Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   sophie79
Status:
schrieb am 06.08.2012 10:25
Hallöchen zusammen,

nach dem ich letzte Woche nun mein erstes negativ kassiert habe, frage ich mich natürlich, wie es weitergeht und ob wir es noch mal genauso versuchen sollten, wie im ersten Versuch.

Der Grund für unsere IVF/ICSI sind meine geringen Eizellreserven, AMH<0,1, mittlerweile bestimmt noch niedriger.
Im ersten Anlauf habe ich mit 300IE Menogon HP über 16 Tage stimuliert. Allein dafür bin ich mit 50% Zuzahlung auf knapp 1400€ Medikamentenkosten gekommen, eine extrem teure Angelegenheit, die wir uns eigentlich kein 2. mal leisten können.

Nun war ich letzte Woche noch in einer anderen Klinik zum Beratungsgespräch. Der nette Herr dort meinte, wir sollten 2 Zyklen Pause machen und ich könnte über diesen Zeitraum 25mg DHEA täglich probieren. Er würde auch nicht das lange Protokoll mit Synarela machen, sondern später Cetrotide spritzen. Er meinte, er würde mich mit 2-3 Ampullen Menogon stimulieren wollen, und ich könnte auch das normale Menogon nehmen, also nicht das HP, sofern mir das nichts ausmacht. Das weiß ich natürlich nicht, kenn ja den Unterschied nicht.

Eigentlich fühle ich mich in meiner aktuellen Praxis ganz wohl, aber natürlich hat der erste Versuch nicht geklappt und ich frage mich, ob ich nicht was anderes probieren sollte, statt das gleiche noch mal. Ich hatte im ersten Versuch 6 Follikel, 3 brauchbare Eizellen, nur 1 ließ befruchten, trotz ICSI. Meine Ärztin würde gleich direkt wieder starten, dh. ab Zyklustag 20 wieder downregulieren. Vom Gefühl her bin ich noch down reguliert, da ich immernoch Hitzewallungen habe.

Nun meine Fragen an Euch:

1. Sollte ich 1-2 Zyklen Pause machen oder kann ich direkt wieder starten?
2. Bringt DHEA wirklich was?
3. Noch mal das lange Protokoll probieren?
4. Welche Nebenwirkungen hat Menogon, wie ist der Unterschied zum Menogon HP?
5. Habt ihr noch andere Tipps?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

LG Sophie


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   akera
Status:
schrieb am 06.08.2012 10:51
Hallo,

erstmal tut's mir leid, dass Euer Versuch nicht geklappt hat. Ich weiß, wie man sich danach fühlt und ich würde gerne tröstende Worte finden. Aber eigentlich kann einen in dieser Situation sowieso nichts wirklich trösten. Man muss so ein Negativ erstmal verdauen und daher würde ich Euch raten, erstmal eine kleine Pause einzulegen, statt Euch direkt in die nächste Behandlung zu stürzen. ich fand die Belastung damals so schlimm, dass ich wirklich eine lange Zeit brauchte, um Energie für einen neuen Versuch zu sammeln. Mal abgesehen von der finanziellen Belastung, die einen weiteren Versuch direkt im Anschlulss an unser Negativ auch gar nicht erst möglich gemacht hat.
Vielleicht hast Du auch das Gefühl, dass Dir aufgrund Deines AMH-Wertes die Zeit davon rennt? Das kann ich natürlich nicht beurteilen, aber gib Dir wenigstens ein bisschen Zeit.
Soviel zu deiner ersten Frage. Zu 2 und 3 kann ich leider nix sagen. Zur Frage des Menogons: HP ist die hochgereinigete Form des Menogons. Ich nehme meistens (wenn ich es irgendwo bekommen kann) das "normale" Menogon und habe keine anderen Nebenwirkungen als beim HP. Bezüglich der hohen Medikamentenkosten kann ich Dir nur den Bezug über das Ausland empfehlen oder aber ein Forum (für Rückfragen dazu schreib mir eine private Nachricht). Ich habe dabei nur positive Erfahrungen gemacht.

LG
akera


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   Paula27
Status:
schrieb am 06.08.2012 10:53
Hallo Sophie,

mir ist der 2. Arzt gleich sympathisch smile

Also für einen AMH von <0.1 sind ja mal 6 Follikel eine Sensation!! Ist dein FSH demnach auch unter 10?? Eigentlich tolle Werte!
DR würd ich auch lassen, das bremst die Eierstöcke und auch wenn du mit 6 Follikeln eigentlich kein richtiger Lowie bist, deutet der AMH eher auf das vom 2. Arzt vorgeschlagene Antagonistenprotokoll. Außerdem könnte die Qualität dann auch besser sein. Waren die Follikel bei der Punktion gleich groß?? Wenn nicht, könntest du vor der Stimu 2-3 Tage Orgalutran oder Cetrotide spritzen, um eine ungleiche Reifung zu verhindern. Ungleich große Follikel zur Punktion heisst ungleiche Reifung der Eizellen und demnach schlechte Befruchtungsraten.

