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  Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Lotta_84
Status:
schrieb am 06.08.2012 15:13
Hallo,

ich bin an dem Punkt angelangt, bei dem ich einfach nur Angst habe das ich nicht schwanger werden könnte.
Ich weiß, die ersten werden denken selber schuld, nur so läuft das leider nicht immer ...

Ich würde gerne wissen ob hier einige unterwegs sind, die das gleiche durchgemacht haben und vielleicht berichten könnten ob es bei Ihnen geklappt hat mit dem schwanger werden oder jemanden kennen der das gelcihe durchmachte.
Im Internet ist leider nur das eine oder andere Extrem zu finden. Einige die schreiben hatten selber 15 Jahre Bulimie und wurden schwanger, Seiten die sagen alles wird wieder normal und andere die schreiben Körper irreparabel geschädigt..

Ich hatte eine ganz normale Entwicklung und Periode und wurde dann mit ca. 16.5 Jahren magersüchtig. Innerhalb von ca. 2 Jahren habe ich mich von ca. 57 kg auf (Endgewicht 41 Kg) gehungert (bin 1,57 groß). Dann fing ich an statt zu hungern teilweise zu spuken und es wurde Bulimie (empfand mich selber zu dünn und mein Vater fing an mich zum Essen zu zwingen).

Mit 23 - 24 war ich aber schon wieder auf einem Gewicht von ca. 47 Kg und nun bin ich mit 27 auch bei 50.

mein BMI liegt bei 20.4 (somit im Bereich des schwanger werdens) und mein Fettanteil im Köprer ist laut Analysewaage bei 23%, was auch voll im Rahmen ist.

Da meine Werte damals so katastrophal waren mit 19 Jahren, habe ich nun, da ich mich mit dem schwanger werden beschäftige, furchtbare Angst das ich meinem Körper für immer geschadet habe. Es wäre für mich wirklich unsagbar schlimm. Die Angst das ich früher eine Hormonbehandlung etc hätte beginnen müssen. Es war immer mein Wunsch Mutter zu werden.

Ich habe nun seit 2 Wochen die Pille abgesetzt und mir graut schon vor einem schlechten Ergebnis. Für nächste Woche habe ich einen Termin bei meiner Frauenärztin und werde mein AMH Wert testen lassen.

XXX Lotta


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.12 15:17 von Lotta_84.


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Blume2010
Status:
schrieb am 06.08.2012 15:30
Ich kenne zwei Mädels, die trotz Magersucht in der Pubertätjungen Erwachsenensein dann später schwanger wurden. Es ging sogar recht problemlos, da der Zyklus relativ regelmäßig wieder war.

Was ich dir aber nicht verschweigen mag: Das eine Mädel hat in der Schwangerschaft regelmäßig gegessen und auch zugenommen. Sie hat einen wunderbaren Jungen bekommen.
Aber: Das andere Mädel hat die Gewichtszunahme schwerer verkraftet. Der erste Sohn wurde 4 Wochen vor dem Termin geholt und hatte nur 2100g. In der zweiten Schwangerschaft fiel es ihr auch wieder schwer, ihre Tochter kam 6 Wochen zu früh auf die Welt und ist geistig und körperlich behindert!
Was ich dir damit sagen will: du solltest dir dringend therapeutische Hilfe während der Schwangerschaft suchen! Denn du trägst sehr viel Verantwortung für das Baby und du wirst zunehmen müssen, wenn du deinem Baby nicht schaden willst.

Und da du jetzt schon nur 50kg hast und das völlig ausreichend findest, mache ich mir da schon Sorgen... Es geht nicht um irgendwelche Normwerte, die zum Schwangerschaft werden reichen, sondern du und dein Körper müssen sich darauf einstellen und einlassen!!!!


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   valera7
schrieb am 06.08.2012 18:01
Liebe Lotta,

ich kann leider nicht mit Erfahrungen zu dem Thema Schwangerwerden dienen, aber dein Thread hat mich so sehr berührt, weil deine Geschichte meiner irgendwie total ähnelt... deshalb schreibe ich heute mal meinen ersten Beitrag hier...

