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  "PCO-Ratgeber" - mehr Fragen als Antworten
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   Tarika
schrieb am 15.07.2013 08:54
Hallo ihr Lieben,

- entschuldigt ist etwas lang geworden-

ich lese gerade ein Buch zu PCO. Geschrieben hat es eine amerikanische Ärztin, laut Aussage langjährig mit dem PCO-Syndrom und seinen Behandlungsmöglichkeiten vertraut.
Sämtliche erwähnte Studien sind im Literaturverzeichnis angegeben und nachvollziehbar aber dezidiert wissenschaftlich würde ich es nicht nennen - dafür ist es ja aber auch nicht gedacht.
Zum Eigentlichen:
Sie schreibt, dass Frauen mit PCO dazu tendieren in späten Jahren Diabetes zu entwickeln und mehrheitlich zur Insulinresistenz neigen und rät an, das IMMER (egal ob übergewichtig oder nicht) kontrollieren zu lassen.
Sie schreibt auch von Herzproblemen (Bluthochdruck aber auch Infarktrisiko), die mit PCO zusammenhängen und erhöhtem Krebsrisiko (bezogen auf Gebärmutterkrebs). Auch hier der Verweis: IMMER Kardio- und Krebskontrolle.
Außerdem erwähnt sie, dass bei PCO-Frauen ein dreifach höheres Risiko eine Fehlgeburt zu erleiden von Forschern vermutet wird. (Sollte man auf sowas in der KiWu-Klinik nicht hingewiesen werden?)

Mein Frage nun: Wenn ich sowas lese, dann zweifle ich ja erstmal am Buch selbst. Mir kam es vor, als leite das zu extremer Krankheitsneurose von PCO-Patientinnen an...
Meine zweite Frage ist dann allerdings auch: was, wenn das stimmt.
Daher: Kann man diesen Ratschlägen so zustimmen?
Mal abgesehen davon, dass ich auf all diese Risiken von meinem Arzt NICHT hingewiesen worden bin und die Untersuchungen allesamt als nicht-notwendig betitelt wurden: Habt ihr da andere Erfahrungen?

Wen es interessiert: Im Buch wird auch eine Ernährungsform für PCO entwickelt und beispielhaft dargestellt. Mich erinnert diese sehr an die LOGI-Methode, allerdings werden hier Vollkornprodukte einbezogen (und als grundsätzlich wichtig nur im richtigen Maß bei PCO verstanden). Und ansonsten scheint das Allheilmittel für PCO ja Bewegung, Bewegung und Bewegung zu sein.


  Re: "PCO-Ratgeber" - mehr Fragen als Antworten
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   ninek
schrieb am 15.07.2013 11:08
Hallo Tarika,

wenn ich so lese, was du aus dem Buch herausliest, finde ich das persönlich nicht so falsch.

Ich hab PCO inkl. Insulinresistenz, Bluthochdruck, Adipositas und einiges mehr. Die IR tritt auf jeden Fall auch bei PCO Patientinnen ohne Übergewicht auf.

Auch dass die Fehlgeburtenrate erhöht ist, hab ich schon gehört. Ich hatte auch schon 2 FG. Könnte mit der Häufigkeit an Hashimoto bei PCO Patentiennen zusammenhängen. d.h. wenn die Schilddrüse nicht richtig arbeitet, sind FG häufiger und bei PCO kann eben auch schnell die SD nicht in Ordnung sein.

Das mit dem Krebsrisiko könnte damit zusammen hängen, dass der Zyklus sehr selten ist bzw. bei manchen komplett wegfällt. Deshalb sollte man sich auch behandeln lassen, wenn man keinen Kinderwunsch hat (Pille).

Und ehrlich gesagt, lieber einmal mehr kontrollieren. Das ist ja nicht tragisch.

Mein Endokrinologe hat mir übrigens als Therapie empfohlen "Bewegung-LOGI-Metformin". Und L-Thyroxin wegen Hashi.

Liebe Grüße, Nine




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