DHEA bringt schon was, soweit ich lese, alles ausgesprochen vielversprechend und ich finde die Dosierung auch gut. Man kann auch höher gehen, aber das bringt wieder andere Risiken, von daher würde ich genau das tun! Nicht mehr nehmen und auch vor der Stimu absetzen, denn wenn du schon 16 tage stimuliert hast, dann hast du nicht gerade eine schnelle Follikelreifung und die wird durch DHEA eher noch verzögert.

Menogon kenn ich mich leider nicht mit aus.

Das Antagonistenprotokoll kannst du natürlich auch bei der anderen Ärztin machen lassen, aber Arzt Nr 2 scheint mir weniger Schema F zu denken, hier ist individuelle Anpassung gefragt!!

Alles Gute
Paula


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   sophie79
Status:
schrieb am 06.08.2012 11:09
Hej,

schon mal danke für Eure Antworten.

Die Medis im Ausland zu bestellen, find ich erst mal gut, allerdings weiß ich nicht, ob die AOK da mitmacht, müsste ich mich mal erkundigen. Bei meiner ersten Ärztin habe ich die Medis am Tag der Besprechung aus der Praxis mitbekommen und am Ende die Rechnung der beliefernden Apotheke. Da komm ich gar nicht dazu, vorher zu bestellen. Aber das ließe sich bestimmt irgendwie machen.

Mein FSH war bisher immer im Normbereich, um die 5 glaube ich, und ich hatte bisher angeblich auch immer Eisprünge, nur wahrscheinlich waren die EZ immer unreif.
Ob die Follikel gleich groß waren, weiß ich gar nicht, die genaue Größe wurde mir bisher nicht direkt mitgeteilt. Beim US ein paar Tage vor der PU war auch nur die Rede von 4 Follikeln, am Tag der Punktion wurde mir dann eine 6 mitgeteilt, wovon wohl am Ende 3 brauchbar waren.

Eigentlich tendiere ich eher zum 2. Arzt, obwohl mir Ärztin Nr. 1 sehr sympathisch war. Allerdings finde ich auch komisch, dass sie empfiehlt, gleich weiterzumachen. Schnelles Geld oder macht das tatsächlich Sinn?

Ach man, ist das alles kompliziert. Wenn man doch nur selbst Arzt wäre zwinker

LG Sophie


  Werbung
  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   Jaine1976
Status:
schrieb am 06.08.2012 12:04
Hallo Sophie, tut mir leid, dass es nicht geklappt hat.
Ich bin auch bei der AOK. Hab das mit der Bestellung im Ausland vorher abgeklärt und hab dann problemlos die Hälfte erstattet bekommen.
Ich bestell bei Billmann in Frankreich. Spart man eine Menge Geld.

lg
Jaine


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   ilu77
Status:
schrieb am 06.08.2012 12:11
Hallo Sophie,
deine Frage ist auch für mich interessant, da ich auch gerade mein Negativ bekommen habe!
Nun ich habe bisher 3 ICSI mit einem langen Protokoll gemacht! Bei der ersten ICSI konnten 7-8 Eifollikel punktiert werden (zwei ließen sich befruchten, leider negativ) bei der zweiten wieder 7-8 (davon wurden 2 zu Blastos und ich wurde schwanger, habe aber leider meine Mäuse in der 24SSW verloren), bei der Dritten leider nur noch 4 (wovon sich nur zwei befruchten ließen und Ergebnis leider negativ).
Tja, was soll ich sagen ich suche auch nach einer Alternative für das lange Protokoll, da ich hoffe bei einer Veränderung mehr Eifollikel zu gewinnen und doch wieder einen Blastotransfer hin zu bekommen. Oder Kryoś wären auch super toll!
Auch wenn ich die Pause zwischen den Versuchen hasse, glaube ich trotzdem, dass 1-2 Zyklen dem Körper und der Seele gut tun! Daher werde ich meinen nächsten Versuch im Oktober machen! Werde meinen Arzt auch auf DHEA ansprechen und auch auf andere Medis (hatte bisher immer Synarella, Gonal F 300 Einheiten und eine Luveris, was mich pro Stimmu auch 1100Euro gekostet hat) - vielleicht klappte es ja damit besser?
Habe in zwei Wochen ein Gespräch mit meinem Doc und ich werde ihn zu all dem befragen! Ich glaube wichtig ist, dass du dich gut aufgehoben fühlst - wenn du schon den Gedanken hast, dass es evtl. Geldmacherei ist würde ich eher den anderen bevorzugen! Frage die Ärztin doch noch mal warum sie dir ohne Pause nochmal zu dem langen Protokoll rät?
Bin auch schon ganz gespannt was mein Doc mir rät! Dir eine gute Entscheidungsfindung und einen lieben Gruß,
Ilu