Ich bin schon lange hier registriert und lese viel mit, weil ich mir auch schon länger total Sorgen machen, ob ich jemals schwanger werden kann, was mein größter Wunsch ist und immer schon war.

Aktuell ist der Kinderwunsch noch nicht, da meine Beziehung noch relativ jung ist und wir beide noch ein gutes Jahr brauchen, bis wir mit dem Studium fertig sind. Aber ich spiele mit dem Gedanken, Ende des Jahres die Pille abzusetzen und einfach mal zu schauen, ob mein Körper auch ohne einen Zyklus zustande bringt (aus Erfahrung kann ich aber sagen: wahrscheinlich nicht).

Meine Essstörungsgeschichte in Kurzform: mit 16/17 ganz plötzlich heftig in die Magersucht gerutscht, bis zu einem BMI von 15,6. Langsam wieder zugenommen, dann schlug es um, sodass ich kurzzeitig einen BMI von geschätzt deutlich über 25 hatte (habe mich zu der Zeit nicht gewogen). Es folgte eine zweite anorektische Phase, aber „nur“ bis zu einem BMI von knapp unter 19.
Seit ein paar Jahren (bin jetzt 29) halte ich mein Gewicht einigermaßen stabil (BMI etwa 20, Körperfettanteil etwa 20 %), wobei ich aktuell durch den Stress in der Uni wohl gerade in die dritte anorektische Phase zu rutschen drohe... traurig

Aber auch bei „normalem“ Gewicht ist mein Essverhalten nie „normal“...

Ich nehme übrigens seit ich 16 bin die Pille, und habe zwei oder drei Mal versucht, sie abzusetzen (kein Kinderwunsch) – ich hatte nie einen Zyklus.

Das ganze macht mir furchtbar Angst, und auch, wenn es noch nicht aktuell ist, denke ich jeden Tag daran.

Auch die Frage nach der Verantwortung einem Kind gegenüber stelle ich mir manchmal. Könnte ich trotz meiner Vorgeschichte einem Kind ein gesundes Essverhalten vermitteln? Und was wäre die Alternative, kein Kind??
Wie geht man mit den körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft um? (Wobei ich hier denke: ich wäre auch deshalb unglaublich gerne schwanger, weil mich das mit meinem Körper irgendwie versöhnen würde. Ich bin mit aus irgendwelchen Gründen total sicher, dass ich dann auch wirklich in der Lage wäre, auch mich zu hören und aufzupassen und mich gut um mich zu kümmern.)

Ich finde es übrigens wirklich großartig, dass du es jetzt schaffst, dein Gewicht so stabil zu halten!
Ich drücke dir die Daumen, dass bei deinem Arzttermin alles unauffällig ist und du mit etwas weniger Ängsten und Sorgen in die Übungszeit starten kannst... berichte doch mal, wenn du magst.

Ganz liebe Grüße,
Valera


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   gelöschter User
schrieb am 06.08.2012 18:41
Hallo,

Ich bin aktuell schwanger und hatte so einige magersuchtsphasen. Hatte drei oder vier große Phasen in denen ich mich auf 44 kg runtergehungert habe. (groesse 1,69) Durch den Kinderwunsch hat sich meine Einstellung total verändert und ich konnte zusammen mit meinem Mann das essen wieder genießen. Ich habe mich auch nicht mehr gewogen oder so.... Und bin auch ganz normal gewichtig in die ss gestartet. Meine Kiwu Geschichte hat aber wohl nix mit der Magersucht zu tun.

Wenn du deine Periode hast, dann sollte dein Körper auf Reproduktion umgestellt haben...ich wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg !!!

Nina


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  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Lotta_84
Status:
schrieb am 06.08.2012 19:35
Ich danke euch schon einmal für eure Antwort!
und auch für euer Verständnis.

Mir ist natürlich klar das ich bei der Schwangerschaft zunehmen werde und muss!
Ich würde nie das Leben des Kindes gefährden... Und wenn mein Kampf nach der Schwangerschaft noch schwerer werden würde...

