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  Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  quakfrosch504
Status:
schrieb am 07.08.2012 21:16
Hallo ihr lieben,
habe einige Zeit Pause gemacht und nun wollen wir im Sep. unseren zweiten Versuch starten. Und diesmal mit einem anderen Protokoll, da ich im Okt. letzten Jahres eine Reaktion auf die Ovitrelle Spritze gehabt habe und es aber keiner so genau weiss was es war, wollen wir nun sicherheitshalber das Antagonistenprotokoll machen. Wer hat den bei euch Erfahrung damit und mit dem Ablauf? Es soll ja dann Kryo gemacht werden, da man es nicht im gleichen Zyklus einsetzen kann.
Würde mich über Antworten freuen.
Glg Quakfrosch


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
avatar  sweetbine
schrieb am 07.08.2012 21:30
Hallo quakfrosch,

eine Frage vorab, wieso kann nicht im gleichen Zyklus eingesetzt werden??

Bei mir war das so:
Zyklustag 3 bis ZT 7: Clomifen
ZT 5 bis ZT 11: Gonal F je 150 Einheiten
ZT 5,7,9,11: Menogon je 75 Einheiten
ZT 9 bis ZT 12: Cetrotide zur Eisprungverhinderung
ZT 12: ES auslösen mit Brevactid

Zum Ultraschall musste ich an ZT 3 (Ausschluß von Zysten) und an ZT 10 (da wurde der PU Termin schon festgelegt)
PU hatte ich an ZT 14

Bei mir wurden die EZ drei Tage nach PU eingesetzt und es gab keine Probleme.

Hoffe ich konnte dir etwas helfen. Welches Protokoll hattest du denn?


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  quakfrosch504
Status:
schrieb am 07.08.2012 21:40
Hallo sweetbine,
unser Arzt meinte da die Gebärmutterschleimhaut dann zu schlecht aufgebaut ist und da sind die Chancen schlechter und es ist besser dann zwei Zyklen zu warten und dann die Eisbärchen einsetzen zu lassen.
Wir hatten im Okt. 11 das normale IVF Schema mit Nasenspray und dann wie auch jetzt Puregon und Menogon.
Und jetzt kommt ja kein Nasenspray und am 3 Tag fängt dann das Spritzen an. Wie lange hast du dann gespritzt und was?
LG


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  quakfrosch504
Status:
schrieb am 07.08.2012 21:43
Danke für deine schnelle Antwortlecker


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  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
avatar  sweetbine
schrieb am 07.08.2012 21:59
Ähm finde das seltsam von deinem Arzt. Habe noch nicht davon gehört, dass es Standard ist, nach Antagonistenprotokoll nicht gleich einen Transfer zu machen.
Vielleicht ist hier jemand anders schlauer. Schließlich sind die frischen Eizellen viel besser als die wieder aufgetauten. Also ich würde da nochmal nachhaken.
Die Medikamente habe ich dir in meinem Beitrag doch genau aufgeführt zwinker Außer Clomifen gab es alles per Spritze.


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  quakfrosch504
Status:
schrieb am 07.08.2012 22:10
Sorry hatte es nicht gleich gesehen. Ich verstehe es eben auch nicht, er meinte auch das man dann keine Auslösespritze benötigt und es mit dem körpereigenen LH ausgelöst wird. Vielleicht gibt es da noch mehr Unterschiede? Aber trotzdem vielen Dank für deine Hilfe.


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
avatar  sweetbine
schrieb am 07.08.2012 22:28
Hmh, in meiner Kiwu-Klinik ist die Auslösespritze Standard. So kann man auch die PU besser timen.
Vielleicht hast du einfach grundsätzlich Probleme mit deiner Gebärmutterschleimhaut? Hast du da letztes Mal nichts für bekommen?
Aber auch bei einer Kryo muss sie ja hoch genug sein.


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  Sayuri2011
Status:
schrieb am 08.08.2012 13:07
Finde die Aussagen deines Arztes auch seltsam.
Das Antagonistenprotokoll arbeitet parallel mit dem körpereigenen Hormonablauf. Hab auch ab 3. ZT stimuliert (bis zum 10. ZT) und zwar mit 450 IE Merional (bin ein Oldie). Und ab 8. ZT wurde der Eisprung unterdrückt (Orgalutran, bis einschl. 11 ZT). Gestern Nacht am 11. ZT habe ich um 0 Uhr mit 10000 Brevactid ausgelöst und hab morgen früh am 13. ZT um 9.45 Uhr PU (war auch schon mal der 14. ZT). Durch die Auslösespritze ist der Eisprungzeitpunkt kontrollierbar.

