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  Welche Untersuchungen vor IVF mit Spendersamen?
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   gelöschter User
schrieb am 09.06.2013 12:40
Hallo,

bei uns steht demnächst wahrscheinlich eine IVF mit Spendersamen an. Vorneweg: Wir sind ein lesbisches Paar und es hat noch kein anderer Versuch, schwanger zu werden, stattgefunden. Ursprünglich war eine Insemination ohne Stimulation vorgesehen, allerdings blieb dann der Eisprung aus. Dann wurde die Periode ausgelöst und es sollte eine IUI mit Clomifen gemacht werden - es reifte aber kein Follikel heran. Der nächste Schritt wäre eigentlich logischerweise eine IUI mit Gonal F oder ähnlichem, aber da wir Selbstzahler sind, würden wir diesen Schritt gerne "überspringen" - Mit Medikamenten, Arztkosten und Spendersamen wären wir sonst locker 1500-2000 Euro los, und unserer Ansicht nach lohnt sich das für eine IUI nicht. Eine IVF kostet allerdings mit Medikamenten und Arztkosten um die 3500 Euro, mit etwas Glück...

Meine eigentliche Frage ist nun, welche Untersuchungen davor sinnvoll wären. Bisher wurden mehrere Hormonbestimmungen gemacht. Die Schilddrüse wurde nicht komplett untersucht (nur der TSH bestimmt). Der Verdacht PCO steht im Raum, allerdings passen die Hormonwerte nicht - nur im Ultraschall soll es angeblich so aussehen. Wie kann man die Diagnose PCO bestätigen bzw. welche Tests wären in die Richtung sinnvoll? Ich hab gelesen, dass bei PCO eventuell etwas anders stimuliert werden muss, deshalb wäre es wahrscheinlich sinnvoll, vorher zu wissen, was Sache ist.

Sollten wir eine Bauchspiegelung in Betracht ziehen?

Was gibt es sonst noch für Untersuchungen, die wir machen sollten/könnten? Wir möchten vorher so gut es geht alles abklären lassen, weil dieser eine Versuch wahrscheinlich der einzige für dieses Jahr sein wird. Danach sind unsere Ersparnisse erstmal so gut wie aufgebraucht...

Es wäre auch nett, wenn ein Experte ein paar Ratschläge geben könnte, welche Untersuchungen in unserem Fall sinnvoll sind.

Vielen Dank schonmal!

Liebe Grüße,

Munis


  Re: Welche Untersuchungen vor IVF mit Spendersamen?
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 09.06.2013 13:05
Liebe Munis,

grundsätzlich sollten die gleichen Sachen abgeklärt werden wie bei einer konventionellen IVF. Nur das Spermiogramm fällt logischerweise weg.

Zu einer Gebärmutterspiegelung sollte geraten werden. Eine Bauchspeigelung ist nicht unbedingt notwendig. Wenn die Schilddrüsenantikörper negativ sind und der TSH-Wert < 2,0, dann ist eine weitere Diagnostik nicht notwendig.

Das PCO sollte vor allem dazu führen, dass man etwas vorsichtiger als üblich stimuliert. Eine grundsätzlich andere Vorgehensweise ist nicht notwendig. Man gibt auch gerne eine "Pille" vorweg, um evtl. erhöhte männliche Hormone zu senken und die Blutung besser zu steuern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner



  Re: Welche Untersuchungen vor IVF mit Spendersamen?
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   youliveyoulearn
Status:
schrieb am 09.06.2013 14:33
Hallo,
ich könntet auch noch Faktoren untersuchen, die eine Einnistung verhindern können, wie z.B. Gerinnung und Immunologie. Ist zwar selten, bei mir wurde aber auch etwas gefunden..


  Re: Welche Untersuchungen vor IVF mit Spendersamen?
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   gelöschter User
schrieb am 09.06.2013 15:44
Zitat
youliveyoulearn
Hallo,
ich könntet auch noch Faktoren untersuchen, die eine Einnistung verhindern können, wie z.B. Gerinnung und Immunologie. Ist zwar selten, bei mir wurde aber auch etwas gefunden..

Hallo,

werden die Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen? Kann man das in der KiWu-Praxis untersuchen lassen?

Liebe Grüße,


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  Re: Welche Untersuchungen vor IVF mit Spendersamen?
no avatar
   youliveyoulearn
Status:
schrieb am 09.06.2013 20:07
Zitat
Munis
Zitat
youliveyoulearn
Hallo,
ich könntet auch noch Faktoren untersuchen, die eine Einnistung verhindern können, wie z.B. Gerinnung und Immunologie. Ist zwar selten, bei mir wurde aber auch etwas gefunden..

Hallo,

werden die Untersuchungen von der Krankenkasse übernommen? Kann man das in der KiWu-Praxis untersuchen lassen?

Liebe Grüße,

Wir haben die Werte von Frau Reichel-Fentz untersuchen lassen, die ist Spezialistin auf dem Gebiet. Ich hatte eine Überweisung von meiner Gynäkologin, meine Hausärztin hat mir das Blut abgezapft und wir haben es dann dort hingeschickt. War ganz unkompliziert und ich habe eine gute Behandlungsempfehlung dazu bekommen. Auswertung hat allerdings 3 Monate gedauert. Manche Kiwus untersuchen die Werte auch, aber dass alle diese spez. Werte untersuchen, glaube ich nicht. Wo seid Ihr denn in Behandlung? Gerne über PN. Wir sind übrigens auch ein lesbisches Paar mit Kinderwunsch smile




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