Und bitte nicht falsch verstehen.. ich sehe es nicht als schlimmban, aber ich fühle mich mit meinen 50 kg einfach wohl, bei einem kg mehr würd ich auch nicht sterben, es ging mir nur darum zu sagen das ich nun eigentlich normalgewichtig bin, was doch sehr wichtig ist, wie anscheinend auch der fettanteil.

Ich denke meine Ängste sind es auch die alles im Moment schwarz sehen lassen, ich weiss nicht ob der amh Wert abhängig vom hormonspiegel ist und davor auch die Angst davor... Und man liest oft das die, die es geschafft haben 3 Jahre erst stabil nach Therapie waren bevor es geklappt hat... Aber was ist wenn es dann zu spät für

mich wird.. bin nun knapp 28 und da sind wir wieder bei der Angst das der Mangel frühzeitig die wechseljahre herbei holt. Andere mussten weit über normalgewichtig zu ihrem Set point... Wann finde ich den? Grad weil bei Übergewicht das gleiche unfruchtbarkeitsproblem greift..

Im Moment klammere ich mich an die Beispiele die es geschafft haben und die aussagen das bei normalem Gewicht wieder alles regenerieren wird (hoffentlich schnell). Den Rest blende ich jetzt erstmal aus, hab seit 1 Woche nur noch kopfweh weil ich nur noch am lesen und denken bin.

@valera7
Ich finde schön das du dich gemeldet hast obwohl du nichts zum schwanger sein beitragen könntest, aber du dich trotzdem geöffnet hast. Manchmal ist es schön es einfach raus zu lassen oder? Da du nun 29 bist, kann ich dir nur raten dich langsam darum zu kümmern, denn wenn man sich erst mit Wunsch erkundigt kann es wie man jetzt sieht Stress und Angst mit einbringen. So wie man liest braucht der Körper, also versuch doch lieber jetzt schon alles einzuleiten um zu sehen ob regel mit Behandlung kommt. Gerne können wir uns auf dem weg schreiben und sehen wie es läuft.

Für die ermunterungen därer die mir mit einem schönen Beispiel Mut machen danke ich wirklich!
Ich hoffe es antworten noch mehr.

@pricessinnina ich wünsche dir alles gute für den Rest der Schwangerschaft und das alles gut läuft. Darf ich fragen ob das in Prag gut lief? Viel günstiger und eigene eizelle?


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Lotta_84
Status:
schrieb am 06.08.2012 19:36
Sorry für rechtschreibfehler... Ist per handy


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.08.12 19:50 von Lotta_84.


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Plankton30
schrieb am 06.08.2012 19:54
Hallo,

also evolutionstheoretisch ist gegen temporäre Hungerphasen praktisch nichts einzuwenden. Das klingt jetzt sicher kühl und ich möchte keinesfalls eine Essstörung schönreden. Selbstverständlich sollte die Störung möglichst beseitigt werden. Aber zum Kernpunkt, der Mangelernährung während der Pupertät, ist nur zu sagen, dass es wohl die Menschheit nicht mehr gäbe, wenn Hungerphasen die Fertilität beeinträchtigten.

Schließlich gab es auch in der Steinzeit (und voher) Zeiten in denen unsere Vorfahren hungern mussten, ohne dass sich das merklich auf die Populationsdichte ausgewirkt haben muss.

Ich denke sogar eher, dass sich das VIEL essen, welches zu starkem Übergewicht eher negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Klar, Untergewicht ist nicht anzustreben aber Übergewicht eben auch nicht.
Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass starkes Übergewicht mit dem PCO-Syndrom zusammenfällt.

Außerdem spricht auch ein renomierter Reproduktionsmediziner, der neuerdings auf YOUTUBE beiträge eingestellt hat, das Thema "Lebensführung" und "Fitness" im Zusammenhang mit der erfolgreichen Kinderwunschbehandlung an.

