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  Bauchspiegelung ?
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   lux27
Status:
schrieb am 23.08.2012 18:30
So nun ist es endlich soweit : nach 4 neg IUI und einer neg IVF bekomme ich jetzt mitte september eine Bauchspiegelung mit Gebärmutterspiegelung gemacht ( unter vollnarkose) ... Da mir doch schon etwas die Muffe geht wollte ich fragen wer das auch schon hinter sich hat und wie es abläuft ?

Wird das ambulant gemacht?
Hattet ihr schmerzen ? Das mit dem bauch "aufblasen" hört sich ja nicht soooo toll an
Wird das genäht ?
Wo sind die Einstiche und tut es lange weh ?

Danke !!!!


  Re: Bauchspiegelung ?
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   Blume2010
Status:
schrieb am 23.08.2012 18:41
Hey,

meine war im März und gar nicht schlimm. Manche machen es ambulant, ich war 3 Tage in der Klinik. Such doch mal mit der Funktion Erfahrungsberichte zur BS, da findet man vieles.

Montag Mittag hingegangen und Aufnahmegespräch mit Narkosearzt. Abends dann Einlauf, was aber harmlos war. Mehr war nicht, also seeehr langweilig und ich habe viel gelesen und TV geschaut. Abends Schlaftablette genommen und geschlafen.
Dienstag frühs umgezogen und Schlaftablette genommen. Gegen 11 Uhr abgeholt worden und belämmert zum OP gefahren worden. Habe dort einen Zugang bekommen, aber durch die Tablette nicht viel mitbekommen bzw. mich nicht gestört. Ca. 1 Stunde später aufgewacht langsam und gegen 13 Uhr im Zimmer gewesen. Gegen die Schmerzen bekam man gleich etwas. Den Tag dann meist verschlafen.
Mittwoch morgen sehr fit. Nochmal Abschlussgespräch und um 10 Uhr nach Hause.

Schnitte: 3 Stück und im Bauchnabel. Sind dünn und ca. 1cm lang. Aber in der Bikinizone.
Schmerzen hatte ich die nächsten Tage nur wenig, ich musste aber auch vorsorglich Schmerztabletten nehmen, damit alles sich beruhigt und abschwillt. Die Luft im Bauch habe ich kaum gespürt, ein bisschen wie Muskelkater an den Schulter. Das schlimmste fand ich die Thrombosespritzen, die haben weh getan zwinker

Mein Fazit: Ich würde die BS jederzeit wieder machen lassen. Es war nicht schlimm und absolut machbar. Danach wäre ich 1-2 Wochen krank geschrieben worden, durfte nicht heben und habe mich geschont.

Hattest du schon einmal eine PU? Meine fand ich viiiiel schmerzhafter und schlimmer....


  Re: Bauchspiegelung ?
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   Dodo99
schrieb am 23.08.2012 19:04
Hallo,

meine BS und GMS war im Januar und auch nicht schlimm.
Morgens hin, Zimmer bezogen, Termin erfahren (sollte nachmittags sein). Wie ich bis dahin nüchtern bleiben sollte, war mir ein Rätsel. Dann doch plötzlich Planänderung, OP ist frei geworden, sie schieben mich dazwischen. Für die Beruhigungstablette war keine Zeit mehr, schnell Thrombosestrümpfe und OP-Hemdchen an, ab zur Narkose. Zugang gelegt, der Narkosearzt meinte nur, gleich fühlen sie sich wie nach 2 Gläsern Sekt... es brannte ein bisschen im Zugang, als ich deswegen was fragen wollte, war ich auch schon weg.
Nach einer Stunde im Aufwachraum, keine Schmerzen, mir war nur saukalt.
Eine Nacht noch im KKH, danach nach Hause und zunächst eine Woche krank geschrieben. Zwei kleine Schnitte, beide kreuzförmig, einer im Bauchnabel und einer links in der Bikinizone. Schmerzen hatte ich so gut wie keine, die ersten 3 Tage unangenehmes Muskelkater-Gefühl im Brustraum, der Schulter und dem Bauch, danach noch ca. 3 Tage leichte Schmerzen beim Aufstehen, Lachen und Niesen. Das Gas hat sich innerhalb von 2 Tagen wieder abgebaut. Ich hab mich dann noch eine Woche von der Hausärztin krank schreiben lassen, weil beim längeren Sitzen leichte Schmerzen an den Narben hatte. Spazierengehen war aber schon möglich.
Die Fäden haben sich selber abgebaut, mussten nicht gezogen werden. Mit Sport war ich noch ca. 2 weitere Wochen vorsichtig, kein Joggen, nur leichtes Yoga und Gymnastik.
Mein Zyklus wurde von dem Eingriff nicht tangiert, nur die nächste Periode war etwas stärker als sonst.
Ja, und im nächsten Zyklus wurde ich doch tatsächlich spontan schwanger! Und das nach 7 Jahren Kinderwunsch und 2 erfolglosen IUI! Ich weiß nicht, wie das Spermiogramm bei Deinem Mann ist, aber evt. lohnt es sich, in den ersten Zyklen nach der BS GV nach Kalender zu haben. Die Eileiter werden durch die Kontrastflüssigkeit durchgespült und evt. wird so die ein oder andere Verklebung beseitigt. (Theorie von mir und meiner Freundin, die auch kurz nach ihrer BS spontan schwanger wurde).

Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen!
Dodo


  Re: Bauchspiegelung ?
avatar    Luzie***
Status:
schrieb am 23.08.2012 20:35
Ist alles halb so wild, hatte meine vor vier Wochen. Habe es ambulant machen lassen. Morgens ins Krankenhaus, nach knapp 4 Stunden konnte mein Mann mich wieder abholen. Da bei mir nichts gefunden wurde, hatte ich nur einen Schnitt im Bauchnabel, sonst wären noch 2-3 dazu gekommen. Hatte die OP Donnerstags, daher hatte ich mich nur 2 Tage krank schreiben lassen, normalerweise hätte mein Doc mich eine Woche krankgeschrieben.
Das einzige was echt ätzend war, war bei mir die restliche Luft im Bauch, die hat mich 2 Tage ziemlich gedrückt.
Ich würde mich trotzdem wieder dafür entscheiden.

Grüße
Luzie


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  Re: Bauchspiegelung ?
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   gelöschter User
schrieb am 24.08.2012 09:13
Also ich hatte meine Spiegelung im letzten September.

Montag früh morgens bin ich nüchtern ambulant ins KH. Im Vorfeld war ich zum Infogespräch dort gewesen, hatte das Gespräch mit nem Nakosearzt und eine Untersuchung mit der dortigen FA (Ultraschalll) und sie erklärte mir was genau passiert.
Leider bin ich erst gegen 11 Uhr dran gekommen, da 1 Frau und noch 2 außer planmäßige Notfälle dazwischen kamen.
Ich bekam vom KH warme Socken, eine Netzschlüppi und einen Bademantel. So bin ich dann auf den OP-Tisch.Sah aus wie ein normaler Untersuchungsstuhl, nur gab es noch Armablagen, wo diese festgeschnallt wurden. Anschließend bekam ich meine Vollnakose. Ich habe 2 Stiche. Einer im Bauchnabel (zum Luft reinlassen) und einer im Scharmbereich (für die Kamera, um sich die GM anzuschaun)-sieht man beide überhaupt nicht. Ein dritter wäre nötig gewesen, wenn etwas auffälliges gewesen wäre und was rausgeschnitten werden müsste oder das Kontrastmittel zum check der Durchlässigkeit der EL eingeführt werden müsste).

Der Eingriff ging recht schnell- weiß aber nicht mehr wie lange und dann war ich für 1 oder 2 Stunden im Aufwachraum und im Anschluß durfte mich mein Mann abholen. Die vom KH haben ihn dann eine halbe Stunde vorher angerufen. Es muss den Rest des Tages jemand bei dir sein, falls du Komplikationen von der OP haben könntest.

Ich wurde für den Rest der Woche krank geschrieben. Lag dann auf dem Sofa mit mittelmäßigen Druck im Bauch und Muskelkater in den Oberarmen und Schultern. Am meisten hatte man es in den ersten 2 Tagen gemerkt. Dann ging es. Die KRankschreibung bekommst du von der FA, da das KH nur den Aufenthalt bestätigen kann. Deine FA zeiht dann auch eine Woche später die Fäden.

Man soll sich eigendlich viel bewegen-ist aber leichter gesagt als getan. Durch die Bewegung soll sich die restliche Luft im Blut verteilen und somit aus dem Körper ausgeschieden werden. Außerdem habe ich Kümmel-Fencheltee getrunken.

Lg Ani




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