gefasst:
Vor zwei Jahre hatte ich zwei spontane SSW innerhalb von 6 Monaten Abstand. Leider beendeten beide mit Fehlgeburten (11. Woche/8. Woche).
Der Humangenetiktest war Ok. SP meines Mannes ist in Ordnung.
Bei der BS fand man einen verschlossener Eileiter und einen schwerduchgängigen Eileiter also IVF.
Unter solchen Bedingungen waren die frühere SSW ein Wunder. Problem lag bei der Einnistung, deswegen haben wir die Immunisierung machen lassen.
Ich soll low responder sein (0.6 AMH). FSh Wert weiß ich nicht, leider kriege ich keine Infos von dem KIWUZentrum. Mein AMH konnte ich rausfinden, da ich kurz auf dem Bildschirm der Ärztin werfen konnte. Ich habe natürlich auch vorher gefragt, "niedrig" war die Antwort.
Meine FA ist der Meinung ich soll denen Vertrauen und nicht so viel in Internet lesen, das würde mich nur verwirren. Was soll ich denn machen, meine lakonische Ärztin, wirft einen Blick alla Medusa, jedes mal wenn ich oder mein Mann eine Frage stelle. Wenn ich mich in Internet nicht erkundigt hätte, wüsste ich nicht was ein Low responder, AMH, FSH bedeutet.
Sie soll sehr gut in dem Gebiet sein, aber von ihr Wissen konnten/durften wir bis jetzt nicht viel erfahren/erleben.
Trotzdem haben wir dort angefangen, blöd oder?:

1. IVF mit Elonva (Depotspritze) ab 3 ZT stimuliert. Ergebnis: 3 Eizelle (mit Clomifen hatte ich jedes mal 2 Eizelle). "mehr habe ich nicht erwartet." sagte die Fachfrau, aber ich!
Transfer von 1 Blastos und eine Morula, keine Einnistung.
2. IVF mit Menogon. Zusätzlich : DHEA, Dekristol, Folsäure 5 mg usw. Ergebnis: 7 Eizelle. Schock: Nur eine Eizelle hat sich befrüchtet.
Was mit den anderen passiert ist, wie war die Qualität, wie groß , lag es an den Spermien oder was? usw,. "Kann man nicht sagen." war die Antwort.
Seltsam, da ich bei einigen Beiträgen gelesen habe, daß einige Betroffene von schlechten so wie von Eizellen-Klasse A erzählen können.
Am PU+2 Transfer von einer 4 Zeller, zusätzliche Gabe von Granocyte. Keine Einnistung.

Die Ärztin schlägt ein langes Protokoll vor....um gleich große Eizelle zu erzielen (Seltsam... ich glaubte, sie konnte nicht sagen, wie der Zustand der Eizellen überhaupt war???!!! Waren die vorherige dann doch klein oder was?)
Ist ein langes Protokoll nicht schlecht für die Low responders?
Ich habe ein Beratungsgespräch in einem anderen KIWUzentrum ausgemacht. Das ist die letzte Chance, die wir von der KK anteilig bezahlt bekommen.
Hat jemand von Euch (besonders low responders) Erfahrung mit dem Wechseln von Protokollen gehabt?.
Freue mich auf Eure Antworten!
Viele Grüße
Tricolor


  Re: Nach Antagonisten Protokoll jetzt langes Protokoll, ratsam?
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   Nora73
Status:
schrieb am 27.07.2013 10:33
Hallo tricolor,

Deine Ärztin scheint ja nicht sehr kooperativ zu sein. Fast schon etwas unverschämt, keine oder wenige Infos rauszurücken. Diesen Spruch mit "nicht so viel im Internet recherchieren " kenn ich.. würde mich aber davon keineswegs ableiten lassen, denn nur durch Eigenrecherche konnte ich vieles abklären.

Ganz ehrlich, ich würde die Praxis wechseln.
Was willst Du bei einer Ärztin, die nichts tut, außer blöd zu schauen und wo man schon als Patient auch noch ein schlechtes Gewissen bekommt, weil man gerne mal etwas mehr Auskunft haben wollte...?