Wer sich dafür interessiert, sollte bei YOUTUBE mal Dr. Nicolas Zech eingeben.

Also: Essstörung sollte in den Griff bekommen werden. Aber dass du sie hattest ist noch lange kein Grund anzunehmen, du seist nun DESWEGEN unfruchtbar. Das wird nicht der Grund sein. Falls überhaut was ist.

Viele Grüße
Plankton


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   gelöschter User
schrieb am 06.08.2012 20:59
Hallo lotta,

Mein Versuch in Prag war nicht mehr mit eigenen Eizellen (bin jetzt 31) aber das hat bestimmt nichts mit der Magersucht zu tun sondern hat eher genetische gründe. Ich hab nen ganz normalen amh Wert , und eben nur Pech mit meinen Eizellen gehabt.
Ich muss zugeben, dass ich wegen dem früheren disziplinierten leben jetzt sehr gut meine Heißhunger Attacken unter Kontrolle hab, und wegen dem reflux, den ich möglicherweise durch bulimische Phasen hatte, jetzt auch nicht mehr richtig essen kann.

Ansonsten kann ich Plankton nur zustimmen.... Der Körper braucht zwar Erholung nach dem hungern, aber er ist so ein Wunderwerk , dass er Seine essentiellen Funktionen wieder herstellt....

Lg


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   valera7
schrieb am 06.08.2012 22:38
Irgendwie tut es echt gut, sich mal mit anderen Betroffenen zu diesem Thema auszutauschen smile

@ princessinnina: das klingt voll schön, was du schreibst. Sowohl dass du jetzt mit deinem Mann wieder genussvoll essen kannst, als auch der problemlose Schwangerschaftsverlauf. Das macht Mut!!

@Lotta: ich denke, dass deine Frauenärztin dir sagen können wird, welches Gewicht idealerweise haben solltest, um schwanger zu werden. Aber da sowohl dein BMI als auch dein Körperfettanteil im (unteren) Normalbereich sind, hast du, denke ich, gute Voraussetzungen. Hab da keine Angst, jetzt total viel zunehmen zu müssen. Wie lange hälst du dieses Gewicht schon?

@Plankton30: na ja, leider ist das ja nicht immer so, dass der Körper solche Mangelphasen unbeschadet übersteht... abgesehen von irreparablen Schäden an Knochen, (Herz)Muskulatur, Magen-Darm-Trakt, Zähnen, Stoffwechsel usw. ist es halt auch die Hypophysen-Gonaden-Achse und somit das Geschlechsthormon-System, das unwiederbringlich geschädigt werden kann.
Und: ein regelmäßiger Zyklus heißt nicht automatisch, dass der Körper auf Reproduktion umgestellt hat, die Zyklen können auch anovulatorisch sein (verbessert mich, wenn das falsch sein sollte).

Viele Grüße,
Valera


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Lotta_84
Status:
schrieb am 07.08.2012 08:16
@Plankton
ich danke dir zwinker Das habe ich um und bei auch im netz gefunden.. Größtenteils zum Glück, aber die Sachen die Valera schrieb leider auch, deswegen ja meine Angst. Ein anderer Arzt im Netz schrieb mir aber auf meine Frage auch das wenn man sein Set Point erreicht hat und Hormone etc sich regeln, man die gleichen Voraussetzungen hat wie eine "gesunde" Frau.
So, und das hoffe ich nun ersteinmal. Es gab im Netz viele schwere Bulimie Fälle die nach 8 - 12 Jahren der krankheit schwanger wurden.. und trotz das sie sich bald bis zum Tode gespukt haben...

@princessinnina Danke dir... Ob eigene Eizelle oder nicht, es wächst in dir und das ist doch das schönste zwinker Ich freu mich für dich!

@Valera Von Gewichthalten kann nicht die Rede sein... Seit eingen Jahren ist es nun das das Grundgewicht bei gleichbleibender Nahrung jährlich um ein Kilo steigt... Früher wäre ich bei dem Gedanken von 50 Kg gestorben zwinker heute muss ich sagen mag ich mich sogar leiden...