Ich fahre mit dem Protokoll gut.

Lieben Gruß,
Sayuri


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  Schokofreak
schrieb am 08.08.2012 13:25
Zitat
quakfrosch504
Hallo sweetbine,
unser Arzt meinte da die Gebärmutterschleimhaut dann zu schlecht aufgebaut ist und da sind die Chancen schlechter und es ist besser dann zwei Zyklen zu warten und dann die Eisbärchen einsetzen zu lassen.
Wir hatten im Okt. 11 das normale IVF Schema mit Nasenspray und dann wie auch jetzt Puregon und Menogon.
Und jetzt kommt ja kein Nasenspray und am 3 Tag fängt dann das Spritzen an. Wie lange hast du dann gespritzt und was?
LG
Ich hatte das Antagonistenprotokoll und laut Empfehlung der Ärztin sollte ich auch einen Zyklus warten um die Chancen zu erhöhen. Habe aber darauf bestanden die Embryonen noch im gleichen Zyklus zurückzunehmen und es hat auch geklappt. Dafür hatte ich ohne Ende Blutungen und einen drohenden Abort. Meine Kleine kam auch viel zu früh und die Plazenta war nicht richtig gereift. Ob es daran liegt ist nur eine Vermutung....


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
avatar  Erdbeersahne
Status:
schrieb am 08.08.2012 15:51
Jetzt macht ihr mir aber Angst!! Ich soll im Oktober auch mit dem Antagonisten-Protokoll (wg. PCO ohne IR) starten und danach wenn mögl. Blastokultur und gleich Transfer.

Ich dachte, das wäre normal?? Jetzt bin ich doch sehr verunsichert, höre das jetzt das 1. Mal. Vielleicht kann auch jemand vom Team einen Rat geben??

Sie meinten das wäre in meinem Fall (ICSI wg. schlechtem SG) das Beste.


LG,

Krümel


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
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  quakfrosch504
Status:
schrieb am 08.08.2012 19:10
Danke für die vielen Antworten
ich habe eigentlich keine Probleme mit der Schleimhaut, das Problem ist eher das ich in der Nacht wo ich die Auslösespritze gespritzt habe sehr darauf reagiert habe jedenfalls musste ich für eine Nacht ins KH. Und um das zu verhindern das es mir schlecht geht wollte mein Arzt eine andere Variante wählen und da sagte er mir eben, das man da keine Auslösespritze benötigt und es mit dem körpereigenen LH ausgelöst wird. Mich wundert es auch das es so viele gibt die das Protokoll mit Auslösespritze gemacht haben aber vielleicht gibt es da noch Abwandlungen was die Ärzte entscheiden können.
Ich kenne mich da leider nicht so aus und manchmal ist es auch besser nicht alles zu wissen.


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
avatar  sweetbine
schrieb am 08.08.2012 21:58
Was dein Arzt meint, ist, dass die Gefahr einer Überstimulation besteht. Jetzt verstehe ich das auch...
Die Auslösespritze enthält hcg, was eine Überstimulation verstärken kann. Die kann allerdings auch durch eine Schwangerschaft verstärkt werden, da der Körper dann ja auch ordentlich hcg produziert.

Die Gefahr einer Überstimulation liegt eher vor, wenn man viele Eizellen produziert. Wie war das denn bei dir im letzten Versuch? Dein Arzt muss ja anscheinend Angst haben, dass du stark überstimuliert wirst.
Also ich kann sagen, ich hatte von der Auslösespritze, bei mir Brevactid, keine Nebenwirkungen. Habe auch nach Transfer nochmal nachgespritzt.
Anzeichen einer Überstimulation hatte ich erst um den Schwangerschaftstest, dass lag dann aber daran dass ich schwanger war und der Körper eben hcg produziert hat.

Ohne Auslösespritze ist die Gefahr gegeben, den Eisprung zu verpassen und dann war die ganze Stimulation für die Katz.


  Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Antagonistenprotokoll''?
no avatar
  quakfrosch504
Status:
schrieb am 09.08.2012 19:44
Bei der ersten IVF hatte ich 11 Ez und bei der zweiten 9Ez. Ich werde nochmal mit dem Arzt sprechen, haben am 10 Sept. US Termin zum Zystenausschluss, so das es dann paar Tage später mit der Stimmu losgehen kann. Und dann frag ich nochmal nach wie das jetzt dann genau abläuft.
LG Quakfrosch




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