Zu Deiner Frage kann ich auch nur das sagen, was ich hier so mitbekomme und zwar dass bei lowies das lange Protokoll nicht empfehlenswert ist, da es die ES wohl eher bremst als zu stimulieren.
Ich glaube, ich würde an Deiner Stelle eine Kopie von den ganzen UL einfordern und bei einer anderen KiWuPraxis vorstellig werden, wo Du zumindest das Gefühl besser aufgehoben zu sein.

Alles Gute
Nora


  Re: Nach Antagonisten Protokoll jetzt langes Protokoll, ratsam?
avatar    PikaBuh
Status:
schrieb am 27.07.2013 11:06
Hi,

ich finde es schwierig eine Entscheidung für ein anderes Protokoll zu fällen, ohne alle Fakten der bisherigen Versuche zu kennen.
Daher halte ich es für sinnvoll die Unterlagen anzufordern und eine 2. Meinung einzuholen.

Bei mir hat das Antagonistenprotokoll auch nur zu einer reifen EZ geführt, mit dem langen Protokoll bzw. dem ultra langen hat es um Längen besser geklappt. Allerdings bin ich kein Lowie im klassischen Sinne, nur eben nicht ganz so leicht zu stimulieren.

Ausserdem solltest Du mal mit der Kiwu diskutieren, ob Dhea in Deinem Fall wirklich das Mittel der Wahl ist um nachzuhelfen. Evtl. fährst Du mit einem Testosteron Gel und/ oder Melatonin deutlich besser.

Viele Grüße,

Pika Clown


  Re: Nach Antagonisten Protokoll jetzt langes Protokoll, ratsam?
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   gelöschter User
schrieb am 27.07.2013 11:07
Hallo,
Ich hab einen AMH von 0,5. Ich hatte 2 Mal das kurze Protokoll( 8 Eizellen) . Beim 3 Mal das Antagonisten Protokoll mit Elonva. ( 9 Eizellen von sehr guter Qualität). Das mach ich beim 4 Mal auf jeden Fall wieder.
LG Leila


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  Re: Nach Antagonisten Protokoll jetzt langes Protokoll, ratsam?
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   tricolor
schrieb am 27.07.2013 12:03
Hallo Ihr Leidgenossinen!

Danke an Euch alle für die Rückmeldungen.
Bei Elonva habe ich leider nicht gut reagiert (ich gehöre zu den 20%,bei denen das Medikament nicht funktioniert hat).
Mit den Ergebnissen von Menogon war ich teils zufrieden. Über die Eizellequalität, wollten/konnten sie nichts sagen, so daß ich keinen richtigen Anhaltspunkt habe, um das Medikament zu beurteilen.
Ihr habt Recht, ich werde die Unterlage fordern, das Labor muss auf jedem Fall ein Protokoll über den ganzen Verlauf haben.
DHEA, Dekristol und Folsäure 5 mg nehme ich auf eigener Faust ("böse verwirrende Internetrecherche" bzw. Foren).
Ich hatte mal mit meiner FA über DHEA und den Pflaster (rezeptflichtig) gesprochen, sie hat mich davon abgeraten, ich soll dem KIWUzentrum vertrauen, die machen das schon.
Die "pragmatische" Ärztin hätte mit Sicherheit so darauf geantwortet "bei Ihnen bringt das nichts", genauso als ich sie fragte ob es nicht möglich wäre meine wenige, aber für mich sehr kostbare, EZ für später einzufrieren.

Das "Short" Protokoll wäre eine Überlegung wert. Ehrlich gesagt habe ich Angst vor dem langen Protokoll.
Es ist furchtbar, ich fühle mich den Ärzten ausgeliefert, die haben das Wissen und in vielen Fällen die Macht einem zu helfen...
Ich habe mehr von diesem Zentrum erwartet. Sie erfüllen für mich die Mindestanforderung nicht: dem Patient zu informieren, zu erklären. Mein Mann ist auch total frustriert, trotzdem nimmt er sein Orthomol Fertil weiter.
Viele liebe Grüße
Tricolor




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