Obwohl ich zugeben muss, dass bei dem Gedanken schwanger zu sein, ich kein Problem habe zuzunehmen, weils für mein Kind ist und vielleicht ja sogar die Chance das am Ende der Stoffwechsel "normal" ist und keiner fragt wieso weshalb warum und man sich jedem outen muss...Wenn man schwanger ist fragt keiner warum man 20 Kg zugenommen hat...
Aber natürlich rein nur so möchte ich nicht auf 60 landen möchte...
Ich mache aber kein Sport dagegen... denn so fing es damals mit weniger Essen und viel Sport an... ich bewege mich normal im Beruf und so....


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
avatar    Ekis
schrieb am 07.08.2012 13:38
Ich hatte mal eine Weile beruflich mit dem Thema zu tun. Dort wurde mir gesagt, dass es eine Studie der BBC gibt, die von der 'magischen 42' spricht. Angeblich sei dies das Gewicht, das benötigt wird, um einen fruchtbaren Zyklus zu produzieren. Ich selbst habe diese Studie nie gesehen, es wurde mir nur davon erzählt, deshalb bin ich da vorsichtig. In der Gruppe, in der ich war, wurde davon ausgegangen, dass die Jugendlichen, die lange Zeit unter diesem Gewicht gelebt haben, ihren Hormonstatus 'häufig' auf Dauer geschädigt haben und es später schwer haben werden, Kinder ohne Hilfe zeugen zu können.

Allerdings ist der Körper auch keine Maschine, jede Frau funktioniert anders. Deshalb würde ich schon einmal generell nie vom Schlimmsten ausgehen. Damit rechnen ist nie verkehrt, um hinterher nicht total am Boden zu sein. Aber generell würde ich erst einmal abwarten: Wie pendelt sie der Zyklus ein, jetzt wo du die Pille nicht mehr nimmst? Vielleicht beobachtest du auch mal die körperlichen Symptome für das Fortschreiten des Zyklus. Anhand von Temperatur und Zervixschleim kannst du gut erkennen, ob alles hormonell gesehen rund läuft.
Im Zyklusforum gibt es dazu tolle Infos (oben angepinnte Beiträge).

Ich kann deine Sorge verstehen. Eine Freundin mit ehemals extremster Bullemie hat Schwierigkeiten. Eine mit ehemaliger Anorexie hatte keine. Beide waren in der Jugend lange unter der angeblich magischen 42...

Es ist alles möglich. Auch das Gute zwinker


  Re: Ich brauche Mut, evtl. Erfahrungsberichte ob und wie es geklappt hat nach Magersucht oder Bulimie schwanger zu werden.
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   Lotta_84
Status:
schrieb am 07.08.2012 19:46
@ekis
Das ist wirklich interessant, aber das wäre ja schon komisch... Müsste dann ja um eine durchschnittsgrösse gehen. Ich mit meinen knapp 1,57 war nur kurz unter 42. Das war mir selber zu dünn und fand dann anfänglich 42 -43 kg super... Hat sich dann aber jährlich um ein Kilo erhöht. Woran es am Ende hängt weiss wohl niemand, hab einen Bericht einer 12 Jahre lang bulimie Kranken gelesen, die nun auch Mutter wurde. Hat vor 5 Jahren es geschafft und Kind ist nun 5 Monate... smile das giebt Kraft!
Ich habe nun erst am 24 od. 25.7 meine letzte Periode gehabt (mit Pille). Dachte erst daran nächstes Jahr Kinder zu bekommen und da sich das erst einpendeln muss hatte ich kurzfristig entschieden doch jetzt schon abzusetzen, dann hab ich erst begonnen im Netz zu stöbern und die ganzen negativen berichte zu den positiven gefunden und angst bekommen. Hoffentlich dauert das einpendeln nicht so lange bei mir! Und hoffentlich ist dann auch alles in Ordnung bei mir. Hoffe auf gute Ergebnisse. Nicht das ich so lange brauche das ich in den wechseljahren bin bis es soweit ist.




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