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   katrinchen82
Status:
schrieb am 06.08.2012 13:19
Hallo Sophie,

das tut mir sehr leid für dich. Ich kann dich so gut verstehen. Fühl dich umarmt. Ich hab gestern auch nach unserer ersten IVF negativ getestet. Das hat mir die den Boden unter den Füßen weggerissen und mir geht es heute noch nicht viel besser. Ich weiß auch noch nicht so genau wie es jetzt weitergeht. Unsere Ärztin rät uns zur ICSI. Das Spermiogramm meines Mannes ist nicht so schlecht, in der Beweglichkeit ein bisschen eingeschränkt. Aber unsere Ärztin meint alles in allem, auch aufgrund der sehr hohen Anzahl, ganz gut. Bei der Punktion wurde wohl festgestellt, dass meine EZ keine so gute Qualtität haben. Das hat sie aber nicht so genau Erläutert. Sie hat nur gesagt, dass 13 EZ punktiert wurden, 7 davon fehlbefruchtet (haben sich wohl nicht richtig weiterentwickelt), der Rest war wohl noch nicht soweit bzw. nicht "brauchbar". Vielleicht waren sie auch leer. Ich weiß es nicht mehr sogenau. Ist wohl in der ganzen Aufregung an mir vorrübergegangen. Mein AMH-Wert liegt bei 1,6. Ich habe eine SD-Unterfunktion und erhöhte Antikörper. Der Eisenwert ist beim letzten mal gescheckt worden, der ist soweit i. O. Der TSH-Wert war ein wenig erhöht, musste jetzt Dosis die SD-Tabletten erhöhen. Was ist denn jetzt sinnvoll? IVF oder ICSI? Was meinst du bzw. Ihr???????????

PS: Ich persönlich mache auch erst mal eine Pause (2 Zyklen). So habe ich Zeit ein wenig abzuschalten und das negativ zu verarbeiten. Ich denke für den Körper ist es auch ganz gut, wenn er erstmal zur Ruhe kommt und eine gewisse Zeit keine Hormonbomben bekommt.


Ganz liebe Grüße
katrinchen


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   sophie79
Status:
schrieb am 06.08.2012 13:33
@jane: ah super, dass du die Medikamente im Ausland bestellen konntest. Das klingt ja schon mal super. Ich werd auf jeden Fall mal anfragen und dann auch dort bestellen.

@jane: das tut mir leid, dass du deine Mäuse in der 24SSW verloren hast, das muss ja furchtbar gewesen sein für dich. Kannst mir ja mal berichten, was bei dir nun rausgekommen ist!


Lg Sophie


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   Greta96
Status:
schrieb am 06.08.2012 13:42
Hallo,

wir haben nach den einzelnen IVF's immer eine Pause eingelegt. Nach den ersten beiden IVF hatte ich immer noch ein zwei Zyklen das GEfühl downreguliert zu sein. Zum Start der dritten IVF hatte ich diese Gefühle mit meiner Kiwu doc besprochen und sie riet mir dann zum "Kurzen Protokoll". Bei dieser Stimu hatte ich dann sagenhafte 10 EZ, 5 haben sich befruchten lassen. Es gab sogar Kryos. Während der Stimu ging es mir richtig gut und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Leider war die letzte IVF auch negativ, ebenso der Kryo Versuch.

Während der Versuche habe ich bei Biovea DHEA 50mg bestellt, das ganze über drei Monate. Danach habe ich auch 25mg täglich reduziert. Jetzt nehme ich gar nichts mehr. Mein Doc meinte, wenn der Speicher aufgefüllt ist, dann kann man das DHEA wieder absetzen.

Wie sieht es mit weiteren Untersuchungen aus (Blutuntersuchtung bei Dr. Reichel-Fentz)??


Gruß


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   sophie79
Status:
schrieb am 06.08.2012 13:49
@ katrinchen: das tut mir ganz dolle leid für dich, dass es auch nicht geklappt hat. streichel Wir hatten ja insgesamt 3 brauchbare EZ und haben die mittels ICSI befruchten lassen. Wahrscheinlich würde ich das auch wieder machen, in der Hoffnung eine bessere Befruchtungsrate zu haben. Allerdings frage ich mich auch, ob nicht eine IVF besser ist. Da haben zumindest alle Spermien die Chance, die paar EZ zu befruchten. Wonach werden die Spermien bei der ICSI eigentlich ausgewählt? Immerhin nimmt ja eine Selektion vor, vllt. wählt man da zufällig ein Spermiumaus , was eine "komische" DNA hat.... Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, bin ich mir unschlüssig :/.

Ich wünsch dir ganz viel Erfolg im nächsten Versuch.

lg Sophie


  Re: Tipps nach negativer IVF: wann und wie weitermachen. Brauche Hilfe!
no avatar
   sophie79
Status:
schrieb am 06.08.2012 13:54
Liebe Greta,

war denn dein AMH auch so niedrig oder weswegen hast du das DHEA genommen? Und hattest du Nebenwirkungen?
Und wie lie die Untersuchung bei Reichen-Fentz ab? Hast du von deiner KiWu-Klinik eine Überweisung bekommen, wie hoch waren die Kosten? 10 EZ bei der 3.IVF ist ja wirklich klasse, schade, dass das nicht geklappt hat bei dir. Wie geht es denn weiter bei dir?

lg sophie




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020